Oppo R5 und Oppo N3 vorgestellt – das eine dünn, das andere motorisiert

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Die Firma Oppo ist schon länger auf dem Smartphone Markt unterwegs und steckt beispielsweise auch hinter dem OnePlus One. Jetzt haben die Chinesen zwei neue Geräte vorgestellt, die beide auf ihre Art einzigartig sind.

Oppo R5

Fangen wir beim Oppo R5 an, dem neuen weltweit dünnsten Smartphone. Nur 4,85 mm ist das Gerät dünn, dennoch verbirgt sich einiges an Technik im Gehäuse.

So kommt es mit einem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display daher, angetrieben von einem Snapdragon-615-Octacore-Prozessor mit 2,1 GHz. Dazu gesellen sich noch 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher. Aufgrund des dünnen Gehäuses ist der Speicher aber nicht erweiterbar.

Bei den Kameras setzt OPPO auf eine 13 Megapixel Rückkamera mit Sony Emor Sensor, dazu kommt eine 5 Megapixel Frontkamera.
Beim Akku musste gespart werden, damit das Gerät so dünn werden konnte: Gerade einmal 2000mAh leistet der Akku. Ob man damit über den Tag kommt, wird sich zeigen müssen.

Sascha von den Mobilegeeks konnte das Gerät auch schon selbst begutachten, für seine Eindrücke guckt euch am besten das Hands-On an:

Aufgrund der dünnen Bauform musste auch auf einen Klinkenanschluss verzichtet werden. Wer also Musik hören will, muss entweder ein Bluetooth Headset oder einen Adapter von Micro-USB auf Klinke nutzen.

Ich finde es zwar irgendwo faszinierend, dass es technisch möglich ist, ein so dünnes Gerät zu bauen, andererseits stellt sich mir aber gleichzeitig die Frage: Wer braucht das? Wichtiger ist hier meiner Meinung nach, dass das Gehäuse rund um das Display möglichst schmal ausfällt, damit die Geräte schön handlich bleiben auch bei sehr großen Displays. In dieser Disziplin begeistert mich das OPPO R5 nicht besonders. Es würde mich hier auch nicht wundern, wenn wir irgendwann auch hier von verbogenen Smartphones hören.

OPPO N3

Das zweite vorgestellte Gerät OPPO N3 kommt da schon etwas konservativer daher. Ein 5,5 Zoll Full-HD-AMOLED-Display, dazu der Snapdragon-801-Quad-Core-Prozessor von Qualcomm mit 2,3 GHz und 2 GB RAM – klingt erst mal nach Standardkost im oberen Android-Segment. Dazu kommen noch 32 GB interner Speicher, der per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden kann. Der Akku hat satte 3000 mAh Kapazität, was für die Ausstattung angemessen erscheint.

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Die Besonderheit liegt hier bei der Kamera: Denn es gibt nur eine. Diese ist aber wie beim Vorgänger Oppo N1 drehbar – allerdings ist jetzt motorisiert. Das bedeutet die 16 Megapixel Kamera kann sowohl als Frontcam, als auch als rückseitige Kamera verwendet werden. Zusätzlich ist die Kamera per Fernbedienung steuerbar.
Eine weitere Besonderheit ist noch der Fingerprint-Sensor auf der Rückseite.

Im Gegensatz zum Oppo R5 wurde hier mehr auf die Funktionen statt des Designs oder ein dünnes Gehäuse wert gelegt: Mit 9,9 mm dicke zählt es nicht mehr zu den Dünnsten. Finde ich aber wenig problematisch, ich mag generell eher Smartphones, die etwas dicker sind.

Beide Geräte werden mit Oppos „Colour OS“ ausgeliefert, also einer eigenen Benutzeroberfläche für Android. Darunter werkelt Android in Version 4.4.4, womit man noch gerade so die aktuellste Version einsetzt – Android 5.0 steht ja bekanntlich schon in den Startlöchern.

Oppo-N3-16

Vorerst gibt es die Geräte leider nur in China, daher ist auch nichts zu Preisen oder der Verfügbarkeit bekannt.

Die Geräte sind insgesamt recht interessant aufgrund ihrer Alleinstellungsmerkmale, direkt losrennen um eins zu kaufen würde ich allerdings deswegen nicht. Oder wie seht ihr das? Noch mehr Bilder und Eindrücke findet ihr bei Mobilegeeks!

Quelle/Bilder: Mobilegeeks; Mobilegeeks
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