OMEN 15 im Test: Rundum gelungenes Einsteiger-Gaming-Notebook auch für Kreative empfehlenswert
  • Display
  • CPU/Grafik
  • SSD/RAM
  • 15,6'' Full HD mit 60 Hz
  • Core i7-9750H/GTX 1650
  • 512 GB PCIe/16GB DDR4

OMEN 15 im Test: Rundum gelungenes Einsteiger-Gaming-Notebook auch für Kreative empfehlenswert

Das OMEN 15-dc1211ng bildet mit 1.200 Euro* den Einstieg in die mobile Gaming-Welt von OMEN. Das Konzept überzeugt: Schickes Design, makellose Verarbeitung, gutes Display und schnelle SSD treffen auf eine Performance, die selbst unter hoher Last leise und kühl bleibt. Thunderbolt 3, SD-Kartenleser und LAN-Port? Alles dabei. Eine HDD lässt sich nachrüsten und die viele Bloatware deinstallieren. Wer mehr Leistung sucht, greift jedoch besser zur Variante mit GTX 1660 Ti.

Das gefällt uns

  • schickes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • schnelle SSD
  • viele Anschlüsse
  • einfach aufrüstbar
  • Preis-Leistungsverhältnis

Das gefällt uns nicht

  • moderate Leistung
  • viel Bloat-/ Scareware vorinstalliert

Einsteiger-Gaming-Notebook für 1.200 Euro*

Hinter der Marke „OMEN“ verstecken sich Gaming-Notebooks aller Couleur. Angefangen vom OMEN 15-dc1211ng für 1.200 Euro* bis zum OMEN 15-dh0020ng für 3.000 Euro*. Wer noch einen Tausender drauflegt, bekommt mit dem OMEN X 15-dg0070ng nicht nur ein X mehr, sondern auch einen Dual-Screen und die absolute High-End-Ausstattung. Am Anfang der mobilen Gaming-Karriere startet ihr jedoch vielleicht eher mit dem aktuellen Testgerät für 1.200 Euro*. Dafür bekommt ihr einen Intel® Core™ i7-9750H Prozessor, eine GeForce GTX 1650 und 16 GB RAM sowie eine SSD mit 512 GB Speicher.

OMEN by HP 15

OMEN 15 macht einen guten ersten Eindruck

Auf den ersten Blick macht das OMEN 15 einen ziemlich guten Eindruck. Das Design sieht durchdacht und nicht zu verspielt aus, zudem wirkt die Verarbeitung sauber. Zwar ist nur ein 60-Hz-Display verbaut, das dürfte für die Leistungsreserven der GTX 1650 aber komplett ausreichen. Die Anschlüsse platziert OMEN sinnvoll an beiden Seiten und der Rückseite. Sogar ein LAN-Anschluss und ein SD-Kartenleser sind dabei, was das Gerät vielleicht für Content Creator, Streamer und Co. interessant macht. Doch fangen wir am Anfang mit den technischen Daten an.

Technische Details

Produkteigenschaften des OMEN 15-dc1211ng

Display 15,6″, IPS, 60 Hz, entspiegelt
Auflösung 1920×1080 Pixel (Full HD)
Prozessor Intel® Core™ i7-9750H Prozessor (6×2,6 GHz, maximal 4,5 GHz)
Grafik Nvidia GeForce GTX 1650 (4GB GDDR6 VRAM)
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4 SO-DIMM, Dual Channel, bis zu 32 GB
Festplatte 512 GB NVMe SSD
Netzwerk Realtek Gigabit LAN
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 5.0
Anschlüsse 2x USB-A 3.1
1x USB-C 3.1 Gen1 (Thunderbolt 3)
1x Mini DisplayPort
1x HDMI
1x Kopfhörerausgang
1x Mikrofoneingang
1x RJ45 Port (LAN)
1x Kartenleser
Akku wechselbarer 70Wh Lithium-Polymer-Akku (intern verschraubt)
Eingabegeräte Tastatur und Nummernblock
RGB-Beleuchtung mit vier Beleuchtungszonen
Touchpad
Sound 2.0-Lautsprecher (Bang & Olufsen)
Kamera HD Webcam
Sicherheit Kensington Lock
TPM 2.0 (via Intel PTT)
Betriebssystem Windows 10 Home (64bit)
Abmessungen 359,8 x 244,3 x 25,85 mm (B x T x H)
Gewicht 2,38 kg
Preis 1.200 Euro*
OMEN 15 bei uns im Shop

