OnePlus Nord N10 5G: Kleiner Bruder ganz groß

OnePlus Nord N10 5G: Kleiner Bruder ganz groß

Die Nord-Familie von OnePlus wächst. Nach dem großen Mittelklasse-Schlitten OnePlus Nord 5G, kommt nun das OnePlus Nord N10 5G auf den Markt. Mit einem hübschem 90Hz-Display, langer Akkulaufzeit und einem reizvollem Preisschild für viel Leistung, könnte das der nächste Hit in der Mittelklasse sein.

Schon vor der Veröffentlichung des ersten Nord-Modells hat OnePlus durchblicken lassen, auch wieder die Mittelklasse mit guten Smartphones bedienen zu wollen. Das letzte Mittelklasse-Wunder ist mit dem OnePlus X dann schon eine Weile her. Während das „normale“ Nord ein etwas schwächeres Flaggschiff ist, ist das Nord N10 5G ein wirkliches Mittelklasse-Modell. Und was für eines!


Technische Daten OnePlus Nord N10 5G
Technische Daten OnePlus Nord N10 5G
Software OxygenOS auf Basis von Android 10
Prozessor Qualcomm Snapdragon 690
Arbeitsspeicher 6 GB LPDDR4x
Speicher 128 GB UFS2.1, erweiterbar mit Micro-SD-Karte bis zu 512GB
Display 6,49” FHD+, 20:9, 1080*2400, 405 ppi, IPS LCD, 90Hz
Kamera Selfiekamera: 16MP, 1.0 μm, EIS, Fixed Focus, f/2.5

Kamera:

Main: 64MP, 0.7 μm, OIS, EIS, f/1.79
UWW: 8MP, f/2.25, FoV: 119°
Makro: 2MP, 1.75 µm, f/2.4
Monochrom: 2MP, 1.75 µm, f/2.4

Video: 4K bei 30 fps, 1080p bei 30/60 fps
Super Slow Motion: 720p bei 240 fps, 1080p bei 120 fps
Time-Lapse: 1080p bei 30fps, 4k bei 30fps

Akku 4300 mAh, 30-Watt-Schnellladefunktion(Warp Charge 30T)
Besonderheiten USB-C, Bluetooth 5.1, 5G, LTE, WiFi 2.4/5GHz 802.11 a/b/g/n/ac, NFC, Stereo-Lautsprecher, Fingerabdruckleser auf der Rückseite, 3,5 mm Klinkenanschluss
Design Höhe: 163 mm – Breite: 74,7 mm – Dicke: 8,95 mm
190 Gramm
Farben: Midnight Ice
Preis 128 GB 349 Euro*

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Lieferumfang

Beim Lieferumfang war ich einerseits sehr erfreut, aber auch ein wenig geknickt. Einerseits ist die Verpackung wunderschön OnePlus-typisch gestaltet und der Inhalt schön schnörkellos. Darin enthalten ist das Smartphone, Ladegerät mit Kabel, Anleitungen und ein SIM-Toolkit. Ende und gut.

Doch was ist nicht in der Packung (was drin sein könnte): Beim „normalen“ OnePlus Nord liegt eine durchsichtige Hülle bei und ein Displayschutz ist bereits ab Werk installiert. Die mitgelieferte Hülle ist zwar nicht besonders schön (oder hochwertig), aber sie genügt für den Anfang. Beides ist beim OnePlus Nord N10 5G leider nicht zu finden. Klar, lässt sich damit Kosten sparen. Ich bezweifle aber, dass Hülle und Displayfolie so viel zusätzliche Kosten verursachen würden. Weiß man jedoch um diesen Fakt, bestellt man sich zum Smartphone einfach noch eine Hülle und eine Folie bei Bedarf dazu.

Design: Altbewährt – aber gut

„Viele aktuelle Smartphones haben sich beim Design sehr aneinander angenähert.“ schrieb Kollege Sascha im Review des OnePlus 8T. Dem schließe ich mich beim Nord N10 5G auch an.

