Nokia PureView 808: Kamera mit Smartphone – oder umgekehrt

Da hat Nokia einen Kracher bei der morgendlichen Konferenz auf dem Mobile World Congress in Barcelona aus dem Hut gezaubert. Während die gewöhnliche Spiegelreflexkamera Nikon D800 mit 36 Megapixeln auskommen muss, schlägt das Smartphone Nokia 808 mit 41 Megapixeln mal richtig zu.

Das Symbian-Gerät ist mit Carl Zeiss-Optik ausgerüstet, welche eine aktive Area von 7728 x 5368 Pixeln hat. Durch den Sensor ist das Nokia 808 an seiner dicksten Stelle übrigens 18 mm dick. Bilder werden auch komprimiert, damit man diese mit dem Smartphone verschicken kann. Wie das ganze genau funktionieren soll, beschreibt Nokia hier.

Das Display hat eine Größe von 4 Zoll und bietet eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln. Das Nokia 808 hat 16 GB Speicher, kann aber noch mit einer microSD-Karte ausgestattet werden, um an mehr Speicher zu kommen. Preislich wird das Smartphone auf Symbian-Basis um 449 Euro liegen. Wie sich die Kamera im echten Leben schlägt, bleibt abzuwarten, ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Zahlen zwar schön zu lesen sind, sich die Bilder aber nicht in der Realität mit denen einer guten Kamera messen lassen können.

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11 Kommentare auf "Nokia PureView 808: Kamera mit Smartphone – oder umgekehrt"

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Eine qualitative Überprüfung

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Wofür eine 41 Megapixel Kamera, wenn die Bilder Komprimiert werden?

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Steht doch in der PDF…
Würde aber gerne mal einen Praxistest abwarten

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„[…]ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Zahlen zwar schön zu lesen sind, sich die Bilder aber nicht in der Realität mit denen einer guten Kamera messen lassen können[…]“
Pixel-oversampling und die für ein Handy gigantische Sensorgröße von 1/1.2″ gehen nicht unbedingt mit deinem Satz d’accord.
Dazu kommt im PDF doch gut raus, dass die gigantische Auflösung vor allem als Zoom genutzt wird – eine Interessante Lösung um sich den optischen Zoom zum Vorteil einer erträglichen Gehäusetiefe zu sparen.

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Gab es vor der Entwicklung eine Studie, ob sowas überhaupt gebraucht wird? Ich denke, dass es für sowas keine Nachfrage gibt, aber irren ist menschlich und ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

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41MP sind echt heftig, vorallem in einem Smartphone und vorallem zu solch einem Preis! Abwarten, auf Test warten und Tee trinken!

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Ich würde schon sagen, dass es dafür einen Markt gibt. Viele Funktionen wie GPS Koordinaten in den Bildern speichern und die Integration eines Touchdisplays für gezielten manuellen Zoom gibt es sowohl in neune Kameras wie in aktuellen Smatphones. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch die Geräteklasse „Kompaktkamera“ bald von der Smartphone-Klasse geschluckt wird. Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum Nokia immer noch mit Gewalt versucht das eigene System Symbian zu pushen. Es kann von der App-Vielfalt nicht mithalten und wird dadurch für Nutzer immer unattraktiver. Da macht es auch keinen Unterschied mehr, dass Nokia mit gewaltigen Ausgaben an… Read more »
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HaHa! Finde ich ehrlich gesagt voll der Unsinn!

Die sollen lieber mal ihr hauseigenes Betriebssystem überarbeiten anstatt so ein meineserachten nachs unsinns zu produzieren..

Man kann dann bestimmt nur 5 Bilder machen weil die mega cam sooo viel akku verbraucht man baut ja lieber nur einen 1000 mAH ^^ 😀

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Was hier leider vergessen wird, ist dass die 41 Megapixel zur Rauschunterdrückung(!!) verwendet werden. Dabei wird jedes Pixel mit den umliegenden Pixeln verglichen und ein Mittelwert gezogen, wodurch Rauschen unterdrückt wird!
Die richtige Auflösung ist daher 5 Megapixel!
Also: Informieren bevor hier alle „Schrott“ und „braucht man nicht“ schreien!!!!

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Wobei man dazu sagen muss:
Wären es nur 5Mio Pixel wären diese aber größer. Dadurch Lichtempfindlicher und würden weniger zum Rauschen neigen. Zwischen zwei Pixeln ist immer ein kleiner „Steg“ – Je mehr Pixel auf einer kleinen Fläche untergebracht werden, desto mehr Fläche geht für diese Stege drauf.
Insgesamt also ein eher fragliches Konzept. Das einzig positive ist der recht große Sensor. Es geht halt nichts über Sensorgröße.

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