Macht Apple Beats Music zu einem festen Bestandteil von iOS?

Beats Music

Seit klar ist, dass Apple den Kopfhörer- und Lautsprecher-Hersteller Beats Electronics übernimmt, wird von Experten darüber spekuliert, was der iPhone- und Mac-Hersteller mit dessen kostenpflichtigem Musik-Abo-Dienst Beats Music anstellen könnte. Die Finacial Times will nun konkrete Insiderinformationen zu exakt diesem Thema erhalten haben. So soll Apple planen, Beats Music zu einem festen Bestandteil seines Mobil-Betriebssystems iOS zu machen.

Laut den Angaben des Wirtschaftsblattes könnte Apple im März 2015 quasi einen Neustart für Beats Music einläuten. Der Musik-Streaming-Dienst soll dann weiterhin kostenpflichtig, die zugehörige App aber auf jedem iPhone und iPad vorinstalliert sein.

Vergleichbar mit dem aktuellen Branchenführer Spotify setzt Beats Music auf ein Abo-Modell, das derzeit knapp 10 US-Dollar pro Monat kostet. Allerdings ist Apples hinzugekaufter Musik-Dienst bislang ausschließlich in den USA nutzbar. Darüber hinaus bietet Beats Music kein zusätzliches kostenloses Angebot, das durch Werbung finanziert wird. Ob sich in naher Zukunft an Preispolitik und internationaler Verfügbarkeit etwas ändern wird, ist noch unklar. Zumindest gibt es auch Gerüchte, die besagen, Apple habe vor, die monatlichen Abogebühren für das Musikhören auf rund 5 US-Dollar zu drücken.

Unabhängig von dem aktuellen Bericht der Financial Times wurde in den vergangenen Wochen darüber berichtet, Beats Music werde im kommenden Jahr direkt in Apples riesiges iTunes-Sortiment integriert. Inwiefern das mit den jüngsten Informationen übereinstimmt oder denen widerspricht, lässt sich derzeit nur schwer sagen. Es ist jedenfalls denkbar, dass beide Meldungen im Kern richtig sind.

Den Abschluss der Übernahme von Beats Electronics und Beats Music gab Apple Anfang August offiziell bekannt. Insgesamt war das Geschäft den Kaliforniern 3 Milliarden US-Dollar wert.

Bild: Beats Music
Quelle: Financial Times (Registrierung erforderlich)
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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