Kaufberater: Der ideale Komplett-Gaming-PC bis 800, 1100 und 1500 Euro

      Kaufberater: Der ideale Komplett-Gaming-PC bis 800, 1100 und 1500 Euro

      Ihr wollt euch einen Gaming-PC kaufen, die meiste Leistung für euer Geld bekommen und habt keine Lust auf einen Eigenbau? Dann ist unser Kaufberater für Komplett-PCs aus dem Gaming-Segment genau die richtige Adresse für euch. Wir zeigen, welche Vorteile und Nachteile ein Komplett-PC gegenüber einem Selbstbau-PC hat, worauf ihr beim Kauf eines Fertig-PCs für Gaming achten müsst und stellen euch empfehlenswerte Gaming-PCs bis 800, 1.000 und 1.500 Euro vor.

      Zuletzt aktualisiert: Oktober 2021 (Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe und der hohen Nachfrage ist eine Empfehlung im Bereich der Fertig-PCs schwierig. Nicht nur die Preise steigen, auch das Angebot an Fertig-PCs ist überschaubar. Wir versuchen trotzdem, den Kaufberater so gut es geht aktuell zu halten.)

      Komplett-PC vs. Selbstbau-PC – die Vorteile

      Wenn ihr euch schon sicher seid, dass nur ein fertiger Gaming-PC in Frage kommt, dann könnt ihr dieses Kapitel überspringen. Für alle anderen dürfte interessant sein, welche Vorteile ein Komplett-PC im Vergleich zu einem Selbstbau-PC bietet. Entgegen der gängigen Meinung im Internet hat ein Fertig-PC für viele Gamer nämlich einige konkrete Vorteile, die abhängig vom eigenen Budget, dem Hardware-Know-How und der Bastel-Motivation mal größer oder kleiner ausfallen können. Wir haben die fünf gängigsten Vorteile für euch aufgelistet:

      1. Zeitersparnis: Ein Paket, sofort startklar

      Wichtigster Punkt für den Komplett-PC: Die Bequemlichkeit. Ein Komplett-PC kommt fertig zu euch. Ihr müsst also weder auf die Kompatibilität der einzelnen Komponenten achten noch warten, bis die einzelnen Hardware-Komponenten verfügbar und bei euch eingetrudelt sind. Zudem entfällt der Aufwand für den Zusammenbau, der je nach Routine und PC-Konfiguration locker mehrere Stunden dauern kann. Bedeutet: Komplett-PC auspacken, anschließen und es kann losgehen.

      2. Feature-Set: Peripherie und Bluetooth dabei

      Bei den meisten Fertig-PCs sind Tastatur und Maus mit im Lieferumfang dabei. Obwohl die Qualität oft zu wünschen übrig lässt, kann die Peripherie bei knappen Kalkulationen für den Anfang genutzt werden. Zudem bringen Mainboards von Fertig-PCs oft eine Bluetooth-Unterstützung mit, die sonst nur bei etwas teureren Mainboards zu finden ist, wenn ihr diese separat kauft.

      3. Fehleranfälligkeit: Kein Vorwissen für Montage notwendig

      Nicht jeder Gamer ist mit der Geburt automatisch dazu befähigt, einen PC zusammenzubauen. Einige wollen einfach nur zocken, anderen fehlen Zeit oder Interesse, um sich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Für einen Fertig-PC benötigt ihr kein Vorwissen. Zudem können auch versierten Bastlern Fehler bei der Montage unterlaufen, die den sofortigen Start verhindern, nerviges Troubleshooting notwendig machen oder im schlimmsten Fall Geld kosten. Der Fertig-PC ist schon montiert und die Fehleranfälligkeit damit auf ein Minimum reduziert.

      4. Service und Garantie: Ein Ansprechpartner im Garantiefall

      Ein weiterer Vorteil bei einem Fertig-PC ist der klare Ansprechpartner bei Service-Fragen. Sollte doch mal etwas passieren, gilt die Garantie für den kompletten Gaming-PC und ihr wisst genau, an welchen Hersteller ihr euch wenden müsst. Zudem entfällt die Suche nach dem kaputten Teil, denn auch das übernimmt der Hersteller. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Originalverpackung für einen Garantiefall aufzubewahren.

