Pebble und Pebble Steel im großen Test (mit Gewinnspiel) [Update mit Video]

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Vor exakt drei Jahren, im April 2012, eroberte ein aufsehenerregendes Projekt die Crowdfunding-Plattform Kickstarter: die Pebble. Mit ihr begann das neue Smartwatch-Zeitalter und sie ebnete den Weg für Android Wear und die Apple Watch. Inzwischen ist die Pebble auch bei uns offiziell zu haben und wir haben die Smartwatch ausgiebig getestet. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich eine funkelnagelneue Pebble Steel, die edle Version der Smartwatch mit Stahlgehäuse und Lederarmband.

Vom Hersteller erhielten wir zwei Testmuster, die normale Pebble und die Edel-Variante Pebble Steel. Technisch unterscheiden sich die Uhren kaum. Beide sind wasserdicht und überstehen auch ein kurzes Tauchbad. Die Angabe von bis zu 50 Metern Tiefe sollte man nicht wörtlich nehmen, da sie den Wasserdruck nicht berücksichtigt. Vor Regen ist die Uhr aber gut geschützt.

pebble_3Aufladen lassen sich die Pebble-Uhren über ein USB-Kabel mit proprietärem Magnetanschluss. Der Hersteller hat ihn für die Steel-Variante leicht überarbeitet, er dockt sicherer an der Uhr an und fällt nicht so leicht ab. Hilfreich ist beim Steel-Modell zudem die Wechsel- Farb-LED zur Ladestandsanzeige. An Sensoren zeigt sich die Pebble sparsam. Sie besitzt einen G-Sensor (3-Achsen-Beschleunigungssensor) und Lichtsensor, mehr nicht.

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Im Auge des Betrachters: Pebbles modernes Retro-Design

Das Design der beiden Varianten unterscheidet sich im Gegensatz zur Technik deutlich, obwohl wir die Pebble und Peeble Steel in der gleichen Farbvariante Schwarz erhalten haben: Die einfache Pebble besitzt ein Silikonarmband sowie ein großes, leicht gewölbtes und an der Oberfläche glänzendes Kunststoffgehäuse, das sehr empfindlich gegen sichtbare Fingerabdrücke ist.

Die Rückseite der Pebble: Links die Version mit Kunststoffgehäuse und Silikonarmband, auf der rechten Seite die  Pebble Steel mit Lederarmband.

Die Rückseite der Pebble: Links die Version mit Kunststoffgehäuse und Silikonarmband, auf der rechten Seite die Pebble Steel mit Lederarmband.

Die Pebble Steel bringt ein Stahlgehäuse sowie ein bequemes Lederarmband mit. Sie verzichtet auf die Rundungen der Kunststoff-Variante und fällt zudem deutlich kompakter aus. Dafür ist sie schwerer, 52 g stehen 38 g gegenüber (jeweils inklusive Armband). Den Tragekomfort fand ich bei beiden Pebbles in Ordnung, auch wenn ich mich erst wieder an eine Armbanduhr gewöhnen musste und schon seit 20 Jahren nur zu gern auf das Zeitanzeige-Accessoire verzichtet habe.

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Über Geschmack lässt sich nicht streiten, das Blog-Team musste dies auch nicht: Die Pebble gewinnt keinen Schönheitspreis und wirkt in beiden Varianten klobig. Der Eindruck relativiert sich angesichts solcher Android-Wear-Modelle wie die Asus ZenWatch, die noch ein gutes Stück größer und mit 72 g deutlich schwerer ausfällt. Allerdings sieht die ZenWatch moderner und modischer aus.

Watch My Face: Das Display der Pebble

Einer der größten Vorteile der Pebble ist zugleich ihre größte Schwäche: das Display. Durch den Einsatz von E-Paper ist die Uhr auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbar und ermöglicht eine Rekordlaufzeit von bis zu rund sieben Tagen mit einer Akkuladung. E-Paper hat den Vorteil, nur bei Änderungen des Bildschirminhaltes Strom zu verbrauchen. Die Akkulaufzeit reicht in der Praxis tatsächlich meist für mehrere Tage, allerdings kann man mit einigen Anwendungen, bei denen sich der Bildschirminhalt ständig ändert, den Akku auch sehr viel schneller leersaugen.

 

Pebble vs. Pebble

Pebble vs. Pebble

Sollten die Lichtverhältnisse schlecht werden, hilft eine Hintergrundbeleuchtung, die sich mit einer Armbewegung anschalten lässt und nach sehr kurzer Zeit wieder erlischt. Über den Helligkeitssensor kann die Pebble die Beleuchtung automatisch einschalten, was sie für meinen Geschmack zu spät macht. Bei Dämmerlicht beispielsweise ist die Pebble häufig schlecht ablesbar.

Tinder für Pebble: Das Display ist kaum für die Fotodarstellung geeignet.

