Kaufberater: Der ideale Komplett-Gaming-PC bis 800, 1000 und 1500 Euro

      Kaufberater: Der ideale Komplett-Gaming-PC bis 800, 1000 und 1500 Euro

      Ihr wollt euch einen Gaming-PC kaufen, die meiste Leistung für euer Geld und habt keine Lust auf einen Eigenbau? Dann ist unser Kaufberater für Komplett-PCs aus dem Gaming-Segment genau die richtige Adresse für euch. Wir zeigen, welche Vorteile und Nachteile ein Komplett-PC gegenüber einem Selbstbau-PC hat, worauf ihr beim Kauf eines Fertig-PCs für Gaming achten müsst und stellen euch empfehlenswerte Gaming-PCs bis 800, 1.000 und 1.500 Euro vor.

      Zuletzt aktualisiert: Juli 2020

       

      Komplett-PC vs. Selbstbau-PC – die Vorteile

      Wenn ihr euch schon sicher seid, dass nur ein fertiger Gaming-PC in Frage kommt, dann könnt ihr dieses Kapitel überspringen. Für alle anderen dürfte interessant sein, welche Vorteile ein Komplett-PC im Vergleich zu einem Selbstbau-PC bietet. Entgegen der gängigen Meinung im Internet hat ein Fertig-PC für viele Gamer nämlich einige konkrete Vorteile, die abhängig vom eigenen Budget, dem Hardware-Know-How und der Bastel-Motivation mal größer oder kleiner ausfallen können. Wir haben die fünf gängigsten Vorteile für euch aufgelistet:

      1. Zeitersparnis: Ein Paket, sofort startklar

      Wichtigster Punkt für den Komplett-PC: Die Bequemlichkeit. Ein Komplett-PC kommt fertig zu euch. Ihr müsst also weder auf die Kompatibilität der einzelnen Komponenten achten noch warten, bis die einzelnen Hardware-Komponenten verfügbar und bei euch eingetrudelt sind. Zudem entfällt der Aufwand für den Zusammenbau, der je nach Routine und PC-Konfiguration locker mehrere Stunden dauern kann. Bedeutet: Komplett-PC auspacken, anschließen und es kann losgehen.

      2. Feature-Set: Peripherie und Bluetooth dabei

      Bei den meisten Fertig-PCs sind Tastatur und Maus mit im Lieferumfang dabei. Obwohl die Qualität oft zu wünschen übrig lässt, kann die Peripherie bei knappen Kalkulationen für den Anfang genutzt werden. Zudem bringen Mainboards von Fertig-PCs oft eine Bluetooth-Unterstützung mit, die sonst nur bei etwas teureren Mainboards zu finden sind, wenn ihr diese separat kauft.

      Das Infinite-X ist ein edler Komplett-PC von MSI und ist eher in der oberen Preisklasse angesiedelt.

      3. Fehleranfälligkeit: Kein Vorwissen für Montage notwendig

      Nicht jeder Gamer ist mit der Geburt automatisch dazu befähigt, einen PC zusammenzubauen. Einige wollen einfach nur zocken, anderen fehlen Zeit oder Interesse, um sich tiefgreifend mit der Materie auseinanderzusetzen. Für einen Fertig-PC benötigt ihr kein Vorwissen. Zudem können auch versierten Bastlern Fehler bei der Montage unterlaufen, die den sofortigen Start verhindern, nerviges Troubleshooting notwendig machen oder im schlimmsten Fall Geld kosten. Der Fertig-PC ist schon montiert und die Fehleranfälligkeit damit auf ein Minimum reduziert.

      4. Service und Garantie: Ein Ansprechpartner im Garantiefall

      Ein weiterer Vorteil bei einem Fertig-PC ist der klare Ansprechpartner bei Service-Fragen. Sollte doch mal etwas passieren, gilt die Garantie für den kompletten Gaming-PC und ihr wisst genau, an welchen Hersteller ihr euch wenden müsst. Zudem entfällt die Suche nach dem kaputten Teil, denn auch das übernimmt der Hersteller. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Originalverpackung für einen Garantiefall aufzubewahren.

      5. Umweltfreundlichkeit: Wenig Verpackungsmüll und überflüssige Kleinteile

      Ein für viele vielleicht nicht ganz so wichtiger, aber trotzdem nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Umweltfreudlichkeit von Komplett-PCs. Das fängt beim anfallenden Verpackungsmüll von einem großen Paket versus viele Pakete an und zieht sich über die unnötigen Teile, die bei Selbstbau-PC in eurem Schrank lagern über den Verbrauch. Ein Fertig-PC kommt genau mit der passenden Netzteil, dessen Leistungsaufnahme zum Fertig-PC passt.

      Ein von HP zusammengebauter Omen-Komplett-PC. Hier in der Geschmacksrichtung mit einer AMD-Radeon-Grafikkarte.

      Komplett-PC vs. Selbstbau-PC – die Nachteile

      Für einen Komplett-PC sprechen hauptsächlich die Zeitersparnis und Bequemlichkeit, zudem müssen grobmotorische Gamer keine Angst vor einer komplexen Montage haben. Wer einen Gaming-PC selbst zusammenbaut, umgeht aber die fünf größten Nachteile eines Fertig-PCs, die wir im Folgenden aufgelistet haben. Für einige Gamer könnten sie einen guten Grund bieten, den Selbstbau und Mehraufwand doch in Angriff zu nehmen. Die Nachteile gelten übrigens nicht für selbstkonfigurierte Fertig-PCs, die vor der Auslieferung aus ausgewählten PC-Komponenten zusammengebaut wurden.

      1. Individualität kaum möglich

      Bei einem Fertig-PC könnt ihr euch nur für vorgegebene Konfigurationen entscheiden. Die richtige Kombination der gewünschten Komponenten ist oft nur schwer zu bekommen. Bei standardisierten Gaming-PCs müssen Wünsche nach speziellen Gehäusen, Herstellern und Co. zudem häufig vernachlässigt werden. Obwohl das Angebot an Komplett-PCs in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, werden echte Individualisten nur mit einem Selbstbau-PC glücklich.

      2. Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht immer

      Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Fertig-PCs muss häufig hinter dem von Eigenbau-PCs zurückstecken. Das ist allerdings stark vom Budget abhängig. Je teurer der Fertig-PC, desto höher das Ungleichgewicht zwischen Preis und Leistung. Dafür befinden sich günstige Komplett-PCs bis ca. 600 Euro meistens im Preis-Leistungs-Optimum. Ihre Leistung ist in diesem Bereich mit begrenztem Budget auch mit eigenen Konfigurationen nur schwer zu schlagen.

      Ein Nightblade-Komplett-PC von MSI mit einer Nvidia-Grafikkarte. Man beachte hier, dass alle Kabel bereits fixiert sind und dem Windstrom nicht im Weg stehen.

      3. OEM-Hardware macht Aufrüsten schwierig

      Fertig-PCs sind oft nicht sehr großzügig, wenn es um Aufrüstungsmöglichkeiten geht. Das beginnt schon mit der überschaubaren Anzahl an freien Steckplatzen wie SATA, RAM oder PCIe auf dem Mainboard. Zusätzliche Festplatten, Soundkarten, RAM-Riegel und Co. lassen sich ohne den notwendigen Steckplatz nicht nachrüsten. Das liegt an den speziellen OEM-Komponenten, die obendrein oft nicht mit frei erhältlicher Hardware kompatibel sind. Ein größerer CPU-Lüfter ist dann bspw. nicht montierbar, weil die passenden Bohrungen auf dem Mainboard nicht vorhanden sind.

      4. Schlechtes Kühlkonzept beeinträchtigt Langlebigkeit

      Viele Fertig-PCs sind gerade im Low-Budget-Bereich auf Kante genäht. Kleine 90mm-Lüfter und ein Kühlkonzept, das auf das Nötigste ausgelegt ist, stellen keine Seltenheit dar. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Lautstärke des Gaming-PCs unter Last aus, sondern auch auf die Langlebigkeit der einzelnen Komponenten. Das gilt für Prozessor und Gehäuse ebenso wie für OEM-Grafikkarten, die häufig mit einem Radiallüfter auskommen müssen. Dagegen setzen GPUs am Markt auf mehrere Axiallüfter und sind deutlich leiser unter Last.

      Lenovo Legion T530 Desktop PC

      Ein Lenovo Legion T530-Komplett-PC mit einer GeForce GTX 1060.

      5. Wartungsfreundlichkeit

      Die Inkompatibilität der OEM-Ware sorgt ebenfalls für Nachteile bei der Wartungsfreundlichkeit von Komplett-PCs. Wenn eine Komponente außerhalb von Garantie und Gewährleistung den Geist aufgibt, müsst ihr direkt beim Hersteller nachschauen, ob man das OEM-Teil einzeln nachkaufen kann. Falls nicht, könnt ihr den PC nur schwer reparieren. Dann bleibt euch nur der Weg über den Hersteller, was häufig deutlich mehr Zeit und Geld kosten dürfte. Der Verkauf von einzelnen Hardware-Komponenten ist bei einem vormontierten Komplett-PC ebenfalls nicht möglich.

      Worauf muss man beim Kauf von einem Gaming-PC achten?

      Seid ihr unbeeindruckt von den Nachteilen oder habt schlichtweg keine andere Wahl, als euch einen Komplett-PC zu kaufen, dann solltet ihr auf ein paar wichtige Dinge achten. Außerdem solltet ihr euch vor dem Kauf einige Fragen stellen: Welche Spiele wollt ihr in welcher Auflösung spielen? Wie häufig müsst ihr das Gerät von A nach B schleppen? Wie viele Jahre wollt ihr das Gerät nutzen? Wo wird der Gaming-PC stehen? Letztendlich ist der entscheidende Faktor aber das vorhandene Budget.

      Das MSI Nightblade MI3 ist sehr kompakt gebaut, bietet jedoch alle nötigen Anschlüsse.

      Wie viel Leistung kann ich mir leisten?

      Beginnen wir mit dem wichtigsten Punkt: Der Leistung. Ein schneller Prozessor ist zwar wichtig für Titel, bei denen viele Objekte berechnet werden müssen (Strategiespiele und Wirtschaftssimulationen), wirklich entscheidend für die meisten Spiele ist aber die Grafikkarte. Generell lassen sich drei Leistungsklassen festhalten:

