Kaufberater: Die besten Gaming-Notebooks 2020

      Kaufberater: Die besten Gaming-Notebooks 2020

      Ihr seid auf der Suche nach einem aktuellen Gaming-Laptop, aber der Markt ist sehr unübersichtlich und der Kompromiss zwischen schnell und erschwinglich ist schwierig zu finden? Unser Überblick über aktuelle und empfehlenswerte Gaming-Notebooks hilft euch bei der Auswahl des richtigen Geräts.

      Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020

      Wir haben uns unzählige Gaming-Laptops in Tests genauer angeschaut, vom günstigen Acer Nitro 5 bis zum teuren MSI GT76 Titan. Während sich alle Geräte primär an Gamer richten, sind einige zusätzlich sehr empfehlenswert für Grafiker, Fotografen und Co. Die größten Unterschiede gibt es vor allem bei Leistung, Verarbeitung und Display.

      Worauf muss man bei einem Gaming-Notebook achten?

      Wenn ihr euch einen Gaming-Laptop kaufen wollt, dann solltet ihr euch zuerst ein paar Fragen stellen. Welche Spiele wollt ihr in welcher Auflösung spielen? Wie häufig müsst ihr das Gerät von A nach B schleppen? Wie viele Jahre wollt ihr das Gerät nutzen? Letztendlich ist der entscheidende Faktor aber natürlich das vorhandene Budget.

      Gigabyte AORUS 17 YA

      Leistung

      Empfehlenswert sind Core i7-10750H oder der Ryzen 4800H. Mindestens 8 GB RAM, besser 16. Entscheidend ist die Grafikkarte. Full HD: GeForce GTX 1650 und GTX 1660 Ti Max-Q. WQHD: GTX 1660 Ti, RTX 2060 und RTX 2070 Max-Q. 4K-UHD: Mindestens RTX 2070 oder RTX 2080 (Max-Q). Auflösung und Bildwiederholrate sollten zur Grafikkarte passen: 144 Hz ab GTX 1660 Ti, 240 Hz oder 4K-UHD@60Hz ab RTX 2070 (Max-Q).

      Kühlung und Lautstärke

      Je flacher und kompakter ein Gaming-Notebook, desto weniger Platz für eine umfangreiche Kühllösung. Bei heißen Komponenten kann auch das Gehäuse unangenehm warm werden.

      Gigabyte AORUS 17 YA

      Unter Last werden fast alle Geräte unangenehm laut. Bei einigen kann ein hoher Pfeifton auftreten. Dann wird ein Headset beim Zocken unausweichlich.

      Akkulaufzeit

      Die Akkulaufzeit ist vernachlässigbar. Sie sinkt indirekt proportional zur Leistung. Im Akkumodus ist Spielen nicht möglich, da der Akku allein nicht die benötigte Spannung aufrechterhalten kann.

      Ratgeber: das passende Gaming-Notebook

      Notebook-Preise variieren innerhalb der Baureihe je nach Ausstattung deutlich

      Die Empfehlung einzelner Preisklassen ist schwierig, da sich Notebooks der gleichen Baureihe je nach Ausstattung preislich stark unterscheiden können. Notebooks der HP Pavilion-15-Serie beginnen bei 750 Euro* für die Serienausstattung und enden bei 1.350 Euro* für die Top-Variante. Wir empfehlen euch deshalb die attraktivsten Ausstattungsvarianten in der Liste jeweils unter der Baureihe.

      Razer Blade 15 Advanced Model 2020 Gaming

      Außerdem müsst ihr beachten, dass die Aussagen der Tests über Leistung, Akkulaufzeit, Display, Emissionen und Temperaturentwicklung nicht immer für die ganze Serie gelten müssen. Ein Notebook mit RTX 2080 Max-Q wird bspw. unter Last deutlich wärmer als ein Notebook mit GTX 1660 Ti. Design und Verarbeitung sind hingegen über die Baureihe identisch. Zu Laptops ohne oder mit sehr kleiner 128-GB-SSD würden wir auch in der Einstiegsklasse nicht mehr raten.

