MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming – kompaktes Gaming-Notebook mit starker Hardware

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Die verbaute Hardware im MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming-Notebook verspricht sehr viele Frames in aktuellen Spielen. Ausgestattet ist das Notebook von MSI mit einem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display, einer Intel Core i7-CPU und einer neuen Geforce GTX 1060 von Nvidia. Mit knapp 2 kg ist das Gaming-Notebook von MSI sehr leicht und mit 17,7 mm ist es auch extrem dünn. Das schwarze Chassis besteht aus einer schwarzen Aluminiumlegierung mit einem gebürsteten Finish.

Ansichten

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Dieses Gaming-Notebook von MSI besitzt ein 15,6 Zoll großes Display mit Anti-Glare, True-Color- und Wide-View-Technik. Die Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel, was Full-HD entspricht. Auf Touch wurde verzichtet, denn ein echter Gamer braucht seine Finger auf der Tastatur beziehungsweise auf der Maus statt am Display. Die durchschnittliche Ausleuchtung liegt bei unserem Testsample bei 302 cd/m2.

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Hardware

Beim Prozessor setzt MSI auf eine Intel Core i7-6700HQ, eine CPU der Skylake-Architektur (6. Generation). Diese arbeitet mit 4 Rechenkernen (QuadCore) und besitzt einen Grundtakt von 2,6 GHz. Im Turbomodus erreichen einzelne Prozessorkerne bis zu 3,5 GHz. Der Prozessor unterstützt auch Hyper-Threading, sodass dieser 8 Aufgaben gleichzeitig abarbeiten kann.

Für die Grafikberechnungen kommt im Gaming-Notebook von MSI eine Nvidia Geforce GTX 1060 zum Einsatz. Diese besitzt einen eigenen Speicher von 6 GB vom Typ GDDR5. Die Geforce GTX 1060, die auf der Nvidia Pascal-Architektur basiert, bietet außerdem optimale Voraussetzungen für virtuelle Realität. Das MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming-Notebook unterstützt auch die automatische Umschaltung auf die integrierte HD Graphics 530 der Intel CPU.

Der Arbeitsspeicher umfasst 16 GB vom Typ DDR4 mit 2133 MHz. MSI hat in diesem Sample zwei Speicherriegel von Kingston mit je 8 GB verbaut.

Das Betriebssystem, in diesem Fall Windows 10, ist auf einem schnellen M.2-SSD-Modul (NVMe) mit 256 GB installiert. Dieses bietet im Auslieferzustand noch 192 GB freien Speicherplatz. Dieses Modul von Samsung hat sehr gute Lesezugriffe und erreichte eine Transferrate von über 2.200 MB/s. (Gemessen mit Crystal Diskmark 5.1.2.) Beim Schreiben ist das M.2-Modul deutlich langsamer, was aber bei diesen Modulen üblich ist. Der Benchmark ermittelte einen Wert von 1.305 MB/s.

Neben dem SSD-Speicher hat MSI noch ein Datenlaufwerk (Festplatte von HGST mit 5.400 U/Min) im Gaming-Notebook verbaut. Diese hat ein Fassungsvermögen von 2.000 GB und ist entsprechend langsamer als das M.2-Modul. Hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um die Speicherkapazität. Ein optisches Laufwerk ist im 17,7 mm dünnen Gaming-Notebook nicht vorhanden. Die Netzanbindung kann entweder kabellos per WLAN (ac-Standard) oder kabelgebunden über die RJ-45-Buchse (GBit-LAN) erfolgen.

Das MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

  • Display: 39 cm (15.6″) Full-HD, Anti-Glare mit True-Color- und Wide-View-Technik
  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)
  • Prozessor: Intel® Core™ i7-6700HQ (4x 2,60 GHz, Turbo 3,50 GHz; 6 MB Cache)
  • Grafik: NVIDIA® GeForce® GTX 1060 (VRAM 6 GB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 (2.133MHz, Erweiterung auf max. 32GB)
  • Festplatte: 256 GB SSD M.2  + 2000 GB HDD (5.400 U/Min)
  • Netzwerk: Killer E2400 Gaming-Netzwerkkarte GBit-LAN, Killer N1535 mit 802.11 ac/a/b/g/n
  • Anschlüsse:
    • 1x HDMI, 3x USB 3.0 (Typ A), 1x USB 3.1 (Typ C Gen.2), 1x USB 2.0, 1x Mini-DisplayPort 1.3, 1x LAN (RJ-45)
    • 3-in-1 Kartenleser 
  • Eingabegeräte:
    • Tastatur: SteelSeries Gaming-Tastatur mit mehrfarbiger 3-Zonen-Beleuchtung und SteelSeries Engine 3
    • Touch-Pad: Big-Size Multi-Touch (105 x 70 mm)
  • Abmessungen (B x T x H): 380 x 249 x 17,7 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 1,93 kg
  • Akku:  3 Zellen Li-Polymer mit 5700mAh/ 65 Wh
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64bit
Einzelne Komponenten können von Modell zu Modell variieren. Das heißt, Arbeitsspeicher, Festplatte und M.2-Modul können im Serien-Modell von anderen Herstellern kommen, jedoch mit identischen Kapazitäten / Spezifikationen.
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Anschlüsse