      • Full HD / hohe Details: Wer auf das Geld achten muss, greift zum AMD Ryzen 5 2600 oder zum Intel Corei5-10400F. Als Grafikkarte sind die GeForce GTX 1650 Super oder eine AMD Radeon RX 5500 XT empfehlenswert. Mehr Zukunftssicherheit und höhere Detailstufen in Spielen bieten allerdings ein AMD Ryzen 5 3600 oder Intel Core i5-10600 und die GTX 1660 Ti bzw. die neue Radeon RX 5600 XT. 8 GB RAM sollten es mindestens sein.
      • (U)WQHD / hohe Details: Für flüssiges Gaming in 1440p in aktuellen Triple-A-Titeln solltet ihr gut gerüstet sein. Als Prozessor sind Intel Core i7-10700K oder AMD Ryzen 7 3700X eine sichere Bank. Bei den Grafikkarten ist mehr immer besser, mindestens sollte eine GeForce RTX 2060 Super oder eine Radeon RX 5700 zum Einsatz kommen. Wer nicht gleich wieder aufrüsten möchte, greift zur RX 5700 XT oder RTX 2070 Super. Beim Arbeitsspeicher solltet ihr auf 16 GB setzen.
      • 4K-UHD / mittlere bis hohe Details: Diese Grafikeinstellungen verlangen Gaming-PCs aktuell einiges ab. Daher muss viel Geld in die Hand genommen werden, um 3840*2160 Pixel zu stemmen. Als CPU empfiehlt sich der Intel Core i9-10900K mit der höchsten Singe-Core-Performance, die für Games entscheidend ist. Der AMD Ryzen 9 3900X ist eine gute Wahl, wenn neben Spielen auch häufig Arbeitsprogramme gestartet werden, da diese von den 12 Kernen profitieren. Bei den Grafikkarten kommen nur Radeon RX 5700 XT OC bzw. RTX 2080 Ti in Frage, beim RAM 32 GB.

      Alles in allem muss das Gesamtsystem stimmen. Die Leistung von Prozessor und Grafikkarte sollten zueinander passen, damit kein Flaschenhals entsteht. Einen Core i3 mit einer RTX 2070 Super zu paaren, ist nicht unbedingt sinnvoll, einen Ryzen 5 mit einer RX 5600 XT hingegen schon. Obwohl man meinen sollte, dass diese Probleme bei vorkonfigurierten PCs nicht auftreten sollten, ist das nicht immer auszuschließen.

      Wie lange möchte ich den PC nutzen?

      Es mag für viele Gamer eher nebensächlich erscheinen, aber beim Kauf von Fertig-PCs misst sich das Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem daran, wie lange ihr den Gaming-PC nutzen werdet. Kleines Gehäuse, OEM-PC, Einsteiger-Chipsatz mit wenig Schnittstellen? Damit verabschieden sich meistens auch die Aufrüstoptionen. Generell bieten Fertig-PCs von OEMs wie Acer, MSI, HP und Co. kaum Individualisierungsmöglichkeiten und Komponenten sind häufig nur schwer austausch- oder nachrüstbar, da die Bauteile optimal aufeinander zugeschnitten sind und somit nur wenig Platz für größere Komponenten bieten.

      Gaming-PCs wie unsere NBB Raubtiere oder auch einige Komplett-PCs von Medion oder Hyrican, die zum Großteil aus Retail-Hardware in größeren Midi-Towern zusammengebaut wurden, sind die langfristig gesehen bessere Wahl. Obwohl sie in der Anschaffung etwas teurer sind, kann das Nachrüsten einer Grafikkarte die Lebensdauer des Fertig-PCs um weitere 2 Jahre zu verlängern. Das dürfte auch für die meisten Laien machbar sein. Da die Entwicklungssprünge bei Prozessoren nicht so stark wie bei Grafikkarten sind, ist eine schnelle CPU gut und gerne bis zu fünf Jahre nutzbar.

      Die Zotac GeForce RTX 2080 – in all ihren verschiedenen Ausführungen – ist in der oberen Leistungsklasse angesiedelt.

      Das Nachrüsten von schnelleren Grafikkarten klappt allerdings nur, wenn das Netzteil noch genügend Puffer-Leistung für leistungshungrigere Grafikkarten zur Verfügung stellt. Netzteile mit weniger als 400 Watt können dann einen Flaschenhals darstellen. Achtet hier genau auf die Shop-Beschreibung mit dem Chipsatz, der sonstigen Ausstattung und der jeweiligen Anzahl von Steckplätzen. Wenn ihr die Anschlüsse der vorhandenen Komponenten abzieht, könnt ihr abschätzen, welche Erweiterungsmöglichkeiten noch vorhanden sind.

      Welche Ausstattung und Kühlung benötige ich?

      Thunderbolt 3, Bluetooth oder WLAN sind Features, die nicht jeder Fertig-PC bietet und auch nicht jeder Gamer benötigt. Viele sind im Zweifel aber Nice2Have oder lassen sich zumindest durch USB-WLAN-Sticks oder -Bluetooth-Empfänger extern lösen. Das Nachrüsten von internen Karten ist bei Komplett-PCs nur schwer möglich, daher solltet ihr abwägen, was ihr vielleicht auch in absehbarer Zukunft nutzen werdet.

      Abgesehen davon spielen aber noch andere Features eine Rolle. Schnelle USB-3.X-Anschlüsse sollten zumindest als Typ-A an der Vorderseite vorhanden sein. Bei der SSD solltet ihr mindestens auf 512 GB Speicher setzen. Falls ihr viele aktuelle AAA-Titel parallel spielen wollt, ist 1 TB die langfristig gesehen bessere Wahl. Eine dedizierte Soundkarte ist hingegen häufig nur sinnvoll, wenn ihr Studiokopfhörer mit mehr als 32 Ohm als Headset am PC nutzen wollt.

      Die CPU wird mit einer Wasserkühlung in Schach gehalten

      Das gilt ebenfalls für das Kühlkonzept. Achtet beim Kauf besonders auf die vorhandenen Kühler. Ein CPU-Kühler mit einem kleinen 90mm-Lüfter oder mickrige 80mm-Lüfter auf der Rückseite der Gehäuse lassen unter Last häufig eine höhere Lautstärke und höhere Temperaturen erwarten. Das Gleiche gilt für OEM-Grafikkarten mit einem kleinen Radiallüfter. Besser sind Retail-GPUs mit zwei oder mehr Lüftern, da sie beim Zocken nicht so laut werden. Bei leistungsstärkeren Systemen sind verbaute All-in-One-Wasserkühlungen (AiO WaKüs) eine sinnvolle Option, da sie die Hardware effizienter kühlen und im Betrieb nicht so laut werden.

