Kein Bendgate in diesem Jahr: iPhone 6s und 6s Plus sollen robuster werden

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Kurz nachdem das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus im vergangenen September in den Handel gekommen waren, sorgten zahlreiche Nutzerbeschwerden für Aufsehen: Die Leute beklagten sich über die mangelhafte Stabilität der Metall-Unibody-Gehäuse der zwei neuen Modelle. Im Besonderen das große iPhone 6 Plus entpuppte sich anfällig dafür, unter bestimmter Krafteinwirkung im Bereich der Power-Taste etwas zu verbiegen. Bei der Entwicklung der nächsten iPhone-Generation hat Apple daher offenbar etwas Entscheidendes verändert. Laut der taiwanischen Publikation Economic Daily News wird der US-Hersteller die Gehäuse der kommenden iPhone-Topmodelle, die vermutlich iPhone 6s und iPhone 6s Plus genannt werden, aus einer neuen, sehr stabilen Aluminium-Legierung fertigen. Darüber informiert Mac Rumors.

Die spezielle Version des Leichtmetalls, die Apple verwendet, nennt sich gemäß dem Artikel Aluminium der 7000er Serie und soll im Vergleich zu den meisten anderen Aluminium-Legierungen bis zu 60 Prozent härter sein sowie ein Drittel der Dichte von Edelstahl aufweisen, dabei aber nichts an Leichtigkeit einbüßen. Interessanterweise kommt diese besondere Aluminium-Form schon jetzt in einem Apple-Produkt zum Einsatz, nämlich der Apple Watch Sport. Im Zusammenhang mit der in Kürze erhältlichen Smartwatch erwähnen die Kalifornier auf ihrer Webseite, dass das robuste Aluminium mit einer Eloxalschicht versehen wird, die das Metall vor Kratzern oder Rostbildung schützt. Davon abgesehen macht es der Eloxierprozess möglich, die Apple Watch Sport beispielsweise in Dunkelgrau (Space Gray) einzufärben.

Leider hat Economic Daily News keine weiteren Einzelheiten zu der Thematik in Erfahrung bringen können und Mac Rumors schreibt, dass die Publikation in der Vergangenheit mit ihren Berichten zu kommender Apple-Hardware nicht immer richtig lag. Ob Apple also tatsächlich das beschriebene Aluminium der 7000er Serie für die Herstellung des iPhone 6s und 6s Plus verwendet, ist aktuell also lediglich Spekulation. Für die Richtigkeit der These spricht jedoch, dass Apple sehr gerne ein neues Feature oder Ausstattungsmerkmal zunächst zusammen mit einem ganz bestimmten Produkt einführt und gewissermaßen testet, nur um es dann später auch in anderen Produkten zu verwenden. Jüngstes Beispiels dafür ist die Force-Touch-Technologie, die nicht nur in der Apple Watch, sondern mittlerweile auch in ersten MacBooks zum Einsatz kommt.

 

Bild: Apple
Quelle: Economic Daily NewsMacRumors

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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