Lufthansa ermöglicht begrenzte Handynutzung auf Langstreckenflügen

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Nachdem die Internetnutzung mittlerweile auf fast allen Langstreckenflügen der Lufthansa verfügbar ist, geht man jetzt einen Schritt weiter und rüstet nach einer Testphase im Airbus A330 technisch nach: Fluggäste sollen ihre Handys jetzt auf längeren Flügen über ein bordeigenes Mobilfunknetz nutzen können. Zumindest eingeschränkt, denn Telefonate werden weiterhin unterdrückt. 

Nicht, weil es nicht möglich wäre, sondern weil die Kunden das offensichtlich nicht wünschen. Schon frühere repräsentative Umfragen haben gezeigt, dass die Mehrheit der Deutschen sich belästigt fühlt, wenn andere laut in der Öffentlichkeit telefonieren.

Immerhin dürfen Fluggäste aber SMS und Datendienste nutzen. Lufthansa setzt auf die Technik des Anbieters AeroMobile, der Roaming-Verträge mit über 240 Mobilfunkanbietern abgeschlossen hat. Eine SMS kostet bei der Deutschen Telekom 0,99 Euro, bei E-Plus 0,98 Euro, bei o2 0,94 Euro und bei Vodafone nur 0,55 Euro. Die Preise für die Datenverbindungen sind allerdings gepfeffert und schwanken je nach Anbieter pro Megabyte zwischen 10 und 20 Euro. So müsste man bereits für den Aufruf von Spiegel Online zwischen 15 und 25 Euro auf den Tisch legen. Wer unbedingt Internet braucht, der sollte auf das FlyNet-Angebot der Lufthansa zurückgreifen.

Der Dienst soll zunächst auf Strecken ab München und Frankfurt angeboten werden. Lufthansa rüstet Flugzeuge vom Typ A330-200, A330-300, A340-300, A340-600, B747-400, B747-800 und A380 für den Mobilfunk-Service um.

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Über Cihan Boz

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