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 800 Euro

      Kommen wir zu konkreten Empfehlungen, die sich primär nach empfehlenswerter moderner Ausstattung und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis richten. Wir haben die empfehlenswertesten Komplett-PCs aus unserem Shop herausgefiltert. In der Preisklasse bis 800 Euro ist die Auswahl noch bescheiden und es kommen häufig schlichte Office-Gehäuse zum Einsatz. Das muss aber nicht schlecht sein, wenn der Gaming-PC zum Beispiel auch als Arbeitsrechner genutzt werden oder im Wohnzimmer stehen soll.

      Bei einigen Angeboten in diesem Preisbereich ist zudem Vorsicht geboten. Grafikkarten wie eine Radeon R7 430 oder NVIDIA GT1030 sind nicht zum Zocken geeignet. Abgesehen davon findet ihr in diesem Preisbereich mit Core i5-9400F oder AMD Ryzen 5 3600X sowie GeForce GTX 1650 solide Leistung für Full-HD-Gaming.


      ASUS ROG Strix G15DH: Auffälliger Mini-Gaming-PC setzt auf Ryzen 5 3600X, GeForce GTX 1650 und 8 GB RAM

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere Details
      Preis: ab 779 Euro*

      Pro

      • solide Full-HD-Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • Typ-C-Anschluss
      • große SSD
      • HDD und RAM nachrüstbar
      • Bluetooth 5.0 / WiFi 5
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • nur 8 GB RAM
      • kein SD-Kartenleser
      • Performance nicht zukunftssicher

      Einschätzung

      Der ASUS ROG Strix G15DH-DE017T Gaming-PC kommt ebenfalls kompakt daher, setzt mit RGB-Streifen, Seitenfenster und Griff aber optisch deutlich mehr Gaming-Akzente. Für 779 Euro* bekommt ihr einen AMD Ryzen 5 3600X mit sechs Kernen, eine GeForce GTX 1650 und 8 GB RAM. Damit sind aktuelle Spiele flüssig in Full HD je nach Spiel in mittlerer bis hoher Detailstufe spielbar. Er kann außerdem mit Bluetooth 5.0, WiFi 5, acht schnellen USB-Anschlüssen und einer 512-GB-NVMe-SSD punkten.

      Die 8 GB RAM solltet ihr aufrüsten, damit es nicht zu Leistungseinbrüchen kommt. Zudem profitiert die Ryzen-CPU von Dual Channel RAM. Eine zusätzliche HDD lässt sich ebenfalls nachrüsten und Windows 10 ist ab Werk an Bord. Da der ROG Strix G15DH Komplett-PC mit schnelleren Grafikkarten erhältlich ist, dürfte sogar das tauschen der GTX 1650 gegen eine schnellere Grafikkarte zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein. Das Netzteil bietet mit 500 Watt Leistung dafür genug Reserven.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter LAst nur schwer abschließend beurteilen. Der CPU-Kühler ist ausreichend dimensioniert und sollte für den Ryzen 5 3600X ausreichen. Die GTX 1650 dürfte angesichts der TDP von lediglich 75 Watt ebenfalls nicht übermäßig laut werden.

      Technische Daten: ASUS ROG Strix G15DH-DE017T

      Prozessor AMD Ryzen 5 3600X (3. Gen.)
      6 Kerne / 12 Threads
      6x 3,80 GHz (bis zu 4,4 GHz)
      95 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1650
      4 GB VRAM
      RAM 8 GB DDR4 3200 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 512 GB NVMe SSD
      Chipsatz AMD B450
      Anschlüsse 2x USB 3.2 Typ-A Gen2
      1x USB 3.2 Typ-C Gen2
      5x USB 3.2 Typ-A Gen1
      2x HDMI
      2x DisplayPort
      1x DVI
      1x VGA
      2x PS/2
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität Bluetooth 5.0
      WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 500 Watt (80%)
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 11 kg
      Zum Shop: ASUS ROG Strix G15DH

      HP Pavilion Desktop TP01-0003ng: Unauffälliger Mini-PC setzt auf Ryzen 5 3500, GeForce GTX 1650 und 16 GB

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere Details
      Preis: ab 779 Euro*

      Pro

      • solide Full-HD-Leistung
      • viele Anschlüsse an der Vorderseite
      • SD-Kartenleser
      • Typ-C-Anschluss
      • 512 GB SSD + 1TB HDD
      • HDD nachrüstbar
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • kaum aufrüstbar
      • Performance nicht zukunftssicher

       

      Einschätzung

      Der HP Pavilion Desktop TP01-0003ng kommt im kompakten Office-Look daher. Für 780 Euro* bekommt ihr einen AMD Ryzen 5 3500 mit sechs Kernen, eine GeForce GTX 1650 und 16 GB RAM. Damit sind aktuelle Spiele flüssig in Full HD und je nach Spiel in mittlerer bis hoher Detailstufe spielbar. Er kann außerdem mit Bluetooth 4.2, WiFi 5, acht schnellen USB-Anschlüssen und einer 512-GB-SSD punkten.

      Eine zusätzliche HDD lässt sich ebenfalls nachrüsten und Windows 10 ist ab Werk an Bord. Die Grafikkarte zu tauschen, dürfte bei diesem PC allerdings nur schwer machbar sein. Das Netzteil bietet mit 310 Watt leider auch kaum Reserven.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Der Ryzen 5 3500 sollte als Mittelklasse-CPU nicht übermäßig laut werden. Die GTX 1650 dürfte angesichts der TDP von lediglich 75 Watt auch beim Zocken ebenfalls nicht stören.

