Microsoft Band: Fitness-Tracker läutet Microsofts Gesundheitsrevolution ein

Microsoft Band: Fitness-Tracker läutet Microsofts Gesundheitsrevolution ein

microsoft_band_2Microsoft hat in der vergangenen Nacht wie im Vorfeld bereits gemunkelt einen eigenen Aktivitätstracker vorgestellt. Das schlicht und einfach „Microsoft Band“ genannte Wearable-Produkt ist eine Mischung aus Fitness-Armband und Smartwatch und funktioniert nicht nur mit der Microsoft-Mobil-Plattform Windows Phone, sondern auch mit Googles Android und Apples iOS. Die vom Band erfassten Daten werden in die Gesundheits- und Fitness-orientierte Cloud-Plattform Microsoft Health hochgeladen.

Nach Vorstellung von Googles Fit-Plattform plus ersten Android-Wear-Smartwatches und Apples HealthKit-Plattform inklusive der Apple Watch hat nun also auch Microsoft seine Vorstellung davon präsentiert, wie der moderne Mensch dabei unterstützt werden kann, möglichst gesund und körperlich trainiert zu leben. Das Microsoft Band ist in den USA ab heute für knapp 200 US-Dollar erhältlich und kann nicht nur via eingebauter Sensoren körperliche Aktivitäten des Nutzers wie Joggen oder Radfahren erkennen und aufzeichnen, sondern auch verschiedene Smartwatch-Funktionen bieten. Zu letztgenannten gehören beispielsweise das Anzeigen von Anrufen, SMS oder Benachrichtigungen sowie die Möglichkeit, Börsen- oder Wetterinformationen abzurufen. Die Nutzung dieser Funktionen funktioniert wie eingangs erwähnt Plattform-übergreifend, also sowohl im Zusammenspiel mit einem Windows-Phone oder Android- beziehungsweise iOS-Gerät.

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Der Touchscreen des Microsoft Band verfügt über eine Auflösung von 320 × 106 Pixel und auch ein Vibrationsmotor und Mikrofon sind verbaut. Beeindruckend am Gerät ist aber vor allem die Zahl der integrierten Sensoren. Das Redmonder Unternehmen setzt auf Technik, die angefangen von der Temperatur und der Herzfrequenz, über GPS-Koordinaten, UV-Strahlung, Hautwiderstand und Feuchtigkeit alles misst, was den Nutzer auch nur im entferntesten interessieren könnte. Dabei sollen die Sensoren präzise und auch bei schnellen Bewegungen, sprich Sportaktivitäten, sehr zuverlässig arbeiten.

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Die Auswertung der vom Band gesammelten Daten übernimmt Microsofts Cloud-Plattform Health. Sind die Daten erst einmal dorthin hochgeladen, bekommt der Nutzer auf Wunsch umfangreiche und detaillierte Informationen geliefert, angefangen vom Schlafrhythmus bis hin zu Trainingstipps.

Bei näherer Betrachtung der technischen Ausstattung sowie der Funktionen des Microsofts Band drängt sich abschließend unweigerlich die Frage nach der Akkulaufzeit auf. Laut Microsoft besitzt das Wearable einen 100-mAh-Akku, der rund 48 Stunden mit einer vollen Ladung durchhalten soll. Wieder aufgeladen sein soll das Gerät schon nach 1,5 Stunden.

Wann das Microsoft Band in Europa beziehungsweise Deutschland erhältlich sein wird, hat das US-Unternehmen noch nicht verraten.

Bilder: Microsoft
Quelle: Microsoft
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Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.

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