Mobile Hype: Interview mit Ulrich Kaleta

In der aktuellen Ausgabe 22 des t3n-Magazins finden Interessierte ein Interview mit unserem Direktor Marketing vor. In eben jenem Interview geht es um die Bedeutung von Google Instant. Wir veröffentlichen dieses Interview mit freundlicher Genehmigung komplett in unserem Blog.

Welche Vor- und Nachteile hat Google Instant für AdWords-Kunden?

Die nativere Herangehensweise für den Suchenden bietet zunächst ein einfacheres Herantasten an relevante Suchbegriffe. Für den Werbetreibenden hat dies den Charme, dass der Suchende schon bei Wortstämmen auf relevante Anzeigen gelenkt wird, ohne sich über weite Suchbegriffe und/oder Tippfehler herantasten zu müssen.

Wir sehen bei der Eingabe von „not“ schon die Vorschläge für „notebook“ und „notebooksbilliger“, bei denen sowohl unsere Adwords-Anzeigen als auch die Natural- Search-Ergebnisse top platziert sind. Weiterhin können eingrenzende Vorschläge aber auch vom Adwords-Kunden wieder wegführen, wenn er hierzu keine Relevanz mehr mitbringt – eine vermeintlich sichere Einblendung der Anzeige geht wieder verloren.

Die Sichtbarkeit der Natural Search wird für den Suchenden hingegen zunehmen, da hier eine größere Bewegung im Text als bei den streng formalen Adwords-Anzeigen stattfindet und die Anzeigen dem Suchenden dadurch stärker ins Auge fallen. Je nach Position in der Natural Search kann dies für den Werbetreibenden aber auch zu einer positiven Kannibalisierung führen.

Überwiegen Ihrer Meinung nach die Vor- oder die Nachteile?

Letztendlich ist Google Instant aktuell nur für angemeldete User in Deutschland verfügbar und die Zahlengrundlage noch überschaubar. Erste Erfahrungen aus den USA sind gemischt: Auf manche Adwords-Kampagnen wirkte sich die Neuerung positiv aus, auf andere hingegen negativ. Unsere Einschätzung ist, dass große Adwords-Kunden wie notebooksbilliger.de davon profitieren werden. Am Beispiel von unseren Haupt-Keywords erscheinen unsere Anzeigen frühzeitig und werden damit weiterhin sowohl eine hohe Reichweite als auch Click-Through-Rates (CTR) haben.

Wie muss man auf diese neue Suchfunktion reagieren?

Mit der Freigabe für google.de sind wie bei jeder Änderung der grundlegenden Settings von Google die Kampagnen genau zu überwachen. Die Anzeigentexte mussten seit jeher schnell erfassbar sein, dies gewinnt aber mit Google Instant an Bedeutung. Besonderes Augenmerk muss auch auf den Impressions der eigenen Anzeige liegen.

Aktueller Stand von Google Instant ist, dass nur Anzeigentexte mit einer Einblendungsdauer von mindestens drei Sekunden gezählt werden, das Hinzufügen oder Ändern der Suchphrase führt zu einer neuen Adwords-Einblendung. Verringern sich damit aber auch einhergehend die CTR und der Quality Factor? Wenn dieser Effekt nicht einheitlich im Umfeld ist, muss die Position gegebenenfalls über höhere Cost-Per-Click (CPC) beziehungsweise Maximalgebote zurückgekauft werden.

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1 Kommentar auf "Mobile Hype: Interview mit Ulrich Kaleta"

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