Limitiertes und preisgekröntes Yoga 920 Convertible-Notebook mit Ultra HD-Display von Lenovo im Test
  • Display
  • CPU
  • SSD
  • 13,9 Zoll UHD Touch
  • Intel Core i7-8550U
  • 512 GB M.2

Limitiertes und preisgekröntes Yoga 920 Convertible-Notebook mit Ultra HD-Display von Lenovo im Test

Mit dem YOGA 920-13IKB Glass Vibes hat Lenovo wieder ein schickes und edles Convertible-Notebook geschaffen, das nicht nur durch sein Aluminiumgehäuse und dem unverwechselbaren Displayscharnier auffällt. Das preisgekrönte Design ist ein optischer Leckerbissen und auch die Hardware-Ausstattung hat uns überzeugt. Lenovo hat das YOGA 920-13IKB Glass Vibes mit einem 13,9 Zoll großen Touchdisplay mit Ultra HD-Auflösung ausgestattet, das auch für Windows Ink benutzt werden kann. Den passenden Active Pen liefert Lenovo beim 2.149 Euro* teuren Convertible-Notebook gleich mit.

Das gefällt uns

  • edles Aluminiumgehäuse
  • Prämiertes Design
  • gute Hardwareausstattung

Das gefällt uns nicht

  • relativ kurze Akkulaufzeit
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • kein Thunderbolt

Ansicht / Gehäuse

Beim YOGA 920-13IKB setzt Lenovo auf ein leichtes Aluminium-Gehäuse, das ein optischer Leckerbissen ist. Die Rückseite des Displays besteht aus einer Glasoberfläche, unter der Lenovo ein wellenförmiges Muster angebracht hat. Zuerst dachten wir, hierbei handelt es sich um eine Schutzfolie, die man abnehmen kann. Jedoch befindet sich das Muster, welches hier im Büro nicht alle Mitarbeiter überzeugte, hinter der Glasscheibe. Das Design stammt aus der Feder des Designexperten Louis Aymonods, der die Jury des renommierten Istituto Europeo di Design hiermit überzeugte. Das YOGA 920-13IKB hebt sich hierdurch von der Masse ab und ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Lenovo YOGA 920-13IKB im Shop

Ein weiteres Highlight beim YOGA 920-13IKB ist das Displayscharnier. Dieses erinnert an ein Uhrenarmband oder an die Stahlseile einer Hängebrücke. Die einzelnen Elemente aus Aluminium und Stahl werden ab Werk manuell hergestellt, denn bisher gibt es keine Maschine, die dieses zusammensetzen kann.

Display

Das Convertible-Notebook hat Lenovo mit einem 13,9 Zoll großen Touchdisplay ausgestattet, das mit 314 cd/m² eine sehr gute Ausleuchtung besitzt. Das Display spiegelt ein wenig, aber durch die hohe Leuchtkraft fällt dies nicht so stark ins Gewicht. Über das Displayscharnier lässt sich das Display komplett um die Tastatureinheit klappen. So könnt ihr das Notebook auch im Zeltmodus oder als Tablet nutzen. Die Auflösung liegt bei 3.840 x 2.160 Pixel und alles wird auf dem Bildschirm gestochen scharf dargestellt. Für einen sehr guten Betrachtungswinkel ist das verbaute IPS-Panel verantwortlich. Im Displayrahmen hat Lenovo eine 720p-Webcam inkludiert.

Das berührungsempfindliche Display reagiert auf Fingerberührungen und lässt sich auch mit einem Lenovo Active Pen 2 bedienen, so dass ihr auch Windows Ink benutzen könnt. Der Active Pen 2 gehört zum Lieferumfang und besitzt 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen. Das heißt, hiermit könnt ihr nicht nur schreiben, sondern auch auf dem 13,9 Zoll großen Display zeichnen. Je stärker ihr beim Malen aufdrückt, desto intensiver wird der Punkt / Strich dargestellt.