      Gaming-Notebooks ab 500 Euro

      Wer möchte, kann zuerst in der B-Ware-Abteilung vorbeischauen und hier nach gebrauchten Schnäppchen Ausschau halten. Schon für vergleichbar wenig Geld gibt es aber auch neue Einsteiger-Gaming-Notebooks, die zudem Aufrüst-Potential mitbringen.

      Acer Nitro 5: 120-Hz-Gamer mit schneller SSD ist leicht aufrüstbar

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – mittlere Details (GTX 1650 Ti) / hohe bis sehr hohe Details (RTX 2060)
      Preis: ab 866 Euro*
      Empfehlenswerte Varianten: AN515-44-R5K7 / AN515-54-53CP

      Das Acer Nitro 5 gibt es ab 866 Euro* mit aktueller Hardware. Die günstigeren Versionen mit älterer Hardware sind nicht mehr verfügbar. Mit GeForce GTX 1650 Ti, Core i5-9300H, SSD und 120-Hz-Display ist das Nitro 5 dafür bestens für Full-HD-Gaming bei mittleren bis hohen Details gerüstet. Mit 8 GB RAM ist das Nitro 5 zwar etwas unterbesetzt, zum Glück aber auch leicht aufrüstbar (Video).

      Pro

      • gute Verarbeitung
      • schnelle und große SSD
      • viele Anschlüsse
      • mattes 120-Hz-Display
      • weder laut noch heiß unter Last
      • gute Eingabegeräte
      • guter Sound
      • Gehäuse lässt sich öffnen
      • freie Ports (2,5″-HDD/SSD, RAM, NVMe SSD)

      Contra

      • kontrastarmes Display
      • Farbtreue des Displays
      • nur 8 GB RAM
      • moderate Gaming-Leistung (GTX 1650 Ti)

       

      Auszug aus dem Test

      Acer setzt bei der Nitro-5-Reihe voll auf Gaming. Die Leistung ist der verbauten Hardware ist je nach Grafikkarte für Full-HD-Gaming bei mittleren bis hohen Details ausgelegt. Das Display liefert euch mit 120 Hz eine hervorragende Bildwiederholrate für Shooter. Die Helligkeit ist gut, die Farbabdeckung mit 48% AdobeRGB jedoch eher mau.

      Die SSD ist der heimliche Star des Nitro 5, denn sie ist rasend schnell und kommt zudem im kleinen M.2-Formfaktor daher. Somit bleibt genügend Platz für den Einbau einer HDD und auch der Arbeitsspeicher lässt sich sehr einfach erweitern. Auch die Eingabegeräte überzeugen: Das Keyboard hat einen guten Druckpunkt und tippt sich sehr angenehm. Das Touchpad arbeitet präzise und profitiert zudem von dem schnellen Display.

      Obwohl ihr schnellere CPUs und mehr Arbeitsspeicher in der Preisklasse bis 1000 Euro* bekommt, müsst ihr dann auf ein schnelles 120-Hz-Display verzichten. Das Acer Nitro 5 bietet hier das Rundum-sorglos-Paket mit guten Eingabegeräten, starkem Sound und guter Verarbeitung. Wir raten beim Testgerät nur zum Upgrade auf 16 GB RAM.

      Zum Test: Acer Nitro 5

      Technische Daten: Acer Nitro 5 AN515-44-R5K7

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 120 Hz / Full HD / 1920x1080px / matt
      Prozessor AMD Ryzen 5 4600H
      Grafik Intel UHD 630 / GeForce GTX 1650 Ti
      RAM 8 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 2x USB-A
      1x USB-C
      1x HDMI
      1x RJ45
      1x Klinkenanschluss
      OS
      Gewicht 2,3 kg
      Zum Shop: Acer Nitro 5

      HP Pavilion 15: Einwandfreier AMD-Gamer mit gutem Display und solider Performance

