Kopfhörerbuchse ade: USB-Audio-Spezifikationen verabschiedet

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Der Kopfhörerbuchse in Smartphones dürfte es nun endgültig an den Kragen gehen. Fehlte bisher eine Spezifikation für Audioübertragung via USB, liegt sie nun für den USB-C-Anschluss vor.

Umstritten ist Apples Entscheidung, den Klinkenanschluss im iPhone 7 zu streichen. Kabelgebundene Kopfhörer lassen sich nur via Adapter anschließen, der durch einen minderwertigem DAC keine besonders gute Soundqualität ermöglicht. Apple setzt dabei auf seinen eigenen Ligthning-Anschluss. Trotzdem ist absehbar, dass auch andere Hersteller aus dem Android-Lager vermehrt auf den Klinkenanschluss verzichten und die digitale Schnittstelle USB-C für die Audioübertragung nutzen. Den Weg dafür hat das USB Implementers Forum (USB-IF) frei gemacht und die finalen Spezifikation für die Audio-Übertragung via USB-C veröffentlicht. Der Standard nennt sich USB Audio Device Class 3.0.

Neben der Audio-Übertragung spricht das USB-IF auch von neuen Möglichkeiten, wie beispielsweise die Erkennung eines Schlüsselwortes. Zudem wäre es einfacher, Geräte wasserdicht zu gestalten. Ob Anwender sich über die Entscheidung freuen werden, keinen Klinkenanschluss mehr im Smartphone oder Tablet zu haben, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Quelle: USB-IF (PDF)

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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1 Kommentar auf "Kopfhörerbuchse ade: USB-Audio-Spezifikationen verabschiedet"

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Gast

Das hat Sony schon vor Jahren gemacht. Die mitgelieferten Ohrhörer hatten den speziellen Sonystecker, über den auch geladen und Daten an USB übertragen wurden. Für Ohrhörer mit Klinkenstecker gab es Adapter wie z.B. bei Handys der Walkman-Serie. Also nichts Neues!

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