Mobiles Surfen: Alles eine Frage der Kosten?

Nichts dürfte in den vergangenen Jahren so geboomt haben, wie das mobile Surfen. Doch im Laufe der Zeit veränderte sich nicht nur das Netz, sondern auch die Geräte. Früher waren wir froh, wenn wir überhaupt unsere E-Mails abfragen konnten, mittlerweile tragen wir kleine Geräte mit uns herum, die mehr Power haben, als so mancher Rechner vor dem ich vor vielen Jahren saß. Für fast jedes mobile Betriebssystem gibt es einen App-Store, in dem ich mir Programme kaufen kann, um mein Gerät zu erweitern. Ich habe eine interessante Studie / Befragung von Tomorrow Focus entdeckt, die sicherlich viele interessieren dürfte, die sich mit mobilem Surfen beschäftigen. Man erfährt nicht nur, welche Funktionen in mobilen Geräten am häufigsten anzutreffen sind, wann und wie gesurft wird, sondern auch vieles mehr. Zum Beispiel lässt sich aus der Studie herauslesen, dass die Kaufmoral gerade bei mobilen Programmen deutlich nachgelassen hat:

So würden 3/4 aller Befragten kein Geld für mobile Applikationen ausgeben und nur wenige Nutzer wären bereit, Summen über 0,79 Cent für eine App auszugeben. Die Frage nach dem Warum und dem Weshalb möchte und kann ich nicht beantworten. Interessant ist bei der Studie auch, dass Tablet-Benutzer nur in die Kategorie iPad passen würden. Andere Plattformen wurden bisher nicht berücksichtigt. Bei den iPad-Usern zu sehen: nur ein Viertel würde kein Geld für journalistische Inhalte im Web ausgeben. Bleibt natürlich die Frage, wie Menschen mit einem Tablet anderer Hersteller denken.

Alles in allem aber eine sehr schöne Studie, die ihr hier als PDF lesen und herunterladen könnt. Sofern ihr euch die Ergebnisse mal angeschaut habt: meint ihr aus eurer Warte, dass die Aussagen repräsentativ sind – könnt ihr das so in eurem Umfeld auch feststellen?

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Ich liebe Statistiken, aber jetzt steh ich auf dem Schlauch:“Die Zahlungsbereitschaft (…) ist im vergangenen Jahr gesunken.“
„2010 waren es noch 35%:“
Hab ich jetzt nen Jahr verpennt? Haben doch erst 2011…