Miix 630: Lenovo stellt auf der CES 2in1 mit Snapdragon 835 vor

      Miix 630: Lenovo stellt auf der CES 2in1 mit Snapdragon 835 vor

      Das Lenovo Miix 630 ist ein in erster Linie auf mobiles Arbeiten ausgelegtes 2in1-Gerät, das mit Windows 10 S läuft. Dank dem integrierten Snapdragon 835 Prozessor, der sonst eigentlich in Smartphones und Tablets zu finden ist, verspricht es extrem lange Akku-Laufzeiten trotz „Always On“-Datenverbindung 

      Die mobilen Prozessoren kommen!

      Kurze Zeitreise: Ende 2016 kündigte Microsoft an, Windows 10 auch auf ARM-Plattformen wie der bekannten Snapdragon-Reihe von Qualcomm zu Laufen bringen zu wollen. Ein knappes Jahr später, also Ende 2017, stellten Acer und HP tatsächlich erste Windows 10 Notebooks vor, in denen statt einer CPU von Intel oder AMD ein mobiler Snapdragon SoC werkelt. Auf der CES 2018 zog nun auch Lenovo nach und präsentierte ebenfalls ein Gerät mit Snapdragon SoC: Das Miix 630, ein 2in1-Detachable – dem Surface Pro von Microsoft nicht unähnlich.

      Der große Vorteil eines Snapdragon SoCs: Das Teil arbeitet sehr effizient und verbraucht daher im Vergleich zu AMD oder Intel sehr wenig Strom. Das Resultat sind lange Akku-Laufzeiten. Im Falle des Miix 630 sollen laut Lenovo bis zu 20 Stunden Video-Playback drin sein. Die Internetverbindung bricht im Standby übrigens nicht ab, so dass eure E-Mails, Chat-Nachrichten usw. im Hintergrund weiter abgerufen werden. Ein weiterer Vorteil des stromsparenden Betriebs: Ihr braucht keine Lüfter zum Kühlen, so dass das Miix 630 absolut lautlos arbeitet.

      12,3″ Unibody mit Gorilla Glass

      Der 12,3 Zoll große Touchscreen mit einem Seitenverhältnis von 3:2 bietet eine Auflösung von 1920×1200 Pixeln (WUXGA+) und steckt in einem schicken Metall Unibodygehäuse. Zum Lieferumfang gehört auch der Lenovo Digital Pen, ein Stylus mit 1024 Druckpunkten und Unterstützung für Windows Ink. Damit die Anzeige nicht so schnell zerkratzt, wird als Displayglas das wohlbekannte Gorilla Glass verwendet.

      Wie heutzutage üblich bietet das Gerät lediglich einen USB Typ C Anschluss. Dazu gibt’s eine 3,5mm Klinkenbuchse im TRRS-Format, Mikrofon und Kopfhörer teilen sich also einen Anschluss. Außerdem verfügt das Miix 630 noch über einen SD-Kartenleser sowie über einen Nano SIM-Slot. Die beiden Kameras lösen mit 5MP (Front) bzw. 13MP (Hauptkamera) auf. Zum drahtlosen Kommunizieren sind in dem Gerät nicht nur 2 WiFi-Antennen für den 802.11ac-Standard verbaut, auch Bluetooth 4.1 und LTE CAT-11 sind mit an Bord.

      15,6mm dünn, 1,33 kg leicht

      Das magnetische Keyboard erinnert mich sehr an das Cover des Samsung Galaxy Book, denn es dient nicht nur als Schutzhülle vorn und hinten sondern gleichzeitig auch als Display-Ständer. Ein ausgeklügeltes Scharnier wie bei Microsoft gibt es also auch bei Lenovo nicht. Selbstverständlich ist die Tastatur beleuchtet, außerdem findet ihr dort eine Schlaufe für den bereits erwähnten Digital Pen. Inklusive Cover betragen die Abmessungen des Miix 630 210 x 293 x 15,6 mm. Das Gerät wiegt 1,33 kg.

      Das Miix 630 läuft, wie gesagt, mit einer Snapdragon 835 SoC, der eine Adreno 540 GPU und wahlweise 4 oder 8 GB RAM zur Seite stehen. Dabei handelt es sich um das gleiche Hardware-Setup, das wir bereits aus aktuellen Smartphones kennen. Eine Spielemaschine wird das Miix 630 also eher nicht sein. Für Office-Arbeiten, Filmchen oder das sporadische Casual Game sollte die Performance aber locker ausreichen. Ihr könnt aus drei Speicher-Varianten wählen. Angeboten werden 64, 128 und 256 GB. Als Betriebssystem kommt Windows 10S zum Einsatz, das sich aber leicht (und kostenlos) auf Windows 10 upgraden lässt.

       

      Das Lenovo Miix 630 wird Anfang des 2. Quartals 2018 erscheinen und in den USA 799$ kosten. Ob, wann und in welchen Varianten und Farben das Gerät zu uns kommen wird, ist noch nicht bekannt.

      via Mobilegeeks

       

      Veröffentlicht von

      Nerd, Geek, SciFi-Fan, Rollenspieler, Gamer. Beruflich schreibe ich seit 2011 Dinge ins Internet – seit 2017 als Redakteur und Community Manager bei notebooksbilliger.de. Erste Computer-Gehversuche ca. 1985 auf einem C64.

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