Die Vorderseite ähnelt einem abgeschwächten 8T, ein Nord mit einer Frontkamera weniger oder einem Pixel 4a/5. Die Rückseite sieht dabei der gesamten Samsung-Mittelklasse (vgl. Samsung Galaxy M31s & A41) verblüffend ähnlich. Und auch das OnePlus 8T ist verblüffend identisch. Die Liste an ähnlichen Smartphones geht noch weiter, aber der Punkt ist klar. Jedoch muss diese Ähnlichkeit nichts Schlechtes sein. Für knapp 300 Euro bekommt ihr ein Smartphone, welches dasselbe Design wie Flaggschiff-Geräte bietet.

Sehen wir uns die Ästhetik des Mittelklasse OnePlus mal genauer an: Das OnePlus Nord N10 5G hat mit 163 x 74,7 mm x 8,95 mm größere Maße als das „normale“ Nord. Auch wenn einem die paar Millimeter im Alltag nicht wirklich auffallen. Die Front ist von einem großen IPS-LC-Display und verhältnismäßig schmalen Displayrändern bedeckt. Nur das „Kinn“ hat etwas mehr schwarzen Rahmen. Das Display selbst ist flach, biegt sich aber in einem 2,5D-Glas hin zu den schwarzen Displayrändern. Dadurch wirkt das Display noch ein Stück größer als bei einer komplett Flachen Front.

Der Rand des Handys selbst ist aus Plastik und zieht mit Hochglanz-Optik Fingerabdrücke magisch an. Am rechten Rand befindet sich der Power-Button, links die Lautstärke-Wippe und der SIM/Micro-SD-Slot. Der bei OnePlus beliebte Schieberegler für Laut, Stumm und Vibration ist leider abwesend. Auf der Unterseite befindet sich ein Klinkenanschluss, der USB-C-Anschluss und ein Lautsprecher. Zu guter Letzt befindet sich auf der Rückseite der Fingerabdrucksensor.

Kleiner Hinweis dazu: Der Sensor ist auf der Rückseite ziemlich eben und durch einfaches Fühlen kaum zu spüren. So kommt es oft dazu, dass man das Smartphone entsperren will, aber mit dem Finger danebentippt. Hier hilft ebenfalls eine Hülle oder ein Skin.

Sticht das OnePlus Nord N10 5G aus der Masse an Smartphones heraus? Nein! Sieht es dennoch gut und durchdacht aus? Ja!

„Das Design des OnePlus 8T mag keinen Innovationspreis gewinnen, muss sich aber auch nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Genauso wenig wie bei der Verarbeitung – die ist absolut tadellos.“, schrieb Kollege Sascha abschließend zum Design. Auch hier kann ich nur zustimmen.

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Display: Sehr gute Mittelklasse

Das OnePlus Nord N10 5G setzt auf ein 6,49 Zoll großes IPS-LCD-Panel, dessen Auflösung mit Full HD+ für insgesamt 405 ppi sorgt. Texte und Bilder werden also scharf dargestellt, die Farbdarstellung ist in Ordnung. AMOLED hat bei den Farben die Nase vorne, aber das N10 5G verwendet ein durchaus gutes und knalliges Display. Durch die Begrenzung auf Full-HD+ wird zudem der Akku geschont.

Ein besonderes Highlight ist die 90Hz-Bildwiederholrate. Durch die etwas höhere Bildrate (normal sind 60Hz) wirkt das ganze Smartphone und die Bedienung schön geschmeidig. Zwar gibt es schon genügend Flaggschiffe mit 120Hz (oder mehr), aber 90Hz ist ein guter Kompromiss aus flüssiger Darstellung und Akkufreundlichkeit. In den Einstellungen kann das Display auch auf 60Hz gestellt werden. Die Farben wirken trotz IPS-LCD knackig und natürlich. In den Display-Einstellungen kann aber noch weiter daran geschraubt werden.

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Performance: Reicht vollkommen

Zum Einsatz kommt beim OnePlus Nord N10 5G der Snapdragon 690. Dieser zählt zur aktuellen Mittelklasse. Aber auch dort nicht die obere Mittelklasse, sondern die Mitte. Er ist ausreichend motorisiert für alle Aufgaben des Alltags. Ohne Ausnahme. Videos schauen, Twitter, Fotos schießen und bearbeiten, Videos in 4K, Texten und vieles mehr. Nur bei schnellen Dingen, wie dem raschen Wechseln zwischen Apps oder dem Öffnen der Kamera-App werdet ihr eine kurze Wartezeit erleben. Diese beträgt in der Regel knappe 2-3 Sekunden und ist absolut in Ordnung.