Tinder für Pebble: Das Display ist kaum für die Fotodarstellung geeignet.

Auf der Negativseite stehen beim Display ganz klar die geringe Auflösung von 144 x 168 Pixel und der Verzicht auf Farbe/Graustufen. Dadurch fällt die Anzeige sehr pixelig aus und erinnert eher an 80er-Jahre-Technik des vergangenen Jahrtausends: Selbst Schwarzweiß-Bilder müssen, um die fehlenden Graustufen anzudeuten, gedithert werden. Aus diesem Grund stellt die bekannte Tinder-Dating-App wohl die kurioseste Umsetzung für die Pebble dar. Schließlich geht es in der App für Kuppelwillige um ein attraktives Äußeres. Die pixelige Darstellung der Pebble ermöglicht allerdings nur eine ungefähre Ahnung, was auf dem Foto denn sein könnte.

Drücken, nicht touchen

Die Pebble besitzt kein Touchdisplay, was beim ersten Kontakt irritieren mag. Für die Bedienung gelingt also lediglich über vier Tasten, was angesichts des einfachen Feature-Sets aber kein großes Problem darstellt. Eine große Taste befindet sich auf der linken Rahmenkante, die eine Ebene zurückschaltet, drei auf der rechten Seite. Der Druckpunkt ist in Ordnung, der Hub vielleicht ein wenig zu lang. Das stört bei Spielen, die schnell hintereinander zeitkritische Eingaben erfordern. Aber auch einfaches „Button-Smashen“ belastet auf Dauer die Fingerkuppen. Die etwas größeren Tasten der Pebble lassen sich ein wenig einfacher bedienen als jene der Pebble Steel.

So sag ich’s meinem Smartphone

Die Pebble wurde hauptsächlich als Ergänzung zum Smartphone konzipiert: So lassen sich Nachrichten auf der Uhr anzeigen, ohne das Smartphone aus der Tasche ziehen zu müssen. Die Einrichtung der Smartwatch geschieht über eine Android- oder iOS-App. Dies ist einer der großen Vorteile der Pebble, sie ist nicht auf ein Betriebssystem oder wie beispielsweise die Samsung Gear sogar auf einzelne Smartphones festgelegt. Für Blackberry und Windows Phone existieren alternative Apps, die allerdings nicht von Pebble stammen und im Funktionsumfang eingeschränkt sind.

Die Verbindung von Uhr und Smartphone gelingt über stromsparendes Bluetooth 4.0, das vom Smartphone unterstützt werden muss. Nach dem Aufladen der Uhr und der Koppelung mit einem Smartphone, in unserem Falle haben wir ein frisches iPhone sowie ein älteres Android-Smartphone bemüht, geht es erstmal zum Firmware-Update. Das wird auf dem Smartphone geladen und an die Uhr gesendet. Auf genügend Akkukapazität muss man selbst achten, denn auch bei fast leerem Akku startet der Update-Prozess.

Die Pebble ermöglicht es, diverse auf dem Smartphone eingehende Mitteillungen am Handgelenk anzuzeigen, seien es Anrufer, SMS, E-Mail oder WhatsApp-Nachrichten. Bei iOS greift Pebble dafür auf die Mitteilungszentrale zurück. Die Nachrichten werden direkt auf dem Display der Pebble angezeigt und lassen sich dort lesen und löschen. Zusätzlich kann man ältere Nachrichten in einer Liste durchstöbern.

Praktisch ist die Musik-Fernsteuerung. Auf iOS von Apple gelingt sie mit jeder App, die Apples Bedienelemente benutzt, also beispielsweise die Musik-Streaming-Dienste Spotify und Qobuz. Die App muss man allerdings auf dem Smartphone erst starten, aufrufen kann man sie nicht. Unter Android werden recht wenige Musik-Apps unterstützt, allerdings können hier eventuell Fremdhersteller-Apps weiterhelfen. Ob unter iOS oder Android, Titel lassen sich überspringen und nach einem längeren Druck auf den Pause-Button kann man die Lautstärke verändern. Die Anzeige ist spärlich und hält lediglich Interpret, Song- und Albumtitel sowie einen Fortschrittsbalken bereit. Die Standard-Ausstattung umfasst noch einen Wecker/Timer. Das war es.

Pebble: Funktionsumfang erweitern

Was haben Smartphones und Smartwatches gemeinsam? Erst zusammen mit Apps machen sie richtig Spaß. In dieser Hinsicht kann die Pebble punkten. Durch das kostenlose SDK für Linux und OS X kann jeder eigene Apps entwickeln, Windows-Anwender erledigen das über den Browser in einer Webanwendung. Pebble liefert im Netz einfache Tutorials, wie man Apps und Watchfaces erstellen kann. Das dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass es tausende Anwendungen und Ziffernblätter für die Pebble gibt. Wer etwas nerdig veranlagt ist, kann sich selbst an der Programmierung versuchen, alle anderen wählen aus der Pebble-App die passende Software aus.

