Lenovo YOGA 710-14IKB mit 14-Zoll-Display und dedizierter Nvidia-Grafik im Test

      Lenovo YOGA 710-14IKB mit 14-Zoll-Display und dedizierter Nvidia-Grafik im Test

      Die Notebookserie Yoga von Lenovo sollte mittlerweile jedem bekannt sein, denn mit diesen Modellen hat Lenovo quasi das Convertible-Notebook erfunden. Convertible heißt, dass sich Display komplett um die Basiseinheit klappen lässt. Aus dem Notebook wird dann ein Tablet. Beim YOGA 710-14IKB ist dies nicht anders. Bei diesem Modell hat Lenovo neben der integrierten Intel-Grafik auch eine dedizierte Nvidia-Grafik verbaut. Das hat den Vorteil, dass auch grafikintensivere Programme und Spiele flüssiger auf dem 14-Zoll-Display laufen.

      Das gefällt uns

      • neueste Intel CPU (7. Generation) + dedizierte Nvidia Grafik
      • helles Touch-Display mit Full-HD-Auflösung
      • sehr gute Akkulaufzeit
      • Aluminiumgehäuse

      Das gefällt uns nicht

      • bedingt erweiterbar (Spezialwerkzeug erforderlich)
      • unter Last erwärmt sich die Unterseite auf bis auf 42,5 Grad

      Lenovo YOGA 710 Modelle bei uns im Shop

      Ansichten

      Display

      Das Lenovo YOGA 710-14IKB besitzt ein 14 Zoll großes Touchdisplay, das eine durchschnittliche Ausleuchtung von guten 279 cd/m² besitzt. Die Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel, was Full-HD entspricht. Durch das IPS-Panel ist der Betrachtungswinkel sehr gut und der Bildschirminhalt lässt sich aus fast jedem Winkel verlustfrei einsehen.

      Über die beiden Scharniere lässt sich das Display komplett um 360 Grad um das Aluminiumgehäuse nach hinten klappen. Neben dem klassischen Notebookmodus kann man es so auch als Tablet nutzen.

       

      Hardware

      Im Inneren des Lenovo YOGA 710-14IKB arbeitet eine DualCore-CPU von Intel. Hierbei handelt es sich um eine stromsparende Core i7-7500U, der Kaby Lake Architektur (7. Generation). Diese arbeitet bei einem Grundtakt von 2,7 GHz. Im Turbomodus erreichen einzelne Prozessorkerne bis zu 3,5 GHz. Der Prozessor unterstützt auch Hyper-Threading, sodass dieser 4 Aufgaben gleichzeitig abarbeiten kann.

      Für die Grafikberechnungen besitzt das Convertible-Notebook zwei Grafiklösungen. Neben der integrierten HD Graphics 620 hat Lenovo auch eine Nvidia GeForce 940MX mit 2-GB-VRAM verbaut. Durch diese zusätzliche Grafik laufen auch Spiele auf dem YOGA 710-14IKB. In der nativen Full-HD-Auflösung sollte man jedoch mit wenigeren Details spielen, dann lassen sich auch brauchbare Frameraten erzielen. Das Umwandeln von Videos läuft dank der CUDA-Unterstützung auch deutlich schneller. Der Arbeitsspeicher umfasst 8 GB vom Typ DDR4. Dieser lässt sich bei diesem Convertible-Notebook nicht erweitern.

      Im Yoga 710 sind gleich zwei Grafik-Lösungen vorhanden

      Das Betriebssystem, in diesem Fall Windows 10, ist auf einem M.2-Modul mit 512 GB vorinstalliert. Dieses bietet im Auslieferzustand – nach Abzug der Recovery-Partition – noch 401 GB freien Speicherplatz. Das Modul besitzt sehr gute Schreibzugriffe und erreichte hierbei Transferraten von über 552 MB/s. Beim Schreiben ist es ebenfalls sehr schnell und erreicht hierbei 519 MB/s.

      Ein optisches Laufwerk ist im dünnen Notebook nicht vorhanden. Die Netzanbindung erfolgt über ein schnelles WLAN (ac-Standard).

      Im Inneren hat Lenovo einen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku mit 4 Zellen verbaut, der im Akku-Benchmark stolze 8 Stunden und 20 Minuten durchhielt. Hierbei wurde die Displayhelligkeit auf ein 1/3 heruntergesetzt.


      Produkteigenschaften vom Lenovo IdeaPad Yoga 710-14IKB
      Display 35,56 cm (14″) Multitouch-Display mit IPS-Technologie
      Auflösung 1920 x 1080 Pixel (Full-HD), 16:9-Format
      Prozessor Intel® Core™ i7-7500U (2x 2,7 – 3,5 GHz, 4 MB Cache)
      Grafik NVIDIA® GeForce 940MX mit 2 GB
      Arbeitsspeicher 8 GB DDR4 (2133 MHz)
      Festplatte 512 GB NGFF SSD
      Kartenleser 4in1-Kartenleser (SD, SDHC, SDXC, MMC)
      Netzwerk WLAN 802.11 ac
      Bluetooth 4.1
      Anschlüsse Micro-HDMI
      2x USB 3.0 (1x Always-On-Charging USB)
      Mic/Audio-Kombianschluss
      Akku 4-Zellen Lithium-Ionen-Akku (53 Wh)
      Eingabegeräte beleuchtete Tastatur, Touchpad
      Sound JBL Lautsprecher
      Kamera 720p HD-Webcam mit integriertem Mikrofon
      Sicherheit Fingerabdruck-Sensor
      Betriebssystem Microsoft Windows 10 Home (64 Bit)
      Abmessungen 322 x 223 x 17.3 mm (B x T x H)
      Gewicht ca. 1,55 kg