      Technische Daten: HP Pavilion Desktop TP01-0003ng

      Prozessor AMD Ryzen 5 3500 (3. Gen.)
      6 Kerne / 12 Threads
      6x 3,60 GHz (bis zu 4,1 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1650
      4 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 2666 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 512 GB M.2 SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz AMD B550A
      Anschlüsse 1x USB 3.1 Typ C
      8x USB 3.0
      4x USB 2.0
      1x HDMI-Ausgang
      1x DVI
      1x RJ-45
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x SD-Kartenleser
      Konnektivität Bluetooth 4.2
      WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
      Netzteil 310 Watt (80%)
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 5,96 kg
      Zum Shop: HP Pavilion Desktop TP01-0003ng

      HP Desktop M01-F0238ng: Schlichter Office-Gamer mit Core i5-9400, GeForce GTX 1650 und 8 GB RAM für Einsteiger

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere Details
      Preis: ab 735 Euro*

      Pro

      • schlichtes Design
      • solide Full-HD-Leistung
      • kompaktes Gehäuse
      • viele Anschlüsse an der Vorderseite
      • SD-Kartenleser
      • 256 GB SSD + 1 TB HDD
      • RAM nachrüstbar
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5

      Contra

      • kein Typ-C-Anschluss
      • nur 8 GB RAM
      • kaum aufrüstbar
      • Performance nicht zukunftssicher

      Einschätzung

      Der kleine und Office-mäßig anmutende HP Desktop M01-F0238ng kostet aktuell 735 Euro* und bietet dafür ausreichend Leistung für Full-HD-Gaming bei mittleren bis hohen Details. Als Prozessor kommt ein Core i5-9400 zum Einsatz, als Grafikkarte eine GeForce GTX 1650. Die verbauten 8 GB RAM belegen einen von insgesamt zwei RAM-Slots und lassen sich auf maximal 32 GB erweitern. Ihr solltet das Update auf 16 GB mit einem zweiten Riegel in jedem Fall vornehmen oder direkt für den Aufpreis von 58 Euro* mitbestellen. Der Desktop-PC bietet zudem Bluetooth 4.2 und einen Speicherkartenleser sowie vier schnelle USB-Anschlüsse an der Vorderseite.

      Die M.2 NVMe SSD ist mit 256 GB gut dimensioniert, zudem kommt noch eine HDD mit einem TB Speicher dazu. Die sonstigen Upgrade-Möglichkeiten sind überschaubar, denn im kleinen Gehäuse dürfte nur wenig Platz für weitere Aufrüstungsoptionen sein. Das Netzteil bietet mit 310 Watt hingegen moderate Leistungsreserven. Eine Lizenz für Windows 10 ist ab Werk dabei.

      Zu Lautstärke und Temperaturen unter Last lassen sich ohne umfangreichen Test keine konkreten Aussagen treffen. Im kleinen Gehäuse ist kaum Platz für ein effizientes Kühlkonzept, allerdings sind die Komponenten auch nicht übermäßig leistungshungrig.

      Technische Daten: HP Desktop M01-F0234ng

      Prozessor Intel Core i5-9400 (9. Gen.)
      6 Kerne / 6 Threads
      6x 2,90 GHz (bis zu 4,1 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1650
      4 GB VRAM
      RAM 8 GB DDR4 2666 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 256 GB NVMe SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz Intel B365
      Anschlüsse 4x USB 3.1
      4x USB 2.0
      1x HDMI-Ausgang
      1x DVI
      1x RJ-45
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x SD-Kartenleser
      Konnektivität Bluetooth 4.2
      WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 310 Watt (80%)
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 4,71 kg
      Zum Shop: HP Desktop M01-F0234ng

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 1000 Euro

      Während sich im 800-Euro-Bereich noch viele Gaming-PCs mit einem Office-Look tarnen, geht es im Bereich der Gaming-PCs bis 1000 Euro schon deutlich auffälliger zu. Der Intel Core i5-9400F ist weiterhin der am häufigsten vertretene Prozessor, bei den Grafikkarten bietet NVidia mit der GTX 1660 Super oder 1660 Ti aktuell die meiste Leistung. Außerdem sollten es mindestens 16 GB RAM und eine SSD mit 512 GB Speicher sein.

      Auch im Preisbereich bis 1000 Euro verstecken sich noch viele PCs, die nicht unbedingt zum Zocken geeignet sind. Interne Grafikchips vom Typ Intel UHD 620 oder Radeon RX Vega 8 solltet ihr genauso umgehen wie die dedizierte Radeon RX 550. Bei mittlerweile veralteten Grafikkarten wie der Radeon RX 580 oder der Geforce GTX 1060 sollte man nur im Ausnahmefall zuschlagen, wenn das Angebot deutlich unter 1000 Euro liegt und die Performance ausreicht. Alle anderen greifen besser zu unseren Empfehlungen.

      Hyrican Military PCK06366: Auffälliger Gaming-PC mit Intel Core i5-9400F, GeForce GTX 1660 Ti und 16 GB RAM im Military-Design

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – mittlere / hohe Details
      Preis: ab 975 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • große SSD
      • HDD und RAM nachrüstbar
      • optisches Laufwerk
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • wenig Anschlüsse an der Vorderseite
      • kein Typ-C-Anschluss
      • kein SD-Kartenleser
      • kein Bluetooth

      Einschätzung

      Der Hyrican Military PCK06366 ist ein waschechter Gaming-PC mit einer Ausstattung, die bei aktuellen Spielen ausreichend Leistung für Full HD mit sehr hohen Details oder WQHD mit mittlerem bis hohem Detaillevel bietet. Für 975 Euro* bekommt ihr einen Intel Core i5-9400F, eine GeForce GTX 1660 Ti und 16 GB RAM. Die SATA-SSD bietet 480 GB Speicher, des Weiteren steht eine HDD mit einem TB Speicherplatz zur Verfügung.