Lenovo YOGA 920-13IKB im Shop

Hardware

Die innere Hardware basiert auf einem Intel-Prozessor der 8. Generation, dem 8 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Der Intel Core i7 8550U arbeitet bei einem Grundtakt von 1,8 GHz, der im Turbomodus bis zu 4 GHz erreichen kann. Also genügend Power für alle Anwendungen. Die integrierte UHD Graphics 620 berechnet die Grafik, welche für alle täglichen Aufgaben gut geeignet ist. Einfache oder ältere DirectX 10/11-Spiele laufen in der 720p-Auflösung sehr flüssig.

Zum Speichern von Daten hat Lenovo im Yoga ein schnelles M.2-Modul verbaut. Mit 512 GB hat dieses Laufwerk genug Platz für Windows 10, viele Applikationen und eigene Daten. Das M2.Modul (von Samsung) erreicht beim Lesen Transferraten von über 3.300 MB/s, was sehr schnell ist. Das Laden von Windows 10 und auch das Laden von Programmen ist in wenigen Sekunden erledigt. Beim Schreiben sinkt die Transferrate, aber mit 1.913 MB/s zählt das verbaute M.2-Modul zu einem der Schnellsten. Im Auslieferzustand sind auf dem Laufwerk, nach Abzug der Recovery-Partition, noch 415 GB frei.

Die Netzanbindung erfolgt ausschließlich über das integrierte WLAN-Modul. Diese funkt nach dem schnellen ac-Standard. Die Akku-Laufzeit haben wir mit PC Mark 8 von Futuremark gemessen. Im Engeriesparmodus und mit abgedunkeltem Display wurden 4:11 Stunden gemessen. Danach muss das Lenovo YOGA 920-13IKB wieder an die Steckdose.

Produkteigenschaften des Lenovo YOGA 920-13IKB Glass Vibes
Display 35.3 cm (13,9″)
multitouchfähig
Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel (Ultra HD)
16:9-Format
Prozessor Intel® Core™ i7 (8. Generation) 8550U Prozessor
4x 1.80 GHz, maximal 4 GHz
Grafik UHD Graphics 620
Arbeitsspeicher 8 GB DDR4 PC4-19200 (2.400 MHz)
Festplatte 512 GB SSD M.2 PCI Express 3.0 (x4)
Kartenleser für SD/SDHC/SDXC
Netzwerk WLAN 802.11 ac
Bluetooth 4.2
Anschlüsse 1 x USB 3.1
2 x USB 3.1 (Typ-C)
1 x Mikrofon-in / Kopfhörer-out
Akku Li-Pol-Akku, 4 Zellen, 70 Wh
Eingabegeräte Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Touchpad mit Multi-Touch-Gestenunterstützung
Sound JBL Markenlautsprecher mit Dolby® Home Theater
Kamera 720p-Kamera
Betriebssystem Microsoft Windows 10 Home (64 Bit)
Abmessungen 323 x 223.5 x 13.95 mm (B x T x H)
Gewicht 1,4 kg

Anschlüsse

Am knapp 14 mm dünnen Convertible-Notebook hat Lenovo drei USB-Buchen inkludiert, wobei zwei dem Typ C entsprechen, die auch zum Aufladen des Akkus benutzt werden können. Die USB 3.1 Typ C Buchsen unterstützen kein Thunderbolt-Protokoll. Auf der rechten Seite befindet sich außerdem der Ein-/Austaster. Weitere Anschlussmöglichkeiten lassen sich nur durch optionale USB-Adapter realisieren.

Lenovo YOGA 920-13IKB im Shop

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur im AccuType-Design hat Lenovo beim YOGA 920-13IKB Glass Vibes leicht ins Gehäuse eingelassen. Dieses soll verhindern, dass Tasten gedrückt werden, wenn ihr das Gerät als Tablet verwendet. Die einzelnen Tasten besitzen einen angenehmen Hub und Größe. Lediglich zwei der Richtungstasten hat Lenovo aus Platzgründen verkleinern müssen. Außerdem besitzt die Tastatur eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung. Das Touchpad, das sich vorne in der Handballenauflage befindet, lässt sich durch die Taste F6 abschalten.

In der Handballenauflage hat Lenovo auch einen Fingerabdrucksensor inkludiert. Hierüber könnt ihr euch zum Beispiel mit Windows Hello ganz bequem per Finger anmelden, ohne dass ihr ein Passwort über die Tastatur eingeben müsst.