      5. Umweltfreundlichkeit: Wenig Verpackungsmüll und überflüssige Kleinteile

      Ein für viele vielleicht nicht ganz so wichtiger, aber trotzdem nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Umweltfreudlichkeit von Komplett-PCs. Das fängt beim anfallenden Verpackungsmüll von einem großen Paket versus viele Pakete an und zieht sich über die unnötigen Teile, die bei Selbstbau-PC in eurem Schrank lagern über den Verbrauch. Ein Fertig-PC kommt genau mit der passenden Netzteil, dessen Leistungsaufnahme zum Fertig-PC passt.

      Komplett-PC vs. Selbstbau-PC – die Nachteile

      Für einen Komplett-PC sprechen hauptsächlich die Zeitersparnis und Bequemlichkeit, zudem müssen grobmotorische Gamer keine Angst vor einer komplexen Montage haben. Wer einen Gaming-PC selbst zusammenbaut, umgeht aber die fünf größten Nachteile eines Fertig-PCs, die wir im Folgenden aufgelistet haben. Für einige Gamer könnten sie einen guten Grund bieten, den Selbstbau und Mehraufwand doch in Angriff zu nehmen. Die Nachteile gelten übrigens nicht für selbstkonfigurierte Fertig-PCs, die vor der Auslieferung aus ausgewählten PC-Komponenten zusammengebaut wurden.

      1. Individualität kaum möglich

      Bei einem Fertig-PC könnt ihr euch nur für vorgegebene Konfigurationen entscheiden. Die richtige Kombination der gewünschten Komponenten ist oft nur schwer zu bekommen. Bei standardisierten Gaming-PCs müssen Wünsche nach speziellen Gehäusen, Herstellern und Co. zudem häufig vernachlässigt werden. Obwohl das Angebot an Komplett-PCs in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, werden echte Individualisten nur mit einem Selbstbau-PC glücklich.

      2. Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht immer

      Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Fertig-PCs muss häufig hinter dem von Eigenbau-PCs zurückstecken. Das ist allerdings stark vom Budget abhängig. Je teurer der Fertig-PC, desto höher das Ungleichgewicht zwischen Preis und Leistung. Dafür befinden sich günstige Komplett-PCs bis ca. 600 Euro meistens im Preis-Leistungs-Optimum. Ihre Leistung ist in diesem Bereich mit begrenztem Budget auch mit eigenen Konfigurationen (vor allem wegen der aktuellen Lieferengpässe und hohen Preissteigerungen bei Grafikkarten und Co.) nur schwer zu schlagen.

      3. OEM-Hardware macht Aufrüsten schwierig

      Fertig-PCs sind oft nicht sehr großzügig, wenn es um Aufrüstungsmöglichkeiten geht. Das beginnt schon mit der überschaubaren Anzahl an freien Steckplatzen wie SATA, RAM oder PCIe auf dem Mainboard. Zusätzliche Festplatten, Soundkarten, RAM-Riegel und Co. lassen sich ohne den notwendigen Steckplatz nicht nachrüsten. Das liegt an den speziellen OEM-Komponenten, die obendrein oft nicht mit frei erhältlicher Retail-Hardware kompatibel sind. Ein größerer CPU-Lüfter ist dann bspw. nicht montierbar, weil die passenden Bohrungen auf dem Mainboard nicht vorhanden sind.

      4. Schlechtes Kühlkonzept beeinträchtigt Langlebigkeit

      Viele Fertig-PCs sind gerade im Low-Budget-Bereich auf Kante genäht. Kleine 90mm-Lüfter und ein Kühlkonzept, das auf das Nötigste ausgelegt ist, stellen keine Seltenheit dar. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Lautstärke des Gaming-PCs unter Last aus, sondern auch auf die Langlebigkeit der einzelnen Komponenten. Das gilt für Prozessor und Gehäuse ebenso wie für OEM-Grafikkarten, die häufig mit einem Radiallüfter auskommen müssen. Dagegen setzen Retail-GPUs auf mehrere Axiallüfter und sind deutlich leiser unter Last.

