Lenovo Yoga C740 im Test: Robustes, ausdauerndes Convertible mit Aluminium-Body

Lenovo Yoga C740 im Test: Robustes, ausdauerndes Convertible mit Aluminium-Body

Auf dem Papier klingen die Specs des Lenovo Yoga C740 ziemlich gut: 14“ großes Full-HD-Display, Intel Core i5 der 10. Generation, moderne Anschlüsse, gute Akkulaufzeit und ein robuster Aluminium-Body. Also habe ich mir das Convertible-Notebook geschnappt und ihm im Alltag eine Weile auf den Zahn gefühlt.

Damals™ war die Welt einfach. Da stand zum Beispiel Yoga bei Lenovo-Notebooks für Convertibles. Das ist nicht mehr so. Warum sich Lenovo von einfachen und leicht zu unterscheidenden Kategorien dank eindeutiger Namensgebung getrennt hat, wissen wohl nur einige wenige Auserwählte. Wie dem auch sei. Beim Yoga C740 handelt es sich um ein Convertible, das ihr in diversen Ausführungen bekommen könnt.

Das Yoga C740 bekommt ihr sowohl mit Core i5 als auch mit Core i7. Neben der CPU gibt es zwei weitere Unterschiede: Das i7-Modell verfügt über 16 GB RAM und ein glänzendes Display. Das i5-Modell über 8 GB RAM und ein entspiegeltes Display – soweit Touchdisplays entspiegelt sein können. Die genauen technischen Daten meines Testgerätes findet ihr wie immer in der Tabelle.

Technische Daten Lenovo Yoga C740 81TC006VGE
Display 35 cm (14“) entspiegeltes IPS-Display mit LED Backlight im 16:9-Format
Auflösung 1920x1080px (Full-HD)
300 Nits maximale Helligkeit
Prozessor Intel® Core™ i5-10210U 4 x 1,6 GHz
Turbo Boost bis zu 4,2 GHz
6 MB Cache
Grafik Intel UHD Grafik
Arbeitsspeicher 8 GB DDR4 2666 MHz
(nicht erweiterbar)
Festplatte 512 GB NVMe SSD
Netzwerk Bluetooth 5.0
WiFi 6
Wireless LAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Anschlüsse 2x USB-C 3.2 Gen1
1x USB-A 3.2 Gen1
1x 3,5mm Klinkenanschluss
Akku 51Wh, bis zu 13h Laufzeit
65 Watt USB-C-Netzteil
Eingabegeräte hintergrundbeleuchtete Tastatur
Touchpad
Sound Audiosystem mit zwei Lautsprechern,
Dolby Atmos Fernfeldmikrofone
Kamera 720p Webcam mit Privacy-Shutter
Sicherheit TMP Security Chip
Fingerprintreader
Betriebssystem Windows 10 Home
Abmessungen 32,2 cm x 21,4 cm x 1,49 cm (BxTxH)
Gewicht 1,4 Kilo
Preis 973,82 Euro*
Lenovo Yoga C740 81TC006VGE bei uns im Shop

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Schlanker und robuster Aluminiumbody

Bevor ich euch von der tollen Verarbeitung und dem Aluminium-Gehäuse erzähle, noch ein kurzes Wort zum Lieferumfang. Der unterscheidet sich bei diesem Modell nämlich von den meisten Notebooks. Ihr findet in der Verpackung neben dem Notebook, dem 65-Watt-Netzteil und etwas Zettelkram auch einen 3in1-USB-C-Hub. Der erweitert eure Anschlüsse um einen USB-A-, einen HDMI- und einen VGA-Port. Dazu gibt es noch den Active Pen von Lenovo.

Aber jetzt wie versprochen zum wirklich schicken Alugehäuse. Das ist klassisch dunkelgrau und verleiht dem C740 einen ansprechenden und hochwertigen Look, der weitestgehend unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist. Finde ich gut. Das Convertible ist verwindungssteif und lässt sich nur mit deutlichem Kraftaufwand eindrücken.

