Konkurrenz fürs Surface Go: ASUS stellt Vivobook 13 Slate OLED vor

      Konkurrenz fürs Surface Go: ASUS stellt Vivobook 13 Slate OLED vor

      Microsofts Surface-Reihe bekommt Konkurrenz von ASUS. Mit dem Vivobook 13 Slate OLED bringt der taiwanische Hersteller ein 2-in-1-Gerät mit Windows 11 und beeindruckendem Datenblatt auf den Markt.

      Windows-Tablets mit ansteckbarer Tastatur gibt es nicht allzu viele. Nun versucht sich ASUS in dem Segment und hat einige spannende Features an Bord.

      Das wohl wichtigste steckt hierbei gleich im Namen: Ein 13,3-Zoll-OLED-Bildschirm sorgt für einen hohen Farbumfang und unendlichen Kontrast, da jeder Pixel einzeln gedimmt werden kann. Entweder erhaltet ihr das Vivobook Slate mit Full-HD oder HD-Auflösung.

      OLED-Display mit Pantone-Validierung

      Dank Pantone-Validierung sollen sich beide Touchscreens sogar für professionelle Arbeiten eignen und flott auf die Eingaben des ASUS Pen 2.0 reagieren. Dieser bringt 4096 Druckstufen und eine hohe Abtastrate von 266Hz mit. Somit sollt ihr in Adobe Illustrator, Photoshop & Co noch genauer Zeichnen können. Eine einmonatige Mitgliedschaft zur Adobe® Creative Cloud® bekommt ihr beim ASUS Convertible gratis dazu.

      Damit solche intensiven Programme schnell ausgeführt werden, ist ein Intel Quadcore-Prozessor mit Intel® Iris Xe Grafik an Bord. Es handelt sich allerdings um den sehr stromsparenden 10nm-Chip Pentium® Silver N6000. Dieser ist kein Leistungsmonster, sollte aber für die Bildbearbeitung ausreichen und zusammen mit dem 50Wh-Akku auf sehr gute Laufzeiten kommen. Unterstützt wird die CPU von bis zu 8GB LPDDR4X-Arbeitsspeicher. Als Speichermedium stehen entweder 128GB eMMC-Speicher oder eine 256GB-SSD bereit.

      Genügend Anschlüsse und gute Webcams

      Erweitern könnt ihr den Speicher via eines MicroSD-Slots, ansonsten stehen aber auch noch zwei USB-C-Anschlüsse und eine Audiobuchse parat. Kabellos geht es fix via WiFi-6 ins Internet. Auch die Webcams können was: Vorne bekommt ihr eine 5MP-Knipse und auf der Rückseite sogar eine 13MP-Linse für Schnappschüsse und Videos.

      Wer öfter mal bei uns Artikel liest, weiß „neue Windows-Webcams braucht das Land“ wird von uns des Öfteren gepredigt. Schön, dass ASUS dies nun umsetzt. In Zeiten von täglichen Zoom-Meetings ist ein Pixelbrei – wie ihn viele 720-Notebook-Webcams leider noch bieten – einfach nicht zu entschuldigen.

      Eine Anstecktastatur, die gleichzeitig als Schutzhülle dient und ein 170-Grad-Kickstand machen das Windows-Tablet dann endgültig zum 2-in-1-Convertible.

      „Sofort“ ab 599€

      Laut ASUS soll es das Vivobook 13 Slate OLED ab sofort für einen Startpreis von 599€ geben. Damit dürfte aber die Einstiegsversion mit 4GB RAM und 128GB-Speicher gemeint sein. Trotzdem ein gutes Angebot, das wenig Konkurrenz zu befürchten hat.

      ASUS Vivobook 13 Slate OLED Reading

      Ob es das Convertible wirklich „ab sofort“ geben wird, ist allerdings noch etwas unklar. Schließlich kämpfen derzeit viele Hersteller mit Lieferschwierigkeiten und einem Komponentenmangel. Wir halten euch hierzu aber definitiv auf dem Laufenden.

      Was haltet ihr vom ASUS Vivobook 13 Slate OLED? Lasst es uns in einem Kommentar wissen.

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      Bilder und Quellen via Asus

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      Großer Film- und Serien-Fan, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch Super Nintendo und PS1 fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf der PlayStation.

