Jabra Elite 85h im Test: Business-Headset setzt auf ANC, lange Akkulaufzeit und Sprach-Assistenten

Jabra Elite 85h im Test: Business-Headset setzt auf ANC, lange Akkulaufzeit und Sprach-Assistenten

Jabra ist eine etablierte Größe im Bereich der Business-Audiolösungen. Mit den Elite 85h hat der dänische Hersteller ein ANC-Headset im Sortiment, das Käufer mit smarten Features, bis zu 36h Akkulaufzeit und hoher Sprachqualität überzeugen will. Ich habe mit das Headset im Test genauer angeschaut.

Das Jabra Elite 85h wildert im Markt der ANC-Kopfhörer und -headsets und ist quasi der Consumer-Bruder des Evolve2 85. Zwar gehört es damit eigentlich nicht zu Jabras Business-Schiene, so richtig „mainstreamig“ finde ich es angesichts der Business-Features und des schlichten Designs aber auch nicht. Mit dem Fokus auf Akku, Sprachqualität und ANC passt das Headset zudem zu Beratern, Managern und generell Nutzern, die im Arbeitsalltag viel reisen und dabei häufig telefonieren. In diesem Bereich ist bspw. auch das das EPOS ADAPT 660 (Test) unterwegs, kostet mit 350 Euro aber deutlich mehr als das Jabra Elite 85h, das aktuell für knapp 200 Euro* zu haben ist.

Ob sich das Jabra Elite 85h trotz des großen Preisunterschiedes gravierenden Einschnitten in der Ausstattungsliste unterziehen muss, wird in den folgenden Kapiteln deutlich.

Jabra Elite 85h ANC Headset Seitenansicht

Technische Details

Produkteigenschaften des Jabra Elite 85h

Bauform Over-Ear (Geschlossen)
Wandlerprinzip Dynamisch
Frequenz 10 – 20.000 Hz
Schalldruckpegel 102,25 dB
Übertragungstechnik Bluetooth 5.0 (Kopfhörer)
Reichweite bis zu 10 Meter
Audiocodec AAC
SBC
Besonderheiten Unterstützung von Sprachassistenten (Alexa, Siri, Google Assistant)
ANC
automatische Trageerkennung
Touchpad-Bedienung
SmartSound
Bluetooth Multipoint (2 Geräte)
geschützt gegen Wasser und Staub
Anschlüsse 3,5mm Klinke
USB-C
Akkulaufzeit bis zu 36 Stunden (mit ANC)
bis zu 41 Stunden (ohne ANC)
Ladedauer: 2,5h
Abmessungen 19,5 x 8,2 x 22,5 cm
Gewicht 296g
Business-Headsets bei uns im Shop

Stylische Verpackung, biederes Headset

Das Jabra Elite 85h kommt in einer vergleichsweise stylischen, gelb-grauen Verpackung daher. Die Aufmachung ist angenehm gestaltet und auch eine gewisses „Auspackerlebnis“ stellt sich ein, wenn man das ANC-Headset aus der Verpackung nimmt. Zum Lieferumfang gehören neben dem Headset noch ein Hard-Case, eine 3,5mm-Klinkenkabel, ein etwas kurz geratenes USB-C auf USB-A-Kabel und ein Klinken-Flugzeugadapter. Damit ist abgesehen vom Netzteil alles wichtige dabei. Besonders gut gefällt mir aber, dass Jabra bei der Verpackung komplett auf Kunststoff verzichtet. Überflüssige Tüten gibt es schlichtweg nicht.

Jabra Elite 85h ANC Headset Verpackung

Das Jabra Elite 85h selbst gewinnt hingegen keinen Schönheitswettbewerb und macht vor allem in der Farbe Navy bzw. Dunkelblau einen recht biederen und zurückhaltenden Eindruck. Das ist aber wie immer Geschmackssache. Ich denke die Farben Titanium Black und Copper Black machen deutlich mehr her.