      Anschlüsse

      Am Convertible-Notebook befinden sich zwei vollwertige USB-Buchsen (Typ A) und eine microHDMI-Buchse mit Displayport-Unterstützung (passender Adapter notwendig). Speicherkarten von Digitalkameras oder Smartphones lassen sich mit dem Kartenleser auslesen beziehungsweise befüllen.

      Tastatur / Touchpad

      Die Tastatur im AccuType-Design ist beim Lenovo YOGA 710-14IKB wenige Millimeter ins Gehäuse eingelassen. Dieses soll verhindern, dass die Tasten im Tablet-Modus nicht verkratzen. Damit Ihr auch bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten könnt, besitzt die Tastatur eine zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung. Das Touchpad, das sich vorne in der Handballenauflage befindet, lässt sich durch eine Tastenkombination abschalten.

      Hitzemessungen / Lautstärke

      Unter Last, wobei die CPU und Grafik durch mehrere Programme belastet werden, erwärmt sich das Aluminiumgehäuse des Convertible-Notebooks auf der Oberseite stellenweise bis zu 43,2 Grad. Die Handballenauflage, sowie die meisten Tasten bleiben angenehm kühl. Auf der Rückseite zeigte die Wärmebildkamera vom CAT S60 einen Hotspot mit 42,5 Grad. Auf der linken Seite wird die Verlustleistung der inneren Hardware nach außen befördert. Die ausströmende Luft wird bei Belastung über 41 Grad heiß. Auch das Belüftungssystem wurde im Stresstest lauter.

      Das 172 g leichte Netzteil wird unter Last des Notebooks auch wärmer. Stellenweise sogar bis zu 42,8 Grad Celsius.

      Benchmarks (System / CPU / SSD / Akku)

      Benchmarks (Grafik / Spiele)

      Vergleichswerte

      Fazit

      AnsichtDas YOGA 710-14IKB ist ein Convertible-Notebook, das Lenovo mit einer dedizierten Nvidia-Grafik ausgestattet hat. Die Grafikperformance ist deutlich besser, als bei den meist anderen Convertible-Notebooks (mit integrierter HD Grafik). Die verbaute Intel Core i7-CPU kann auf einen Arbeitsspeicher von 8 GB zurückgreifen, so dass auch mehrere Programme gleichzeitig laufen können. Windows 10 ist auf einem 512 GB großen und schnellen M.2-SSD-Modul vorinstalliert.

      Erstaunlich ist die Akkulaufzeit. Das YOGA 710-14IKB erreichte bei uns im Test eine Akkulaufzeit von 8 Stunden und 20 Minuten. Bei dieser Messung lief im Hintergrund ein Benchmarkprogramm mit abgedunkeltem Display.

      Test: Convertible

      Lenovo YOGA 710-14IKB

      01/2017 Sehr gut
      • CPU
      • Grafik
      • Display
      • SSD
      • RAM
      • Akku
      91%

      Beim YOGA 710-14IKB kommt ein Full HD-Display mit Touch zum Einsatz, welches sich um 360 Grad um die Tastatur klappen lässt. Die Displayausleuchtung liegt durchschnittlich bei guten 279 cd/m².

      Kleiner Wermutstropfen: Das Aluminiumgehäuse ist mit 17 mm nicht ganz so dünn, wie vergleichbare Modelle. Außerdem besitzt das YOGA 710-14IKB einen Lüfter, der die Verlustleistung nach außen befördern muss. Daher arbeitet es nicht ganz lautlos. Außerdem erwärmt sich die Unterseite des Gehäuses bei intensiver Belastung.

      Das Lenovo YOGA 710-14IKB kostet derzeit bei uns im Shop 1199 €*.

      * Stand 04.01.2017
      Lenovo YOGA 710 Modelle bei uns im Shop

       

      Veröffentlicht von

      Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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      Wenn das Geld nicht so knapp wäre, eine Überlegung wert.

      Im Test fehlt der Hinweis zur Helligkeitssteuerung des Displays per Frequenzweitenmodulation bei zu niedriger Frequenz, welche anderweitig grundsätzlich
      als problematisch angesehen wird – auch bei jeder Helligkeit – , da das Auge diese registriert und zu Ermüdungen, Augenbrennen etc. führen kann.
      Vor ca. 30 – 35 Jahren gab es ähnliche Problematiken – Flackern – bei einer Bildwechselfrequenz von nur 50 Hz, die damals noch üblich war, die bei mir auch zu einer kleine Kurzsichtigkeit führten. Auch frühere Neon-Röhren verursachten mit diesen
      Frequenzen auch ein Flackern und ein Ermüden der Augen.
      Ob das hier so problematisch sich auswirkt mal dahingestellt, wäre aber zu prüfen !!!