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      1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

      1. Leider habt Ihr das Produkt zwar als Vorstellung beworben, letztlich aber nicht in Eurer Produktportfolio aufgenommen.

        Mich interessiert genau dieses Modell schon sehr stark. Echte 2 in 1 Geräte mit Windows gibt es immer weniger. Die Android- und Apple-Alternativen haben beide das gleiche „0-€-App-Problem“, welche aber nach kurzer Zeit meist Unsummen verschlingen. Gerade im Bereich Spiele gibt es kaum direkt kaufbare Apps.

        Anders im Bereich Windows. Hier gibt es genug Gelegenheitsspiele bei den üblichen Händlern auf dem „Grabbeltisch“. Ob mal eine kleine Partie 3-Gewinnt oder eine etwas längere Runde Wimmelbild in der Bahn, sind die Spiele nutzbar ohne 5 Leben und endloser Freundesliste in Facebook und Co. für ein paar Leben mehr.

        Prinzipiell bietet das Gerät natürlich vordergründig auch alles, was ebenso mit der Konkurrenz von Apple und Android möglich ist. Aber eben noch ein bisschen mehr. Der Pentium N6000 ist kein Power-Worker. Aber selbst um unterwegs nochmal eine Full-HD-Präsentation den letzten Schliff zu geben, ist seine Leistung durchaus ausreichen. In der Version mit 8 / 256 GB ist dafür auch ausreichend (Arbeits-)Speicher vorhanden.

        Abseits von App-Stores bietet das Gerät einfach weit mehr Auswahl bei den zu installierenden Programmen. Selbst kleinere Konvertierungen im Videobereich schafft der Prozessor durchaus, auch wenn er dabei etwas gemütlicher werkelt. Gerade das Design ohne aktive Lüftung verschafft aber die Möglichkeit, solche Tätigkeiten auszuführen, wo andere Geräte auf Grund Ihrer Lautstärke stören. Und es ist noch nicht so lange her, wo selbst Highend-Systeme nicht viel schneller rechneten ohne das es störte.

        Wer wirklich Höchstleistung benötigt und vieles unter Zeitdruck schaffen muss, wird schnell an die Grenzen des Gerätes stoßen und wohl über die Wartezeiten fluchen.

        Wer aber eine Kombination aus Unterhaltung und Arbeitsgerät für kleinere Nacharbeiten oder weniger anspruchsvolle Tätigkeiten wünscht, findet hier eine durchaus gelungene Kombination.

        Hinzu kommt die wirklich gute Akkuleistung für ein OLED-2in1-Gerät. Mit großem Core-I- oder AMD-Ryzen-Prozessor sind solche Laufzeiten fast nur auf Kosten der Mobilität möglich. Auch hier kann der leistungsmäßig etwas beschränktere Pentium N6000 seine Stärken voll ausspielen, da er einen recht mäßigen Energiebedarf hat aber trotzdem noch durchaus ausreichende Leistung für viele Alltagstätigkeiten (selbst im Berufsleben) mit bringt. So lässt sich das Gerät je nach Belastung locker 7 Stunden oder sogar den ganzen Tag ohne Stromnetz nutzen. Wo eine zusätzliche PD-Powerbank bei weit schwereren Notebooks mit mehr Leistung oft nur wenige Stunden zusätzliche Leistung bietet, kann man hier gleich noch einen halben bis ganzen Tag extra gewinnen.

        Zusätzlich bekommen mobile Windows-Geräte endlich auch mehr Unterhaltungswert durch moderne OLED-Displays. Egal ob mal eine Serienfolge oder die Schnappschüsse vom letzten Ausflug unterwegs, muss man nun nicht mehr auf Kontrast und Brillanz im Vergleich zu heimischen Monitor oder (OLED-)TV verzichten. Selbst für (semi-)professionelle Bildbearbeitung bietet das Display viele Vorteile. Auch in der heutigen Zeit nutzen die meisten Blogger und Kolumnisten selten Bilder die über Full-HD hinaus gehen. Speicherplatz mag auch online so günstig wie nie sein, aber Bandbreite kostet immer noch. Und diese ist bei vielen Nutzern weit entscheidender, so das grafische Inhalte eben meist auch heute mehr oder weniger stark limitiert sind. Für kleinere Nachbesserungen, Anpassungen oder auch nur den Artikel selbst noch schnell fertigstellen, bringt das Gerät durchaus alles wichtige mit.

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