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Standard-Lieferumfang mit vorbildlicher Kurzanleitung

In der Verpackung des OMEN 15 steckt neben dem Gerät selbst ein 150-Watt-Netzteil und ein dreipoliges Stromkabel. Außerdem legt OMEN noch eine schicke Kurzanleitung dazu, auf der alles übersichtlich und bebildert erklärt wird. Leider sind die einzelnen Teile und auch die Garantiezettel mit Folie verpackt.

OMEN by HP 15

Cooles Design und schmale Display-Rahmen

Das Design ist sehr gut gelungen. Zwar wird schnell deutlich, dass es sich um ein Gaming-Notebook handelt, trotzdem verzichtet OMEN auf übermäßiges RGB-Geblinke und ausufernde Kanten. Mit dem OMEN-Logo und dem Schriftzug setzt der amerikanische Hersteller abseits des rot beleuchteten Power-Buttons lediglich leichte Farbakzente. Wie bei fast allen Gaming-Notebooks verfügt die Tastatur über eine RGB-Beleuchtung.

Die Oberseite ist durch eine X-förmige Struktur gekennzeichnet. Die gegenüberliegenden Bereiche haben jeweils eine Carbon- und eine Brushed-Alu-Oberfläche.

Die Kanten hebt OMEN mit vier roten Streifen hervor, außerdem befindet sich an der Oberseite ein glänzendes OMEN-Logo. Gebürstetes Aluminium kommt auf der Innenseite zum Einsatz.

OMEN by HP 15

Die Display-Rahmen sind schön schmal. Da die Webcam über dem Display sitzt, ist dieser Rahmen etwas breiter als an den Seiten. Das Touchpad wurde zudem mit einer Chromfassung akzentuiert.

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Einwandfreie Verarbeitung und hochwertiger Eindruck

Für 1.200 Euro* bekommt ihr in der Einsteigerklasse zwar keinen Full-Alu-Body, trotzdem macht das OMEN 15 bedingt durch die Oberflächenstrukturen einen hochwertigen Eindruck. Die Spaltmaße sind sauber, es gibt keine scharfen Kanten und das Notebook ist stabil, da die Innenseite aus gebürstetem Aluminium besteht.

OMEN by HP 15

Zugegeben: Das Display lässt sich leicht verbiegen, da die Oberseite aus Kunststoff gefertigt wurde. Allerdings wirkt der Kunststoff nicht so billig, wie das bei Gaming-Notebooks in diesem Preissegment und auch darüber schon öfter der Fall war. Insgesamt sind die Verarbeitung und auch das dezente Design einwandfrei.

Schlichte Tastatur mit gutem Schreibgefühl

Die Tasten der Tastatur haben keine weiße Umrandung und wirken dadurch besonders schlicht. Die Beleuchtung ist bei normaler Zimmerbeleuchtung nur schwach unter den Tasten sichtbar, was jedoch den zurückhaltenden Charakter des Gaming-Notebooks unterstreicht. Leider gibt es nur zwei Zustände der Beleuchtung: An und aus. Das Layout ist weitgehend normal, es gibt vollwertige Pfeiltasten und glücklicherweise keine Sondertasten. Die Ausnahme bildet einen OMEN-Taste, mit der ihr das OMEN Command Center öffnet. Die Leertaste ist zudem etwas weiter nach unten gezogen als die anderen Tasten.