      HP Pavilion 15

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – hohe Details (GTX 1660 Ti Max-Q)
      Preis: ab 779 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: 15-ec1167ng / 15-dk1141ng

      Das HP Pavilion 15 ist unter anderem mit GTX 1660 Ti Max-Q und AMD Ryzen 7 4800H erhältlich. Für 1.072 Euro* bekommt ihr hier ein sehr gut verarbeitetes Gaming-Notebook mit vielen Anschlüssen. Das Display ist hell, farbtreu und unterstützt 144 Hz Bildwiederholrate. Die Leistung reicht für Full HD bei hohen Details auf jeden Fall aus. Die meisten Ausstattungsvarianten sind mit und ohne Windows zu haben.

      Pro

      • schlichtes Design
      • gute Full-HD-Performance
      • schnelle und große SSD
      • sehr viele Anschlüsse
      • mattes, helles und farbtreues Display
      • weder laut noch heiß unter Last
      • Gehäuse lässt sich leicht öffnen
      • freie Ports (2,5″-HDD/SSD)

      Contra

      • kein Thunderbolt 3

       

      Auszug aus dem Test

      Das Pavilion 15 ist ein sehr empfehlenswertes Notebook. Das Design ist schlicht und stimmig, die Verarbeitung sehr gut. Zudem bringt das Pavilion 15 von LAN über Typ-C bis zum SD-Kartenleser alle wichtigen Anschlüsse mit. Gut gefällt ebenfalls, dass die Hardware einfach zugänglich ist und noch eine HDD nachgerüstet werden kann.

      Bei der GTX 1660 Ti Max-Q dürft ihr nicht zu viel erwarten. Für Full HD und hohe Details reicht sie in den meisten Spielen aber aus. Wer generell häufiger (grafisch anspruchsvolle Spiele) zockt, sollte jedoch zu einer Variante mit GTX 1660 Ti oder RTX 2060 greifen.

      Abstriche gibt es bei der Variante mit vorinstalliertem Windows, denn dort ist ab Werk ziemlich viel Bloatware vorinstalliert. Das Display ist im Testmodell hell und auch die Farbgenauigkeit für ein Notebook gut (74% AdobeRGB). Die schnelle 1-TB-SSD ist schön groß. Zudem wird das Notebook beim Zocken weder besonders warm noch laut. Insgesamt überzeugt das Pavilion 15 mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr Notebook bekommt man für das aufgerufene Geld aktuell kaum.

      Zum Test: HP Pavilion 15

      Technische Daten: HP Pavilion 15-ec1167ng

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 144 Hz / Full HD / 1920x1080px / matt
      Prozessor AMD Ryzen 7 4800H (4. Gen.)
      Grafik GeForce GTX 1660 Ti Max-Q
      RAM 16 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 2x USB-A
      1x USB-C (DP)
      1x HDMI
      1x RJ45
      1x Klinkenanschluss
      1x SD-Kartenleser
      OS
      Gewicht 1,98 kg
      Zum Shop: HP Pavilion 15

      Gaming-Notebooks ab 500 Euro bei uns im Shop

      Gaming-Notebooks von 1.000 bis 1.500 Euro

      Für ungefähr 1.000 bis 1.500 Euro gibt es mehr Leistung. Außerdem sind die matten IPS-Displays häufig heller und bieten eine höhere Farbtreue. Einige Laptops bringen zudem deutlich höherwertige Aluminium-Gehäuse mit.

      Schenker XMG Core 15: Schlichtes Anschluss-Talent setzt auf 120 Hz und Marken-Komponenten

      Schenker XMG CORE 15 Test

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – hohe Details (GTX 1660 Ti) / hohe bis sehr hohe Details (RTX 2060)
      Preis: ab 892 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: M20sxx / M20cvf

      Das schlichte Schenker XMG Core 15 ist mit Hexacore-CPU, schneller SSD und vielen Anschlüssen eine Empfehlung wert. Ihr solltet zur Version mit GTX 1660 Ti oder RTX 2060 greifen, damit ihr von dem 120-Hz-Panel profitiert und für die Zukunft gerüstet seid.