      Der Arbeitsspeicher lässt sich auf 32 GB aufrüsten, denn ein RAM-Slot ist frei. Leider befindet sich nur ein schneller USB-3.0-Anschluss auf der Vorderseite. Der Komplett-PC bietet außerdem WLAN, zwei freie SATA-Ports auf dem Mainboard und Platz für fünf weitere 3,5″-HDDs oder zwei optische Laufwerke. Windows 10 ist ab Werk vorinstalliert. Insofern genügend Platz und Stromanschlüsse im Gehäuse vorhanden sind, bietet das Netzteil mit 450 Watt ausreichend Leistungsreserven für eine stärkere Grafikkarte.

      Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lässt sich ohne genauen Test keine präzise Aussage treffen. Der Midi-Tower bietet zumindest genügend Platz für eine ordentliche Kühlung.

      Technische Daten: Hyrican Military PCK06366

      Prozessor Intel Core i5-9400F (9. Gen.)
      6 Kerne / 6 Threads
      6x 2,90 GHz (bis zu 4,1 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti
      6 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 2666 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 480 GB NVMe SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz Intel H310
      Anschlüsse 2x USB 3.1 Typ-A
      3x USB 3.0 Typ-A
      5x USB 2.0 Typ-A
      1x HDMI
      1x DisplayPort
      1x DVI
      1x PS/2
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 450 Watt
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 18 kg
      Zum Shop: Hyrican Military PCK06366

      Hyrican Onyx PCK06512: Gaming-PC mit Intel Core i5-9400F, GeForce GTX 1660 Super und 16 GB RAM setzt auf schickes Design mit RGB-Beleuchtung, Mesh und Glas


      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – mittlere Details
      Preis: ab 945 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • große SSD
      • HDD, SSD und RAM nachrüstbar
      • WiFi 5
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • kein USB-Typ-C
      • kein SD-Kartenleser
      • kein Bluetooth
      • kein optisches Laufwerk

      Einschätzung

      Der Hyrican Onyx PCK06512 ist ein Komplett-PC im schicken Midi-Gehäuse, der mit RGB-Beleuchtung, Glas-Seitenfenster und Mesh-Oberseite angenehm dezente Gaming-Akzente setzt. Aktuelle Titel laufen auf dem Hyrican Onyx in Full HD mit sehr hohem Detailgrad oder in WQHD mit mittleren Details. Dafür sorgen die verbauten Komponenten in Form von Intel Core i5-9400F, GeForce GTX 1660 Super und 16 GB RAM. Die M.2 SATA SSD bietet 480 GB Speicher und eine 1-TB-HDD gibt es auch.

      Die 16 GB Arbeitsspeicher lassen sich auf 32 GB aufrüsten, denn der zweite RAM-Slot ist nicht belegt. Vorne auf der Oberseite befinden sich drei USB-Anschlüsse, aber leider nur ein schneller USB-3.0-Typ-A-Anschluss und kein Typ-C-Port. Ein optisches Laufwerk und einen SD-Kartenleser gibt es ebenfalls nicht. Das Mainboard hat vier SATA-Anschlüsse und einen M.2-Port. Damit dürften noch SATA-Anschlüsse für eine zusätzlich SSD oder HDD frei sein, sofern im Gehäuse weitere Laufwerkschübe nutzbar sind.

      Der Gaming-PC bietet außerdem WiFi 5 und Windows 10 ist ab Werk installiert. Insofern genügend Platz, Montagemöglichkeiten und Stromanschlüsse in dem Midi-Tower vorhanden sind, bietet das Netzteil mit 450 Watt ausreichend Leistungsreserven für stärkere Komponenten. Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lassen sich keine konkreten Aussage treffen.

      Technische Daten: Hyrican Onyx PCK06512

      Prozessor Intel Core i5-9400F (9. Gen.)
      6 Kerne / 6 Threads
      6x 2,90 GHz (bis zu 4,1 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 1660 Super
      6 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 2666 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 480 GB M.2 SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz Intel H310
      Anschlüsse 2x USB 3.1 Typ-A
      1x USB 3.0 Typ-A
      6x USB 2.0 Typ-A
      1x HDMI
      1x DisplayPort
      1x DVI
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      1x PS/2
      Konnektivität WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 450 Watt
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 18 kg
      Zum Shop: Hyrican Onyx PCK06512

      Lenovo Legion T530-28ICB: Kleiner Gaming-PC mit Intel Core i5-9400F, GeForce RTX 2060 und 16 GB RAM

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – mittlere / hohe Details
      Preis: ab 910 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • kompaktes Gehäuse
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • große SSD
      • HDD und RAM aufrüstbar
      • Bluetooth 4.1 / WiFi 5
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • kein USB-Typ-C
      • kein SD-Kartenleser
      • Netzteil ohne Leistungsreserven

      Einschätzung

      Der Lenovo Legion T530-28ICB ist ein kompakter Gaming-PC mit einer gut abgestimmten Ausstattung. Aktuelle Spiele laufen auf dem Gaming-PC in Full HD mit sehr hohen Details oder in WQHD je nach Titel mit mittleren bis hohen Details. Für 910 Euro* bekommt ihr den Fertig-PC mit Intel Core i5-9400F, einer GeForce RTX 2060 und 16 GB RAM. Die M.2 NVMe SSD bietet 512 GB Speicher, eine zusätzliche HDD ist nicht verbaut.

