Kurztest: In-Ear Gaming Headset Coolermaster CM Storm Resonar

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Gaming Headsets gibt es viele, meistens sind sie groß, bunt und vor allem auch beleuchtet. Seit kurzem geht der Trend aber weg von großen Ohrumschließenden Headsets, hin zu kleinen In-Ears. Wir haben uns daher mal die CM Storm Resonar für euch angesehen.

Im Lieferumfang ist schon mal alles wichtige Enthalten: Kopfhörer samt Transporthülle, verschiedene Ohrstücke und ein Adapter von 4-Poliger Klinke auf 2 mal 3-Polig. Dazu wurde ein Flachbandkabel anstelle des üblichen runden Kabels genutzt. Das hilft verknoten zu verhindern. Und funktioniert hats auch: Ich musste nicht einmal das Kabel stundenlang entknoten. So muss das sein.

Aber kommen wir erstmal zu den technischen Daten:

  • einstellbare und patentierte Bass FX-Technologie für einen kräftigeren Bass oder eine neutrale Wiedergabe
  • komfortable und leichte Ohrstücke mit drei unterschiedlichen Ohrstöpsel-Größen
  • robustes und hochwertiges Aluminium-Gehäuse ermöglicht ein verbessertes Audio-Erlebnis
  • Flachbandkabel vermeidet Kabeldreher
  • In-Line Lautstärkeregler mit Mikrofon
  • 3.5mm Splitter um die Kompatibilität mit PCs und Mobile Geräte zu sichern
  • inklusive robuste Tragetasche
  • Treiber: 8mm
  • Frequenzbereich: 20Hz-20KHz
  • Impedanz: 20Ω
  • Verbindung: 3.5mm Klinke
  • Kabellänge: 1.3m
  • Muster: Omnidirektional
  • Frequenzbereich: 100 Hz – 10KHz
  • Empfindlichkeit: -44±4dB (0dB=1V/pa.1KHz)
  • Störabstand: 58dB und mehr

Meinen ersten Eindruck habe ich euch in einem kurzen Video festgehalten.

Die Ohrhörer und das Mikrofon sind aus Aluminium gefertigt, was sie sehr wertig erscheinen lässt. Ebenso sind alle Anschlüsse vergoldet. Beim ersten Eindruck machen sie also eine sehr hochwertige Figur. Auch beim Zweiten Blick kann ich keine großen Schwächen bei der Verarbeitung finden. Lediglich das Kabel könnte etwas dicker und damit besser geschirmt sein.

Was mir nicht so gefallen hat: Die Drehschalter um die BASS FX-Technologie Ein- oder Auszuschalten sind etwas schwergängig, im Ohr ist das umstellen daher kaum möglich.

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Von der Passform her gehen sie in Ordnung. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mit In-Ears schon immer Probleme habe und bislang keiner so wirklich passte. Hier sehe ich also die schuld bei meinen Ohren, nicht bei der Größe der Ohrstücke.

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Klanglich kann ich bislang weder große Schwächen, noch große Stärken finden. Sie arbeiten sich solide durchs Mittelfeld. Bei höheren Lautstärken gibt es nur selten mal Übersteuern, die mitten kommen klar und der Bass bei Bedarf auch sehr tief daher. In den höhen schwächeln sie hier und da – aber Primär gehts hier ja um Gaming. Da kann der Ton auf jeden Fall mit anderen Headsets mithalten, einzig die Ortung finde ich hier nicht so gut aufgelöst wie bei den großen Vertretern. Stimmen kommen aber klar an, auch man selbst wird gut verstanden – egal ob im Spiel oder unterwegs am Smartphone. Gerade für unterwegs ist die Abschirmung der Außengeräusche sehr praktisch, selbst bei niedriger Lautstärke hört man kaum noch etwas von der Umgebung.

Aktiviert man die BASS FX-Technologie, gehts richtig in die Tiefe – für mich deutlich zu tief. Natürlich alles Geschmackssache, aber die Mitten und Höhen leiden einfach unter dem Bass und alles wirkt zu sehr in die Tiefe gezogen.

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Fazit

Alles in allem sind die Kopfhörer eine Empfehlung wert. Wer mit In-Ears kein Problem hat bekommt hier eine solide Mittelklasse für sehr wenig Geld.

Das Coolermaster CM Storm Resonar Headset bekommt ihr noch bis zum 16.08.2015 in unseren Angeboten der Woche für nur 29,90€.

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