      Selbst im hohen Preissegment haben wir bei einigen Fertig-PCs schon äußerst kuriose Kühlkonzepte angetroffen – von Lüftern auf der Rückseite des Mainboards bis zu Grafikkarten, die so im Gehäuse montiert waren, dass sie die Luft von oben nach unten angesaugt haben – entgegen des natürlichen Luftstromes. Angesichts der Erfahrung großer Hersteller kann man angesichts dieser „kreativen Lösungen“ dann nur den Kopf schütteln.

      Lenovo Legion T530 Desktop PC

      5. Niedrige Wartungsfreundlichkeit

      Die Inkompatibilität der OEM-Ware sorgt ebenfalls für Nachteile bei der Wartungsfreundlichkeit von Komplett-PCs. Wenn eine Komponente außerhalb von Garantie und Gewährleistung den Geist aufgibt, müsst ihr direkt beim Hersteller nachschauen, ob man das OEM-Teil einzeln nachkaufen kann. Falls nicht, könnt ihr den PC nur schwer selbst reparieren und euch bleibt nur der Weg über den Hersteller, was häufig mehr Zeit und Geld kostet. Klappt auch das nicht, müsst ihr ihn im schlimmsten Fall komplett entsorgen. Der Verkauf von einzelnen Hardware-Komponenten ist bei einem vormontierten Komplett-PC ebenfalls nicht möglich.

      Worauf muss man beim Kauf von einem Gaming-PC achten?

      Seid ihr unbeeindruckt von den Nachteilen oder habt schlichtweg keine andere Wahl, als euch einen Komplett-PC zu kaufen, dann solltet ihr auf ein paar wichtige Dinge achten. Außerdem solltet ihr euch vor dem Kauf einige Fragen stellen: Welche Spiele wollt ihr in welcher Auflösung spielen? Wie häufig müsst ihr das Gerät von A nach B schleppen? Wie viele Jahre wollt ihr das Gerät nutzen? Wo wird der Gaming-PC stehen? Letztendlich ist der entscheidende Faktor aber das vorhandene Budget.

      MSI Trident X Plus side RGB open

      Wie viel Leistung kann ich mir leisten?

      Beginnen wir mit dem wichtigsten Punkt: Der Leistung. Ein schneller Prozessor ist zwar wichtig für Titel, bei denen viele Objekte berechnet werden müssen (Strategiespiele, Shooter und Wirtschaftssimulationen), wirklich entscheidend für die meisten Spiele ist aber die Grafikkarte. Generell lassen sich drei Leistungsklassen festhalten:

      • Full HD / hohe Details: Wer auf das Geld achten muss, greift zum AMD Ryzen 5 4600G oder zum Intel Core i5-10400F. Als Grafikkarte sind die GeForce GTX 1650 Super oder eine AMD Radeon RX 5500 XT empfehlenswert. Mehr Zukunftssicherheit und höhere Detailstufen in Spielen bieten allerdings ein AMD Ryzen 5 5600G oder Intel Core i5-11600K und die GTX 1660 Ti bzw. die Radeon RX 5600 XT. 8 GB RAM sollten es mindestens sein.
      • (U)WQHD / hohe Details: Für flüssiges Gaming in 1440p in aktuellen Triple-A-Titeln solltet ihr gut gerüstet sein. Als Prozessor sind Intel Core i7-11700K oder AMD Ryzen 7 5700G eine sichere Bank. Bei den Grafikkarten ist mehr immer besser, mindestens sollte eine GeForce RTX 3060 oder eine Radeon RX 6600 XT zum Einsatz kommen. Wer nicht gleich wieder aufrüsten möchte, greift zur RX 6700 XT oder RTX 3060 Ti. Beim Arbeitsspeicher solltet ihr auf 16 GB setzen.
      • 4K-UHD / mittlere bis hohe Details: Diese Grafikeinstellungen verlangen Gaming-PCs ordentlich was ab. Daher muss viel Geld in die Hand genommen werden, um 3840*2160 Pixel zu stemmen. Als CPU empfiehlt sich der Intel Core i9-11900K mit der höchsten Singe-Core-Performance, die für Games entscheidend ist. Der AMD Ryzen 9 5900X ist eine sehr gute Wahl, wenn neben Spielen auch häufig Arbeitsprogramme gestartet werden, da diese von den 12 Kernen profitieren. Bei den Grafikkarten kommen Radeon RX 6800 XT bzw. RTX 3080 in Frage, beim RAM 32 GB.