Das Schreibgefühl der Tastatur ist gut. Zwar handelt es sich nicht um eine mechanische Tastatur, allerdings ist das Feedback präzise und auch längere Texte sollten sich mit der Tastatur gut meistern lassen. Das Trackpad ist in Ordnung, bei einem Gaming-Notebook sollten die meisten von euch aber sowieso mit einer passenden Maus arbeiten. Für alle, die im OMEN-Universum bleiben wollen, ist die OMEN Reactor (Test) eine Empfehlung. Immerhin verbaut OMEN beim Trackpad zwei vollwertige Tasten mit kurzem Hub.

Die RGB-Beleuchtung ist in vier Zonen eingeteilt. Die Tasten lassen sich also nicht einzeln ansteuern.

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Klang-Technik von Bang & Olufsen

Beim OMEN 15 kommt ein Stereo-Lautsprechersystem mit Zertifizierung von Bang & Olufsen zum Einsatz. Die Tiefen glänzen wie bei fast allen Notebooks mit Abwesenheit, aber der Sound ist bei mittlerer Lautstärke passabel. Die Boxen können bei voller Lautstärke ziemlich laut werden, allerdings leidet das Klangbild dann deutlich unter den spitzen Höhen.

OMEN by HP 15

Thunderbolt 3, SD-Kartenleser, LAN-Port und Co.

Beim OMEN 15 sind viele aktuelle Anschlüsse verbaut. Auf der linken Seite befinden sich am hinteren Ende die beiden Klinkenanschlüsse für Mikrofon und Headset und ein USB-3.2-Type-A-Port. Vorne an der Seite sitzt der SD-Kartenleser gut erreichbar. Auf der rechten Seite sitzen ein weiterer USB-3.2-Type-A-Port und der Stromanschluss.

Die restlichen Anschlüsse platziert OMEN sinnvoll an der Rückseite. Dazu gehören die Videoanschlüsse in Form von HDMI, Thunderbolt 3 (USB-Type-C) und Mini-DisplayPort. Des Weiteren findet ihr hier einen LAN-(RJ45) sowie einen weiteren USB-3.2-Type-A-Port. Die Vorrichtung für das Kensington Schloss befindet sich ebenfalls an der Rückseite.

OMEN by HP 15

Insgesamt sind damit alle wichtigen Anschlüsse vorhanden und nutzerfreundlich platziert. Die einzige Ausnahme bildet der Stromanschluss, den ich lieber auf der Rückseite sehen würde.

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OMEN 15 bei uns im Shop

FHD-IPS-Display ist überdurchschnittlich hell

Im OMEN 15 steckt ein 15,6″ großes IPS-Display mit FHD-Auflösung (1920×1080 Pixel). Es kommt auf eine Punktdichte von 141 PPI. Das Panel ist von BOE. Es handelt sich um das Modell BOE080D. Das Display hat ein 16:9-Format und eine Bildwiederholrate von 60 Hz. Bei den OMEN 15-Notebooks mit stärkerer Ausstattung kommt ein Pendant mit 144 Hz Bildwiederholrate zum Einsatz.

OMEN by HP 15

Die Ausleuchtung des Displays ist gut und es leuchtet mit 270 cd/m² überdurchschnittlich hell. Der mittlere Bereich ist am hellsten und zu den unteren Ecken fällt die Leuchtdichte etwa 10% niedriger aus. Das Display ist ab Werk nicht kalibriert. Nach der Kalibrierung mit unserem Spyder5Elite wird die Darstellung deutlich wärmer, dadurch sinkt die maximale Helligkeit durchschnittlich um 40 cd/m². Mit 230 cd/m² ist das Display zwar nicht mehr ganz so hell, es ist aber immer noch akzeptabel.

