Lesertest: Samsung NX3000 Systemkamera

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Nach Benjamins Test der Samsung NX Mini hat uns nun auch Tinas Bericht zur Samsung NX3000 erreicht. Was sie von der Kamera hält und wie gut die Fotos geworden sind, erzählt sie euch aber am besten selbst:

Zuerst möchte ich mich nochmals für die Kamera bedanken. Ich liebe sie!

Das Erste, was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sie nicht zu schwer ist, aber auch nicht so leicht wie ein Smartphone. Man hat immer noch das Gefühl etwas wertiges in der Hand zu halten. Der Umgang gestaltet sich sehr einfach und auch die Software ist gut strukturiert und aufgebaut. Das NX-Objektiv lässt sich ebenfalls sehr natürlich handhaben. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich denke, die Kamera wird zu meinem ständigen Begleiter werden 😉

Bisher hab ich meist nur Schnappschüsse auf klassischem Film gemacht. Das bedeutete vor allem normale Portrait- und Landschaftsfotografie. Für mich hat sich vor allem Folgendes geändert: Ich liebe Makros! Man liest zwar immer, dass man Objektive mit 100mm und mehr benötigt, aber ich finde das mitgelieferte KIT macht seinen Job ganz gut.  Man kann über das Objektiv recht einfach über einen digitalen Zoom den Fokus einstellen und mit der Tiefenschärfe spielen. Manchmal  ist die Verarbeitung der Bilder ein bisschen langsam, aber das empfand ich aber nicht wirklich als störend. Auch weil ich nicht so oft Bilder in Serie mache.

Ich habe sämtliche Optionen durchprobiert und für mich festgestellt, dass es am besten ist, nur die manuelle Einstellung zu benutzen. Irgendwie fehlt sonst immer das gewisse „Etwas“. Auf Nachtaufnahmen habe ich verzichtet, weil ich kein vernünftiges Stativ habe und es daher nur ein verschwommener Farbbrei wird.

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Die Selfie-Funktion finde gut durchdacht, denn sobald man das Display umklappt wird ein 3-Sekunden-Timer eingestellt, ohne dass man irgendwelche Einstellungen vornehmen müsste. Es trifft einen also nie unerwartet – was aber auch sehr schade sein kann :). Den Blitz kann man bei umgeklapptem Display zwar nicht mehr auf die Kamera stecken. Aber das ist wohl nicht so wichtig, es sei denn man möchte bei einem Selfie erblinden und gegen Samsung wegen Körperverletzung vor Gericht ziehen. In Deutschland nicht wirklich praktikabel, aber bei meinem nächsten USA-Urlaub werde ich diese Möglichkeit einmal ins Auge fassen…

Der Baby-Foto Modus ist nur beim ersten Benutzen wirklich witzig. Man möchte meinen, dass besondere Einstellungen seitens der Kamera vorgenommen werden, aber nein, es kommen Kätzchen und Blödelgeräusche um die Babys zu „unterhalten“. Ich habe es an zwei Babys ausprobiert und keines fühlte sich animiert auf die Kamera zu reagieren. Wenn, dann haben sie angefangen mit der Unterlippe zu bibbern und standen davor zu weinen.

Beim Video habe ich darauf geachtet auch etwas aufzunehmen, wo der Ton eine Rolle spielt. Denn beim Aufnehmen von Videos finde ich diesen Gesichtspunkt nicht unerheblich. Das Video zeigt übrigens das Saarländische Zupforchester beim Konzert in den Ministergärten in Berlin. Wie man hört ist der Ton noch brauchbar. Man sollte vielleicht keine Rockkonzerte damit aufnehmen, aber für den Amateurfilmer ist es ausreichend.

Mein letzter Hinweis an alle: Lest die Gebrauchsanweisung. Ich habe die Kamera getestet ohne sie zu lesen, um zu sehen wie intuitiv sie ist. Aber speziell um die Bilder in speziellen Situationen zu machen (Nacht, Sportevents, etc.) ist es wohl eine gute Idee sie gelesen zu haben.

Zuletzt nochmals einen herzlichen Dank an das notebooksbilliger-Team. Ich hatte große Freude am „Rumrennen und Schießen“. Ich kann die Kamera ausnahmslos empfehlen. Vor allem nachdem ich mich im Internet über die Preise informiert habe, kann ich sagen, dass man viel für den Euro bekommt.

 

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1 Kommentar auf "Lesertest: Samsung NX3000 Systemkamera"

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Gast
Martin

Sehr guter Beitrag, danke! Ich habe mir heute das edle Teil bestellt und bin vor allen Dingen gespannt, wie die Nachtaufnahmen werden. Das Bild oben ist ja schon recht vielversprechend!

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