Kurztest: BenQ MS517H – Einsteiger-Beamer mit 3.300 ANSI-Lumen und 144 Hz Triple Flash 3D

Mit dem Modell MS517H hat BenQ auch einen Beamer mit SVGA im Programm, der auch bei Tageslicht ein gutes Bild auf die Leinwand projektieren kann. Mit 3.300 ANSI Lumen kann der Projektor für alle Präsentationen im Besprechungsraum gut genutzt werden. Dank VGA und HDMI lassen sich Videoquellen von verschiedenen Geräten zuspielen. Auch im Wohnzimmer liefert der DLP-Beamer ein brauchbares Bild und kann – je nach Projektionsabstand – eine Bilddiagonale von bis zu 3 Metern erzeugen.

Die Lampe im BenQ MS517H hat eine Lebenserwartung von 2.000 Stunden. Im Eco-Modus sogar bis zu 10.000 Stunden. Bei einer durchschnittlichen Benutzung von täglich 4 Stunden wären das dann 4,5 Jahre.

Den BenQ MS517H Beamer bekommt ihr derzeit* bei uns im Shop schon für 299 Euro.

*Stand 27.06.2017

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Der DLP-Beamer von BenQ liefert mit seinen 3.300 ANSI-Lumen ein Bild mit einer maximalen Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Über die VGA oder HDMI lassen sich Videos auch mit Full HD einspeisen. Das Videosignal wird dann heruntergerechnet. Der Kontrast liegt bei 13.000. Durch die relativ hohe Lichtleistung ist das Bild auch gut geeignet für Besprechungs- und Schulungsräume. Bei einem Projektionsabstand von rund 2,5 m liefert der Beamer eine Bilddiagonale von 150 cm, das entspricht etwa 60 Zoll. Bei größeren Abständen wird das Bild natürlich größer, aber hierzu darf kein Tageslicht im Raum sein.

Videoquellen wie PC, Settopbox oder DVD-Player lassen sich über VGA oder HDMI anschließen. Der Projektor von BenQ kann theoretisch eine maximale Bilddiagonale von bis zu 300 cm erzeugen. Jedoch muss man bei diesem Abstand ein komplett abgedunkeltes Zimmer nutzen.

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Anschlüsse und Bedienelemente am Beamer

Die Anschlüsse für die Audio- und Video-Signale befinden sich beim BenQ Beamer alle auf der Rückseite. Hier findet ihr zwei VGA-In– und eine VGA-Out-Buchse. Über diese VGA-Buchsen lassen sich auch ältere Geräte oder Notebooks am Beamer betreiben. Analoge A/V-Signale könnt ihr über die Composite-, S-Video- sowie die beiden Audiobuchsen einspeisen. Die USB-Buchse eignet sich nur für Servicetätigkeiten beziehungsweise für Firmwareupdates. Der MS517H Beamer besitzt auch eine HDMI-Buchse, über den ihr auch Videos in 3D übertragen könnt.

Fernbedienung und Bedienelemente

Zum BenQ MS517H-Beamer gehört außerdem eine kleine Fernbedienung. Hierüber könnt ihr viele Funktionen durch einzelne Tasten direkt aufrufen. Eine Beleuchtung besitzt die Fernbedienung nicht. Auf der Oberseite des Beamers sind ebenfalls einige Tasten vorhanden, über die sich der Beamer auch ohne Fernbedienung bedienen lässt.

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Testumfeld

Testaufbau

Die Testbedingungen wurden, wie bei meinen anderen Beamertests, im heimischen Wohnzimmer nachgestellt. Das heißt, als Projektionsfläche diente mir eine Rahmenleinwand mit 210 cm Breite. Diese steht bei mir vor dem großen Wohnzimmerschrank. Bei einem Abstand von rund 2,50 m hatte ich so ein Bild von rund 1,5 m. Die folgenden Aufnahmen wurden mittags aufgenommen, wobei das Wohnzimmer etwas verdunkelt wurde. Der BenQ MS517H-Beamer schaffte es jedoch nicht, die Leinwand komplett in der Breite auszufüllen. Hierzu hätte ich alle Möbel im Wohnzimmer umstellen müssen.