      Pro

      • umfangreicher Lieferumfang
      • gute Verarbeitung
      • schlichtes Design
      • schnelle SSD
      • sehr viele Anschlüsse
      • schnelles 120-Hz-Display
      • gute Eingabegeräte
      • freie Ports (NVMe SSD)

      Contra

      • Display-Ausleuchtung nicht optimal
      • laut unter Last

       

      Auszug aus dem Test

      Das Schenker XMG CORE 15 ist für Full-HD-Gaming konzipiert und sollte auch dafür genutzt werden. In höheren Auflösungen kommt die GTX 1650 zu schnell an ihre Grenzen. Zudem profitiert ihr nur in älteren Spielen von dem hellen und farbtreuen 144-Hz-Display, da sonst kaum so hohe Framerates erreicht werden.

      Die Verarbeitung ist gut und der 15,6-Zoll-Formfaktor mit 2 kg Gewicht erlaubt es auch, das Gerät unterwegs zu nutzen. Zusammen mit der ordentlichen Akkulaufzeit und dem schlichten Äußeren bieten sich das XMG CORE 15 auch gut als mobiles Arbeitsgerät an. Dafür sprechen auch die vielen Anschlüsse, die sinnvoll auf drei Seiten verteilt sind.

      Beim Testgerät kommt eine flotte Marken-SSD von Samsung zum Einsatz. Eine zusätzliche NVMe-SSD lässt sich nachrüsten. Generell liegt der hohe Preis des Gaming-Notebooks neben der Intel-CPU darin begründet, dass Schenker hauptsächlich Marken-Komponenten verbaut. Wir raten trotzdem zur zukunftssicheren Version mit der schnelleren GeForce GTX 1660 Ti oder RTX 2060.

      Zum Test: Schenker XMG Core 15

      Technische Daten: Schenker XMG CORE 15-M20sxx

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 120 Hz / Full HD / 1920x1080px / matt
      Prozessor AMD Ryzen 5 4600H (4. Gen)
      Grafik GeForce RTX 2060
      RAM 16 GB
      Festplatte 500 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 2x USB-A
      1x USB-C
      1x HDMI
      2x Mini-DisplayPort (G-Sync)
      1x RJ45
      2x Klinkenanschluss
      1x Kartenleser
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 1,9 kg
      Zum Shop: Schenker XMG Core 15

      Gaming-Notebooks von 1.000 bis 1.500 Euro bei uns im Shop

      Gaming-Notebooks zwischen 1.500 und 2.000 Euro

      Das nächste Segment startet bei ungefähr 1.500 Euro. Hier ist ein 144-Hz-Display Pflicht. Passend dazu setzen Gaming-Notebooks auf eine RTX 2060 oder RTX 2070 und bringen mit Sechs- oder Achtkern-Prozessoren genügend Leistung für Full-HD-Gaming bei sehr hohen Details mit. So profitiert ihr dank hohen Framerates von den schnellen Displays.

      Acer Predator Helios 300: Cooler Gamer mit guter Tastatur und schnellem Display ist einfach aufrüstbar

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details / WQHD – mittlere Details (RTX 2060), WQHD – hohe Details (RTX 2070)
      Preis: ab 1.023 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: PH315-53-79AR / PH315-53-763U / PH315-53-75UK

      Das Acer Predator Helios 300 mit RTX 2070 serviert viel Leistung im auffälligen Gewand. Das Helios 300 bleibt unter Last angenehm leise und kühl, zudem überzeugt das schnelle Display. Falls der Platz mal eng wird, lässt sich bei dem Gaming-Laptop einfach eine 2,5″- und eine zusätzliche NVMe-SSD nachrüsten.

