Optoma UHD35 – Günstiger 4K-Beamer mit starken Features im Test

Optoma UHD35 – Günstiger 4K-Beamer mit starken Features im Test

4K-Beamer galten lange als heiliger Gral von Cineasten, waren aber kaum in bezahlbaren Gefilden unterwegs. Der Optoma UHD35 möchte euch für 949 Euro* jedoch einiges bieten. Neben einer hohen 4K-Auflösung bekommt ihr eine sehr helle Lampe mit 3600 Lumen und HDR-Unterstützung. Für Gamer steht ebenfalls eine hohe Bildwiederholrate bereit, die in 1080p sogar rekordverdächtige 244Hz erreicht. Ob dieser Feature-Segen auch Nachteile hat – oder euch ein echtes Schnäppchen erwartet – klären wir im Test.

Die genauen technischen Daten des Optoma UHD35 könnt ihr euch vor dem Test noch in der ausklappbaren Tabelle ansehen.

Technische Daten Optoma UHD35
Projektionstechnologie DLP
Auflösung 4K (UHD) (3.840 x 2.160, 120Hz) Full-HD (1920 x 1080, 244Hz)
Seitenverhältnis 16:9, 16:10, 4:3
Helligkeit 3.600 ANSI Lumen (Standard)
Kontrast 1.000.000:1
Projektionsgröße (Diagonale) 33,07 Zoll (84 cm) – 300 Zoll (762cm)
Projektionsabstände 1,21 m – 9,90 m
Max. Lampenlebensdauer in Stunden 4000 (Heller Modus), 10.000 (ECO), 15.000 (Extrem-ECO)
Trapez-Korrektur (Keystone) +/- 30 Grad (Vertikal) manuell
Anschlüsse Eingänge
2 x HDMI 2.01x VGA
Ausgänge:
1x DC Out USB A (5V/2A)
1x 3,5mm Audio Out
1x 3,5mm Audio In
Audio 1 interner 10W Lautsprecher
Leistungsaufnahme Standard 305,00 Watt
ECO 220,00 Watt
Standby 0,50 Watt
Gewicht 3,9 kg
Abmessungen / Verpackung 315 mm x 11 mm x 270 mm
Mitgeliefertes Zubehör Stromkabel, Fernbedienung, Batterien für die Fernbedienung, gedruckte Schnellstartanleitung

„Abgerundet und schnörkellos“ – so kann man das Design des Optoma UHD35 am besten beschreiben. Dank seiner weiß-glänzenden Oberfläche fällt der Beamer bei der Decken- oder Wandmontage kaum auf und fügt sich gut in alle möglichen Innendesigns ein.

Optoma UHD35 4K Beamer Totale oben

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Anschlussauswahl, Lieferumfang & erste Inbetriebnahme

Anschlussseitig erlaubt sich der Optoma-Beamer ebenfalls keine Extravaganzen. Ihr erhaltet zwei moderne HDMI 2.0-Anschlüsse für den Betrieb von 4K-Zuspielgeräten. Dazu gibt es jeweils VGA-Schnittstelle für Ein- und Ausgang. Letztere dient auch als Steuerungsschnittstelle über das RS232-Protokoll. Darüber kann man zum Beispiel Firmware-Updates aufspielen. Der zudem verbaute USB-Ausgang dient leider nur zum Laden von Geräten, überträgt aber leider keine Daten. Ihr könnt ihr aber zum Beispiel für die Stromversorgung eines HDMI-Dongles nutzen.

Optoma UHD35 4K Beamer Anschlüsse hinten

Als einzige Beilage befindet sich ein Stromkabel in der Verpackung. Hier hätte zumindest ein HDMI-Kabel dabei sein dürfen, das für eine 4K-Auflösung und 60Hz freigegeben ist. Meist gilt diese Unterstützung zwar für fast alle HDMI-2.0-Kabel, es gibt aber auch Ausnahmen, z.B. bei größeren Kabellängen.

Optoma UHD35 4K Beamer Lieferumfang

Insgesamt ist der Optoma-Beamer bei den Anschlüssen gut ausgestattet, könnte aber beim Lieferumfang noch ein HDMI-Kabel vertragen. Dieses fehlt unverständlicherweise.