Die Verwaltung der Pebble in der iOS-App

Die Verwaltung der Pebble in der iOS-App

Im eigenen App Store stehen Programme und Ziffernblätter kostenlos zur Verfügung. Besonders im Falle der Ziffernblätter ist das Angebot unüberschaubar. Schade: Die Pebble kann durch den mit 96 KB winzigen Speicher lediglich bis zu acht heruntergeladene Faces und Apps zugleich aufnehmen. Die Installation und Verwaltung von Apps ist hingegen ein Kinderspiel und selbsterklärend.

Wem die Sekunde schlägt: Die besten Ziffernblätter für die Pebble

Schnell kommt man dahinter, dass die vorinstallierten Ziffernblätter eben nichts anderes als die Zeit anzeigen und wird beispielsweise eine Akku-Anzeige vermissen. Die bietet mein Lieblings-Ziffernblatt 91 DUB, das mit seinem Retro-Timex-Design hervorragend zur Pebble Steel passt. Neben der Anzeige der Akkulaufzeit in 10-Prozent-Schritten bietet das Ziffernblatt optional eine stündliche Vibration und weitere Individualisierungs-Möglichkeiten. Etwas nerdiger wirkt das Watchface Blackboard, das in Form einer mathematischen Gleichung Uhrzeit und Datum gut ablesbar anzeigt. Der Batteriestatus ist ebenfalls dabei.

Für Spielkinder mag Domo das richtige sein, das den Uhrenträger beim Start mit einer Animation im 8-Bit-Stil begrüßt. Etliche Ziffernblätter können auch Wetter- und Temperaturinformationen anzeigen. Trekv2 im Star-Trek-Design verrät einem sogar den Wochentag, was bei Zeitreisenden durchaus sinnvoll sein kann. Apropro, Ziffernblätter mit Tardis aus der Dr.-Who-Fernsehserie bekommt man ebenfalls, fallen aber durch die eingeschränkten Darstellungsfähigkeiten der Pebble allerdings wenig ansehnlich aus. Abstrakt geht dagegen besser: Wer es verrätselt mag, greift beispielsweise zu einen der experimentellen Ziffernblätter von Tokyoflash.

 

In einer eigenen Liga spielt dann Glance, das Ziffernblatt wird allerdings unter den Apps geführt und setzt eine Android-Begleit-App voraus. Neben etlichen üblichen Informationen zeigt das Ziffernblatt auch die Anzahl ungelesener Mails, verpasster Anrufe und WhatsApp-Nachrichten an. Ein ähnlich gelagertes Multitalent für iOS und Android ist Cards for Pebble, bei dem man etliche Infos abrufen kann wie RSS-Feeds, Kalender inklusive Google-Kalender und Aktienkurse.

Ziffernblätter für Pebble im Selbstbau funktioniert mit dem Watchface-Generator im Smartphone-Browser

Ziffernblätter für Pebble im Selbstbau funktioniert mit dem Watchface-Generator im Smartphone-Browser

Wer einfach ein Watchface selbst erstellen will, muss nicht auf das SDK zurückgreifen und kann beispielsweise die Seite watchface-generator.de auf dem Android- oder iOS-Gerät ansteuern. In wenigen Schritten lässt sich so ein Ziffernblatt erstellen. Die Individualisierungs-Möglichkeiten beschränken sich im Prinzip auf das Hintergrundbild und die Anzeige/Position von Elementen. Eigene Zeiger kann man beispielsweise nicht erstellen. Das Prozedere ist denkbar einfach und nach der Fertigstellung lässt sich das Watchface an die Pebble-App schicken.

Die (manchmal) wunderbare Welt der Apps

Wunder darf man sich von der Software nicht erwarten, die Möglichkeiten der Pebble sind durch die Bank weg limitiert. So fallen beispielsweise Games optisch wie spielerisch äußerst schlicht aus. Überraschenderweise steht mit Chess zwar ein waschechtes und für Normalspieler ausreichend spielstarkes Schachprogramm zur Verfügung, die Erkennbarkeit des Spiels leidet allerdings unter Auflösung und Displaygröße. Die Bedienung ist so umständlich, dass man das Programm nur als Proof of Concept sehen kann, was auf der Pebble möglich ist.

 

Selbst ein Schachspiel gibt es für die Pebble.

Selbst ein Schachspiel gibt es für die Pebble.