Jabra Elite 85h ANC Headset Lieferumfang

Solide Verarbeitung, hoher Tragekomfort

Beim Elite 85h kommt Kunstleder an der Unterseite des Bügels und bei den Ohrpolstern zum Einsatz. Die Außenseite hat Jabra mit Stoff überzogen, zudem sind ein paar Flächen aus glattem Kunststoff vorhanden. Metallteile gibt es auf den ersten Blick nicht. Das ist etwas schade, denn zumindest beim ausziehbaren Bügel hätte ich mir eine festere Konstruktion gewünscht. Zwar ist der Bügel flexibel, dafür knarzen die Gelenke etwas, wenn man das ANC-Headset aufsetzt.

Jabra Elite 85h ANC Headset Tragekomfort

Die Oberflächen aus Stoff sind schön widerstandsfähig, auf den matten Kunststoffflächen zeichnen sich mit der Zeit an den Kanten jedoch glänzende Streifen ab. Spaltmaße sind allerdings so gut wie kaum vorhanden und die sonstigen Übergänge bündig und einwandfrei gefertigt. Das Elite 85h lässt sich zudem sehr kompakt zusammenklappen. Dank der beweglichen Gelenke ist das sogar auf zwei Arten möglich. Etwas Vorsicht ist dann jedoch bei den Ecken an den Gelenken geboten, denn die sind spitz.

Positiv: Die Ohrpolster lassen sich abnehmen. Für ca. 20 Euro* könnt ihr hier separat neue Polster bestellen. Selbige sind zudem sehr weich gepolstert. Das führt in Kombination mit den angenehm großen Ohrmuscheln und dem ausziehbaren und ordentlich gepolsterten Kopfbügel zu einem hohen Tragekomfort auch für Brillenträger. Auch nach einigen Stunden ließ sich kein unangenehmes Drücken feststellen. Unter den Ohrpolstern könnte es an sehr heißen Sommertagen auf Dauer jedoch etwas warm werden.

Jabra Elite 85h ANC Headset Ohrmuschel

Kinderleichte Kopplung via App Sound+

In der Verpackung wird euch mittels Karte für die Einrichtung bereits die zum Elite 85h dazugehörige App namens Sound+ ans Herz gelegt. Die vorherige Koppelung mit dem Smartphone klappt denkbar einfach. Wie die Sennheiser PXC 550 (Test) oder EPOS ADAPT 660 (Test) schalten sich die Jabra Elite 85h automatisch an bzw. aus, wenn ihr die Ohrmuscheln aus- bzw. einklappt. Einmal gekoppelt, verbindet sich das ANC-Headset automatisch mit dem Smartphone oder Bluetooth-Dongle am PC.

Jabra Elite 85h ANC Headset App Sound+

Die Reichweite gibt Jabra mit überschaubaren 10 Metern an, was für Bluetooth 5.0 nicht sehr überschwänglich erscheint. Im direkten Test lagen zwischen Smartphone und Headset ohne Sichtlinie ca. 8-10 Meter, bis die Verbindung abgebrochen ist. Bei vorhandener Sichtlinie dürfte die Reichweite deutlich größer ausfallen, aber auch so liegt die Stabilität der Verbindung auf einem Level mit den Wettbewerbern.

Ab und zu kam es übrigens zu kurzen Verbindungsabbrüchen am Smartphone, was allerdings auch am Mi Note 10 (Test) gelegen haben kann.

Umfangreiche und gut strukturierte App

Die App Sound+ sieht nicht nur ziemlich schick und modern aus, sie startet auch angenehm schnell und ist übersichtlich gestaltet. Auf der Startseite lassen sich diverse als „Momente“ bezeichnete Settings einstellen, die hauptsächlich den Sound-Modus beeinflussen. Hier stehen die drei Modi „ANC“, „HearThrough“ und „Sound-Modus aus“ zur Wahl. Beim zweiten Modus werden Umgebungsgeräusche klar an den Nutzer weitergeleitet. Das ist insbesondere bei Gesprächen oder Durchsagen hilfreich.

