Mobiler Sofortbild-Drucker von Polaroid im Test

Polaroid_Aufmacher

Tipp: Den mobilen Sofortbilddrucker von Polaroid inklusive 40 Blatt Zink-Papier findet Ihr bis zum 07.08.2016 für 119,99 Euro (statt bisher 147,98 Euro) in unseren Angeboten der Woche.

Jeder von Euch hat sicherlich ein Smartphone und viele von Euch nutzen auch die Kamera für Selfies oder Fotos. Diese Bilder wandern meist in den soziale Netzwerke oder werden nur auf dem Smartphone-Display angeschaut. Wer seine Bilder auch ausdrucken will, erledigt das dann entweder zu Hause auf dem Tintenstrahldrucker oder beim Drogeriemarkt. Unterwegs mal schnell ein Foto ausdrucken war bisher nicht möglich.

Jetzt bietet Polaroid (der Erfinder der Sofortbildkamera) einen mobilen Sofortbilddrucker für Smartphones an. Der Polaroid Zip wiegt gerademal 186 g, ist kaum größer als eine Zigarettenschachtel und druckt randlose Farbbilder mit 5,1 x 7,6 cm aus. Diese Bilder könnt Ihr auch als Sticker verwenden, denn die Rückseite vom Papier ist selbstklebend.

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Zip_Weiss_USB

Der Sofortbilddrucker von Polaroid druckt nicht mit Tintenpatronen, sondern mit Wärme. Das heißt, es entstehen neben dem Papier keine weiteren Folgekosten. Die Farbe steckt nämlich gleich im Fotopapier. Dieses spezielle ZINK-Papier (ZINK = Zero Ink) besteht aus mehreren Schichten, in denen die verschiedenen Farbmoleküle eingebettet sind. Durch unterschiedliche Hitze werden die Farbmoleküle beim Ausdrucken aktiviert. Das Foto ist sofort nach dem Drucken wischfest. Ihr müsst das Bild nicht – wie bei der Polaroidkamera – hin und her wedeln, bis es trocken ist. Das reißfeste Fotopapier ist auf der Rückseite mit einer Klebeschicht versehen, sodass Ihr das Foto auch überall hin kleben könnt.

Polaroid_Zip-Technologie

Aufbau des Fotopapieres

Für den mobilen Einsatz besitzt der Polaroid Zip einen integrierten Akku mit 500 mAh. Dieser wird über USB geladen und reicht für rund 25 Ausdrucke. Hierfür könnt Ihr auch Euer microUSB-Kabel vom (Android-) Smartphone benutzen. Auf der Rückseite findet ihr neben der USB-Buchse auch zwei LED-Lämpchen, die anzeigen, ob der Drucker eingeschaltet beziehungsweise ob der Akku vollgeladen ist. Seitlich findet Ihr noch den Einschalter. Der Sofortbilddrucker schaltet sich automatisch nach 3, 5 oder 10 Minuten ab. Polaroid_Zip-Papierverpackung

Für den Sofortbilddrucker von Polaroid braucht Ihr unbedingt passendes ZINK-Papier im Format 2 x 3 Zoll, denn auf normales Druckerpapier kann der Polaroid Zip nicht ausdrucken. Das ZINK-Papier gibt es entweder im 30- oder im 50erPack.

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Polaroid_Zip-Papier

10 Zink Blätter im Format 2×3 Zoll (7,6 x 5,1 cm) gehören zum Lieferumfang.

Alternativen von Fremdherstellern habe ich noch keine gefunden.

Smartphone App

Die Anbindung ans Smartphone erfolgt per Bluetooth beziehungsweise NFC. Die passende App gibt es für Android und iOS. Die App (hier die Android-Version) ist recht simple aufgebaut und bietet verschiedene Funktionen an. Das Foto lässt sich dem Papier ausrichten, vergrößern oder nachbearbeiten. Außerdem könnt Ihr es noch mit Rahmen, Muster oder Emojis ergänzen. Über die App lassen sich mehrere Bilder auch zu einer Collage zusammenfassen. Das fertige Bild wird dann per Bluetooth zum Polaroid Zip gesendet und ausgedruckt. Dieser Vorgang dauert keine Minute. Druckgeräusche sind nur dann hörbar, wenn man sein Ohr auf den Drucker legt.

