Panda-Virenscanner-Fauxpas: Recovery-Tool hilft bei lahmgelegtem PC

panda_security_1Der Virenscanner von Panda Security hat gestern bei so manchem Windows-Nutzer für Wirbel gesorgt. Aufgrund eines fehlerhaften Updates kam es dazu, dass Windows-Systemdateien von der Sicherheitssoftware in den Quarantäne-Ordner verschoben wurden. Bei einem PC-Neustart führte dies natürlich zu einem äußerst unliebsamen Resultat: Der Rechner bootete nicht mehr ordnungsgemäß. Zum Glück hat Panda Security sehr schnell reagiert und ein weiteres Update für seinen Virenscanner veröffentlicht, der das Problem ausmerzt. Wer seinen PC jedoch bereits vor Einspielen dieser fehlerbereinigten Aktualisierung heruntergefahren bzw. neu gestartet hatte, sah sich weiterhin einem nicht funktionierenden System gegenüber. Bis jetzt.

Für den zuletzt beschriebenen Fall hat der Sicherheitspezialist nun erfreulicher Weise eine Anleitung plus Recovery-Tool im Netz veröffentlicht, mit deren Hilfe die beschädigte Windows-Installation wieder repariert werden kann. Dafür ist es unter anderem nötig, den Rechner zunächst im abgesicherten Modus zu starten und dort das Hilfsprogramm von Panda Security aufzurufen. Werden alle Schritte der Anleitung befolgt, sollte Windows respektive der PC wieder fehlerfrei funktionieren.

 

Bild: Panda Security
Quelle: Panda Security, Cashys Blog
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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