Des Weiteren bietet die App noch einen Equalizer mit sechs Presets und eigenen Speichermöglichkeiten sowie als Soundscapes bezeichnete Geräuschkulissen an, die dabei helfen sollen, andere Umgebungsgeräusche auszublenden. Mit dabei sind neben weißem oder rosa Rauschen auch diverse Naturtöne wie Wellen, Singvögel oder eine Höhlen- und Stadtumgebung. Die Startseite ist in Bausteine segmentiert, die sich noch individuell bearbeiten lassen.

Unter dem zweiten Reiter verstecken sich noch diverse Headset-Einstellungen. Sprach-Assistenten wählen, Firmware aktualisieren, On-Ear-Erkennung, Anruf-Steuerung, Ruhemodus usw. Ein ganz nettes Feature findet man unter dem Punkt Find my Jabra. Mit der jeweiligen Berechtigung speichert die App nämlich den Standort der Kopfhörer und ihr könnt euch so anzeigen lassen, wo sie sich aktuell befinden.

Insgesamt macht die App einen sehr guten Eindruck und läuft auch einwandfrei und flüssig.

Leichte Bedienung und souveräne Sprach-Assistenten-Integration

Neben der App bietet auch das Headset selbst diverse Bedien-Optionen. Auf der rechten Ohrmuschel befinden sich drei physische Tasten, die sich dank kleiner Erhebung auch gut erfühlen lassen. So lässt sich durch ein Tippen auf die obere und untere Taste die Lautstärke anpassen. Titel lassen sich durch Halten der Tasten vor- oder zurückspringen, wobei zwei zusätzliche separate Tasten in Form eines kompletten Steuerkreuzes hier auch keinen Abbruch getan hätten. Die mittlere Taste fungiert als Pause-Taste oder zum Annehmen von Anrufen. Längeres Drücken versetzt die Kopfhörer zudem in den Pairing-Modus.

Jabra Elite 85h ANC Headset Steuerung

Außerdem befindet sich jeweils noch eine Taste an der Unterseite jeder Ohrmuschel. Auf der rechten Seite dient die Taste zum De-/Aktivieren des Mikrofons und Sprach-Assistenten. Die Kommunikation mit dem Google Assistant klappte im Test übrigens einwandfrei. Mit der Taste auf der linken Seite könnt ihr durch die drei verschiedenen Sound-Modi wechseln.

Jabra Elite 85h ANC Headset Anhschlüsse

Nicht so smarte Features

Jabra wirbt beim Elite 85h zudem mit diversen smarten Features. Dazu zählt unter anderem die On-Ear-Erkennung, die im Test jedoch nicht wirklich funktionierte, obwohl sie in der App aktiviert war. Das gleiche gilt leider auch für die smarten Anruf-Funktionen. Anrufe ließen sich im Test weder via Sprachsteuerung noch On-Ear-Erkennung annehmen.

Jabra verspricht mit dem Feature SmartSound zudem ein an die Umgebung angepasstes Audioerlebnis. Mittels künstlicher Intelligenz sollen die Umgebungsgeräusche analysiert und der passende Moment-Modi eingestellt werden. Im Klartext könnte das Headset so bei wahrgenommenen Stimmen automatisch auf Öffentlich bzw. HearThrough wechseln, während sich bei monotonen Verkehrsgeräuschen von Bahn-, oder Flugzeug automatisch der Modus Pendeln inkl. ANC aktiviert. Ich habe das Ganze via Lautsprecher simuliert und von Youtube-Videos zu Hörspielen und monotonen Geräuschen von Zügen und Flugzeugen gewechselt.

Zwar werden die Moment-Modi ab und zu gewechselt, der richtige Modus ist jedoch eher ein Glücksspiel. So hat sich ANC bei relativ eindeutigen Zuggeräuschen nicht aktiviert und bei Youtube-Tutorials wird statt HearThrough der private Modus gewählt. Ob das Feature im Alltag bei „richtigen Geräuschen“ besser funktioniert, wage ich zudem zu bezweifeln. Es besteht bei allen smarten Features also noch Nachholbedarf.