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Durchschnittliche Farbtreue bei matter Beschichtung

Das Display ist matt. Ihr könnt an dem Notebook also in jeder Umgebung arbeiten, ohne auf Lichtquellen hinter euch achten zu müssen. Die Blickwinkel sind stabil und das IPS-Panel stellt Farben kräftig, aber trotzdem natürlich dar. Die Farbabdeckung liegt bei 94% sRGB, 69% NTSC und 72% AdobeRGB. Wie das Diagramm zeigt, bewegt es sich damit im absoluten Mittelfeld der Gaming-Notebooks, da viele auf das gleiche oder ähnliche Panels setzen.

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Wer nach einer höheren Farbabdeckung sucht, muss mit dem Gigabyte AERO 15 OLED oder dem MSI GT76 Titan deutlich mehr Geld ausgeben. Eine höhere Farbabdeckung ist zwar immer wünschenswert, allerdings eher für Medienschaffende relevant. Das Farbprofil könnt ihr hier herunterladen.
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Windows 10 Home tritt Scare- und Bloatware

Auf dem OMEN 15 ist ab Werk Windows 10 Home 64 Bit installiert. Dazu kommt diverse andere mehr oder weniger nützliche Software: Darunter Candy Crush Friends & Saga, Dropbox, LinkedIn, Netflix, Spotify und Xing. OMEN konnte es sich nicht verkneifen, den überflüssigen McAfee-Virenschutz ebenfalls zu installieren. Natürlich nur als Testversion, die fleißig mit Popups nervt. Das macht Dropbox übrigens auch.

Dazu gesellt sich haufenweise OMEN- und HP-Software in Form des OMEN Command Centers, Energy Star, HP Audio Switch, HP Connection Optimizer, HP Documentation, HP JumpStarts, HP Smart usw. Immerhin lässt sich das fast alles deinstallieren.

OMEN Command Center ist hübsch, hilfreich und übersichtlich

Das OMEN Command Center lässt sich mit der Sondertaste neben der Entfernen-Taste aufrufen. Mit der App lassen sich CPU-, GPU- und Speicherauslastung überwachen, ihr könnt die Beleuchtung einstellen und auch einen energiesparenden Komfort-Modus aktivieren. Wer ein OMEN-Konto sein Eigen nennt, kann mit der Software ebenfalls auf die Spielebibliothek zugreifen oder den Game Stream-Service nutzen.  Die Software ist gut strukturiert, aufgeräumt und schnell. Bei der Beleuchtung der Tastatur habt ihr allerdings keine Animationen zur Auswahl.

Von den 475 GB Speicherplatz der SSD stehen euch 440 GB zur freien Verfügung. Wer viele Programme und Spiele auf dem Notebook installieren will, kann eine HDD nachrüsten, damit der Speicherplatz nicht zum Flaschenhals wird.
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Moderate Gaming-Leistung mit Einsteiger-Grafikkarte

Das OMEN 15 verfügt in der getesteten Variante über einen Core i7-9750H, 16 GB RAM und eine GTX 1650. Die Grafikkarte bildet den Einstieg in die aktuelle Welt der dedizierten Gaming-GPUs von NVidia und ist dementsprechend leistungsfähig. Bedeutet im Klartext, dass Zocken nur in Full-HD-Auflösung mit reduzierten Details machbar ist. Je nach Grafik-Engine und Alter der Spiele variiert das mögliche Detaillevel von Mittel bis Maximum.

OMEN by HP 15

CPU-lastige oder ältere Spiele wie Far Cry 5 (Ø 54 FPS) laufen mit maximalen Details bspw. sehr gut, während Ghost Recon Wildlands auf dem ULTRA-Preset mit durchschnittlich 29 FPS nur bedingt spielbar ist. Hier seid ihr mit der dritthöchsten Detailstufe „Hoch“ mit durchschnittlich 52 FPS deutlich besser beraten. Das Gleiche gilt für Assassin’s Creed Odyssey oder The Division 2. Abhängig von der eigenen Schmerzgrenze sind mal mehr und mal weniger Details für ein flüssiges Spielerlebnis drin. Kompetitive Online-Shooter wie Apex Legends, Overwatch oder Fortnite laufen auch mit höheren Details noch flüssig.