Die Tastatur sitzt in einer kleinen Vertiefung, an ihren Seiten befinden sich die Lautsprecher. Beim Display fallen sofort die schmalen Rahmen auf, die es ein wenig größer wirken lassen als es tatsächlich ist. Oben im Displayrahmen ist beim C740 eine Webcam untergebracht, die ihr mit einem Privacy Shutter abdecken könnt. Der ist so klein und dezent, dass man ihn kaum wahrnimmt.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Den Powerbutton findet ihr auf der rechten Seite ganz am oberen Rand. Wer mag, nutzt den Fingerprintreader vor der Tastatur, um das C740 zu entsperren. Gesichtserkennung wird nicht unterstützt.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Lenovo ist nicht dafür bekannt, Notebooks mit Zierkram vollzupacken. Und dieser Tradition bleiben sie treu. Es gibt unterhalb der Tastatur einen farblich abgesetzten Lenovo-Schriftzug und auf dem Displaydeckel einen dezenten Yoga-Schriftzug. That’s it. Und mehr muss auch nicht sein.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Bei der Verarbeitung liefert Lenovo beim Yoga C740 richtig ab. Alle Kanten und Übergänge sind so, wie sie sein sollen: glatt und sauber. Es gibt keine störenden Kanten und die Displayscharniere halten das Display genau in der Position, in der ihr es haben wollt. Das ist insbesondere für den Stift-Einsatz wichtig. Ihr könnt ihn auf dem Display nutzen, ohne dass es allzu sehr wackelt. Der Preis dafür ist allerdings, dass ihr es nicht mit einem Finger aufklappen könnt. Aber damit kann ich gut leben. Der Punkt gehört für mich in die Kategorie irrelevant.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test
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Gute Tastatur und ein präzises Touchpad

Was nützt ein schickes Notebook, wenn die Tastatur und das Touchpad Mist sind? Genau, nichts. Hier gibt es keinen Grund zur Klage.

Die Tasten bieten euch einen sehr kurzen Hub und einen vernünftigen Druckpunkt. Für meinen persönlichen Geschmack wirkt er allerdings etwas zu schwammig und es dürfte gerne noch etwas knackiger sein. Aber nach einer kurzen Eingewöhnung waren auch lange Texte mit dem Yoga C740 kein Problem. Wie bei allen 14″-Notebooks müsst ihr allerdings auf einen Nummernblock verzichten. Die Tastaturbeleuchtung könnt ihr über die einfache Tastenkombination FN-Taste + Leertaste schnell und unkompliziert regulieren.

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Das Touchpad ist mittig angebracht und bietet für die Gerätegröße ein gutes Format. Es spricht auf alle Eingaben präzise an und es lassen sich alle Bereiche auch ohne große Drehungen der Hand schnell erreichen.

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Der Lenovo Active Pen verrichtet seinen Dienst solide und ohne Auffälligkeiten. Er unterstützt bis zu 4096 unterschiedliche Druckstufen, so dass sich auch komplexere Zeichnungen damit anfertigen lassen. Meine „Kunstwerke“ erspare ich euch aus ästhetischen Gründen lieber. Die Belegung der beiden Stifttasten könnt ihr in den „Lenovo Pen Settings“ euren Vorlieben anpassen. Dort könnt ihr auch festlegen, ob der Akkustand des Pen in der Taskleiste anzeigt werden soll. Da er batteriebetrieben ist, ist das ein ganz sinnvolles Feature.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test
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Wenige Anschlüsse, für die Vielfalt gibt es einen Dongle

Auf den ersten Blick spart Lenovo beim Yoga C740 bei den Anschlüssen. Auf der linken Seite findet ihr zwei USB-C-Ports (3.2 Gen1) und den Klinkenanschluss. Und auf der rechten Seite einen USB-A-Anschluss, ebenfalls 3.2 Gen1. Damit könnt ihr Daten mit bis zu 5 Gbit/s übertragen.

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Die USB-C-Ports unterstützen DisplayPort, so dass ihr über sie auch ein externes Display betreiben könnt. Darüber hinaus dienen sie auch zum Laden des Convertibles. Finde ich gut, dass Lenovo sich von proprietären Lösungen verabschiedet und auf USB-C setzt.

