Neue Macbook Pros mit Sandy-Bridge-Prozessor und Thunderbolt-Schnittstelle

Pünktlich zum Geburtstag von Steve Jobs hat Apple die neue Macbook Pro-Reihe vorgestellt. Wobei das Wort „neu“ meiner Meinung nach nicht zutrifft. Es handelt sich eher um eine „Generalüberholung“, da weder das Gewicht noch die Größe der Geräte sich geändert hat.

Bei den Anschlüssen ist lediglich der “Thunderbolt” neu, der von Intel entwickelt wurde. Der Thunderbolt-Anschluss soll den Mini DisplayPort ersetzen und eine Datenübertragungsrate von bis zu 10 GBit/s bieten. Damit lassen sich schnelle Festplatten, Peripheriegeräte und Displays anschließen, wobei das jeweilige Thunderbolt-Gerät wiederum einen neuen Thunderbolt-Anschluss mitbringen muss, an den ein weiteres Thunderbolt-Gerät angeschlossen werden kann. Bis zu sechs Geräte können so in Reihenschaltung angeschlossen werden.

Der Prozessor & Speicher

Das günstigste 13-Zoll-Modell verfügt standardmäßig über einen Core i5 Prozessor, der mit 2,3 GHz getaktet ist. Optional  ist er aber auch mit einem Core i7 erhältlich, der mit 2,7 GHz getaktet ist. Die 15- und 17-Zoll-Modelle sind in den Standardkonfigurationen mit Core i7 Quad-Core Prozessoren ausgestattet, die zwischen 2,0 bis 2,2 GHz getaktet sind. Optional gibt es einen 2,3 GHz Core i7 mit 8 statt 6 MByte Cache. Als Arbeitsspeicher gibt es standardmäßig 4 GByte dazu. Die Festplatten bieten eine Kapazität zwischen 320 (13 Zoll) und 750 GByte (17 Zoll).

Die Grafik

Mit der neuen Generation vertraut Apple in Sachen Grafik nicht länger auf Nvidia, sondern ist auf AMD umgesattelt. So bekommt das 15-Zoll-Modell eine Radeon HD6490 mit 256 MByte GDDR5-Grafikspeicher spendiert. Beim 15-Zoll-Modell mit Core i7 mit 2,2 GHz und dem 17-Zoll-Modell ist eine Radeon 6750M mit 1 GByte GDDR5-Grafikspeicher verbaut. Eine Umschaltung zwischen der integrierten Intel Grafik und der Grafikkarte von AMD soll laut Apple automatisch erfolgen.

Der Macbook Pro 13 wird mit der „Intel HD Graphics 3000“ ausgeliefert, bietet zwar eine ordentliche Leistung, ist aber nicht unbedingt für Hardcore-Gamer geeignet.

Sonstige Neuigkeiten

Die iSight wurde durch eine Facetime HD-Kamera ersetzt, welche Aufnahmen und Videotelefonate in 720p unterstützt. Ansonsten gibt es nur noch einen zusätzlichen Subwoofer,  sowie einen SDXC-Kartenleser, der Karten bis zu 64 GB Kapazität lesen kann.

Auf unserer Produktvergleichsseite könnt ihr alle neuen Macbook Pro Modelle auf einen Blick sehen und einen guten Überblick über die technischen Details sowie Preise bekommen.

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13 Kommentare auf "Neue Macbook Pros mit Sandy-Bridge-Prozessor und Thunderbolt-Schnittstelle"

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Krystian

Da hat sich aber ein Fehler eingeschlichen. Die 17 Zöller haben ein Radeon HD 6750M und nicht eine HD 6490M

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Oskar

Die 15 Zöller mit i7 haben auch die HD 6750M

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Holger

Das MC721 hat nur 256 MB dedizierten Grakaspeicher und nicht 512 MB.

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Matze_B

Oha, Thunderbolt als USB 3.0 Killer?

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Ben

integrietes UMTS gibt es aber wieder nicht, oder?

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Sascha

Am Anfang werden Nutzer der neuen Laptop Generation aber noch ganzschön in die Röhre schauen den es gibt momentan kaum kompatible Geräte. Vermutlich wird sich aber spätestens in einem Jahr die Industrie auf Appel eingeschossen haben.

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ChristianP

Solange Apple keine konkurrenzfähigen Preise bietet, werden die Books von denen Randprodukte bleiben…. keine Ahnung, ob sich die Industrie dann auf einen Hersteller „einschiesst“, der irgendwo um 3,5 % Marktanteil pendelt. Ist mir persönlich auch ziemlich egal.

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BintangN

Hmm Thunderbolt als USB3 Killer? Vielleicht, aber bestimmt nicht in Kürze. Es kommt darauf an, wieviel Marketingsgeld Intel rausgeben will, denn allein für die ganzen Prozessoren hat Intel schon viel zu viel Geld eingesteckt. Also, es bleibt zu sehen, ob die anderen Hersteller für Thunderbolt mitmachen, oder nicht, dazu auch noch mit oder ohne Intels Geldförderung :p

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