Parallele Verbindung mit zwei Geräten schwierig

Natürlich lässt sich das Headset auch mit einem PC koppeln. Am PC ein Youtube-Video schauen und einen Anruf auf dem Smartphone entgegennehmen? Laut Jabra kein Problem. Im Test habe ich das Elite 85h via Creative BT-W3-Dongle gleichzeitig an meinen PC und mein Mi Note 10 (Test) angeschlossen. Das Elite 85h hat sogar wie versprochen automatisch zum Smartphone-Audio geschaltet, als ich angerufen wurde. Auch von Youtube am PC zu Spotify auf dem Smartphone wechseln funktionierte ohne Probleme.

Jabra Elite 85h ANC Headset Koppelung

Allerdings ist die Audioausgabe weder nach dem Anruf noch nach der Musikwiedergabe wieder automatisch zum PC gesprungen. Hier half es auch nicht, dass Audiogerät kurz zu ändern und wieder den Dongle einzustellen. Ab und zu hat die Ausgabe zudem weder an Smartphone noch PC funktioniert und Spotify bspw. trotz Tastendruck auf „Wiedergabe fortsetzen“ einfach nicht reagiert. Schade, ein nahtloser Übergang zwischen zwei Endgeräten ist damit insgesamt nicht möglich.

Falls ihr den Fehler beim Dongle vermutet, muss ich euch leider enttäuschen. Auch via internem Bluetooth meines Notebooks waren keine sauberen Wechsel zwischen den Geräten möglich.

Durchschnittlicher Klang, Stimme sehr klar verständlich

Der Klang des Jabra Elite 85h ist in Ordnung, kann aber mit den etablierten Größen wie den Sony WH-1000XM3 (Test) oder auch den EPOS ADAPT 660 (Test) nicht mithalten. Das Klangbild wirkt flacher und auch die einzelnen Instrumente sind nicht so gut voneinander differenzierbar. Dafür gibt es aber auch keine unangenehmen Höhen oder ein zu basslastiges Klangbild. Via Equalizer können zudem noch leichte Anpassungen vorgenommen werden. Ein Grund für das mittelmäßige Klangbild ist unter anderem, dass das Elite 85h die aktuellen Bluetooth-Audio-Codes aptX, aptX LL und aptX HD nicht unterstützt. Bei Gesprächen ist euer Gegenüber allerdings immer klar verständlich. Via Anruf-Equalizer in der App könnt ihr dem Anrufer sogar noch mehr Höhen oder Tiefen verleihen.

Jabra Elite 85h ANC Headset Musik

Die gute Sprachverständlichkeit gilt ebenfalls für eure eigene Stimme, denn in diesem Bereich liefert das Jabra Elite 85h eine ziemlich gute Leistung ab. Zwar wirken Stimme und Hintergrundgeräusche in der Testaufnahme etwas weniger gut differenziert als beim EPOS ADAPT 660, bei echten Telefonaten via MS Teams bescheinigte Kollege Clemens meiner Stimme aber sogar etwas mehr Volumen als beim deutlich teureren Wettbewerber.

Mikrofontest

Sennheiser PXC 550 I via Creative BT-W3 (BT 5.0)

Jabra Elite 85h via Creative BT-W3 (BT 5.0)

EPOS ADAPT 660 via Creative BT-W3 (BT 5.0)

EPOS ADAPT 660 via Sennheiser BTD 800 USB (BT 4.0)

ANC knapp hinter dem Wettbewerb

Das Active Noise Cancelling (ANC) macht ebenfalls einen soliden Job. Monotone Geräusche werden herausgefiltert und der HearThrough-Modus lasst sich bei Bedarf via Taste schnell aktivieren. Da im Testzeitraum in meiner Wohnung zudem ein Rauchmelder angebracht wurde, konnte das ANC angesichts der Bohrmaschine zeigen, was es kann. Und tatsächlich wurde das hochtönige Bohrgeräusch ordentlich gedämpft. Es blieb zwar gut hörbar, war jedoch mit ANC deutlich erträglicher als ohne.