Unterstützt wird der Achtkern-Prozessor von 6 GB LPDDR4x Arbeitsspeicher. Das ist genug, um unzählige Apps im Hintergrund zu behalten. Wenn ihr nicht wollt, dass eine App durch das Betriebssystem geschlossen wird, könnt ihr sie sogar dank Android 10 fest im RAM verankern. OxygenOS rührt diese App dann nicht an und belässt sie immer im Hintergrund.

An Speicher stehen euch 128 GB zur Verfügung. Falls euch das zu wenig sein sollte, gibt es über den Hybrid-SIM-Slot (Nano-SIM + Nano-SIM/MicroSD) die Möglichkeit bis zu 512 GB hinzuzufügen. Nach meiner Einrichtung und Downloads meiner Apps waren bei mir noch 83 GB frei zur Verfügung. Ich verwende relativ wenig eigene Apps, bei Nutzern mit vielen zusätzlichen Anwendungen kann es also weniger sein.

Ach ja: Das OnePlus Nord N10 5G beherrscht 5G! Diese Netzwerkverbindung wird aktuell in allen Smartphones angepriesen, sei es nun bei Samsung, Apple oder eben OnePlus. Wenn ihr in den wenigen Gebieten in Deutschland mit 5G seid, werdet ihr signifikant bessere Geschwindigkeiten erleben. Wenn nicht, dann läuft es weiterhin mit 4G. Es ist also ein nettes Feature, jedoch kein Kaufgrund. Denn dafür ist der Netzausbau in Deutschland noch zu langsam.

Akku: Er hält und hält und hält

Das OnePlus Nord N10 5G besitzt einen 4300 mAh großen Akku und ist damit auch besser ausgestattet als das normale OnePlus Nord (4.115 mAh). Dazu besitzt es die OnePlus-eigene Schnellladefunktion Warp Charge 30T. Damit könnt ihr mit 30 Watt den Akku in Windeseile wieder aufladen. Und das meine ich auch so.

Dadurch habe ich in einer knappen halben Stunde von 10 Prozent auf 74 Prozent geladen. Regelmäßig. Leider funktioniert diese extrem schnelle Ladefunktion nur mit dem eigenen Ladekabel und Gerät von OnePlus. Andere Schnellladegeräte und Kabel funktionieren dennoch, es ist aber dann kein Warp Charge 30T, sondern etwas langsamer.

Über die Akkudauer an sich auch nur gutes vermelden: Egal wie viel Mühe ich mir gegeben habe, ich habe den Akku nicht an einem Tag verbraucht. YouTube, Twitter, Netflix und Surfen haben zwar ordentlich Strom verbraucht aber als ich schlafen ging, hatte ich noch 13 Prozent Akku übrig. Bei Normalnutzung oder weniger sollte das Nord N10 5G locker eineinhalb bis zwei Tage ausreichen. Hier zahlen sich der Mittelklasse-Prozessor, das Full-HD+ Display und gute Optimierung des Betriebssystem aus. Apropos Betriebssystem: Lass uns darüber kurz reden.

Software: OxygenOS ist ein Traum

Auf OnePlus-Geräten läuft eine eigene Variante von Stock-Android. Es ist so schnell und zügig wie von Google gedacht, bietet aber unzählige Optionen zur Anpassung. Dieser Punkt unterscheidet OnePlus von den Pixel-Smartphones. Die aktuellen Geräte der 8-Reihe (8, 8T und 8 Pro) und auch einige der 7er besitzen schon OxygenOS 11. Modelle wie das Nord oder ältere Geräte funktionieren derzeit mit OxygenOS 10.5 und basieren auf Android 10. Das Update auf OxygenOS 11 auf Basis von Android 11 soll aber auch hier bald folgen.