Das MSI Gaming-Notebook besitzt sehr viele Anschlussmöglichkeiten. Rechts sind drei USB-Buchsen zu finden, die zum USB-3.0-Standard kompatibel sind. Auf dieser Seite befinden sich auch die RJ-45-Buchse (LAN), der Kartenleser für SD-Speicherkarten sowie die Buchsen fürs Headset.

Rechts befinden sich weitere USB-Buchsen, wobei eine sogar vom Typ C Gen. 2 entspricht. Für externe Monitore ist je ein HDMI- und Display-Port-Anschluss vorhanden. Auch die USB-3.1-Buchse vom Typ C kann für externe Monitore genutzt werden, denn diese ist zu Thunderbolt kompatibel. Auf der rechten Seite findet Ihr außerdem den Anschluss fürs Netzteil und den Ein-/Austaster.

SteelSeries Gaming-Tastatur

Bei der Tastatur greift MSI auf eine große QWERTZ-Tastatur mit separatem Ziffernblock zurück, wobei auch die Richtungstasten nicht geschrumpft wurden. Mir fällt positiv auf, dass die Windowstaste nicht links, sondern rechts neben der Leer-Taste sitzt. Das lieben vor allem Gamer, denn ein versehentliches Drücken der Windowstaste kann in Spielen tödlich enden (es wird durch Drücken der Taste das Startmenü von Windows aufgerufen und das Spiel unterbrochen). In der Handballenablage ist ein großes Touchpad mit zwei Mausersatztasten zu finden.

Das Besondere bei der Tastatur ist die zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung. Aber hierbei handelt es sich nicht um ein einfarbiges Licht, sondern um eine „Lightshow“, die ihres Gleichen sucht. Die Helligkeit könnt Ihr in mehreren Stufen dimmen. Über die vorinstallierte Software „SteelSeries Engine 3“ könnt Ihr die Farben individuell anpassen. Dazu ist die Beleuchtung in drei Zonen unterteilt, die Ihr unterschiedlich einstellen könnt. Auch Farbspiele sind möglich. Die Farben sind programmierbar und Ihr könnt dies für jedes Spiel individuell einstellen. Und so sieht die „Lightshow“ aus:

Tastaturbeleuchtung

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Erweiterbar

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Die Bodenplatte, die aus Kunststoff gefertigt ist, lässt sich leicht entfernen. Im Inneren kommt jetzt viel Hardware zum Vorschein, wobei der Arbeitsspeicher und das M.2-SSD-Modul nicht sichtbar sind. Dieser befindet sich auf der anderen Seite der Platine. Das heißt, wer den Arbeitsspeicher oder das M.2-Modul aufrüsten / wechseln will, muss hier deutlich mehr Zeit investieren. Die Festplatte mit 2-TB-Speicher befindet sich links neben dem Akku.

Im geöffneten Zustand kommt auch das Belüftungssystem für CPU und Grafik zum Vorschein. Die Grafikkarte besitzt gleich zwei Lüfter, wobei die CPU mit einem auskommen muss.

Hitzemessungen

Unter Last, wobei CPU und Grafik durch mehrere Programme belastet werden, erwärmt sich das Gehäuse des Gaming-Notebooks auf allen Seiten. Auf der Tastatur wurde mittig bis zu 40 Grad Celsius gemessen. Auf der Rückseite zeigte die Wärmebildkamera vom CAT S60 bis zu 54,4 Grad an. Die Verlustleistung der Intel CPU und der Nvidia-Grafik werden nicht nur seitlich abgeführt, sondern auch auf der Rückseite. Die Messung mit der Wärmebildkamera zeigte maximal 52,5 Grad an. Diese Werte wurden auch nach einer Gaming-Session von über 1 Stunde erreicht. Das Belüftungssystem musste mehr arbeiten, wurde auch deutlich hörbarer und die Lüfter gaben einen sehr nervtötenden hochfrequenten Ton von sich.

Auch das 514 g schwere Netzteil wird unter Last des Notebooks deutlich wärmer. Stellenweise konnten wir bis zu 41,5 Grad Celsius messen.