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Optoma UHD35 bei uns im Shop

Helle Lampe mit DLP-Technik

3600 ANSI-Lumen sind ein hoher Wert, der auch in helleren Umgebungen für ein solides Bild sorgen sollte. Klar, das Fußballschauen im Garten solltet ihr eher auf die Abendstunden legen, denn mit starkem Sonnenlicht verblasst das Bild des Projektors deutlich. Trotzdem bleibt die Ausleuchtung aber über das gesamte Bild äußerst gleichmäßig.


Quelle: Texas Instruments/YouTube

Wie bei fast allen Beamern im Preissegment unter 1000€ bildet ein klassisches DLP-Farbrad den technischen Unterbau der Projektion. Über dieses wird das weiße Licht der Lampe in den Farben Rot, Grün und Blau eingebfärbt und zu einem DLP-Chip weitergeleitet. Ein Spiegel gibt das eingefärbte Licht dann über das Objektiv zur Leinwand weiter. Das Licht trifft somit in Schichten auf die Projektionsfläche.

Optoma UHD35 4K Beamer Front

Normalerweise kombiniert euer Gehirn das als ein vollständiges, homogenes Bild. Manchmal können allerdings Farbverläufe sichtbar werden, was man als Regenbogeneffekt (RBE) bezeichnet. Der Optoma besitzt zwar nur einen DLP-Chip – und wäre dementsprechend anfällig für den RBE – im Test gab er sich aber sehr vornehm und lieferte ein sehr sauberes Bild.

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Optoma UHD35 4K Beamer Fernbedienung Totale

Endlich eine Fernbedienung, die ihre wichtigsten Funktionen direkt auf einen Blick bereitstellt. Sowohl die wichtige Trapezkorrektur als auch die Lampenhelligkeit lassen sich mit einem Knopfdruck regeln. Normalerweise studiere ich bei Beamern erstmal fünf Minuten die Anleitung, doch hier ist alles selbsterklärend bebildert. Verschiedene Eingänge lassen sich per Schnellwahl direkt auswählen. Ebenfalls sehr nett – und in dunklen Räumen ausgesprochen wichtig – ist die Beleuchtung der Tasten.

Optoma UHD35 4K Beamer Steuerungstasten am Beamer

So verkommt die Bedienung beim Heimkinospaß nicht zu einer Lotterie. Die Schalter auf dem UHD35 sind ähnlich aufgebaut und genauso bebildert. Trapezkorrektur, Menüauswahl und Richtungstasten sind alle gut bedienbar. Letzteres ist aber selbstverständlich auch von der Aufstellungsweise des Optoma UHD35 abhängig. Neben dem Tischbetrieb in Front- und Rückprojektion, kann man ihn nämlich auch an eine Beamerhalterung an der Decke hängen. Eine Status-LED warnt euch auch vor einer zu warmen Lampe.

Optoma UHD35 4K Beamer Standfuß

Kurz zur wichtigen Trapezeinstellung: Eine automatische Korrektur hat der UHD35 leider nicht an Bord, aber mit ein wenig Übung gelingt schnell ein passendes Bildformat in fast allen Aufstellsituationen. Die ausschraubbaren Standfüße können hier ebenfalls behilflich sein.

Optoma UHD35 4K Beamer Menü Bildeinstellungen

Nachdem euch die richtige Aufstellung gelungen ist, könnt ihr den Projektor im Anschluss an eure Farb- und Bildvorlieben anpassen. Die Grundlage bilden hierbei die sieben Bildmodi „Kino“, „HDR“, „HLG (High Log GAMMA)“, „Spiel“, „Bezug“, und „Hell“ dar. In letzterem wird das Maximum aus der Lampe des Optoma herausgeholt, während „Spiel“ viele Bildverbesserer deaktiviert. Das sorgt für eine kürzere Eingabeverzögerung des Beamers und kann euch in schnellen Games solide Vorteile verschaffen.

