Nvidia startet Verkauf der GeForce GTX Titan Z

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Vergangenen März kündigte Nvidia sein neues, rund 3000 US-Dollar teures Dual-GPU-Monster GeForce GTX Titan Z an. Seither ist es sehr ruhig um die Highend-Desktop-Grafikkarte für Profis gewesen, was sogar zu einigen Spekulationen um Fertigungsprobleme führte. All das ist jetzt aber vergessen. Wie das kalifornische Unternehmen kürzlich bekannt gab, ist die Titan Z ab sofort im internationalen Handel erhältlich.

Die Nvidia GeForce GTX Titan Z wartet mit einer hochwertig anmutenden Aluminium-Verkleidung inklusive effizientem Kühlsystem auf und verfügt über zwei auf der Kepler-Architektur basierende Grafikchips, die gemeinsam auf 5760 Shadereinheiten kommen und auf insgesamt 12 Gigabyte GDDR5-VRAM zurückgreifen können. Eine einzelne Kepler-GPU (Graphics Processing Unit) dieser Art mit 2880 Shadereinheiten verbaut Nvidia beispielsweise auf der GeForce GTX Titan Black oder der GeForce GTX 780 Ti.

Im Gegensatz zur ursprünglichen Ankündigung fallen die Taktraten der beiden GPUs auf der finalen Titan-Z-Ausführung allerdings niedriger aus. So liegt der Basistakt beim Referenzdesign nun bei nur 705 Megahertz und der maximale Turbotakt bei 876 Megahertz.

Im Hinblick auf diese Anpassung der GPU-Taktraten und der weiterhin bei 2999 US-Dollar liegenden unverbindlichen Preisempfehlung von Nvidia bleibt fraglich, welche Nutzer das Unternehmen eigentlich mit der GeForce GTX Titan Z ansprechen möchte. Zwei Grafikkarten vom Typ GeForce GTX Titan Black oder GeForce GTX 780 Ti im SLI-Verbund sind sowohl schneller als auch deutlich günstiger als das brandneue Dual-GPU-Modell.

Einen Vorteil der Titan Z sieht Nvidia selbst jedenfalls im Bereich GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit). Die Grafikkarte soll für Wissenschaftler, Forscher und andere CUDA-Entwickler die höchste Double-Precision-Rechenleistung erbringen, die in ein handelsübliches PC-Gehäuse passt.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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