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Wer andere Anschlüsse braucht, muss einen der USB-C-Anschlüsse mit dem mitgelieferten Dongle belegen. Dann bekommt ihr noch einmal drei weitere Anschlüsse. Einmal USB-A, einmal HDMI und einen VGA-Port. Wozu der heutzutage noch dienen soll, weiß ich nicht. Außer der Pflege sentimentaler Gefühle fällt mir kein Nutzungszweck ein.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test
Wenn ihr den Pen nicht nutzt, dann könnt ihr ihn in die Halterung im USB-A-Port auf der rechten Seite einschieben. Da der Active Pen nicht magnetisch gehalten wird, ist das die einzige Möglichkeit, den Stift am Notebook zu befestigen. Kleines Manko: Wenn ihr den Stift nicht komplett durch die Halterung schiebt, verdeckt ihr mit ihm den Powerbutton.
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Ordentliches Display mit guten Farben

Das 14“-Touch-Display löst mit Full HD auf, so dass eure Inhalte knackscharf dargestellt werden. Es ist laut Lenovo entspiegelt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es hier keine Reflexionen gibt. Es spiegelt deutlich mehr als ein mattes Display. Aber die Spiegelungen sind so weit reduziert, dass es sich auch in einer helleren Umgebung vernünftig arbeiten lässt. Direkte Lichteinstrahlung solltet ihr aber nach Möglichkeit vermeiden. Die Farben werden auf diesem Display satt und natürlich dargestellt.

Laut Lenovo wird das Display maximal 300 cd/m² hell. Die Angabe ist zutreffend. Unsere Messungen mit dem Spyder 5 ergaben einen Maximalwert von 307. Die Ausleuchtung ist leider nicht ganz gleichmäßig. Wie viele Displays ist auch das Display des Yoga C740 unten dunkler als oben. Die Abweichung beträgt bis zu 15%. Allerdings fällt dieser Helligkeitsunterschied im Alltag allenfalls bei weißen Hintergründen geringfügig auf.

Bei der Farbabdeckung macht das Lenovo C740 einen guten Job. 96% sRGB-, 73% AdobeRGB-, 73% DCI-P3- und 68% des NTSC-Farbraums sind gute Werte für ein Gerät dieser Klasse. Damit könnt ihr eure Urlaubsbilder und -videos ohne Probleme bearbeiten und auch einer gelegentlichen Bearbeitung von farbkritischen Aufgaben steht nichts im Wege. Für ein dauerhaftes Arbeiten in diesem Bereich solltet ihr euch aber einen geeigneten Monitor zulegen.

Auch die Farbtreue ist gut. Der durchschnittliche Delta-E-Wert liegt bei 0,95. Die angestrebte Gamma 2,2-Kurve wird nicht erreicht, allerdings mit einem Gamma-Wert von 2,4 auch nur knapp verfehlt.

lenovo yoga c740 gamma

Das Display ist für ein Multimedia-Gerät alles in allem gut. Die Helligkeit ist ausreichend, um auch in hellen Umgebungen ordentlich arbeiten zu können. Farbtreue und Kontrast überzeugen ebenfalls. Einzig die ungleichmäßige Ausleuchtung trübt den positiven Gesamteindruck.

lenovo yoga c740 display-bewertung

Ihr könnt euch das kalibrierte Farbprofil hier als zip-File herunterladen und bei eurem Yoga C740 installieren.
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Windows 10 und nur wenig Bloatware

Lenovo mag euch. Und deshalb verzichten sie weitestgehend darauf, euch mit vorinstallierten Zusatzprogrammen zu nerven. Einzig unser aller Freund McAfee ist am Start und versucht euch mit den bekannten großflächigen Pop-Ups dazu zu überreden, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Eine Desinstallation beseitigt das Problem. Ansonsten ist nur noch Xing vorinstalliert.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Neben Windows 10 gibt es noch einige Lenovo-Programme. Das relevanteste ist Lenovo Vantage. Das hat eine aufgeräumte Oberfläche und bietet euch so schnellen Zugriff auf Updates und im Fall der Fälle Kontakt zum Lenovo-Support.

Auf der SSD sind im Auslieferungszustand noch 438 GB frei.

Genug Leistung für den Alltag

Im Bereich Office-Leistung braucht sich das Yoga C740 in keiner Weise zu verstecken. Es hat genügend Leistung für alle üblichen Tasks. Apps starten schnell und auch Multitasking ist kein Problem.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Die im Testgerät verbaute SSD ist richtig fix. 3,4 GB/s Lesen und knapp 2,7GB/s Schreiben sind richtig gute Werte. Damit solltet ihr auf keinen Flaschenhals treffen.