Benchmarks (System / CPU / SSD / Akku)

Benchmarks (Grafik / Spiele)

Vergleichswerte

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Pro & Contra

+ schnelle CPU / Grafik
+ schnelles M.2-SSD-Modul + zusätzliche Festplatte
+ flaches und leichtes Gehäuse
+ SteelSeries Gaming-Tastatur mit mehrfarbiger 3-Zonen-Beleuchtung
– Lautes Belüftungssystem
nur bedingt erweiterbar
– relativ schweres Netzteil (514 g)

Fazit

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Mit dem GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming zeigt MSI, dass ein Gaming-Notebook auch leicht und flach gebaut werden kann. Mit 1,93 kg (gemessen) ist es eines der leichtesten Gaming-Notebooks mit 15,6-Zoll-Display das ich kenne. Außerdem ist es mit 17,7 mm (ohne Standfüße gemessen) deutlich flacher als so manch anderer Gaming-Laptop.

Obwohl es so flach ist, braucht man auf starke Hardware nicht zu verzichten. Im Inneren hat MSI neben einer Core i7 von Intel eine Geforce GTX 1060 mit 6-GB-VRAM verbaut. Hierbei handelt es sich um eine Grafikkarte, die erst seit Kurzem verfügbar ist. Bei der CPU setzt MSI auf den bewerten Core i7-6700HQ von Intel. Das heißt, hier ist noch ein Prozessor der 6. Generation anzutreffen. Ein Prozessor der 7. Generation wäre quasi die Kirsche auf dem Sahnehäufchen gewesen.

Durch die guten Benchmarkwerte zeigt die Hardware, was Ihr bei allen Programmen und Spielen erwarten könnt. Selbst in der Full-HD-Auflösung könnt Ihr viele Detailstufen, Schatten und Grafikfunktionen hinzuschalten, ohne dass der Spielspaß durch Ruckler leidet. Was leidet, ist das Ohr des Spielers. Denn unter Last und auch beim Spielen ist das Belüftungssystem deutlich hörbar, wobei die Lüfter auch einen sehr hochfrequenten Ton von sich geben.

Unter Last wird das Aluminium-Gehäuse natürlich auch wärmer. Dank der vier Auslassöffnungen verteilt sich die ausströmende Verlustleistung gut – hier konnte die Wärmebildkamera vom CAT S60 Smartphone stellenweise „nur“ 50 Grad Celsius messen.

Ein weiteres Highlight am MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming ist die SteelSeries Gaming-Tastatur. Über die Software lässt sich so ein spektakuläres Lichtspiel erzeugen.

Die Akku-Laufzeit ist mit knapp 3 Stunden recht bescheiden, aber ein echter Gamer spielt sowieso nur mit Stromanschluss, um das volle Potential der Hardware ausschöpfen zu können.

Das MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming kostet in der oben genannten Ausstattung 1999 € (Stand 17.10.2016).

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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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4 Antworten auf MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro Gaming – kompaktes Gaming-Notebook mit starker Hardware

  1. avatar Andreas Gottardi sagt:

    Guter Test, aber könnt ihr bitte die automatischen Slideshows reduzieren. Wir sind nicht mehr im Jahr 1996 wo alles animiert sein muss. Ich schau solche Seiten manchmal via Remote-Desktop und dann ist die Reaktionszeit schlicht unbrauchbar und wenn ich die Bilder ansehen will, dann vlt. mal eines länger und eines kürzer. Da ist es extrem lästig wenn einfach weitergeschaltet wird. Danke.

  2. avatar Siggy sagt:

    Hallo Andreas, Du kannst auf jedem Bild klicken (dann wird es vergrößert dargestellt). So kannst Du Dir die Bilder in Ruhe ansehen. Seitlich neben dem großen Bild gibt es auch die Möglichkeit zum nächsten / vorherigen Bild zu kommen. In der Slideshow gibt es auch die Möglichkeit schneller zum nächsten / vorherigen Bild zu kommen. Das klappt auch via Remote-Desktop, gruß Siggy

  3. avatar Potrimpo sagt:

    bewährten statt bewerten?

  4. avatar Tony sagt:

    Hey Siggy!
    Du, sag mal, liest man die Käufer-Bewertungen bei amazon.com wird einem ja Angst und Bange! Ca. 40% der Käufer haben dieses Gerät negativ bewertet und zurück geschickt.
    Die Beanstandungen sind dabei keine Kleinigkeiten: Massives Micro-stuttering, Verarbeitungsprobleme am Chassis, Probleme mit dem Keyboard, WLAN-Probleme, SSD-Probleme, HDD-Probleme, starke/extreme Hitzeentwicklung, sehr kurze Akkulaufzeiten, viele beschweren sich über die superlauten Lüfter (bspw. arbeiten in Bibliothek nicht möglich ohne schief angesehen zu werden), kaputte Akkus, kaputte Lautsprecher, Bloatware ohne Ende etc etc…

    Ist das alles bei euren Tests nicht aufgetreten? (Hattet ihr ein spezielles Testmodell..“handmade“?) Habt ihr neue Tests/Erfahrungswerte?

    Bei der Anzahl an Problemen hätte das Gerät ja gerade mal Schrottwert. 🙁

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