Neues BlackBerry-Flaggschiff Passport soll 600 US-Dollar kosten

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Die besten Zeiten liegen für den einstigen Smartphone-Pionier BlackBerry mittlerweile lange zurück und in einer von Android und iOS dominierten Mobilgerätelandschaft sorgen andere Hersteller für die Schlagzeilen. Das kanadische Unternehmen hat die Segel allerdings noch nicht gestrichen und bereitet aktuell die Markteinführung eines neuen Smartphones vor: Am 24. September 2014 soll das mit ungewöhnlichem Design aufwartende BlackBerry Passport offiziell vorgestellt werden. Kurz vor dem großen Tag hat BlackBerry-Boss John Chen dem Wall Street Journal ein Interview gegeben und darin bereits ein paar Details zu dem kommenden Gerät verraten.

Aus dem Artikel des Wall Street Journal geht unter anderem hervor, dass BlackBerry das Passport als echtes Flaggschiff-Smartphone vermarkten und in den USA für 600 US-Dollar (ohne Mobilfunkvertrag) anbieten will. Laut Chen sei der Preis im Vergleich zu Flaggschiff-Geräten anderer Hersteller, die meist um die 700 US-Dollar kosten, absichtlich niedrig angesetzt, um das Interesse von Konsumenten zu wecken. In Sachen Wertigkeit und Funktionsumfang soll das neue BlackBerry-Modell den teureren Konkurrenten aber in nichts nachstehen.

Konkrete technische Details sind zum BlackBerry Passport derzeit noch Mangelware, weshalb sich die Worte des BlackBerry-CEOs nur schwer verifizieren lassen. Anhand eines bereits verfügbaren Pressefotos lässt sich aber zumindest schon mal sagen, dass das Smartphone sehr ungewöhnlich aussehen wird. Das 4,5 Zoll große Display besitzt eine quadratische Form und unterhalb des Bildschirms befindet sich eine dreizeilige Hardware-Tastatur, die laut offiziellen Angaben auch auf Touch-Eingaben reagieren soll. Außerdem verspricht Chen eine Akkulaufzeit von 36 Stunden, wobei unklar ist unter welchen Bedingungen dieser Wert gemessen wurde.

Nicht spekuliert werden muss darüber, ob das BlackBerry Passport auch außerhalb der USA erhältlich sein wird. Das Smartphone soll im Laufe der kommenden Monate international an den Start gehen. Möglicherweise verrät das Unternehmen am 24. September sogar konkrete Termine hierzu.

Was die nahe Zukunft von BlackBerry betrifft, so deutet Chen gegenüber dem Wall Street Journal an, dass es im kommenden Jahr weitere neue BlackBerry-Smartphones geben wird. Laut dem CEO müsse es spätestens dann Ziel des seines Unternehmens sein, wieder zu wachsen.

Bild: BlackBerry
Quelle: Wall Street Journal
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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[…] BlackBerry-CEO Paul Chen zuletzt öffentlich über das Passport geplaudert und bereits Pressefotos die Runde gemacht hatten, überraschte das Aussehen des Smartphones […]

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