La Carrera Panamericana: Die fünfte Etappe

Nachdem gestern unsere Idee „eine Speedetappe“ mitzuerleben von einem schweren Unfall überschattet wurde, haben wir es heute noch einmal versucht. Der Start war heute Morgen um 9 Uhr, wieder vor der gleichen Kathedrale, wo gestern auch der Zieleinlauf war. Trotz Temperaturen von 7 °C waren viele Zuschauer da. Über Nacht kühlt es hier im Gebirge ganz gut ab, um dann gegen Mittag wieder auf 26-28 °C anzusteigen, aber langsam habe ich mich an diese Temperaturschwankungen gewöhnt. Obwohl wir fast November haben, steht die Sonne mittags wirklich sehr hoch in Mexiko.

Kurz vor dem Start: Manuel richtet die Innenkamera noch schnell aus

Die Rennautos sind heute in der ersten Hälfte der Etappe den Weg vom gestrigen Servicepunkt nach Morelia praktisch zurückgefahren. Dazwischen gab es drei Speedetappen. Wir haben uns über die Autobahn an die letzte dieser drei Speedetappen herangeschlischen und uns eine gute Kurve zum Filmen gesucht. Das Ergebnis könnt ihr hier im eingebettenten Video bewundern. Die erste Perspektive wurde von mir mit einer Nikon Coolpix P7100 und die zweite von unserem Profi-Kameramann Florian mit seiner Sony XDCAM aufgenommen. Wir haben natürlich mehr als unseren weißen Mustang aufgenommen, allerdings erlaubt mir die Internetgeschwindigkeit hier in Mexiko keine größeren Uploads.

Nach der Speedetappe haben wir uns auf den Weg nach San Miguel gemacht, wo der Servicepunkt war, allerdings waren wir viel zu spät dran und haben bereits Tim und Frank uns entgegen kommen gesehen, auf dem Weg zu den nächsten Speedetappen und sind auch darauf hin direkt zum Zieleinlauf in Guanajuato gefahren.

Auf dem Weg von Morelia nach Guanajuato haben wir diese künstlich über den See angelegte Straße befahren, sehr praktische Sache!

Was für Straßen und Häuser wir dort gesehen haben, kann ich ganz schlecht in Worte fassen, schaut es euch einfach selber an:

Wir waren alle jedenfalls ziemlich sprachlos. Die La Carrera Panamericana macht dieses Jahr wohl zum ersten Mal hier halt und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal sein wird, da auch alle Fahrer begeistert waren mit denen ich gesprochen habe. Ich für meinen Teil möchte unbedingt noch einmal hier her kommen und zwar mit viel mehr Zeit. Die Tunnel, die hier als Straße dienen, sind alte Bergwerkschächte mit vielen Abzweigungen, aus der Kolonialzeit.

Der Zieleinlauf war wieder an einer historischen Kathedrale, allerdings gab es keinen großen Platz vor ihr, wie es in den anderen Städten immer der Fall war. Die Autos haben sich deshalb in einer Schlange eingereiht.

Zieleinlauf des weißen Mustangs, das Interesse war wieder riesig!

Schnell das Auto abgestellt und dann...

... schnell zum wohlverdienten Feierabendbier. Ganz rechts ist übrigens Andy zu sehen, den ich endlich mal halbwegs brauchbar getroffen habe. Koordinator und Mechaniker in einer Person!

So lange war die Schlange in den engen Gassen Guanajuatos

Zu den Zeiten kann ich aktuell leider wie nicht viel dazu sagen. Heute Morgen herrschte jedenfalls wieder große Ratlosigkeit bei uns, weil Jochen und Manuel plötzlich 30 Minuten auf ihre Gesamtzeit draufgeschlagen bekommen haben und uns bisher keiner erklären konnte woher das kommt. Wirklich schade, dass es um die Zeiten immer wieder solche Ungereimheiten gibt, trübt doch irgendwie das ganze Event. Man kommt hier her nach Mexiko um Rennen zu fahren und da zählt nun mal nur die Zeit, deshalb muss sowas einfach funktionieren. Laut Jochen und Manuel lief es heute aber besonders gut und sie haben bei allen Speedetappen mit die besten Zeiten gefahren. Das Problem mit den Stoßdämpfern scheint gelöst zu sein. Tim und Frank konnten ihre Zeit heute überhaupt nicht einschätzen und das obwohl sie heute morgen von Platz 41 ins Rennen gestartet sind. Nicht schlecht für Anfänger, die dazu noch so viel Pech hatten. Ich bin schon auf die vorläufigen Zeiten von heute gespannt und ob wir die Spitzenposition verteidigen konnten!

Morgen geht es in die vorletzte Etappe und ich wünsche mir einfach nur, dass wir mit beiden Autos heil in Zacatecas ankommen.

Die vorletze Etappe von Guanajuato nach Aguascalientes mit sieben Speedetappen

P.S. Den Tippspielgewinner gibt es, sobald die Zeiten vorliegen.
P.P.S. Wenn ihr Fragen habt, einfach ein Kommentar schreiben!

(Alle Fotos mit einer Nikon Coolpix P7100 aufgenommen)

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Über Cihan Boz

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3 Kommentare auf "La Carrera Panamericana: Die fünfte Etappe"

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Gast

Tolles Fotos und interessante Berichte von den Etappen! Das muss ein grosses Erlebnis sein an dieser Panamericana teilzunehmen. Besonders die Ankunft in den wunderschönen Kolonialstädten wie hier Guanajuato ist super, vor allem die Begeisterung der Mexikaner. Ja, und ein eiskaltes Corona-Bierchen bildet einen guten Abschluss;-))

Weiterhin gute Fahrt!
Harald

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Gast

mein gott wie sieht denn andy aus?
ein zustand zwischen wach und schlaf
haltet den mann am leben der wird noch gebraucht 😉
…und bügelt ihm seine ringe unter den augen weg.

gruss volker

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Gast

Die Straßenführung ist ja abenteuerlich und beeindruckend zugleich…

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