Microsoft Surface Studio vorgestellt: Schön, stark und teuer

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Lange wurde darüber geredet, wurden Gerüchte gestreut und gerätselt, was am Ende vorgestellt wird. Jetzt ist die Katze aus dem Sack und Microsoft hat den neuen Microsoft Surface Studio All-in-One PC vorgestellt. Außerdem gibt es noch ein kleines Hardware-Update für das Surface Book.

Surface Studio

Der Surface Studio getaufte PC richtet sich direkt an Professionelle Anwender, egal ob Grafiker, Entwickler oder im Videoschnitt. Das Display misst 28 Zoll und löst mit 4k Auflösung auf. Das Seitenverhältnis ist Surface-Typisch 3:2, die Auflösung beträgt daher nicht die üblichen 3840×2160, sondern 4500×3000 Pixel. Das Display unterstützt außerdem Touch-Eingaben und den Surface Pen, dazu gibt es noch ein Surface Keyboard und die Surface Mouse. Das Display setzt auch auf 10bit Farbtiefe und kann kurzerhand über die Schnelleinstellungen zwischen SRGB und DCI-P3 Abstimmung hin und her schalten.

Im Innern werkelt entweder ein Intel Core i5 oder i7 der 6. Generation, dazu kommen 8 bis 32GB RAM und 1TB oder 2TB Hybrid Drive Festplatten. Als Grafikkarte kommt entweder eine GeForce GTX 965M oder eine GTX 980M zum Einsatz. Für eine Runde Forza Motorsport (oder andere Games) zwischendurch ist ein Empfänger für den Xbox One Wireless Controller bereits integriert. Windows Hello wird natürlich ebenfalls unterstützt.

Als Anschlüsse stehen zwei USB 3.0, ein SD-Card-Slot, Headset-Anschluss, ein Mini-Displayport und ein Surface Connect Anschluss zur Verfügung. Alle Anschlüsse sitzen auf der Rückseite und verschwinden so hinter der PC-Einheit. Zum Einsatz kommt natürlich Windows 10 Pro.

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Der Standfuß ist ebenfalls ein Highlight, denn er erlaubt die Umstellung zwischen normalem Desktop und Studio-Modus. In letzterem liegt das Surface Studio fast waagerecht auf dem Schreibtisch, gerade für die Nutzung an einem Stehpult oder beim Zeichnen sehr interessant. Durch die verbaute Mechanik ist das Display „schwerelos“ – es kann einfach mit einer Hand in die gewünschte Position gebracht werden.

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Preislich geht es bei 3000 US-Dollar los, das Topmodell mit GTX 980M und 32GB RAM schlägt dann mit 4199 Dollar zu buche. Preise für Europa bzw. Deutschland wurden noch nicht genannt.

Surface Dial

Ein zum Surface Studio aber auch Surface Book und Pro 3 und 4 kompatibles neues Produkt ist das Surface Dial. Auf den ersten Blick ist es lediglich ein Aluminium-Block in Form eines dicken Eishockey-Pucks. Wird dieser auf das Display gelegt, wird er aber zu einem Multifunktionswerkzeug, über das diverse Funktionen erreicht werden können. Er kann so zur Darstellung einer Farbpalette, als Physischer Zoom-Button oder zur Navigation im Bild bzw. der Grafik eingesetzt werden. Gerade für Designer und Künstler dürfte das Surface Dial eine tolle Ergänzung sein.

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Allzu schwer wiegt die Anschaffung auch nicht: 99 Dollar ruft Microsoft dafür aus.

Surface Book

Das Surface Book hat ein kleineres Update erhalten. Der Akku in der Tastaturdock wurde vergrößert, das soll für bis zu 30% mehr Akkulaufzeit, oder auch 16 Stunden Gesamtlaufzeit, sorgen. Durch den größeren Akku fällt es allerdings auch etwas schwerer aus.

Auch Prozessor und Grafikkarte haben ein Update erhalten, so kommt nun ein Core i7 der 7. Generation zum Einsatz, welches Modell genau wurde aber nicht genannt. Als GPU setzt man auf eine GeForce GTX 965M, gerechnet hätte ich ja eher mit einer GTX 1050.

Erhältlich ist das Update mit 256, 512 und 1TB großer SSD für 2399, 2799 oder 3299 US-Dollar. Auch hier gibt es aber noch keine Informationen zu den Preisen für Deutschland.

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