      Pro

      • gute Verarbeitung
      • schnelle SSD
      • viel Leistung
      • viele Anschlüsse
      • helles und farbtreues 144-Hz-Display
      • bleibt relativ leise und kühl unter Last
      • gute Tastatur
      • Gehäuse lässt sich leicht öffnen
      • freie Ports (2,5″-HDD/SSD, NVMe SSD)

      Contra

      • magere Akkulaufzeit
      • etwas breite Displayrahmen
      • viel unnütze Software
      • schrille Lautsprecher

       

      Auszug aus dem Test

      Acer liefert mit dem Predator Helios 300 ein ziemlich gutes Gesamtpaket ab. Das Design ist kantig, etwas verspielt und wie immer Geschmackssache. Bei der Verarbeitung leistet sich Acer bis auf Kleinigkeiten keine großen Schnitzer. Das Helios 300 hat zudem viele Anschlüsse und das matte IPS-Display mit 144 Hz ist hell und farbtreu (74% AdobeRGB).

      Das Gaming-Notebook bietet genug Leistung für Full-HD-Gaming bei sehr hohen Details. Je nach Titel und mit Abstrichen beim Detaillevel können auch externe WQHD-Monitore angeschlossen und genutzt werden. Schön: Die Temperaturen bewegen sich beim Zocken auf einem guten Level. Das gleiche gilt für die Geräuschkulisse, die stets akzeptabel bleibt.

      Das Helios 300 lässt sich leicht und schnell aufrüsten. Neben einem freien M.2-Slot ist im Inneren ebenfalls Platz für eine 2,5″-SSD oder -HDD. Das passende Upgrade Kit samt Kabel liegt mit im Karton. Knackpunkt: Der Akku hält im Benchmark aber lediglich 2,5 Stunden durch.

      Zum Test: Acer Predator Helios 300

      Technische Daten: Acer Predator Helios 300 PH315-53-763U

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 144 Hz / Full HD / 1920x1080px / matt
      Prozessor Intel Core i7-10750H (10. Gen.)
      Grafik GeForce RTX 2070
      RAM 32 GB
      Festplatte 1 TB NVMe SSD
      Anschlüsse 3x USB-A
      1x USB-C
      1x HDMI
      1x Mini-DisplayPort
      1x RJ45
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 2,3 kg
      Zum Shop: Acer Predator Helios 300

      Lenovo Legion Y740: Unauffällige Flunder mit Thunderbolt-3-Anschluss kommt nicht ins Schwitzen

      Lenovo Legion Y740

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details / WQHD – hohe Details
      Preis: ab 1.760 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: Y740-15IRHg 81UH00AVGE

      Das Lenovo Legion Y740 ist ein angenehm schlicht und flach. Damit ist es auch als Gaming-Business-Allrounder einsetzbar. Neben dem guten Display glänzt der Gaming-Laptop mit vielen Anschlüssen, die sinnvoll an drei Seiten des Geräts positioniert sind. Unter Last wird das Y740 nicht sehr heiß. Die Webcam ist allerdings nicht optimal platziert.

      Pro

      • gute Verarbeitung
      • schnelle SSD
      • sehr viel Leistung
      • viele Anschlüsse inkl. TB3
      • farbtreues 144-Hz-Display
      • Gehäuse lässt sich leicht öffnen
      • bleibt kühl unter Last
      • relativ kompakt

      Contra

      • Tastenlayout
      • keine freien Ports im Gehäuse
      • Display nicht besonders hell
      • ungünstige Webcam-Position

       

      Auszug aus dem Test

      Das Legion Y740-15ICHg ist angenehm erwachsen. Die Verarbeitung ist gut und mit Intel Core i7-9750H, 16 GB RAM und RTX 2070 seid ihr in Full HD in den meisten Titeln bei maximalen Details auf der sicheren Seite. Selbst bei WQHD am externen Display lässt es sich bei mittleren bis hohen Details je nach Titel noch sehr flüssig zocken.