Mit OxygenOS 11 geht OnePlus stilistisch eher in Richtung von Samsung, mit großen Schriften und Bedienelementen eher im unteren Bereich des Bildschirms. Dieser Schritt ist aber ein Thema einer ganz anderen Diskussion. Oxygen 10.5 ist schnell, aufgeräumt und rennt auf dem OnePlus Nord N10 5G. Dazu gibt es viele schöne Anpassungen an den großen Bildschirm und unzählige optische Anpassungsmöglichkeiten (Form und Design der Icons, Schriftart und Größe, Farbe der Oberfläche und vieles mehr).

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Kamera: Erstaunlich gut für den Preis

Inzwischen besitzt selbst die Mittelklasse eine Quadcam. Meist bestehend aus einer normalen Kameramodul, einmal Weitwinkel, einmal Makro und wahlweise Tele- oder Monochrom-Sensor. Das Nord N10 5G setzt bei Letzteren auf den Monochrom-Sensor, um mehr Kontrast zu erreichen. Insgesamt schlägt sich die Kamera ganz gut, wobei die Bildqualität und vor allem die Farben zwischen den einzelnen Kameras stark schwankt.

Gut gefallen mir die Bilder des Hauptsensors und auch die Weitwinkel-Kamera hat seinen Charme. Bei der Makro-Kamera jedoch bräuchte es mehr Megapixel um wirklich zünden zu können. Inwieweit der Monochrom-Sensor den Kontrast beeinflusst, kann ich nicht genau sagen. Die Bilder wirken aber kontrastreich und auch die Farben kommen gut zur Geltung. Die Bilder sind aber auf der etwas bunteren Seite. Weniger natürlich, mehr „Pop“. Dennoch deutlich angenehmer und ruhiger als bei der Samsung-Mittelklasse.

Hauptkamera – 64MP-Modus:

Die Hauptkamera bietet einen 64 Megapixel-Modus. Dieser eignet sich besonders für Aufnahmen im Hellen und soll mehr Details einfangen. Ich finde, bei Fotos mit vielen kleinen Details hilft der Modus ein wenig. Aber für die Unterschiede muss man genau danach suchen.


Ultraweitwinkel-Kamera:

Die Ultraweitwinkel-Kamera mit 8 Megapixel ist gut, um große Räume einzufangen oder mehr Leute auf ein Bild zu bekommen. Durch die 8 Megapixel wirken die Bilder aber deutlich weicher als bei der scharfen Hauptkamera. Hier wären einfach 12 MP nett gewesen. Das Ultraweitwinkel-Modul mit 8 Megapixel findet sich aber bei unzähligen Mittelklasse-Smartphones, alle mit ähnlicher Bildqualität.


Makro-Kamera:

Auf den ersten Blick sehen die Makro-Aufnahmen echt gut aus. Beginnt man aber die ganzen kleinen Details genauer anzusehen, merkt man die „schlechte“ Bildqualität. Auch bei diesem Sensor braucht es mehr Megapixel. 8 oder 12 wären klasse. Wie es richtig geht, zeit die Makro-Kamera des OnePlus 8 Pro.


Hauptkamera – Portrait-Modus:

Ich habe den Portrait-Modus leider nicht an Menschen ausprobieren können, bei den freiwilligen Testobjekten funktioniert er aber erstaunlich gut. Gut zu erkennen ist das an den einzelnen Grashalmen der Pflanze. Es wirkt fast wie ein natürliches Bokeh. Aber auch nur fast, nicht alles ist richtig verschwommen bzw. unscharf, wie es bei echtem Bokeh sein sollte. Dennoch: Besser als gedacht.


Hauptkamera – normal:

Die Hauptkamera schießt standardmäßig mit 16 Megapixel. Sie ist die beste Kamera des Smartphones. Die Bilder sind scharf, voller Farben (Rot wird besonders hervorgehoben) und kontrastreich. Es gab ganz kleine Probleme bei der automatischen Erfassung der Bildhelligkeit, ansonsten funktionierte alles einwandfrei. Insgesamt ist es eine überraschend gute Kamera. Nicht überragend oder weltbewegend, aber gut. Sie reicht für alle alltäglichen Bilder und selbst für den Urlaub sollte es reichen (wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind).