      Alles in allem muss das Gesamtsystem stimmen. Die Leistung von Prozessor und Grafikkarte sollten zueinander passen, damit kein Flaschenhals entsteht. Einen Core i3 mit einer RTX 3070 zu paaren, ist nicht unbedingt sinnvoll, einen Ryzen 5 mit einer RX 6600 XT hingegen schon. Obwohl man meinen sollte, dass diese Probleme bei vorkonfigurierten PCs nicht auftreten sollten, ist das nicht immer auszuschließen.

      Wie lange möchte ich den PC nutzen?

      Es mag für viele Gamer eher nebensächlich erscheinen, aber beim Kauf von Fertig-PCs misst sich das Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem daran, wie lange ihr den Gaming-PC nutzen werdet. Kleines Gehäuse, OEM-PC, Einsteiger-Chipsatz mit wenig Schnittstellen? Damit verabschieden sich meistens auch die Aufrüstoptionen. Generell bieten Fertig-PCs von OEMs wie Acer, MSI, HP und Co. kaum Individualisierungsmöglichkeiten und Komponenten sind häufig nur schwer austausch- oder nachrüstbar, da die Bauteile aufeinander zugeschnitten sind und somit nur wenig Platz für größere Komponenten bieten.

      Gaming-PCs wie unsere NBB Raubtiere oder auch einige Komplett-PCs von Medion oder Hyrican, die zum Großteil aus Retail-Hardware in größeren Midi-Towern zusammengebaut wurden, sind langfristig gesehen die bessere Wahl. Obwohl sie in der Anschaffung etwas teurer sind, kann das Nachrüsten einer Grafikkarte die Lebensdauer des Fertig-PCs um weitere Jahre verlängern. Das dürfte auch für die meisten Laien machbar sein. Da die Entwicklungssprünge bei Prozessoren nicht so stark wie bei Grafikkarten sind, ist eine schnelle CPU gut und gerne bis zu fünf Jahre nutzbar.

      Das Nachrüsten von schnelleren Grafikkarten klappt allerdings nur, wenn das Netzteil noch genügend Puffer-Leistung für leistungshungrigere Grafikkarten zur Verfügung stellt. Netzteile mit weniger als 500 Watt können dann einen Flaschenhals darstellen. Achtet hier genau auf die Shop-Beschreibung mit dem Chipsatz, der sonstigen Ausstattung und der jeweiligen Anzahl von Steckplätzen. Wenn ihr die Anschlüsse der vorhandenen Komponenten abzieht, könnt ihr abschätzen, welche Erweiterungsmöglichkeiten noch vorhanden sind. Zugegeben: Oft ist das Nachrüsten einer Grafikkarte aus Platzgründen nicht möglich.

      Welche Ausstattung und Kühlung benötige ich?

      Thunderbolt 4, Bluetooth oder WLAN sind Features, die nicht jeder Fertig-PC bietet und auch nicht jeder Gamer benötigt. Viele sind im Zweifel aber Nice2Have oder lassen sich zumindest später nur durch USB-WLAN-Sticks oder -Bluetooth-Empfänger extern lösen. Das Nachrüsten von internen Karten ist bei Komplett-PCs kaum möglich, daher solltet ihr abwägen, was ihr vielleicht auch in absehbarer Zukunft nutzen werdet.

