Lenovo ThinkPads & ThinkBooks in der großen Übersicht

      Lenovo ThinkPads & ThinkBooks in der großen Übersicht

      Es gibt unzählige Notebooks von Lenovo, diverse Kategorien und Marken und noch viel mehr Kürzel, die gewisse Extras beschreiben. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Licht ins Dunkel zu bringen. In diesem Teil der großen Lenovo-Übersicht, stellen wir euch die beiden Business-Marken „ThinkPad“ und „ThinkBook“ vor.


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      Ein kurzes Vorwort

      Wohl jeder hat schon einmal ein Modell der berühmten ThinkPads gesehen: Das sind die ikonisch schwarzen Office-Notebooks mit rotem Button bei der Tastatur. Die ganz ähnlichen ThinkBooks sind für den professionellen Konsumenten gedacht. Es sind Office-Geräte in einem schicken und schlanken Alu-Gehäuse.

      Daneben haben sich bei Lenovo noch gewisse Kürzel eingeschlichen, die jeweils ein Feature oder eine Bauweise beschreiben. Diese werden an den Markennamen gehängt. Über die Jahre haben sich immer mehr Kürzel und Anhängsel gesammelt und auch die Bedeutung ist nicht immer so eindeutig. Diese Kürzel sind also der verwirrende Teil an den ganzen Lenovo-Notebooks.

      ThinkPads

      Diese Marke kommt eigentlich von IBM und wurde 2005 von Lenovo übernommen. Die meisten haben bestimmt schon einmal ein schwarzes dickes ThinkPad mit rotem Knopf an der Tastatur gesehen. Diese Geräte gibt es schon seit 1992 und hat sich seitdem etwas aufgeteilt. Die aktuelle T-Serie ist der Urgroßenkel dieser berühmten Notebooks. Fangen wir bei den besten Modellen an und gehen dann auf die verschiedenen Spielarten ein.

      Die X1-Reihe sind ultraleichte und leistungsfähige ThinkPads zu einem Premiumpreis. Sie sind das Beste, was Lenovo derzeit zu bieten hat. Die Kürzel beschreiben hier den besonderen Fokus eines Modells. So gibt es mit „Carbon“ ein besonders leichtes Gerät aus Kohlefaserstoff und einem Bildschirmwinkel von bis zu 180 Grad. „Yoga“-Modelle lassen sich als Convertible verwenden, also das Display lässt sich um 360 Grad umklappen. „Nano“-Modelle sind besonders klein und kompakt.

      Lenovo ThinkPad X1 FoldTotale Tablet

      „Extreme“ bietet Top-Hardware und „Titanium“ hat einen robusten Displaydeckel aus Titan. Es gibt mit dem „Fold“ sogar ein faltbares Convertible-Notebook. Mein Kollege Clemens hatte erst kürzlich ein Lenovo ThinkPad X1 Fold im Testlabor.

      Als kleine Unterspiel-Art gibt es die X-Reihe, hier fehlt die „1“. Die Business-Subnotebooks sind kleine 13-Zoll-Thinkpads. Dort gibt es eine „normale“ und eine „Yoga“-Variante.

      Die T-Reihe sind die klassischen Business-Thinkpads und haben eine lange Tradition. Aktuell kommen sie als T15 und T14 daher. Die Zahl beschreibt die Displaygröße: 15- und 14-Zoll. Daneben gibt es noch das Kürzel „g“ steht für Graphics und für Thinkpads mit besonderen Displays. „p“ steht für Performance und besonders leistungsfähige Hardware. Die Kennung „s“ steht für Slim bzw. besonders kompakte Geräte.

      Die P-Reihe sind ISV-zertifizierte mobile Workstations. Sie haben eine besonders hohe Rechenleistung und CAD-zertifizierte-Grafikkarten (Nvidia Quadro). Die Zahl im Namen beschreibt die Bildschirmgröße. Die Kennung „s“ steht dabei für Slim/kompakt. „v“ steht für eine etwas günstigere Variante.

      Die E- und L-Reihe sind Thinkspads für Einsteiger. Sie haben also leicht abgespeckte Funktionen im Vergleich zur T-Reihe, sind dafür aber günstiger. Tatsächlich ähneln sich die E- und L-Reihe häufig im Innenleben, nur das Äußere ist leicht anders. Die E-Reihe – ehemals die Edge-Reihe – performt durch eine leicht bessere Kühlung jedoch meist etwas besser.

      Meist steht am Ende des Namens noch ein „Gen“, da diese Reihen schon über mehrere Generationen hinweg existieren und sie immer wieder überarbeitet werden. Ein Blick auf die Preise der letzten Generation lohnen sich, da diese meist für deutlich weniger Geld zu haben sind.

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      ThinkBooks

      ThinkBooks sind eine Notebook-Familie, die viele Stärken und Design-Elemente der ThinkPads übernimmt, sie aber in ein elegantes Aluminium-Gehäuse packt. Solche Geräte sind für die Universität oder die Arbeit im Büro gedacht. ThinkBooks sind robust gebaut und bieten ordentlich Leistung.


      Die Zahl im Namen verrät – wie immer – die Displaygröße. Ein „s“ steht für ein besonders kompaktes Gerät. Ein „p“ steht für mehr Performance und ein „Plus“ kommt mit einem zusätzlichen Außendisplay in Schwarz/Weiß bzw. mit E-Ink-Technologie daher. Auch hier gibt es ein „Gen“ als Anhängsel für die Generation. Die meisten Modelle sind zurzeit in der zweiten Generation.

      Einsteigern rate ich zum Schluss noch zur E-Reihe der ThinkPads. Diese bieten alle Vorteile der berühmten Business-Notebooks – für einen deutlich geringeren Preis. Wer wirklich das absolut Beste von Lenovo haben will, der kann sich in der X1-Reihe austoben.

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      Via: ThinkPads & ThinkBooks – Stand: 04.2021

      Veröffentlicht von

      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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