      Die RTX 2070 Max-Q ist etwas langsamer als die normale RTX 2070, dafür ermöglicht sie eine schlanke Bauhöhe von lediglich 2 cm. Das IPS-Panel glänzt mit einer guten Farbabdeckung (72% AdobeRGB). Dank 144 Hz macht Zocken an dem internen FHD-Display richtig Spaß, auch wenn es mit 235 cd/m² nicht ganz auf die Herstellerangabe von 300 cd/m² kommt. Lenovo bringt am Legion Y740 bis auf einen SD-Kartenleser alle modernen Anschlüsse wie bspw. Thunderbolt 3 unter und positioniert diese sinnvoll sowohl hinten als auch an den Seiten.

      Unter Last wird das Notebook nicht kritisch heiß. Zudem wird es hörbar, aber nicht unangenehm laut. Die Akkulaufzeit liegt mit 2 Stunden und 15 Minuten im guten Durchschnitt. Das Innere ist einfach zugänglich, Aufrüsten ist jedoch nicht notwendig. Mit 2.300 Euro ist das Testgerät zwar nicht günstig, aber dafür auch universell einsetzbar.

      Zum Test: Lenovo Legion Y740

      Technische Daten: Lenovo Legion Y740-15IRHg 81UH00AVGE

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 144 Hz / Full HD / 1920x1080px / matt / G-Sync
      Prozessor Intel Core i7-9750H (9. Gen.)
      Grafik GeForce RTX 2070 Max-Q
      RAM 16 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      1 TB HDD
      Anschlüsse 3x USB-A
      1x USB-C (TB3)
      1x HDMI
      1x Mini-DisplayPort
      1x RJ45
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 2,2 kg
      Zum Shop: Lenovo Legion Y740

      Gigabyte AERO 15 OLED: Schnittiger 4K-OLED-Gamer setzt auf viele Anschlüsse, HDR und flache Bauweise

      Gigabyte Aero 15 OLED XA

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details / WQHD – hohe Details
      Preis: ab 1.799 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: XA-7DE2130SH, YA-7DE5450SP, SA-7DE5130SH

      Das Gigabyte Aero 15 OLED ist ein sehr schickes und schnelles Gaming-Notebook, das nur 2 kg wiegt. Hauptaugenmerk ist das fantastische 4K-UHD-OLED-Display mit HDR-Unterstützung. Sehr viele Anschlüsse hat das 2 cm flache Gerät ebenfalls. Es ist ebenfalls mit FHD-IPS-Display und bis zu 240 Hz Bildwiederholrate erhältlich.

      Pro

      • schickes Design
      • sehr gute Verarbeitung
      • schnelle SSD
      • sehr viel Leistung
      • sehr viele Anschlüsse
      • schneller UHS-II-Kartenleser
      • sehr farbtreues, helles und scharfes OLED-Display
      • HDR
      • Gehäuse lässt sich öffnen
      • wenig Bloatware installiert
      • relativ kompakt
      • freie Ports (NVMe SSD)

      Contra

      • spiegelndes Display
      • schwammiges Tastenfeedback
      • flacher Sound
      • ungünstige Webcam-Position
      • leichtes Throttling unter Last
      • hörbar unter Last

       

      Auszug aus dem Test

      Mattschwarz, ultraschmale Displayrahmen, beleuchtetes Logo: Das AERO 15 OLED ist eine echte Schönheit. Die Verarbeitung des Alu-Bodys ist einwandfrei und auch bei den Anschlüssen gibt es keinen Grund zur Kritik. LAN-Anschluss, Thunderbolt 3 oder SD-Kartenleser? Alles dabei – und das bei einer Bauhöhe von nur 2 cm.

      Das phänomenale UHD-AMOLED-Display glänzt mit sehr hoher Farbtreue (100% AdobeRGB) und eignet sich auch für professionelle Video- und Bildbearbeitung. Das Display ist sehr hell und HDR-fähig. Es unterstützt zwar nur 60 Hz, aber die erreicht ihr beim Zocken bei nativer Auflösung selten. Wir empfehlen WQHD mit hohen oder FHD mit maximalen Details, damit alles rund läuft. Wer wirklich in UHD zocken will, sollte zur Version mit RTX 2080 Max-Q greifen. FPS-Spieler greifen zur Version mit 144- oder 240-Hz-IPS-Panel und FHD-Auflösung.

