Mozilla kritisiert Apple: „Überhaupt nicht privat“

Mozilla kritisiert Apple: „Überhaupt nicht privat“

Apple wirbt sehr aggressiv damit, dass seine Geräte sicher sind und die Privatsphäre der Kunden den höchsten Stellenwert hat. Das sieht Mozilla anders und kritisiert Apple wegen seiner Verwendung der Werbe-ID.

Das leidige Thema Privatsphäre ist wieder da. Keiner soll wissen, was ich im Internet mache und am besten doch, weil dann ist das Surfen so viel entspannter. Apple fährt schon länger die Schiene, dass die Privatsphäre seiner Kunden ein großes Thema ist. Selbst beim MWC 2019 hat man es sich nicht nehmen lassen und die Leute daran erinnert, dass Datenschutz und Apple zusammen gehören. Apple war nicht mal auf der Messe vertreten und trotzdem fand ich die Aktion genial.

Allerdings erhebt jetzt Mozilla den Vorwurf, dass auch mit Apple-Geräten die Nutzer nicht so richtig privat unterwegs sind. Konkret geht es um die Werbe-ID der Geräte. Diese ID erlaubt es Werbetreibenden zu sehen, welche Werbung ihr klickt, welche Apps ihr installiert und welche Videos ihr schaut. Mozilla vergleicht das mit einem Verkäufer, der euch jeden Tag auf Schritt und Tritt verfolgt und genaue Aufzeichnungen darüber führt, was ihr euch anschaut, kauft oder wann ihr euch Essen bestellt. Ab Werk sind iPads und iPhones darauf eingestellt, diese ID immer beizubehalten.

Um Apples Aufmerksamkeit zu gewinnen, hat Mozilla eine Petition gestartet, welche Apple dazu bewegen soll diese ID alle 30 Tage zu ändern. So könnten immer noch relevante Daten gesammelt werden, aber Kunden würden nicht Woche um Woche immer gläserner werden. Fairerweise muss man sagen, dass das meckern auf sehr hohen Niveau ist. Apple bietet seinen Kunden schon länger die Option die Werbe-ID sogar ganz abzuschalten. Das wissen nur leider die wenigsten Nutzer, obwohl Apple dafür sogar eine Anleitung online verfügbar hat.

Quelle: winfuture
Bild: Pixabay

 

Das könnte dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei