Jolicloud setzt auf Chromium

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal auf Jolicloud hingewiesen. Dabei handelt es sich um ein Linux-Derivat, welches vor allem durch einfache Bedienbarkeit und hohe Kompatibilität zu Net- und Notebooks aller Art glänzt. Viele der Jolicloud-Anwendungen sind „einfache“ Webdienste, die in Prism dargestellt werden. Prism kann Webanwendungen auf den Desktop holen, sodass der Anwender den Unterschied zwischen Web und „normalen“ Programm im besten Falle gar nicht mehr wahrnimmt.

Prism kommt aus dem Hause Mozilla und kommt als einzelne Applikation oder Erweiterung von Firefox daher. Nun allerdings wurde Prism von den Jolicloud-Machern fallen gelassen. Stattdessen setzt man auf die Power von HTML5 – was bedeutet, dass man die Web-App-Palttform auf einen eigenen Chromium-Build umgestellt hat. Die angepasste Plattform für die gerenderten Anwendungen heisst bei Jolicloud nun Nickel und verspricht höhere Geschwindigkeit bei niedrigerer Speicherbelastung. Anwender holen sich die neue Rendering-Machine durch ein einfaches Update auf ihr Book.

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