      Der Arbeitsspeicher lässt sich auf 32 GB aufrüsten, allerdings sind beide RAM-Slots belegt. Der RAM läuft somit ab Werk allerdings im schnellen Dual-Channel-Modus. Vorne auf der Oberseite befinden sich zwei schnelle USB-3.0-Anschlüsse, allerdings kein Typ-C-Port und kein SD-Kartenleser. Das Gehäuse ist zudem nicht nur schick, sondern auch funktional. Neben einem Tragegriff verbirgt sich ein optisches Laufwerk hinter der oberen Verkleidung an der Vorderseite.

      Der Gaming-PC bietet außerdem WiFi 5 und Bluetooth 4.1 sowie ein vorinstalliertes Windows 10. In der Beschreibung wird nicht ersichtlich, ob weitere Festplatten nachgerüstet werden können. Beim Testgerät mit etwas anderer Ausstattung war das Nachrüsten von zwei HDDs möglich. Eine stärkere Grafikkarte dürfte angesichts des Netzteils mit 350 Watt Leistung jedoch kaum realisierbar sein.

      Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lässt sich für diese Ausstattung keine genaue Aussage treffen. In unserem Test mit etwas anderer Ausstattung wurde der Legion T530 trotz kleinerer Lüfter unter Last jedoch weder unangenehm laut noch übermäßig heiß.

      Technische Daten: Lenovo Legion T530-28ICB

      Prozessor Intel Core i5-9400F (9. Gen.)
      6 Kerne / 6 Threads
      6x 2,90 GHz (bis zu 4,1 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte NVIDIA GeForce RTX 2060
      6 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 2666 MHz
      2 von 2 Slots
      Speicher 512 GB M.2 NVMe SSD
      Chipsatz Intel B360
      Anschlüsse 2x USB 3.1 Typ-A
      6x USB 3.0 Typ-A
      2x USB 2.0 Typ-A
      1x HDMI
      3x DisplayPort
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität Bluetooth 4.1
      WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 350 Watt
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 12 kg
      Zum Shop: Lenovo Legion T530-28ICB

      Empfehlenswerte Gaming-PCs bis 1500 Euro

      Kommen wir zu dem Preisbereich, den die meisten Gamer maximal in ihren neuen Gaming-PC investieren können, wollen und im Segment der Fertig-PCs auch sollten. Im Bereich bis 1500 Euro findet man noch den ein oder anderen Komplett-PC mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Prozessor sind entweder der Intel Core i7 9700(K) oder ein AMD Ryzen 7 3700X empfehlenswert.

      Bei den Grafikkarten sind NVidia GeForce RTX 2060 Super oder AMD Radeon RX 5700 eine gute Wahl. Wer spezielle Angebote für Fertig-PCs mit RTX 2070 Super oder RX 5700 XT unter 1500 Euro zu Gesicht bekommt, kann bedenkenlos zuschlagen. Auch in diesem Preissegment müsst ihr auf die Ausstattung achten. PCs, Workstations und Co., die den Schwerpunkt auf den Prozessor legen, sind bedingt durch einen internen Grafikchip in Form von Intel UHD 630 oder RX Vega 11 nicht zum Zocken geeignet.

      OMEN Desktop Gaming PC GT12-0003ng: Schicker Gaming-PC mit Ryzen 7 3700X, Radeon RX 5700XT, 16 GB RAM


      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD –  hohe Details
      Preis: ab 1.365 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • Typ-C-Anschluss
      • 256 GB SSD + 1TB HDD
      • HDD und RAM nachrüstbar
      • Bluetooth 5.0 / WiFi 5
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • Laut unter Last

       

      Einschätzung

      Der OMEN Desktop Gaming PC GT12-0003ng ist ein waschechter Gaming-PC mit einer gut abgestimmten Ausstattung. Aktuelle Spiele laufen auf dem Gaming-PC in Full HD mit sehr hohem Detailgrad oder in WQHD je nach Titel mit hohen Details. Für 1.365 Euro* wird der Fertig-PC mit Ryzen 7 3700X, einer Radeon RX 5700 XT und 16 GB RAM ausgeliefert. Die NVMe PCIe M.2 SSD bietet 256 GB Speicher, die HDD addiert noch einen TB Speicher dazu.

      Der Arbeitsspeicher lässt sich auf 32 GB aufrüsten, allerdings sind beide RAM-Slots belegt. Der RAM läuft somit ab Werk im schnelleren Dual-Channel-Modus. Der Gaming-PC bietet außerdem WiFi 5 und Bluetooth 5.0. Windows 10 ist ab Werk dabei. Insofern genügend Platz und Stromanschlüsse in dem kompakten Midi-Tower vorhanden sind, bietet das Netzteil mit 500 Watt ausreichend Leistungsreserven für eine stärkere Grafikkarte.

      Zur Lautstärke und Temperaturentwicklung unter Last lässt sich keine genaue Aussage treffen. Genügend Platz für einen ordentlichen Lüfter sollte allerdings vorhanden sein.