      Abgesehen davon spielen aber noch andere Features eine Rolle. Schnelle USB-3.X-Anschlüsse sollten zumindest als Typ-A an der Vorderseite vorhanden sein. Bei der SSD solltet ihr mindestens auf 512 GB Speicher setzen. Falls ihr viele aktuelle AAA-Titel parallel spielen wollt, ist 1 TB die langfristig gesehen bessere Wahl. Eine dedizierte Soundkarte ist hingegen häufig nur sinnvoll, wenn ihr Studiokopfhörer mit mehr als 32 Ohm als Headset am PC nutzen wollt.

      Das gilt ebenfalls für das Kühlkonzept. Achtet beim Kauf besonders auf die vorhandenen Kühler. Ein CPU-Kühler mit einem kleinen 90mm-Lüfter oder mickrige 80mm-Lüfter auf der Rückseite der Gehäuse lassen unter Last häufig eine höhere Lautstärke und höhere Temperaturen erwarten. Das Gleiche gilt für OEM-Grafikkarten mit einem kleinen Radiallüfter. Besser sind Retail-GPUs mit zwei oder mehr Lüftern, da sie beim Zocken nicht so laut werden. Bei leistungsstärkeren Systemen sind verbaute All-in-One-Wasserkühlungen (AiO WaKüs) eine sinnvolle Option, da sie die Hardware effizienter kühlen und im Betrieb nicht so laut werden. Setzen diese nur auf einen kleinen 140er Radiator, sind sie großen CPU-Kühlern aus Eigenbau-PCs trotzdem unterlegen.

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 800 Euro

      Kommen wir zu konkreten Empfehlungen, die sich primär nach empfehlenswerter moderner Ausstattung und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis richten. Wir haben die empfehlenswertesten Komplett-PCs aus unserem Shop herausgefiltert. In der Preisklasse bis 800 Euro ist die Auswahl noch bescheiden und es kommen häufig schlichte Office-Gehäuse zum Einsatz. Das muss aber nicht schlecht sein, wenn der Gaming-PC zum Beispiel auch als Arbeitsrechner genutzt werden oder im Wohnzimmer stehen soll.

      Bei einigen Angeboten in diesem Preisbereich ist zudem Vorsicht geboten. Grafikkarten wie eine Radeon RX 550 oder NVIDIA GT 1030 sind nicht zum Zocken geeignet. Abgesehen davon findet ihr in diesem Preisbereich mit Core i5-9400F oder AMD Ryzen 7 4700S sowie GeForce GTX 1650 Super solide Leistung für Full-HD-Gaming


      HP Desktop M01-F1022ng: Unauffälliger Mini-PC setzt auf Intel Core i5-10400F, GeForce GTX 1650 Super und 8 GB RAM

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere bis hohe Details
      Preis: 699 Euro*

      Das gefällt uns

      • solide Full-HD-Leistung
      • viele Anschlüsse an der Vorderseite
      • SD-Kartenleser
      • 512 GB SSD
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5

      Das gefällt uns nicht

        • kaum aufrüstbar
        • Performance nicht zukunftssicher
        • kein Typ-C-Anschluss
        • ohne Windows

      Einschätzung

      Der HP Desktop M01-F1022ng kommt im kompakten Office-Look daher. Für 699 Euro* bekommt ihr einen Intel Core i5-10400F mit sechs Kernen, eine GeForce GTX 1650 Super und 8 GB RAM. Damit sind aktuelle Spiele in Full HD und je nach Spiel in mittlerer bis hoher Detailstufe spielbar. Er kann außerdem mit Bluetooth 4.2, WiFi 5, acht schnellen USB-Anschlüssen und einer 512-GB-SSD punkten.

