Office für iOS: Microsoft erstattet Office-365-Abo unter Umständen zurück

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Vergangenen Woche stellte Microsoft eine neue Office-Version für iPads, iPhones und Android-Geräte (bislang nur als Preview erhältlich) vor, die sich kostenlos in deutlich größerem Umfang nutzen lässt als alle bislang angebotenen mobilen Ableger des Bürosoftwarepakets. Zuvor konnte selbst das mobile Office mit dem größten Funktionsumfang, Office für iPad, nur mit einem Office-365-Abo wunschgemäß verwendet werden. Diverse iPad-Nutzer, die sich aus exakt diesem Grund für dieses Abo entschieden hatten, zeigten sich in Folge der Ankündigung der neuen kostenlosen Office-Apps allerdings verärgert und forderten ihr Geld zurück. Genau dem will Microsoft nun auch tatsächlich nachkommen, sofern gewisse Bedingungen erfüllt sind.

Microsoft hat auf der US-Support-Seite für Office erklärt, dass Nutzern, die nur wegen Office für iPad ein Office-365-Abo abgeschlossen haben, die Möglichkeit zur Rückforderung der Abogebühr eingeräumt wird. Zwar weist das Unternehmen darauf hin, dass das Office-365-Abo diverse Vorteile bietet, die deutlich über die Freischaltung aller Funktionen von Office für iOS hinausgehen, wer aber das Gesamtpaket partout nicht haben will oder einfach nicht benötigt, der kann eine Rückerstattung beantragen, vorausgesetzt das Abonnement wurde in einem bestimmten Zeitfenster abgeschlossen.

Entscheidend für die Möglichkeit, eine Rückerstattung zu beantragen, ist, dass das Office-365-Abo nicht vor dem 27. März 2014, also dem Erscheinungsdatum von Office für iPad, und nicht nach dem 6. November 2014 abgeschlossen wurde. Wer außerhalb dieses Zeitraumes ein Abo erworben hat, kann auch keine Rückerstattung einfordern. Allen Nutzern, die hingegen in Frage kommen, steht es frei, ihr Abo zunächst einmal zu kündigen, und außerdem bis zu 31. Januar 2015 einen Antrag auf Rückerstattung beim Microsoft-Support oder beim iTunes-Store-Support zu stellen.

Bislang wurde dieses Microsoft-Angebot zur Rückerstattung der Office-365-Abogebühr für Office-für-iPad-Nutzer offiziell nur in den USA angekündigt. Wie die Angelegenheit in Deutschland gehandhabt werden soll, dazu hat sich der Softwareriese noch nicht geäußert.

Bild: Microsoft
Quelle: Microsoft
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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