      Schwachstellen? Der Sound der Lautsprecher könnte besser sein und die Tastatur ist etwas schwammig. Zudem wird das Gaming-Notebook unter Last hörbar. Dann ist ein Headset empfehlenswert. Insgesamt ist das Gigabyte AERO 15 OLED ein toller Gaming-Laptop, aber leider auch teuer.

      Zum Test: Gigabyte AERO 15 OLED

      Technische Daten: Gigabyte AERO 15 OLED XA

      Display 15,6″ / 16:9-Format / OLED / 60 Hz / 4K-UHD / 3840x2160px / glänzend
      Prozessor Intel Core i7-9750H (9. Gen.)
      Grafik GeForce RTX 2070 Max-Q
      RAM 16 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 3x USB-A
      1x USB-C (TB3)
      1x USB-C (DP)
      1x HDMI
      1x RJ45
      1x SD-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Pro
      Gewicht 2 kg
      Zum Shop: Gigabyte AERO 15 OLED

      Gaming-Notebooks bis 2000 Euro bei uns im Shop

      Gaming-Notebooks über 2.000 Euro

      Wer nach richtig viel Leistung, hochwertiger Verarbeitung und Full-Alu-Bodys sucht, aber keinen Kompromiss bei der Mobilität eingehen möchte, wird in diesem Preissegment fündig. Hier gibt es Gaming-Laptops mit 4K-UHD-OLED-Displays oder FHD-IPS-Displays mit 300 Hz. Um diese Displays anständig zu befeuern, ist viel Leistung notwendig. Bedingt durch die hohe Leistung auf engstem Raum ist Temperaturmanagement allerdings ebenfalls ein wichtiges Thema.

      Razer Blade 15 Advanced 2020: Minimalistischer Performer mit 4K-OLED-Display und Touch

      Razer Blade 15 Advanced Model 2020

      Aktuelle Spiele spielbar in: Full HD – sehr hohe Details / WQHD – hohe Details / 4K-UHD – niedrige Details (RTX 2070 Max-Q)
      Preis: ab 2.740 Euro*
      Empfehlenswerte Ausstattungen: Razer Blade 15 Advanced Model Gaming Laptop (2020) + Zubehör

      Das Razer Blade 15 Advanced 2020 ist mit 4K-UHD-OLED- oder 300-Hz-Display erhältlich. Das OLED-Display unterstützt zudem Touch-Eingaben, wodurch das Gaming-Notebook auch als mobiles Arbeitstier geeignet ist. Bei starker dauerhafter Belastung solltet ihr den Laptop hinten aufbocken, um für einen besseren Airflow zu sorgen.

      Pro

      • schlichtes Design
      • sehr gute Verarbeitung
      • schnelle SSD
      • sehr viel Leistung
      • sehr farbtreues, helles und scharfes OLED-Display
      • Gehäuse lässt sich öffnen
      • wenig Bloatware installiert
      • gutes Temperaturmanagement
      • relativ kompakt
      • keine Bloatware
      • Gehäuse lässt sich leicht öffnen

      Contra

      • Variante mit OLED-Display spiegelt
      • leichtes Throttling unter Last
      • wenig Aufrüstmöglichkeiten
      • relativ teuer

       

      Auszug aus dem Test

      Das Razer Blade 15 Advanced war für mich eines der besten oder sogar das beste Gaming-Notebook im Jahr 2019 – und das bleibt es auch im Jahr 2020. Design, Verarbeitung und Haptik sind über jeden Zweifel erhaben. Zudem hat Razer an den richtigen Stellschrauben gedreht. Zwar war das brillante 4K-OLED-Display schon im letzten Jahr für Content Creator und Co. die beste Wahl, mit dem neuen und schnellen SD-Kartenleser mit UHS-III-Unterstützung gestaltet sich der Arbeitsalltag für Fotografen, Photoshop-Philipps und Kreative aber noch angenehmer. Warum? Weil nervige Adapter und Docking-Stations endlich überflüssig werden.