Erweitern

Die Rückseite des Lenovo YOGA 920-13IKB Glass Vibes lässt sich mit einem Torx-Schraubendreher leicht öffnen. Im geöffneten Zustand fällt einem gleich der riesige Akku auf, der fast die Hälfte des Innenraums belegt. Erweitern lässt sich dieses Convertible-Notebook nicht. Lediglich das WLAN-Modul ist frei zugänglich. Der Arbeitsspeicher wird fest auf der Platine verlötet sein und sich nicht erweitern lassen. Das M.2-Modul ist im offenen Zustand des Convertible-Notebooks nicht auszumachen.

Benchmarks (System / CPU / SSD / Akku)

Benchmarks (Grafik)

Hitzeentwicklung

Wie bei allen Notebooks musste auch das Convertible-Notebook einen Stresstest über sich ergehen lassen. Hierbei werden CPU, Arbeitsspeicher und Grafik bis zum Äußersten belastet. Bei normaler Benutzung mit Windows und/oder Office ist es eher unwahrscheinlich, dass die Hardware so stark beansprucht wird. Unter Last erwärmt sich das Aluminiumgehäuse auf der Oberseite kaum. Im hinteren Abschnitt der Tastatur zeigte die Wärmebildkamera vom CAT S60 Smartphone maximal 35,8 Grad Celsius an. Die Unterseite blieb auch angenehm kühl. Nur bei den beiden Lüfter wurde es etwas wärmer.

Auch der kleine Ladeadapter wurde im Stresstest nicht heißer. Auch nach einer Stunde zeigte die Wärmebildkamera nur maximal 33 Grad. Das Belüftungssystem des Convertible-Notebooks arbeitet zu jeder Zeit sehr leise.

Vergleichswerte

Fazit

 

Mir haben die Convertible-Ultrabooks der Yoga-Serie von Lenovo immer schon gut gefallen. So auch das Lenovo YOGA 920-13IKB Glass Vibes. Die Glasoberfläche und das Design sind Geschmacksache und das sollte jeder selbst entscheiden, ob einem gefällt oder nicht. Mir gefällt, wie immer das edle Displayscharnier, das ein unverkennbares Highlight ist. Das Touchdisplay bietet mit 13,9 Zoll eine angenehme Größe und durch die Ultra HD-Auflösung werden alle Pixel gestochen scharf dargestellt. Das Display unterstützt Multitouch und Windows Ink. Den passenden Active Pen 2 liefert Lenovo gleich mit. Die Hardwareausstattung ist sehr aktuell und eignet sich gut für jede Office- oder Multimediatätigkeit.

Beim Arbeitsspeicher hätte Lenovo ruhig etwas großzügiger sein können. Die verbauten 8 GB sind ausreichend, aber bei einem Preis von über 2.100 Euro* hätte ich schon 16 GB erwartet. Das verbaute M.2-Modul besitzt eine Speicherkapazität von 512 GB und liefert sehr gute Transferraten. Bei der Akkulaufzeit war ich etwas enttäuscht, diese ist nur durchschnittlich und man muss das edle Convertible-Notebook schon nach rund 4 Stunden wieder aufladen. 

Lenovo YOGA 920-13IKB im Shop

* Stand 16.02.2018

Veröffentlicht von

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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„Die USB 3.1 Typ C Buchsen unterstützen kein Thunderbolt-Protokoll.“

Wie kann das denn sein wenn Lenovo selbst mit folgendem wirbt:

Vielseitige Anschlussmöglichkeiten mit Thunderbolt-Ports

Das Yoga 920 verfügt über zwei Thunderbolt™ 3-USB-C-Anschlüsse. Diese revolutionäre Verbindungstechnologie unterstützt hochauflösende Displays, leistungsstarke Datengeräte und schnelles Laden. Schließen Sie Ihr Laptop an mehrere Displays* an. Das Synchronisieren und Sichern erfolgt mit bis zu 40 Gbit/s – das ist die achtfache Geschwindigkeit im Vergleich zu USB 3.0!“

Da zudem auch andere Online Auftritte die Thunderbolt 3 kompatibilität ebenfalls attestieren, gehe ich mal von einem schweren Fehler ihrerseits aus. Dennoch wäre eine genaue Klärung wünschenswert.