      Windows 10 ist nicht mit an Bord. Die Grafikkarte zu tauschen, dürfte bei diesem PC nicht machbar sein. Das Netzteil bietet mit 310 Watt leider auch kaum Reserven. Ein zweiter RAM-Riegel sollte nachrüstbar sein und das Upgrade dürfte sich positiv auf die generelle Performance auswirken.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Der Intel Core i5 sollte den Kühler als Mittelklasse-CPU mit 65 Watt TDP nicht übermäßig fordern. Die Einsteiger-Grafikkarte GTX 1650 Super dürfte beim Zocken ebenfalls nicht zu laut werden.

      Zum Shop: HP Desktop M01-F1022ng

      HP Pavilion Desktop TP01-1703ng: Schlichter Office-PC mit Ryzen 5 4600G , GeForce GTX 1650 Super und USB-C

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere bis hohe Details
      Preis: 759 Euro*

      Das gefällt uns

      • solide Full-HD-Leistung
      • viele Anschlüsse an der Vorderseite
      • Typ-C-Anschluss
      • SD-Kartenleser
      • 512 GB SSD
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5
      • Windows 10 vorinstalliert

      Das gefällt uns nicht

        • kaum aufrüstbar
        • Performance nicht zukunftssicher

      Einschätzung

      Der HP Pavilion Desktop TP01-1703ng ähnelt der vorangegangenen Empfehlung stark, unterscheidet sich aber in einigen wesentlichen Punkten: Er ist mit einem AMD Ryzen 5 4600G ausgestattet, hat Windows 10 vorinstalliert und besitzt auf der Vorderseite einen zusätzlichen USB-C-Anschluss. Abgesehen von einer leicht anderen Optik verhält sich der Rest hingegen wie beim HP Desktop M01-F1022ng.

      Spiele dürften ebenfalls in Full HD und je nach Spiel in mittlerer bis hoher Detailstufe spielbar sein. Er kann ebenfalls mit Bluetooth 4.2, WiFi 5, acht schnellen USB-Anschlüssen und einer 512-GB-SSD punkten. Die Grafikkarte zu tauschen, dürfte bei diesem PC auch kaum möglich sein. Das Netzteil bietet mit 310 Watt wenig Reserven. Ein zweiter RAM-Riegel sollte nachrüstbar sein und das Upgrade dürfte sich auch hier positiv auf die Performance auswirken.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Der Intel Ryzen 5 sollte den Kühler als Mittelklasse-CPU nicht übermäßig ins Schwitzen bringen. Das gilt auch für die GTX 1650 Super.

      Zum Shop: HP Pavilion Desktop TP01-1703ng

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 1100 Euro

      Während sich im 800-Euro-Bereich noch viele Gaming-PCs mit einem Office-Look tarnen, geht es im Bereich der Gaming-PCs bis 1100 Euro schon etwas auffälliger zu. Der Intel Core i5-10400 ist ein häufig vertretener Prozessor, bei den Grafikkarten bietet Nvidia mit der GTX 1660 Super oder 1660 Ti aktuell die passende Leistung, mitunter befindet sich aber auch schon eine GeForce RTX 3060 im Programm. Außerdem sollten es mindestens 16 GB RAM und eine SSD mit 512 oder besser 1024 GB Speicher sein.

      Auch im Preisbereich bis 1100 Euro verstecken sich aber noch viele PCs, die nicht unbedingt zum Zocken geeignet sind. Interne Grafikchips vom Typ Intel UHD 630 oder Radeon RX Vega 11 solltet ihr genauso umgehen wie die Nvidia-Quadro-Karten. Bei mittlerweile veralteten Grafikkarten wie der Radeon RX 580 oder der langsamen Geforce GTX 1650 sollte man nur im Ausnahmefall zuschlagen, wenn das Angebot deutlich unter 1000 Euro liegt und die Performance für den vorgesehen Einsatz ausreicht. Alle anderen greifen besser zu unseren Empfehlungen.