      Zur maximalen Produktivität trägt die sehr schnelle 1TB M.2 NVMe SSD. Via Thunderbolt-3-Anschluss werden sehr große Dateien binnen Sekunden übertragen. Singleplayer-Genießer werden mit dem lebendigen, aber auch spiegelnden OLED-Display ihre Freude haben. Bei nativer UHD-Auflösung und dritthöchstem Detaillevel kann die Framerate je nach Titel aber schon mal auf 45 FPS sinken. Mehr ist bei dem kompakten Format vermutlich nur mit der RTX-3000-Generation möglich. Zwar fällt die Wartungsfreundlichkeit im Blade 15 hoch aus, freie Ports gibt es aber aufgrund von Platzmangel schon jetzt nicht mehr.

      Im Vergleich zum Core i7-9750H bietet der i7-10875H zwei Kerne mehr und steigert damit die Performance in Anwendungen wie Photoshop, Lightroom und After Effects sowie einigen Spielen, die von mehr Kernen profitieren. Die größte Verbesserung ist Razer beim Energiemanagement gelungen. Das kann in erster Linie mit dem verschwundenen Gaming-Modus, aber vielleicht auch mit den stärkeren Komponenten begründet werden, die nicht mehr konsequent am Limit laufen. Bemerkenswert ist außerdem die moderate Laustärke der Lüfter unter Last. Geschlossene Kopfhörer sind somit nicht zwingend erforderlich, da schon die internen Lautsprecher die Lüftergeräusche ausblenden können. Größtes Kaufhindernis dürfte für viele damit der Preis von knapp 3.500 Euro* bleiben.

      Zum Test: Razer Blade 15 Advanced Model 2020

      Technische Daten: Razer Blade 15 Advanced Model 2020

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / 300 Hz / FHD / 1920x1080px / matt
      Prozessor Intel Core i7-10875H (10. Gen.)
      Grafik GeForce RTX 2070 Max-Q
      RAM 16 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 3x USB-A
      1x USB-C (TB3)
      1x HDMI
      1x Mini-DisplayPort
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 2,15 kg
      Zum Shop: Razer Blade 15 Advanced Model 2020

      Gaming-Notebooks ab 2000 Euro bei uns im Shop

      Mit den aufgelisteten Gaming-Laptops macht ihr beim Kauf nichts verkehrt. Natürlich gibt es da draußen auch noch viele andere Notebooks mit ordentlich Leistung, die eine Empfehlung verdient haben. Diese Auflistung erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle von uns getesteten Gaming-Notebooks findet ihr hier.

      Alle, für die selbst ein Core i7-10875H und eine RTX 2080 Max-Q nicht genug leisten bieten, werden mit dem MSI GT76 Titan (Test) glücklich. Mit vollwertigem Intel Core i9-10900K, RTX 2080 und 64 GB RAM thront die Machbarkeitsstudie über allen Gaming-Laptopss unserer Datenbank. Investitionsfreudige Kreative bekommen für knapp 5.000 Euro* ein Leistungsmonster mit zwei Stromanschlüssen und eine 4,2kg-Hantel in einem Gerät.

      Eine weiteres interessantes, wenngleich sehr exklusives Konzept verbirgt sich hinter dem kryptischen Namen OMEN X 2S 15-dg0070ng (Test). Das 4.000-Euro-Gaming-Notebook setzt neben potenter Hardware auf zwei Displays. Ein 15,6″-4K-Display und ein 6″-Display über der Tastatur, auf dem relevante Inhalte parallel angezeigt werden können. Wie nützlich dieses zweite Display wirklich ist, hängt sehr vom jeweiligen Einsatzzweck ab. Ein ähnliches Konzept verfolgt ASUS mit dem ASUS Zephyrus Duo (Test).

      Habt ihr Fragen zu oder Erfahrungen mit den einzelnen Geräten gemacht? Dann ab damit in die Kommentare.

      Gaming-Laptops bei uns im Shop

      *Stand: Dezember 2020

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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