      Technische Daten: OMEN Desktop Gaming PC GT12-0003ng

      Prozessor AMD Ryzen 7 3700X
      8 Kerne / 16 Threads
      6x 3,60 GHz (bis zu 4,40 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte Radeon RX 5700 XT
      8 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 3200 MHz
      2 von 4 Slots
      Speicher 512 GB NVMe SSD
      Chipsatz AMD B450
      Anschlüsse 6x USB 3.0 Typ-A
      1x USB 3.1 Typ-C
      1x HDMI
      3x DisplayPort
      1x DVI
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität Bluetooth 5.0
      WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
      Netzteil 500 Watt (80%)
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 11,5 kg
      Zum Shop: OMEN Desktop PC 880-560ng

      ASUS ROG Strix GA15: Kompakter Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 3700X, Radeon RX 5700 XT, 16 GB RAM und Seitenfenster

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – hohe Details
      Preis: ab 1.465 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • Typ-C-Anschluss
      • 512GB SSD + 1TB HDD
      • HDD und RAM aufrüstbar
      • Bluetooth 5.0 / WiFi 5
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • kein SD-Kartenleser
      • kaum freie Steckplätze
      • kein optisches Laufwerk

       

      Einschätzung

      Der ASUS ROG Strix GA15 Gaming-PC besitzt das selbe Gehäuse, wie sein kleiner Bruder der ASUS ROG Strix G15DH. Jedoch ist er mit einem AMD Ryzen 7 3700X mit acht Kernen, eine RX 5700 XT und 16 GB RAM.Damit sind aktuelle Spiele flüssig in WQHD-Auflösung und hohen Detailstufen spielbar. Er kann außerdem mit Bluetooth 5.0, WiFi 5, acht schnellen USB-Anschlüssen und bietet eine 512-GB-NVMe-SSD Speicher und eine 1-TB-HDD. Windows 10 ist ab Werk an Bord. Das Netzteil bietet mit 500 Watt Leistung genug Reserven.

      Ohne einen Test lassen sich Lautstärke und Temperatur unter Last nur schwer abschließend beurteilen. Der CPU-Kühler ist ausreichend dimensioniert und sollte für den Ryzen 7 3700X ausreichen. Die RX 5700 XT dürfte angesichts ebenfalls nicht übermäßig laut werden.

      Technische Daten: ASUS ROG Strix GA15

      Prozessor AMD Ryzen 7 3700X (3. Gen.)
      8 Kerne / 16 Threads
      6x 3,60 GHz (bis zu 4,4 GHz)
      95 Watt TDP
      Grafikkarte AMD Radeon RX 5700 XT
      8 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 3200 MHz
      1 von 2 Slots
      Speicher 512 GB NVMe SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz AMD B450
      Anschlüsse 8x USB 3.2 Typ-A
      1x USB 3.1 Typ-A
      1x USB 3.1 Typ-C
      1x HDMI
      3x DisplayPort
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität Bluetooth 5.0
      WiFi 802.11 a/c
      Netzteil 500 Watt
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 11,00 kg
      Zum Shop: ASUS ROG Strix GA15

      OMEN Desktop PC 875-1101ng: Kompakter Gaming-PC mit Intel Core i7-9700F, GeForce RTX 2070 SUPER, 16 GB RAM und Seitenfenster

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details, WQHD – hohe Details
      Preis: ab 1.250 Euro*

      Pro

      • viel Leistung
      • Anschlüsse an der Oberseite
      • Typ-C-Anschluss
      • SD-Kartenleser
      • 512GB SSD + 1TB HDD
      • HDD und RAM aufrüstbar
      • Bluetooth 4.2 / WiFi 5
      • Netzteil mit Leistungsreserven
      • Eingabegeräte im Lieferumfang
      • Windows 10 vorinstalliert

      Contra

      • kaum freie Steckplätze
      • kein optisches Laufwerk

       

      Einschätzung

      Der OMEN Desktop PC 875-0211ng ist kleiner und durch die Glasseite sehr stylischer Gaming-PC. Dank Intel Core i7-9700F mit acht Kernen und einer GeForce RTX 2070 Super ist der Fertig-PC sehr leistungsstark und bestens für AAA-Games in WQHD-Auflösung und hohen Detailstufen gerüstet. Zudem gibt es eine M.2 NVMe SSD mit 512 GB Speicher sowie eine 1-TB-HDD. Die 16 GB RAM laufen im schnellen Dual-Channel-Modus, freie RAM-Bänke sind allerdings nicht vorhanden.

      Vorne auf der Oberseite befinden sich ein Mikrofon- und Headset-Anschluss sowie ein SD-Kartenleser. Der OMEN Desktop PC bietet außerdem WiFi 5 und Bluetooth 4.2. Windows ist ab Werk nicht dabei. Das Netzteil bietet mit 750 Watt ausreichend Leistungsreserven für eine stärkere Grafikkarte oder weitere Festplatten.

      Zu Lautstärke und Temperaturentwicklung lassen sich keine genauen Aussagen treffen.

      Technische Daten: OMEN Desktop PC 875-1101ng

      Prozessor Intel Core i7-9700F
      8 Kerne / 16 Threads
      6x 3,00 GHz (bis zu 4,7 GHz)
      65 Watt TDP
      Grafikkarte GeForce RTX 2070 Super
      8 GB VRAM
      RAM 16 GB DDR4 2666 MHz
      2 von 2 Slots
      Speicher 512 GB NVMe SSD
      1 TB HDD (7200 rpm)
      Chipsatz Intel Z390
      Anschlüsse 7x USB 3.0 Typ-A
      1x HDMI
      3x DisplayPort
      1x Line-In, Line-Out, Mikrofon
      1x RJ45
      Konnektivität Bluetooth 4.2
      WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
      Netzteil 500 Watt
      OS FreeDOS
      Gewicht 10 kg
      Zum Shop: OMEN Desktop PC 875-1101ng

      Das sind die unserer Meinung nach empfehlenswerte Fertig-PCs bei uns im Shop. Ihr habt Fragen oder Anmerkungen zu einem bestimmten Modell? Dann ab in die Kommentare damit.

      *Stand: Juli 2020

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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