Der Alltagseinsatz eines Cinema-Beamers ist aber dennoch meist im abgedunkelten Raum zu finden. Hierfür würde ich euch immer den Kino-Modus empfehlen. In diesem wirken die Farben und der Kontrast einfach deutlich satter, umfangreicher und somit letztlich akkurater. Stellt ihr lieber alles nach euren Wünschen ein, dann könnt ihr das in einem umfangreichen Untermenü tun. Damit ihr dabei wirklich alle Funktionen des Beamers versteht, lohnt sich ein Blick in die umfangreiche Benutzeranleitung. Hier gibt es sie als PDF zum Herunterladen.

Optoma UHD35 4K Beamer Fernbedienung

Über Smart-Funktionen oder Apps verfügt der Optoma-Beamer nicht, was in dieser Preisklasse und mit dem ansonsten gebotenen Feature-Set aber nicht überrascht.

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Bildqualität & Gaming: Heller Kinospaß mit scharfem Bild

4K-Beamer waren vor wenigen Jahren noch annähernd unerschwinglich. Seit etwa zwei Jahren hat sich das zum Glück geändert und mit dem Optoma UHD35 bekommt man mittlerweile sogar die Verbindung aus hoher Auflösung und Bildwiederholrate geboten.

Optoma UHD35 4K Beamer Frontal 3

Das 4K-Bild ist beim Betrieb über den heimischen Computer sehr gut. Selbst feinste Details sind erkennbar und werden in einer Größe angezeigt, die euch bei Fernsehern erst bei fünfstelligen Preisen erwartet. In der 4K-Fassung des Herrn der Ringe sah man in den anfänglichen Schlachtenszenen am Schicksalsberg sogar die Details der mittlerweile leicht veralteten Computer-Effekte. In Naturdokus oder neueren Spielfilmproduktionen, wie etwa „Judas & The Black Messiah“, versetzt einen die Kombination aus hoher Auflösung und riesiger Bilddiagonale regelmäßig ins Staunen. Um diese Magie am besten darzustellen, besorgt ihr euch im Idealfall eine Leinwand.

Optoma UHD35 4K Beamer Dunkel

In meiner Wohnung verhindert nämlich eine Raufasertapete den reinen Wandbetrieb. Die von mir genutzte Celexon Stativleinwand ist trotz 80-Zoll-Diagonale schnell und einfach aufzubauen, dank Tragetasche hochportabel und besticht mit einer sehr hohen Reflexionsqualität. Falls ihr eine sehr glatte Wand zur Verfügung habt, dann kann der UHD35 darauf sicher auch brauchbare Ergebnisse erzielen. Seriöseren Anwendern, die das meiste aus ihrem Beamer herausholen wollen, würde ich aber immer eine Leinwand empfehlen.

Optoma UHD35 4K Beamer Fokus Zoom iso

Wo wir bei der Diagonale sind: Knapp 2,60m Abstand reichten aus, um die 80 Zoll der Celexon Leinwand bereits gut füllen. Über die Zoom-Funktion ist auch eine 1,1-fache Vergrößerung drin. Minimal könnt ihr den Optoma mit einem Wandabstand von 1,21m aufstellen, dann erhaltet ihr eine Bildschirmgröße von ca. 33 Zoll. Hier könnt ihr euren individuellen Projektionsabstand berechnen. Maximal ist eine stattliche Kinogröße von 300 Zoll (bzw. 7,62 m) möglich.

Optoma UHD35 4K Beamer Tageslicht hell

Brauchbare Darstellung in einem sehr hellen Raum

Auch für Sportübertragungen bietet sich der 4K-Beamer an. Hierfür nutzt ihr im Freien am besten den Bildmodus „Hell“. Zwar wirken Farben in diesem eher unnatürlich und stark übersättigt, aber dafür gewinnt ihr einiges an Kontrast. Für das (hoffentlich) gemeinsame Public-Viewing im EM-Sommer also eine gute Wahl. Klar, im Dunkeln bekommt ihr mit „Kino“ eine deutlich bessere Darstellung – denn hier zeigt der Beamer sehr guten Kontrast und angenehme Farben.