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Die GTX 1660 Ti und GTX 1070 erreichen in Spielen ungefähr 60% bis 70% mehr FPS als die GTX 1650. Die RTX 2060 ist noch etwas schneller und unterstützt Raytracing-Effekte (DXR) in Spielen.

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Mäßige Benchmark-Performance, schnelle SSD

Im Cinebench R20 platziert sich das OMEN 15 mit über 2.000 Punkten im unteren Mittelfeld. Im Photoshop-Benchmark landet es zwar auf dem letzten Platz, angesichts der Einsteiger-Grafikkarte sind die Werte aber durchaus gut.

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Im Notebook steckt eine NVMe-SSD des Typs Samsung PM981 MZ-VLB512HAJQ mit 512 GB Speicher. Die SSD erreicht im AS SSD-Benchmark mit knapp über 4.000 Punkten einen ordentlichen Wert. Zum Vergleich, die EVO 970 Plus von Samsung (Test) kommt auf 6.255 Punkte. Im Alltag solltet ihr den Unterschied kaum merken. Im Kopier-Benchmark liefert die SSD ebenfalls gute Werte ab.
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Kein Gaming im Akku-Modus

Einsteiger-Gaming-Notebooks haben im Vergleich zu leistungsstärkeren Gaming-Notebooks den Vorteil, dass die Akkulaufzeit meistens deutlich länger ausfällt. Das gilt auch für das OMEN 15, das mit knapp drei Stunden vergleichsweise lange durchhält. Viele potentere Gaming-Notebooks kommen hier nur auf ca. zwei Stunden.

OMEN by HP 15

Im Akkumodus reguliert sich die maximale Helligkeit übrigens auf 200 cd/m² herunter. Der Modus eignet sich ausschließlich für moderates Arbeiten.

 

Spielen lässt es sich an einem Gaming-Notebook im Akku-Modus sowieso nicht, da die Leistung auf ein Minimum reduziert wird und der Akku nicht genug Spannung für die geforderte Leistung liefert.

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OMEN 15 bei uns im Shop

Läuft leise unter Last

Als Einsteiger-Gaming-Notebook mit moderater Leistung und normalem Formfaktor ist das Kapitel Emissionen normalerweise keine Hürde. Wir haben das Temperaturverhalten wie bei allen Gaming-Notebooks mit HWiNFO64 im Idle, beim Systemstabilitätstest von AIDA64 und beim Zocken von The Witcher 3 in UHD bei mittlerer Detailstufe unter die Lupe genommen.

Im Ruhezustand liegen CPU- und GPU-Temperatur bei guten 51°C und 43°C. Im Stresstest steigen die durchschnittlichen Temperaturen auf 78°C (CPU) und 73°C (GPU). Da sind ziemlich niedrige Temperaturen für den Stresstest, daher ist es auch nicht überraschend, dass es nicht zur Drosselung der Kerne kommt. Der Sechskerner kann die Taktfrequenz also dauerhaft halten. Nervig laut wird das OMEN 15 mit der getesteten Ausstattung im Stresstest ebenfalls nicht. Die Lüfter sind zwar hörbar, aber ziemlich leise für ein Gaming-Notebook.

OMEN by HP 15

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Zocken mit geringer Temperatur und Lautstärke

Beim Zocken verhält sich das OMEN 15 ebenfalls vorbildlich. Obwohl The Witcher 3 mit mittleren Details das Notebook ordentlich fordert und nicht mehr als 30 FPS erreicht werden, bleibt die Temperatur und auch das Geräuschniveau auf einem sehr guten Level. Der Prozessor erreicht eine Temperatur von durchschnittlich 71°C und die GTX 1650 wird im Durchschnitt 68°C warm.

