Leseflatrate in den USA

Schauen wir uns mal Deutschland an. Mittlerweile haben wir mit Simfy, Spotify und Rdio einiges an Diensten, die uns mit meistens über 15 Millionen Musiktiteln gegen eine monatliche Summe unbegrenzt auf die Ohren geben. Sicherlich – es gibt Ausnahmen, alle Künstler findet man nicht. Trotz alledem ist man mittlerweile auch hier bei uns mit Streaming gut aufgestellt. In den USA gibt es jetzt eine Flatrate für Magazine.

Diese lassen sich auf dem Android-Tablet lesen. Dies ist nichts Neues, auch nicht in Deutschland – denn auch hier gibt es eine Leseflatrate, diese allerdings mit eher weniger spannenden Titeln – so jedenfalls meine bescheidene Meinung. In den USA stehen momentan zwei Modelle zur Verfügung, so bekommt man für 10 Dollar im Monat Zugriff auf die Monatstitel, für 5 Dollar mehr gibt es die Wochentitel einiger ausgewählter Magazine. All you can read statt All you can eat.

Momentan stehen 32 Titel zur Auswahl, noch 2012 will man auf 75 Titel hochleveln. Das Schöne ist ja, dass man kein Abo für nur eine Zeitschrift hat, sondern zwischen den ganzen Publikationen wählen kann. Momentan ist der digitale Markt übrigens kaum existent – lediglich 1 Prozent sollen digitale Bezahlabos in den Staaten ausmachen. Ob das System erfolgreich ist, wird sich zeigen: bislang läuft es nur auf Android-Tablets mit Android 3.x Honeycomb. Damit fällt schon einmal das überaus erfolgreiche Kindle Fire weg, welches auf einem modifizierten Android 2.3 basiert. Auch das iPad geht leer aus – ist aber angeblich in Planung. Würdet ihr solche Angebote noch wahrnehmen? (via , via)

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