Für Bildbearbeitung ist das Display grundlegend geeignet. Und das trifft auch auf die restliche Hardware zu. Photoshop, Lightroom oder auch Resolve laufen in den meisten Fällen flüssig. Wenn ihr viele Filter und Effekte nutzt, werdet ihr allerdings an die Grenzen des Systems kommen. Dann sind die 8 GB RAM und der fehlende Grafikbeschleuniger die limitierenden Faktoren.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Das zeigt sich auch in unserem Lightroom-Benchmark. Für den Export von 20 jeweils 50 MB großen RAW-Files, die mit einem Preset behandelt wurden, benötigte das Yoga C740 1:23 Minuten. Das ist kein Bestwert und war auch nicht anders zu erwarten. Ihr solltet also beim Rendern von Fotos und Videos Zeit einplanen. Aber das ist auch okay. Denn schließlich ist das nicht das originäre Einsatzgebiet des Yoga C740.

Die genauen Werte und den Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Notebooks findet ihr wie immer in den Grafiken.

Zum Zocken ist das Yoga C740 nur bedingt zu gebrauchen. Schnelle Shooter wie bspw. Fortnite machen auf dem Convertible keinen Spaß. Bei niedrigen Details erreicht ihr 45-60 fps. Bei mittleren Details sind es um die 20 fps oder weniger. Und bei hohen Details kommt ihr der Einzelbildanimation ziemlich nahe. Rundenbasierte Spiele allerdings sind kein Problem.

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Arbeitstag ohne Steckdose? Ist machbar

Lenovo schreibt von bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit. Solche Werte entstehen in Laborszenarien, die mit der Realität nichts gemeinsam haben. Also habe ich das Convertible wie in allen Tests auf 200 cd/m² Helligkeit eingestellt und das Energieprofil „Ausbalanciert“ genutzt. Die 200 cd/m² waren bei 90% Helligkeit erreicht. Und schon konnte der Akku in meinem Arbeitsalltag zeigen, ob er wirklich lange durchhält.

Bei mir stehen viele Office-Tasks, Surfen, Photoshop, Lightroom, Resolve und diverse Calls über Teams während der Arbeit an. Es ist eine bunte und auch fordernde Mischung.

Wenn ich Stromfresser wie Foto- und Bildbearbeitung weglasse, dann verliert der Akku 12-15% Ladung pro Stunde. Damit ist er nach rund 6,5 bis 8,5 Stunden leer. Mit Photoshop und Co. entleerte sich der Akku natürlich schneller. Da waren es bis zu 25% pro Stunde.

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Wenn ihr die Displayhelligkeit etwas herunterdreht, dann erreicht ihr natürlich noch längere Laufzeiten. Und selbst wenn die Helligkeit auf 50% heruntergedreht ist, lässt es sich in geschlossenen Räumen noch vernünftig arbeiten.
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In den meisten Fällen geräuschlos

Das Yoga C740 ist ein ruhiges Notebook. In den meisten Alltagsfällen werdet ihr nichts oder nur sehr leise Geräusche hören. Das macht das Arbeiten sehr angenehm. Unter Last wird es allerdings deutlich hörbar. Dabei drehen die Lüfter ziemlich hoch und es entsteht in einzelnen Fällen auch ein hochfrequentes Pfeifen.

Die Temperatur hat Lenovo beim Yoga C740 gut im Griff. Im Idle bewegt sie sich bei max. 40° Celsius, der Durchschnittswert lag bei 33° Celsius. Da kann man absolut nicht meckern.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Natürlich haben wir das Convertible auch durch unseren 30-minütigen Stresstest gejagt. Dabei werden alle Komponenten stark beansprucht. Am Anfang stieg die Temperatur der CPU auf 98° Celsius und es trat Throtteling auf. Das dürfte aber mehr der plötzlich verlangten Leistung geschuldet gewesen sein als es ein grundsätzliches und ernsthaftes Problem darstellt. Denn im weiteren Verlauf zeigte sich, dass die Durchschnittstemperatur der CPU bei 65° Celsius lag. Das ist absolut im grünen Bereich.