Video

Anwendungsgebiete

Die fertigen Bilder im Format 2 x 3 Zoll (5,1 x 7,6 cm) lassen sich, durch die selbstklebende Rückseite, auch als Sticker fürs Poesie- oder Sammelalbum verwenden. Ich denke nur an die Kids, die täglich Sammelbilder (Panini und Co.) in der S-Bahn tauschen. Einer hat den ultimativen Sticker, den es nur sehr selten gibt und alle anderen Kids sind neidisch auf den Besitzer. Abfotografieren, unterwegs ausdrucken und ins Sammelalbum kleben, bis man den echten Sticker irgendwann mal doch noch ergattert. Auch die Großeltern freuen sich sicherlich beim sonntäglichen Besuch über ein spontanes Foto des Enkelkindes.

Mit der App zum Polaroid Zip lassen sich auch QR-Codes erzeugen und auf das selbstklebende Fotopapier drucken. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man die Sticker auf Zigarettenschachten aufklebt, sodass man die „Schockwerbung“ nicht mehr sehen muss. Aber auch kreative Menschen werden mit dem Sofortbilddrucker von Polaroid ihre Freude haben. Ich denke da an Aufkleber für Wein- oder Bierflaschen, die man verschenken will. Oder als „Zusatzbriefmarke“ auf Briefumschläge.

Eine weitere Idee, die mir so spontan einfällt, ist das Ausdrucken von Visitenkarten. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich unterwegs bin und mal wieder meine Visitenkarten im Büro vergessen habe. Einmal eine Vorlage mit der App erstellen und bei Bedarf vor Ort ausdrucken.

Polaroid_Zip-Visitenkarte

Habt Ihr weitere Vorschläge für die Nutzung des Polaroid Zip Sofortdruckers? Dann schreibt mir diese als Kommentar.

Fazit

Digitale Bilder auf dem Smartphone, auf dem Notebook oder in der Cloud sind nett, aber hin und wieder will man doch ein echtes Foto in die Hand nehmen und spontan verschenken. Mit dem mobilen Sofortbilddrucker könnt Ihr jetzt überall ein Foto über das Smartphone im Format 2 x 3 Zoll binnen weniger Sekunden ausdrucken. Okay, das kleine Format ist gewöhnungsbedürftig, aber dafür lassen sich die Bilder, durch die selbstklebende Rückseite, auch als Sticker verwenden.

Polaroid_Zip-Fazit

Der Sofortbilddrucker ist mit seinem geringen Gewicht von 186 g und den kompakten Abmessungen von 7,4 x 12 x 2,3 cm sehr mobil und fällt im Handgepäck oder im Rucksack kaum auf. Bilder lassen sich in wenigen Sekunden ausdrucken. Über die Visitenkarten-Funktion könnt Ihr auch Eure Visitenkarte gestalten und bei Bedarf vor Ort ausdrucken.

Aufgenommene Fotos lassen sich mit der App zum Polaroid Zip auch bearbeiten oder mit Emojis oder anderen Elementen verschönern.

Der Sofortbilddrucker von Polaroid konnte mich – trotz des kleinen Bildformates – überzeugen und ich werde mir das Angebot der Woche vom Polaroid Zip nicht entgehen lassen.

Zum Preis: Für den Sofortbilddrucker müsst Ihr derzeit rund 120 Euro investieren. Tendenz fallend. Zusätzlich braucht Ihr noch das spezielle ZINK-Fotopapier, das zurzeit pro Blatt bei 58 Cent liegt. Auch hier könnt Ihr mit fallenden Preisen rechnen. Weitere Nebenkosten wie Tintenpatronen entstehen bei dieser Drucktechnik nicht.

Polaroid_Zip-Farben

Den Polaroid Zip Sofortbilddrucker gibt es in vier Farben

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Tipp: Den mobilen Sofortbilddrucker von Polaroid inklusive 40 Blatt Zink-Papier findet Ihr bis zum 07.08.2016 für 119,99 Euro (statt bisher 147,98 Euro) in unseren Angeboten der Woche.

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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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2 Antworten auf Mobiler Sofortbild-Drucker von Polaroid im Test

  1. avatar Arthur Krol sagt:

    Hallo zusammen,
    leider hat sich hier wohl ein Fehler eingeschlichen….
    „Zusätzlich braucht Ihr noch das spezielle ZINK-Fotopapier, das zurzeit pro Blatt zwischen 6 und 8 Cent liegt“… von Eurem Preis für 50 Blatt ausgehend (28,99€) belaufen sich die Kosten pro Blatt auf 0,58€ zuzüglich Versandkosten.

    Dennoch ist das für spezielle Einsatzzwecke sicherlich noch lohnenswert.

    Grüße aus Hamburg

    Arthur

  2. avatar Siggy sagt:

    Hallo Arthur, Danke für den Hinweis, hab ich geändert. gruß Siggy

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