Damit bleiben die Komponenten ziemlich kühl und auch das Gehäuse wird nicht unangenehm warm. Lediglich über der Tastatur wird es etwas wärmer, lässt sich aber noch problemlos anfassen. Das gilt ebenfalls für die Unterseite.

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Einfach zugänglich, 2,5″-HDD nachrüstbar

Um die Unterseite zu öffnen, müsst ihr die acht Schrauben lösen. Die Platte ist mittig allerdings ziemlich stark an der Unterseite eingehakt und es erfordert etwas Kraft und Mut, sie komplett abzunehmen. Eine Plastikkarte benötigt ihr dafür jedoch nicht und am besten fangt ihr mit dem Herauslösen an den vorderen Ecken an.

Der Innenraum zeigt sich aufgeräumt. SSD, Akku und WiFi-Modul sind direkt zugänglich. Über den beiden RAM-Riegeln liegt lediglich eine Schutzfolie, die ihr nach oben klappen könnt. Da in dem getesteten OMEN 15 ab Werk keine 2,5″-HDD verbaut ist, befindet sich hier lediglich ein Platzhalter. Der Anschluss ist aber vorhanden. Falls euch die 512 GB der M.2 SSD nicht ausreichen, könnt ihr dementsprechend noch eine HDD nachrüsten. Wenn ihr die anderen Komponenten ebenfalls aufrüsten möchtet, müsst ihr die vorhandene mit besserer Hardware austauschen.
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Fazit: OMEN 15

Wow, das OMEN 15 hat mich echt überrascht – und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich schon einige OMEN-Notebooks testen durfte. Schlichtes und schickes Design, schmale Display-Rahmen, einwandfreie Verarbeitung, gute Tastatur und eine schnelle SSD bilden das Grundgerüst für ein sehr gelungenes Gaming-Notebook für Einsteiger.

OMEN by HP 15

Das IPS-Display mit 60 Hz ist im Bereich der Gaming-Notebooks zwar nur Durchschnitt, macht damit aber auch nichts falsch. Sicherlich wäre ein 144-Hz-Display wünschenswert, allerdings würde die GTX 1650 nur bei sehr alten Titeln oder beim Spielen mit minimalen Details genug Leistung bieten, um davon wirklich zu profitieren. Wer in aktuellen Titeln bei mittleren bis maximalen Details unterwegs ist, würde bei ca. 30 bis 55 FPS nichts merken.

Alle, die mit höherer Framerate oder mehr Details in FHD unterwegs sein möchten und generell viel mit dem Notebook spielen wollen, lege ich die Variante mit RTX 2060 oder GTX 1660 Ti ans Herz. Damit bekommt ihr ca. 60-100 % mehr Leistung und müsst prozentual gesehen nur 25-30% – also 300 bis 400 Euro* – zusätzlich investieren. Dafür gibt es obendrein ein 144-Hz-Display. In meinen Augen eine Investition, die sich mit der längeren möglichen Nutzungsdauer des Notebooks unterm Strich deutlich auszahlt.

OMEN by HP 15

Unklar ist natürlich das Hitze- und Geräuschverhalten mit der leistungsfähigeren Hardware. Hier liefert das OMEN 15 mit der getesteten Hardware nämlich hervorragend ab. Es wird weder besonders warm noch laut. Wer noch eine 2,5″-HDD nachrüsten möchte: Bei dem Notebook ist das problemlos möglich. Außerdem sind alle wichtigen Anschlüsse und ein SD-Kartenleser mit an Bord, was das Gerät für alle interessant macht, die ab und zu mal Videos oder Bilder bearbeiten wollen. Wirklich nervig sind nur die vielen vorinstallierten Programme und die Testversion von McAfee.

OMEN by HP 15

Wer nicht mehr als die vorhandene Leistung benötigt, macht mit dem OMEN 15 für aktuell sehr faire 1.200 Euro* alles richtig.

OMEN 15 bei uns im Shop

*Stand: 29.10.2019

Veröffentlicht von

Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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