Oculus Rift: Apple Computer sind „zu schwach“ für Virtual Reality

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An Virtual Reality arbeiten seit vielen Jahren verschiedene Hersteller, ganz vorne mit dabei ist da natürlich das Unternehmen Oculus, das mittlerweile zu Facebook gehört. Wie wir alle wissen, benötigt es auch ein wenig Rechenpower um etwa Spiele mit einem solchen Headset zu spielen. Apple ist bei Oculus hier leider außen vor, die Begründung des Gründers Palmer Luckey ist dabei relativ einfach.

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Er sagte dazu, dass die VR-Unterstützung für den Mac lediglich an Apple liegt. Wenn sie jemals „einen guten Computer auf den Markt bringen“, dann wird die Unterstützung für das Gerät kommen. Laut ihm bietet nicht mal der High-End Mac Pro für über 5000€ und zwei AMD FirePro D700 die Mindestanforderungen für ein flüssiges VR-Erlebnis. Nachdem zwei AMD Fire Pro D700 eigentlich schon eine ganz ordentliche Leistung liefern sollten, kann man sich das doch eigentlich gar nicht vorstellen? Auch hier gibt es aber eine Erklärung: Die GPU ist für die profesionelle Anwendung, beispielsweise im Bereich Animation und Videobearbeitung entwickelt worden. Oculus Rift und auch die HTC Vive fordern aber eine Gaming-GPU wie beispielsweise die Nvidia GTX 970.

Luckey sagt dazu noch, dass sie zwar die Unterstützung für OSX anbieten könnten, jedoch gäbe es niemanden, der dies dann wirklich nutzen könnte. Er fordert deshalb, dass Apple wieder High-End GPUs in die Geräte verbaut, so wie sie es früher mal getan haben. Apple CEO Tim Cook hat den Hilferuf offensichtlich auch verstanden. Bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen hat er wohl gesagt, dass der Bereich VR sehr spannend ist und es einige tolle Anwendungszwecke dafür gibt. Es bleibt also spannend: Wenn Apple VR-mäßig mitschwimmen will, müssen sie entsprechende Hardware abliefern. Ob dies der Fall sein wird, werden wir in den nächsten Monaten erfahren.

via TheVerge

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