Für einen direkten Vergleich habe ich mir drei verschiedene ANC-Headsets geschnappt und über meine Lautsprecher monotone Zug- und Flugzeuggeräusche laufen lassen. Die Unterschiede fallen zwar nicht sehr gravierend aus, allerdings wirkt das ANC der ADAPT 660 und PXC 550-I noch einen Ticken besser.

Sehr lange Akkulaufzeit trifft akzeptable Ladezeit

Die Akkulaufzeit gibt Jabra beim Elite 85h mit bis zu 36 Stunden mit ANC und bis zu 41 Stunden ohne ANC an. Im Vergleich mit den Wettbewerbern sind das sehr gute Werte. Diese im Alltag nachzuvollziehen, ist jedoch nicht immer einfach. Aus diesem Grund habe ich das ANC-Headset bei aktiviertem ANC vier Stunden durchgängig benutzt und die Akkulaufzeit im Auge behalten. Das Ergebnis? Nach den vier Stunden lag der Akkustand bei 89%. Bedeutet ca. 2,75% pro Stunde. Hochgerechnet ergibt das tatsächlich knapp über 36 Stunden. Damit ist Jabra nicht nur äußerst ehrlich, das Elite 85h erweist sich wirklich als echter Dauerläufer unter den ANC-Headsets.

Jabra Elite 85h ANC Headset Laden

Geladen wird zudem via USB-C. Damit ist der große Akku der Elite 85h binnen 2,5h wieder vollständig geladen. Die Angabe des Herstellers trifft in diesem Punkt ebenfalls ungefähr zu.

Fazit: Jabra Elite 85h

Ist das Jabra Elite 85h für Business-Nutzer und Consumer ein empfehlenswertes ANC-Headset? Das hängt vom eigenen Nutzungsszenario und den Präferenzen ab. Insbesondere die gute Sprachqualität, der hohe Tragekomfort, das ordentliche ANC und die sehr lange Akkulaufzeit machen die Elite 85h für alle Vielreisenden zu einem willkommenen Begleiter. Dazu gesellen sich eine umfangreiche und gut strukturierte App, die einfach Einrichtung bzw. Koppelung und die zuverlässige Bedienung am Headset.

Jabra Elite 85h ANC Headset Details

Eines der größtes Komfort-Features im Headset-Bereich teilt sich das Elite 85h mit dem Sennheiser PXC 550 (Test) und seinen Brüdern: Es schaltet sich automatisch ein und aus, wenn ihr die Ohrmuscheln ein-/ausklappt. Das hört sich belanglos an, ist im Alltag aber ein echter Segen. Ebenfalls erfreulich ist die saubere Integration mehrerer Sprach-Assistenten, die sich via dedizierter Taste aktivieren lassen.

Bei der Verarbeitung gibt es nicht viel zu meckern, etwas mehr Metall hätte ich mir gerade im Bügel aber schon gewünscht. Verbesserungsbedarf gibt es zudem bei den angepriesenen Smart Features. Die funktionieren im Alltag so gut wie kaum. Lässt sich das beim SmartSound noch gut verkraften, ist das bei der On-Ear-Erkennung und den Anruf-Funktionen schon schade. Auch die parallele Nutzung von zwei Endgeräten klappt beim EPOS ADAPT 660 (Test) deutlich zuverlässiger.

Jabra Elite 85h ANC Headset

Für audiophile Nutzer ist das Jabra Elite 85h ebenfalls nur bedingt geeignet. Zwar ist die Sprachqualität von Gesprächspartnern und der eigenen Stimme sehr gut, sonst ist der Sound aber eher Mittelmaß. Begründet wird das unter anderem durch die fehlende Unterstützung aktueller Audio-Codecs wie aptX oder aptX LL/HD.

Käufer sollten also abwägen, ob sie mit den Vor- und Nachteilen leben können. Im Bereich der Business-ANC-Headsets ist das Jabra Elite 85h mit knapp 200 Euro* wiederum fair bepreist.

Business-Headsets bei uns im Shop

*Stand: 27.08.2020

Veröffentlicht von

Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.