Ihr könnt das C740 auch unter Last problemlos auf dem Schoß halten. An der Oberseite wird es maximal lauwarm. An der Unterseite sind die Temperaturen höher, aber sie waren nie in einem unangenehmen Bereich.
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Leicht zu öffnen, aber leider nicht alle Optionen

Das Yoga C740 bekommt ihr relativ leicht auf. Einfach neun Torx-Schrauben auf der Unterseite lösen und schon könnt ihr die Bodenplatte aushebeln. Ich finde es immer wieder gut, wenn die Hersteller das nicht schwieriger als nötig machen.

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Der Blick in das Innere des Convertibles offenbart, dass ihr die SSD, das WLAN-Modul und den Akku bei Bedarf austauschen könnt. Die M.2 NVMe SSD ist mit 512 GB allerdings großzügig dimensioniert und so sollte auf absehbare Zeit kein Bedarf bestehen. Einen freien Slot gibt es leider nicht. Es bleibt also bei einer SSD in dem Notebook.

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Den RAM könnt ihr leider nicht austauschen. Um an den RAM zu kommen, müsst ihr das Notebook komplett auseinanderschrauben und werdet dann feststellen, dass die 8 GB fest verlötet sind.
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Deutlich besserer Sound als erwartet

Notebooks und Sound passen oft nicht zusammen. Gerade kleine Notebooks haben hier viele Probleme. Das Yoga C740 ist besser als die meisten vergleichbaren Notebooks. Aber es hat auch Schwächen.

Auf halber Lautstärke liefern die beiden Speaker bei normaler Nutzung einen guten und ausgewogenen Klang. Die Höhen dominieren das Klangbild nicht und Tiefen lassen sich auch problemlos ausmachen. Die sind nicht sonderlich stark, aber das ist keine Überraschung. Das C740 bietet eben einfach keinen Platz für Tiefen. Im Tent-Mode feuern die Speaker nach hinten. Da wird der Klang etwas höhenbetonter, ist aber nach wie vor gut. Ihr solltet Filme und Musik allerdings nicht konsumieren, wenn die Tastatur auf dem Tisch aufliegt. Dann sind die Speaker auf den Tisch gerichtet und das Ergebnis ist ein dumpfer und matschiger Klang.

Bei voller Lautstärke ändert sich nicht viel beim Klangbild. Die Höhen übernehmen Gott sei Dank nicht die Kontrolle über den Sound, so dass der Klang weiterhin ausgewogen bleibt. Die Höhen werden zwar etwas stärker betont, aber eben nicht übermäßig. Das liegt vermutlich daran, dass sich bei voller Lautstärke auch nicht viel an der Lautstärke ändert. Das C740 ist nicht das lauteste Convertible unter der Sonne. Der Vorteil ist der gute Sound über alle Lautstärkestufen hinweg. Der Nachteil: Ihr könnt das Notebook nicht zur Beschallung eines mittelgroßen Raumes nutzen. Da seid ihr dann auf externe Lautsprecher angewiesen.
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Fazit zum Lenovo Yoga C740 81TC006VGE: Robust und gut

Das Yoga C740 ist ein robustes und einwandfrei verarbeitetes Convertible für die allermeisten Alltagsfälle. Die Leistung des Core i5 reicht für alle Office-Tasks und auch für gelegentliches Zocken aus. Dabei solltet ihr allerdings im Blick behalten, dass es für schnelle FPS-Titel nicht geeignet ist.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Das Display ist hell genug für die meisten Umgebungen und auch für Bildbearbeitung geeignet. Eine Kalibrierung ist nicht zwingend notwendig, weil es ab Werk gut eingestellt ist. Die ungleichmäßige Ausleuchtung fällt nur bei genauem Hinsehen auf.

Viele Hersteller sparen gerne bei den Anschlüssen. Lenovo bietet euch hier moderne und vielseitige Anschlüsse. Falls ihr noch mehr Anschlüsse benötigt, könnt ihr mit dem mitgelieferten USB-Hub die Zahl und Art einfach erweitern.

lenovo yoga c740 convertible für office und multimedia im test

Das Lenovo Yoga C740 überzeugt alles in allem im Test und leistet sich keine wirklichen Schwächen. Wenn ihr also auf der Suche nach einem kleinen und leichten Convertible seid, dann seht es euch an.

Lenovo Yoga C740 81TC006VGE bei uns im Shop

Stand: 10/2020

Veröffentlicht von

Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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