Microsoft: „Surface Laptop“ mit Windows 10 S offiziell vorgestellt

Auch heute früh in Leaks zu sehen gewesen, jetzt offiziell: Das Surface Laptop mit Windows 10 S. Die Optik durften wir schon bestaunen und so wie es die Leaks ankündigten, kam es nun auch.

Einer der ersten Punkte, die angesprochen wurden, ist das Design und die Verarbeitung. Das Gehäuse soll wie aus einem Guss erscheinen, so gibt es keine Schrauben oder ähnliches, die verraten würden wie es zusammengesetzt wurde. Auch gibt sich Microsoft nun farbenfroh: Graphite Gold, Cobalt Blue, Platin Grey und Burgundy wird es zum Launch geben.

Technisch Daten:

  • Software: Windows 10 S, 1 Jahr Office 365 Personal
  • Display: 13,5 Zoll PixelSense-Display, 10-Punkt Multitouch, 2256 x 1504 (201 PPI), AR 3:2, 3,4 Mio. Pixel
  • Prozessor: Intel Core i5-7200U oder Intel Core i7-7660U
  • Arbeitsspeicher: 4 GB/8 GB/16 GB 2133 MHz LPDDR3
  • Speicher: 128 GB, 256 GB oder 512 GB SSD
  • Grafik i5: Intel HD 620, i7: Intel Iris Plus Graphics 640
  • Audio: Stereomikrofone, Dolby Stereo, Stereo Lautsprecher
  • Anschlüsse: USB 3.0, mini DisplayPort, 3,5 mm AV, Surface Connect
  • Kameras: Windows Hello, 720p auf der Vorderseite
  • Funktechnologie: Wi-Fi: 802.11ac und BT4.0 LE
  • Akkulaufzeit: Bis zu 14.5 Stunden Videoplayback
  • Sicherheit: TPM-Chip, biometrische Sicherheit
  • Abmessungen: 308.02 mm x 223.20 mm x 14.47 mm
  • Gewicht: 1,25 kg

Technisch hat sich auch einiges getan. Das Display misst 13,5“ und setzt auf das 3:2 Seitenverhältnis, wie auch schon die vorherigen Surface Books und Surface Pros. Die Auflösung ist mit 2256×1504 Pixeln ordentlich. Natürlich setzt Microsoft auch hier wieder auf ein Touch Display, das mit dem Surface Pen kompatibel ist.

Auf die Eingabe per Stylus wurde auch wieder besonderen Wert gelegt – klar, wenn man insbesondere Bildungseinrichtungen anpeilt. Gerade hier soll das Gerät ja auch ein Stück weit das Papier ersetzen. An Anschlüssen hat man dafür gespart – es gibt einen USB Type A, einen Mini-DisplayPort und einen Headset-Anschluss. Zusätzlich bleibt der bekannte Surface-Port erhalten, um bereits vorhandenes Zubehör weiter nutzen zu können.

Angetrieben wird das von Microsoft „Surface Notebook“ getaufte Device von Intel Prozessoren der 7. Generation bis hin zum Core i7, dazu gibt es bis zu 16GB RAM und 512GB fassende SSDs – alles fest integriert und nicht erweiterbar. Dadurch will Microsoft aber bis zu 14,5 Stunden Akkulaufzeit aus dem Akku quetschen. Dennoch soll es „Instant on“ sein, sodass es beim Aufklappen umgehend anspringen soll. Entsperrt wird es dann per Windows Hello mit dem Gesicht. Softwareseitig soll Windows 10 S für gute Performance sorgen, wer mehr will, kann auch auf Windows 10 Pro upgraden. Laut Arstechnica soll so ein Upgrade mit 50 Dollar zu Buche schlagen.

Die Tastatur ist ein weiteres Highlight: Überzogen ist sie mit italienischem Alcantara, natürlich farblich dem Gehäuse angepasst. Dadurch wirkt die Oberfläche wie aus einem Guss – es gibt keine Aussparungen für die Lüfter, für die Lautsprecher, oder ähnliches. Die Tastatur bietet außerdem 1,5mm Tastenhub, womit das Schreibgefühl recht ordentlich sein soll – das aktuelle Surface Type Cover lieferte ja bereits ein angenehmes Schreibgefühl.

Das alles steckt in einem maximal 14mm dünnen und mit 1,25kg recht leichten Device. Für die Kühlung sorgt erneut ein Kühlsystem, das um eine große Vapor Chamber herum designt wurde. Schon beim Surface Pro 4 brachte das eine signifikante Verbesserung des Kühlsystems gegenüber dem Vorgänger. Wie gut es sich in Kombination mit einem Core i7 schlägt müssen dann Tests zeigen.

Los geht es bei 1149 Euro für das Modell Mit Core i5 und 4GB/128GB RAM/Speicher. Für das Topmodell mit Core i7, 16GB RAM und 1TB SSD werden satte 2499 Euro fällig. Verfügbar sein sollen die Geräte ab Mitte Juni.

Der Einstiegspreis ist für mich etwas hoch – zumal es dafür nur 4GB RAM und 128GB Speicher gibt. Das geht deutlich besser, wie auch die Konkurrenz zeigt. Und damit Windows 10 S wirklich funktionieren kann, muss Microsoft endlich den Store angehen – der aktuelle Zustand ist für Entwickler, wie auch für den Nutzer, einfach nicht angenehm.

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Windows braucht keinen Appstore mit dazugehörigem Politbüro. Programme findet man auch so direkt beim Herausgeber.

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