LG V20 offiziell vorgestellt: Dual-Display, Dual-Kamera und 24bit Sound

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Es gab schon einige Leaks und sogar Teaser von LG, nun wurde es endlich final vorgestellt – das LG V20. Wie sein Vorgänger richtet sich das V20 vor allem an jene, die nur auf High-End setzen wollen, sogar beim Sound. Außerdem ist es das erste Smartphone, das direkt mit Android 7.0 Nougat ausgeliefert wird. Dennoch hat LG seine eigene LG UX 5.0 über das System gelegt.

Auf der Technischen Seite ist das LG V20 in jeglicher Hinsicht „High-End“: Es setzt auf einen Qualcomm Snapdragon 820 SoC, gepaart mit 4GB RAM, 64GB internem Speicher und die vom LG G5 bekannte Dual-Camera. Dazu kommt das mit 5,7“ nicht unbedingt kleine Display, das mit 2560×1440 Pixeln auflöst. Über dem Hauptdisplay sitzt außerdem noch ein Zweitdisplay mit 160×1040 Pixeln für Zusatzfunktionen, die unabhängig von der geöffneten App eingerichtet werden können. Außerdem verbaut LG einen 3200mAh starken Akku, der obendrein noch gewechselt werden kann. Der interne Speicher kann per Micro-SD-Karte erweitert werden.

Ein weiteres Highlight ist das Sound-Equipment im V20. Als DAC kommt ein ESS Sabre Quad-DAC zum Einsatz, der auch problemlos 24bit High-Res Dateien decodiert, die im Flac, DSD, AIFF oder ALAC Format vorliegen. Die Lautstärke kann in 75 Stufen verstellt werden, dazu lässt sich die Balance zwischen linkem und rechtem Hörer manuell regeln. Auch an Video-Fans und Hobbyfilmer hat man gedacht. Die 4k Videoaufnahmen werden durch LGs „Steady Record 2.0“ stabilisiert und mit 24bit/48kHz LPCM Sound unterlegt. Dazu stehen insgesamt 3 Mikrofone zur Verfügung.

Für Fotos steht die vom LG G5 bekannte Dual-Camera bereit, einmal mit 8 Megapixeln und 135° Aufnahmewinkel, einmal mit 75° Aufnahmewinkel und 16 Megapixeln. Die Frontcam liefert immerhin 5 Megapixel und einen Blickwinkel von 120°. Für schnellen Fokus setzt man auf eine Mischung auf LDAF, PDAF und Contrast AF.

Sascha von den Mobilegeeks hat sich das Gerät schon mal näher anschauen können, sein Hands-On wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Das Aluminium-Gehäuse soll sehr robust konstruiert sein, so dass es sogar den MIL-STD 810 Test überstanden hat und die Zertifizierung erhielt. Der Test umfasst mehrere Stürze aus einer Höhe von etwas über einem Meter. Ansonsten setzt man auf die üblichen Verdächtigen wie LTE Cat. 12, Bluetooth 4.2 BLE, USB Type-C und WiFi nach 802.11 a, b, g, n, ac Standards. Ein Fingerprint-Reader ist natürlich auch mit an Bord.

Preise und Verfügbarkeit für Deutschland hat LG nicht verraten, vorerst soll es erstmal in Korea auf den Markt kommen.

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