Minusgrade können Smartphones schädigen

Bereits vor ein paar Tagen machte eine Grafik im Internet die Runde, die auf einer Skala darstellt, welche Smartphones besonders gut in der momentanen Kälte funktionieren und welche eben nicht. Minusgrade, beziehungsweise generelle starke Temperaturschwankungen, sind für Technik nichts. Deshalb soll man immer, wenn so ein Gerät aus der Kälte kommt (zum Beispiel bei Lieferungen), es einige Stunden ohne Einschalten an die Raumtemperatur gewöhnen – Stichwort Kondensation.

Anscheinend hat man beim Focus die angesprochene Grafik auch gesehen, das Ganze aber in einen Test umgesetzt. 60 Minuten bei minus zehn Grad mussten sieben Smartphones aushalten, bevor sie getestet wurden. Bei den Geräten handelte es sich um folgende Modelle: Samsung Galaxy Note, Samsung Wave 3, Sony Ericsson Xperia Arc S, Nokia Lumia 800, HTC Sensation, Nokia 6100 und das Apple iPhone 4S. Schaut man sich das knapp 8 Minuten lange Video an, dann erkennt man, dass die Kälte besonders dem iPhone zu schaffen macht. Trotz alledem muss man allerdings bedenken, dass wir unsere Geräte ja meistens bei uns tragen, diese eisigen Temperaturen also nicht dauerhaft auf die Geräte einwirken.

Die oben angesprochene Kondensation ist allerdings weitaus gefährlicher, denn bei einem Wechsel von extremer Kälte in die warme Wohnung kann sich im Inneren des Geräts Kondenswasser bilden, welches im schlimmsten Fall Bauteile beschädigt oder einen Kurzschluss verursachen kann. Natürlich darf man das Gerät bei einem Wechsel nicht mittels Heizung oder Fön bearbeiten – einfach mal 2 bis 3 Stunden an die Raumtemperatur gewöhnen.

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