Optoma UHD35 4K Beamer Leinwand

In Full-HD sind bis zu 240Hz-Bildwiederholrate beim Optoma UHD35 drin und prädestinieren ihn geradezu für schnelle Shooter oder andere kompetitive Multiplayer-Spiele. Besonders beeindruckend ist hier jedoch der minimale Input Lag von ca 4,4ms. Damit werden selbst dedizierte Gaming-Beamer deutlich abgehängt. Zu Ghosting oder anderen Problemen kam es während des Tests übrigens nie, was für ein enorm direktes Spielgefühl ohne optische Einschränkungen sorgt.

Optoma UHD35 4K Beamer Gaming Leinwand

Die HDR-Darstellung konnte über die PlayStation 4 Pro und den Gaming-PC getestet werden. Eine weite Farbdarstellung in modernen Spielen wie Cyberpunk 2077 oder in Spike Lee’s Film „Da 5 Bloods“ sieht auf einem derart großformatigen Bild schlichtweg beeindruckend aus. Abraten würde ich euch aber vom Modus „HDR-Sim“. Dieser erhöht nur die Sättigung von Farben und liefert euch ein unnötiges Fake-HDR. Wer Bonbon-Farben mag, wird hier vielleicht glücklich – alle anderen ignorieren ihn am besten. Eine 3D-Darstellung ist mit dem Optoma UHD35 ebenfalls möglich. Hierfür benötigt ihr allerdings Active-Shutter-Brillen.

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Sound – Keinerlei Tiefbass, aber sonst wirklich brauchbar

Integrierte Lautsprecher von Beamers eignen sich höchstens für das bereits angesprochene Fußballspiel im Garten. Im Falle des UHD35 hat sich Optoma aber wirklich nicht lumpen lassen. 10 Watt liegen schon einmal deutlich über dem Normalniveau anderer Beamer und das zeigt sich auch in der Praxis: Filme und Musik werden solide wiedergegeben. Klar, es fehlt aufbaubedingt jeglicher Tiefbass, doch die Mitten und Höhen werden einigermaßen differenziert und nicht zu übersteuernd abgespielt. Auf einem Tisch platziert ist zudem ein minimaler Bass spürbar. Zu sehr aufdrehen solltet ihr den integrierten Lautsprecher dennoch nicht, denn dann werden die Höhen etwas unangenehm. Dies geschieht aber erst ab ca. 80% Lautstärke – was in den meisten Fällen schon mehr als ausreichend ist.

Optoma UHD35 4K Beamer Lautsprecher 10W

Falls ihr aber einen cineastischen Sound wollt, der auch zur Größe und Qualität des dargestellten Bildes passt, dann kommt ihr um eine externe Anlage kaum herum.

Optoma UHD35 4K Beamer Anschlüsse Video

Am besten verbindet ihr dazu einen AV-Receiver samt Anlage über einen der HDMI-Anschlüsse oder über S/PDIF. Analog-Fans können die Klinkenein- und ausgänge nutzen, um ihre Stereoanlage oder aktiven Lautsprecher anzuschließen.

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Betriebslautstärke und Verbrauch – Im Normalmodus schon leise, sehr gut in „ECO“

Einige Beamer können im hellen Betrieb ordentlich Radau machen. Nicht so der UHD35. Ich war wirklich erstaunt, dass er bereits im Modus „Hell“ lief, denn mit unter 30 dB(A) ist bereits dieser angenehm leise. Für ganz ruhige Filmkost oder zartbesaitete Semester ist dennoch eher „ECO“ zu empfehlen. Hier gibt der Optoma-Beamer nur noch ein leises Rauschen von sich, das selbst leisere Filmszenen locker übertönen.

Optoma UHD35 4K Beamer Linse

Unter „Dynamisch“ passt der Beamer seine Lüftergeschwindigkeit an die jeweilige Lichtsituation an. Helle Szenen werden somit lauter vom Lüfter begleitet, als dunkle. Von „Extrem Eco“ würde ich euch aber abraten. Ja, der Modus ist noch leiser, allerdings schluckte er auch eine Menge an Kontrast. Ein Makel, der wirklich nur für Stromsparfüchs*innen ertragbar ist.

