Opera-Browser ab Version 40 mit kostenfreiem und unlimitiertem VPN-Service

Opera-Browser VPNDer Internet-Browser Opera ist ab der Version 40 mit einem integrierten VPN-Service ausgestattet. Der kostenfreie und unlimitierte Dienst baut eine verschlüsselte Verbindung zu einem VPN-Server auf, wodurch man nicht nur im Internet, sondern auch im Heimnetzwerk vor Fremdzugriff geschützt ist. Außerdem verschleiert er die öffentliche IP-Adresse und damit den realen Standort, womit man beispielsweise YouTube-Sperren umgehen kann. Damit der Schutz der Privatsphäre voll greift, muss man aber noch weitere Einstellungen vornehmen.

Hat man den Internet-Browser Opera in der aktuellen Version 40 auf einem Windows-PC, Mac oder Linux-Rechner installiert, ist der VPN-Dienst noch nicht aktiv. Die Aktivierung ist aber schnell erledigt: In den Einstellungen unter dem Punkt Datenschutz & Sicherheit kann man den VPN-Service einschalten. Fortan zeigt der Browser in der URL-Leiste auf der linken Seite ein VPN-Symbol an. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Pop-up-Fenster, durch das man den Dienst wieder deaktivieren sowie eine Statistik zum übertragenden Volumen und die aktuelle, virtuelle IP-Adresse einsehen kann. Außerdem lässt sich dort der virtuelle Standort ändern. Zur Wahl stehen Deutschland, Kanada, Niederlande, Singapur, USA und eine automatische Auswahl des besten Standorts.

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Opera-Browser VPN

Die Standortwahl des VPN-Servers wirkt sich auf die Performance aus. Je weiter der VPN-Server vom eigenen Standort entfernt ist, desto höher die Latenz. Das hat physikalische Gründe, weil die Daten um die Erdkugel und wieder zurück geleitet werden. Das wirkt sich auf die Surfgeschwindigkeit aus, Web-Seiten werden etwas langsamer geladen. Downloads dagegen liefen in unseren kurzen Tests fast mit voller Bandbreite durch, egal welchen Standort wir ausgewählt haben. Die VPN-Server vom Opera Tochterunternehmen SurfEasy Inc. arbeiten also sehr schnell, was für einen solchen Service nicht selbstverständlich ist.

Mit einer Änderung des virtuellen Standorts, bekommt man auch automatisch eine neue IP-Adresse zugewiesen. Eine verfremdete IP-Adresse erschwert es Betreibern von Websites die Besucher zurückzuverfolgen. Damit man aber gut geschützt ist, sollte man auch die Speicherung von Cookies unterbinden. Durch diese erhalten Websites Informationen über frühere Seitenaufrufe und können so ein umfassenderes Bild der Aktivitäten erstellen. Opera empfiehlt dafür das Surfen in einer Privatsitzung, die beim Beenden des Browsers automatisch alle angelegten Cookies vom System entfernt.

Auch für Smartphones und Tablets mit Android oder iOS als Betriebssystem hat Opera einen VPN-Service als App im Angebot.

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Über Robert Tischer

Aufgewachsen mit Lego und Nintendo Game Boy eroberte schon bald ein Laptop mit MS-DOS und Windows 3.1 mein Herz und meinen Schreibtisch im Jugendzimmer. Nach einer kurzen Technikrezession sind Schreibtisch und Spielplatz 20 Jahre später auf die Größe eines Wohnzimmers gewachsen, das inzwischen einen Anbau vertragen könnte.
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