Als Video-Quelle dienten mir verschiedene TV-Live-Sendungen.

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Settings

Die Einstellungen sind übersichtlich und es lassen sich viele vordefinierte Settings auswählen. Das Bild könnt ihr so gut den Lichtverhältnissen anpassen. Tagsüber empfiehlt sich der Normal-Modus. Abends könnt ihr ohne Verluste einen der Lampensparmodi nutzen. Neben den Lampenmodi gibt es noch Settings für Dynamic, Präsentationen, sRGB, Cinema und 3D. Außerdem lassen sich zwei User-Profile anlegen.

Messungen am Beamer

Der Beamer von BenQ verbraucht im Normalmodus rund 223 Watt. Im Sparmodus sind es rund 50 Watt weniger. Die Hitzemessungen am Beamer wurden mit der Wärmebildkamera vom Cat S60 vorgenommen. Auf der Oberseite erwärmte sich das Gehäuse – bei einer Nutzung von über einer Stunde – bis auf 50,3 Grad Celsius. Auf der linken Seite, dort wo das Belüftungssystem die Verlustleistung nach außen bläst, zeigte die Wärmebildkamera über 60 Grad an. Rechts blieb das Gehäuse angenehm kühl und wurde kaum wärmer als die Zimmertemperatur. Das Belüftungssystem blieb im Sparmodus angenehm leise. Im Normalmodus war es hörbarer. Ab einem Sitzabstand von 2 Meter war dann der Lüfter nicht mehr zu hören.

Im Beamer hat BenQ einen kleinen Lautsprecher mit 2 Watt integriert, der – selbst bei voller Lautstärke – den Ton nur sehr leise ausgibt. Wer den BenQ MS517H auch für Film- oder Sportsendungen verwenden will, sollte unbedingt eine HiFi-Anlage benutzen.

Fazit

Mit dem BenQ MS517H-Beamer könnt ihr in jedem Raum ein großes Bild auf die Leinwand werfen. Dank 3.300 ANSI Lumen und guten Kontrastwerte muss dieser Raum auch nicht (viel) abgedunkelt werden. Ideal für Besprechungsräume um seine PowerPoint-Präsentation seinen Mitarbeitern oder Gästen zu zeigen. Mit derzeit* 299 Euro ist dieser Beamer auch ein günstiges Einstiegsmodell für alle, die schon immer mit einem Beamer geliebäugelt haben. Der DLP-Projektor kann ein Bild mit maximal 800 x 600 darstellen

Über HDMI oder VGA lässt sich jedes A/V-Signal auch in Full HD und sogar in 3D zum Beamer übertragen. Für den Sound hat BenQ einen kleinen Lautsprecher mit 2 Watt integriert, der jedoch nicht so ganz überzeugen konnte. Besser ist es, den Sound über eine externe Soundbar oder HiFi-Anlage auszugeben.

*Stand 27.06.2017
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Technischen Daten vom BenQ MS517H-Beamer (Herstellerangaben)

Projektionssystem DLP
Lampe
  • 190 W
  • 10.000 Stunden Lebensdauer (Eco-Modus)
Natürliche Auflösung SVGA (800 x 600)‎
Helligkeit 3.300 ANSI Lumen
Kontrastverhältnis 13.000:1
Seitenverhältnis 4 : 3
Anzeigegröße 60 cm – 300 cm
Schnittstelle
  • 2 x VGA in
  • 1 x VGA out
  • 1 x HDMI
  • 1 x S-Video / Composite Video
  • 1 x Audio In
  • 1 x RS 232
  • microUSB (Service)
  • IR Receiver x 2 (Front & Top)‎
Abmessungen (B x H x T) 283 x 95 x 222 mm
Betriebsgeräusch 33/ 28 dBA (Normal-Modus / ECO-Modus)
Besonderheiten  144 Hz Triple Flash 3D
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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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