Optoma UHD35 4K Beamer Lüfter

„Eco“ bleibt der Modus der Wahl, wenn man gute Bildqualität und einen angenehmeren Stromverbrauch haben möchte. 220 Watt stehen im Vergleich zu den 305 Watt im Normalmodus gut dar. Ganz nebenbei verlängert sich natürlich auch noch die Lebensdauer der Lampe.

Optoma UHD35 bei uns im Shop

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Lampentausch

Wie bei einer normalen LED-Lampe muss auch die eines Beamers irgendwann in den Ruhestand geschickt werden. Die Lampe des Optoma UHD35 lebt im lauten Normalmodus knapp 4.000 Stunden (167 Tage am Stück). Nutzt ihr den sehr guten Eco-Modus, dann sind sogar 10.000 Stunden drin (417 Tage).

Optoma UHD35 4K Beamer Wartungsschraube

In diesem müsst ihr zwar mit weniger Leuchtstärke auskommen, könnt euch dafür aber auch über einen leisen Lüfter freuen. Der ExtremeEco-Modus ist hingegen eher für Sparfüchse mit sehr dunklen Räumen gedacht. Hier leidet dann auch der dargestellte Dynamikumfang des Bildes etwas. Dafür könnt ihr laut Optoma etwa 15.000 Stunden (625 Tage) über die Runden kommen.

Optoma UHD35 4K Wartungsklappe

Ist es dann doch mal so weit und der Lampentausch steht an, könnt ihr eine seitliche Schraube am Optoma UHD35 lösen und die Serviceklappe abnehmen. Die bisherige Lampe entfernt ihr dann mit zwei zusätzlichen Schrauben.

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Fazit: Günstiger Allround-Beamer für Cineasten und Gamer

Der Optoma UHD35 ist ein echter Tausendsassa, denn neben dem sehr scharfen und akkuraten Bild, kann er auch mit Gaming-Features aufwarten, die seine eigentlichen Cinema-Ambitionen sprengen. Dank enorm kurzer Eingabeverzögerung und sehr hoher Bildwiederholrate von 240Hz gleitet ihr geradezu butterweich und direkt durch Spiele.

Optoma UHD35 4K Beamer Fernbedienung Eingangswahl

Dazu bekommt ihr eine sehr gute Bedienung geboten, die sowohl über die beleuchtete Fernbedienung als auch die Tasten auf dem Beamer gut von der Hand geht.

Was den UHD35 aber zu einem echten Preistipp macht, ist die laufruhige Belüftung der sehr hellen Lampe. Normalerweise entfachen günstige Projektoren gerne mal einen akustischen Orkan im Wohnzimmer. Hier kann selbst der helle Betriebsmodus mit den Eco-Modi der Konkurrenz mithalten. „Eco“ ist hingegen sogar für empfindliche Cineasten zu empfehlen, die das leise Rauschen des (Film-)Windes in Kurosawa-Produktionen ohne Störung vernehmen wollen.

Optoma UHD35 4K Beamer Seite

Aufgrund der hellen Lampe eignet sich der Optoma auch prima für ein frühabendliches Sportschauen im Garten oder helleren Wohnzimmern. Klar büßt ihr hier Kontrast ein, doch insgesamt überzeugt der 4K-Beamer auch hier. Die hohe Anschlussvielfalt lässt euch dazu die Qual der Wahl, was das Zuspielgerät angeht und schränkt euch nicht unnötig ein.

Kritik kann man lediglich am spärlichen Lieferumfang ohne große Beilagen und dem Lampentausch üben. Letzterer ist bei Eigendurchführung immer zwingend mit einem Garantieverlust verbunden, was nicht hätte sein müssen.

Optoma UHD35 4K Beamer Frontal 2

Zu einem derzeitigen* Preis von etwa 950 Euro, bekommt ihr mit dem UHD35 von Optoma aber ansonsten einen Kino- und Gaming-Beamer ohne echte Schwächen geboten. Er ist leise, hell und bietet massig Features die ihr sonst erst einige Preisklassen darüber bekommt.

Optoma UHD35 bei uns im Shop

*Alle Preise: Stand 26.04.2020

Veröffentlicht von

Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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