      Lenovo Ideacentre G5: Schicker Gaming-PC mit Ryzen 7, GeForce GTX 1660 Super und 16 GB RAM

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – mittlere Details
      Preis: 1.099 Euro*

      Das gefällt uns

      • gute Full-HD-Leistung
      • viele Anschlüsse an der Vorderseite
      • Typ-C-Anschluss
      • SD-Kartenleser
      • 512 GB SSD
      • Bluetooth 5.0 / WiFi 5
      • RAM aufrüstbar
      • Windows 10 vorinstalliert

      Das gefällt uns nicht

        • Netzteil ohne Leistungsreserven
        • Performance nicht zukunftssicher
        • kein Dual-Channel-RAM

      Einschätzung

      Das Lenovo IdeaCentre G5 14ACN6 90RW001HGE ist ein gediegener Gaming-PC mit einer Ausstattung, die bei aktuellen Spielen ausreichend Leistung für Full HD mit hohen Details oder WQHD mit mittlerem Detaillevel bietet. Für 1.099 Euro* bekommt ihr einen aktuellen AMD Ryzen 7 5700G, eine GeForce GTX 1660 Super und 16 GB RAM. Die NVMe-SSD bietet 512 GB Speicher.

      Der Arbeitsspeicher lässt sich auf 32 GB aufrüsten, denn ein RAM-Slot ist frei. Auf der Vorderseite befinden sich unter anderem ein Typ-C-Anschluss und ein SD-Kartenleser. Der Komplett-PC bietet außerdem WLAN und Bluetooth 5.0. Windows 10 ist ab Werk vorinstalliert. Aufrüstoptionen dürfte das Gehäuse abgesehen vom RAM aber nicht bieten.

      Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lässt sich ohne genauen Test keine präzise Aussage treffen.

      Zum Shop: Lenovo IdeaCentre G5 14ACN6 90RW001HGE

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 1500 Euro

      Kommen wir zu dem Preisbereich, den die meisten Gamer maximal in ihren neuen Gaming-PC investieren können, wollen und im Segment der Fertig-PCs auch sollten. Im Bereich bis 1500 Euro findet man noch den ein oder anderen Komplett-PC mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Prozessor sind entweder der Intel Core i7-10700(K) oder ein AMD Ryzen 7 3700X bzw. der neuere Ryzen 5 5600X empfehlenswert.

      Bei den Grafikkarten sind NVidia GeForce RTX 3060 Ti oder 3070 eine gute Wahl. Auch in diesem Preissegment müsst ihr auf die Ausstattung achten. PCs, Workstations und Co., die den Schwerpunkt auf den Prozessor legen und mit Nvidia-Quadro- oder Radeon-Pro-Grafikkarten nur wenig Grafikleistung bieten, sind zum Zocken nicht geeignet.

      Captiva Highend Gaming PC R64-219: RGB-Gaming-PC mit Ryzen 7 3700X, RTX 3060 und 16 GB RAM

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – hohe Details, 4K – niedrige bis mittlere Details
      Preis: 1.299 Euro*

      Das gefällt uns

      • hohe Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • SD-Kartenleser
      • große 1-TB-SSD

      Das gefällt uns nicht

        • Netzteil mit geringen Leistungsreserven
        • kein Typ-C-Anschluss
        • kein Bluetooth / WiFi
        • kein Windows

      Einschätzung

      Der Captiva Highend Gaming PC R64-219 überzeugt auf den ersten Blick vor allem durch die gute Hardware-Ausstattung. Ryzen 7 3700X, RTX 3060 und 16 GB RAM bilden ein gutes Fundament für WQHD-Gaming – je nach Titel bei mittleren bis hohen Details. Die SSD fällt mit 1024 GB angenehm groß aus, zudem bietet das Gehäuse gut erreichbare Anschlüsse auf der Oberseite.

      Anhand des Produktdatenblattes wird leider nicht klar, ob der Arbeitsspeicher im Dual-Channel läuft. Falls nicht, wäre das Aufrüsten auf 32 GB eine sinnvolle Option, um noch mehr Leistung zu erreichen. Wifi oder Bluetooth wird genauso wie ein USB-C-Port leider nicht geboten und Windows 10 müsst ihr euch ebenfalls selbst organisieren. Das Netzteil bietet mit 450 Watt immerhin kleine Leistungsreserven.

      Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lässt sich keine genaue Aussage treffen. Genügend Platz für einen ordentlichen Lüfter sollte allerdings vorhanden sein.

      Zum Shop: Captiva Highend Gaming PC R64-219

      Medion Engineer X25 MT MD35142: Sehr performanter Gaming-PC mit Ryzen 5 5600X, RTX 3060 Ti und 16 GB RAM

       

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – sehr hohe Details, 4K – mittlere Details
      Preis: 1.399 Euro*

      Das gefällt uns

      • hohe Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • 512 GB SSD
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5
      • RAM aufrüstbar
      • SSD / HDD nachrüstbar
      • Windows 10 vorinstalliert

      Das gefällt uns nicht

        • Netzteil mit geringen Leistungsreserven
        • kein Typ-C-Anschluss
        • kein SD-Kartenleser
        • 1 TB langsamer HDD-Speicher

      Einschätzung

      Der Medion Engineer X25 MT MD35142 kommt im relativ schlichten In-Win-301-Gehäuse daher und verzichtet auf einen USB-C-Port und einen SD-Kartenleser. Mit aktuellem AMD Ryzen 5 5600X, einer GeForce RTX 3060 Ti und 16 GB RAM sind auch anfordernde Spiele flüssig in WQHD-Auflösung und hohen Detailstufen spielbar. Selbst 4K und mittlere Details sollten machbar sein. Der Gaming-PC kann außerdem mit WiFi 5, Bluetooth 4.2 und freien SATA- und RAM-Ports im Inneren punkten. Er bietet eine 512-GB-SSD und eine 1-TB-HDD sowie Windows 10.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Angesichts der leistungsstarken Komponenten sollte der PC unter Last allerdings hörbar sein.

      Zum Shop: Medion Engineer X25 MT MD35142

      Captiva Highend Gaming PC I56-550: Performanter Gaming-PC mit Intel Core i5-10400, RTX 3070 und 16 GB RAM

       

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – sehr hohe Details, 4K – mittlere Details
      Preis: 1.499 Euro*

      Das gefällt uns

      • sehr hohe Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • viele Anschlüsse
      • (micro)SD-Kartenleser
      • Netzteil mit Leistungsreserven

      Das gefällt uns nicht

        • kein Typ-C-Anschluss
        • kleine SSD
        • kein WiFi / Bluetooth
        • langsamer RAM (2666 MHz)
        • kein Windows

      Einschätzung

      Der Captiva Highend Gaming PC I56-550 wirkt angesichts der Pro/Con-Liste zwar auf den ersten Blick nicht so empfehlenswert, konzentriert sich aber auf das wichtigste für die meisten Gamer: Leistung. Er kommt im schicken Gahäuse daher und bietet euch mit RTX 3070 ordentlich Performance für WQHD-Gaming. Im Gegenzug müsst ihr Abstriche bei der Konnektivität machen, denn USB-C gibt es wie WiFi und Bluetooth ab Werk nicht. Die SSD fällt mit 240 GB als Spiele-Partition zudem etwas klein aus und sollte bestenfalls als erstes durch ein 1-TB-Pendant ersetzt werden.

      Zu freien Ports im Inneren trifft das Datenblatt ebenso wie zum potentiellen Dual-Channel-RAM leider keine Aussage, aber immerhin dürfte das Netzteil mit 650 Watt ein paar Reserven bieten.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Angesichts der leistungsstarken Komponenten sollte der PC unter Last allerdings hörbar sein.

      Zum Shop: Captiva Highend Gaming PC I56-550

      Das sind die unserer Meinung nach empfehlenswerte Fertig-PCs bei uns im Shop. Ihr habt Fragen oder Anmerkungen zu einem bestimmten Modell? Dann ab in die Kommentare damit.

      *Stand: Oktober 2021

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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