Microsoft Flight Simulator: Melbourne Monolith stammt von einem Tippfehler

      Microsoft Flight Simulator: Melbourne Monolith stammt von einem Tippfehler

      Spieler finden im Flight Simulator immer mehr seltsame Konstruktionen. Aktuell fliegen viele Gamer nach Australien, um ein Gebäude mit über 200 Stockwerken zu sehen.

      Der Flight Simulator von Microsoft erfreut sich großen Beliebtheit. Wie jedes große Spiel hat aber auch das neueste Werk von Asobo Studio mit ein paar Bugs zu kämpfen. Dazu zählt ein gigantischer Turm im Norden von Melbourne. Vielleicht ist das aber auch eher ein Feature. Die Entscheidung überlassen wir euch.

      Woher kommt der Turm in Flight Simulator?

      Microsoft Flight Simulator nutzt Daten aus Bing Maps. Scheinbar haben sich die Entwickler aber auch bei Daten aus OpenStreetMap bedient. Das ist eine Karten-Alternative zu Google Maps oder Apple Maps, bei der Nutzer Daten zur Region bereitstellen. Der Nutzer „nathanwright120“ hatte vor einem Jahr dort angegeben, dass ein Gebäude im Vorort Fawkner in Melbourne, Australien, 212 statt 2 Stockwerke hoch ist. In Bing Maps stimmt die Anzahl der Stockwerke.

      Da alle anderen Angaben des Nutzers korrekt sind, scheint es sich hier um einen Tippfehler zu handeln. Der Wert wurde damals relativ schnell korrigiert, aber scheinbar nicht schnell genug. Die Entwickler des Flight Simulator setzen KI-Systeme ein, um Gebäude und Landschaften zu modellieren und da das Spiel die ganze Welt abdeckt, hat wohl niemand beim Game-Testing diesen Turm bemerkt. Natürlich ist auch bereits der erste Spieler auf dem Turm gelandet.

      Bisher hat sich Microsoft nicht zu dem 200+ Stockwerke-Gebäude geäußert. Es ist eigentlich fast schon zu lustig, um es mit einem einfachen Patch zu entfernen. Wie seht ihr die Sache – sollte der Turm in Flight Simulator drin bleiben oder ist sollte er mit dem nächsten Patch verschwinden?

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      Quelle & Bilder: Kotaku & Engadget

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      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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