Frontkamera – Selfie:

Die 16 Megapixel Frontkamera ist scharf und erfasst mich als Objekt schnell. Auch hier werden Rottöne etwas zu stark hervorgehoben, wie man an meinem Gesicht sieht. Dennoch wirkt alles hübsch und scharf. Sogar etwas Bokeh ist im ersten Bild im Hintergrund erkennbar.


Dann gibt es noch den Nachtmodus. Leider habe ich aufgrund des kurzen Review-Zeitraums keine gute Gelegenheit gehabt, ihn ausführlich zu testen. Jedoch fällt bei schlechten Lichtverhältnissen die Mittelklasse-Kamera besonders tief. Sie reicht für grundsätzliche Bilder für Chats oder Freunde.

Für echte Fotos (z.B. für Instagram) sind die Bilder zu unscharf, das Bild zu verrauscht und auch der Autofokus kämpft etwas, da ein Laser oder Lidar fehlt. Das ist aber kein einzelnes Problem des OnePlus Nord, sondern grundsätzlich die Achillesferse vieler Mittelklasse-Geräte. Da befindet sie sich im absoluten Mittelfeld.

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Sound: Doppelt Spaß dank Stereo

Beim teureren OnePlus Nord 5G gibt es nur einen Mono-Lautsprecher auf der Unterseite des Geräts. Beim Nord N10 5G hat OnePlus nachgebessert und liefert Stereo-Lautsprecher nach. Dabei kommen etwa 80 Prozent der Lautstärke durch den Lautsprecher auf der Unterseite und etwa 20 Prozent aus der Ohrmuschel. Zwar wird die Ohrmuschel nicht so laut, der Stereo-Effekt ist jedoch da und verbessert den Klang deutlich.

Die Lautsprecher sind klanglich auch ganz gut, wobei die Höhen deutlich hervorgehoben werden. Wirklichen Bass bzw. Tiefen gibt es nicht, aber das bieten nur wenige Smartphone-Lautsprecher. Insgesamt also ein gutes Stereo-System, bedenkt man den Preis und die Anforderungen eines Mittelklasse-Gerätes. Diese sind für den Alltagsgebrauch (Musik im Bad oder Podcast am Bett) und nicht hochklassigen Musikgenuss gedacht.

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Fazit: OnePlus Nord N10 5G

Was denke ich also über das knapp 350 Euro teure OnePlus Nord N10 5G?

Das Erste, was mir in den Kopf kommt: Tolles Smartphone, fürchterliche Namensgebung. Der Ottonormal-Kunde könnte etwas verwirrt sein. Andererseits ist OnePlus noch nicht komplett im Mainstream angekommen. Kunden eines OnePlus-Geräts wissen meist, worauf sie sich einlassen.

Das Gesamtpaket gefällt mir in der Tat sehr gut: Alle wichtigen Aspekte deckt das Mittelklasse-Nord ab. Einige gut (Akkulaufzeit, Display und Software), manche sind gut bis sehr gut (Kamera und Sound).

Es leistet sich also keine wirklichen Patzer. Die Kameras könnten besser sein, aber dafür gibt es andere OnePlus-Modelle. Zwar gibt es keine drahtlose Ladefunktion, dafür aber ein 3,5mm Klinkenanschluss. Ich denke, die meisten Kunden in diesen Preissegment freuen sich wohl mehr über den Kopfhöreranschluss, als dass sie eine weitere Lademöglichkeit vermissen.

Das OnePlus Nord N10 5G ist als Gesamtpaket hervorragend. Alle wichtigen Hardware-Aspekte werden gut abgedeckt, dazu gibt es noch ein tolles Betriebssystem mit zwei Jahren Update-Garantie.

Für knapp 350 Euro macht man hier absolut nichts falsch und wird in einigen Sachen noch positiv überrascht: Es gibt viel Gutes für wenig Geld. Ab dem 27.11. könnt ihr es direkt bei OnePlus kaufen und bereits ab dem 20.11. vorbestellen.

Wer kein OnePlus Nord N10 5G will, kann sich auch unseren Ratgeber zu den besten Smartphones bis 600€ ansehen.

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* Stand: 11/2020

Veröffentlicht von

(Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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