Nach mehreren frustrierenden Versuchen mit diversen Spielen konnte mich aber dann beispielsweise Pixel Miner etwas länger als für zehn Minuten packen. Trotz seiner Sinnlosigkeit kann man dem Titel einen Suchteffekt nicht absprechen. In seiner technischen und spielerischen Minimalanforderung passt es zudem perfekt zur Smartwatch: Ein Männchen streift selbständig über den Bildschirm und baut Pixel und Bodenschätze ab, die als Guthaben das Bankkonto füllen. Das Pixelgeld lässt sich dafür verwenden, das Tempo zu erhöhen oder besseres Equipment wie beispielsweise einen mutierten Maulwurf zu erwerben. Die Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich auf eine temporäre Geschwindigkeitsverdoppelung sowie den Ein- und Verkauf. Ohne Interaktion wuselt der Gräber laut Entwickler bis zu zwei Stunden vor sich hin. Eine Warnung vorweg: Das Spiel saugt den Akku ruckzuck leer.

Eines der wenigen Spiele, die etwas länger Spaß machen: Pixel Miner.

Eines der wenigen Spiele, die etwas länger Spaß machen: Pixel Miner.

Auf Schritt und Tritt: Praktische Apps für die Pebble-Smartwatch

Einige der praktischeren Apps benötigen eine Komplementär-App auf dem Smartphone, wobei manche dieser Apps – oft kostenpflichtig – nur für iOS oder Android zu haben sind. Eigenständig funktioniert beispielsweise die Smartwatch-Version von Yelp: Durch ein Armschütteln schlägt die App zufällig ein Restaurant oder etwas anderes in der näheren Umgebung vor. Alternativ sucht man über die einzelnen Kategorien gezielter. Unpraktisch fand ich, dass Yelp aufgerufene Kundenrezensionen in die Mitteillungsliste einträgt.

 

Yelp für Pebble

Yelp für Pebble

Smartwatch sind im Gegensatz zum Smartphone stets griffbereit und eignen sich somit bestens für die Remote-Steuerung anderer Geräte. Da erstaunt es nicht, dass man immer mehr Apps zu diesem Thema für die Pebble findet. Dazu gehören beispielsweise Huebble für Philips Hue LED-Lampen, Kronos für Sonos-Anlagen, eine App für GoPro-Actioncams und LG-Remote für LG-Fernsehgerät. Praktisch sind zudem Apps wie Maptastic und PebbGPS, die das GPS des Smartphones nutzen, um eine Navigation auf der Pebble zu ermöglichen. So kann das Smartphone in der Tasche bleiben.

Und dann gibt es noch Apps, die das Beantworten von SMS- und WhatsApp-Nachrichten ermöglichen, die allerdings allesamt auf eine Begleit-App angewiesen sind. Die Texteingabe ist prinzipbedingt mühsam, dafür lassen sich Antworten voreinstellen.

 

Der Schrittzähler in der Pebble arbeitet sehr ungenau.

Der Schrittzähler in der Pebble arbeitet sehr ungenau.

Wie jede Smartwatch, die etwas auf sich hält, besitzt die Pebble einen Schrittzähler, der erst mit einer zusätzlichen App aktiv wird. Wir probierten ihn mit der App „Missfit“ aus. Genauigkeit geht anders, tatsächlich scheint die Pebble Armbewegungen zu zählen: Durch Schütteln der Uhr ließ sich die Schrittzahl hochtreiben, tatsächliche Schritte unterschlug der Zähler mehrfach. Besonders befriedigend ist das nicht.

 

Morpheuz trackt Schlafzyklen.

Morpheuz trackt Schlafzyklen.

Für die Schlafüberwachung mag man Morpheuz bemühen, das eine übersichtliche Statistik erstellt. Die Daten werden in der App auf dem Smartphone angezeigt und lassen sich in Zusammenspiel mit der kostenpflichtigen App Smartwatch Pro automatisch in Apples Healthkit übertragen. Der Smart Alarm soll es ermöglichen, einen nicht aus dem Tiefschlaf zu wecken sondern einen geeigneteren Zeitpunkt zu finden. Hierfür kann der Anwender einen Zeitraum festlegen. Der Weckvorgang geschieht über Vibration, einen Lautsprecher besitzt die Uhr ja nicht.

 

In der Pebble-App lässt sich unter Morpheuz das "Schlafergebnis" nachvollziehen.

In der Pebble-App lässt sich unter Morpheuz das „Schlafergebnis“ nachvollziehen.

Watch Out: Pebble Time

Die Pebble Time soll einige der Kritikpunkte richten: Das E-Paper-Display wird Farbe bekennen, auch wenn es lediglich 64 Farben darstellen kann. Die Pebble Time wird schlanker sein, ein Mikrofon besitzen und ungefähr die gleiche oder sogar eine längere Akkulaufzeit bieten. Erste Modelle sollen im Mai verschickt werden, die Steel-Variante der Pebble Time frühestens im Juli. Ein zweiter Schwung folgt jeweils einen Monat später. Gespannt darf man zudem auf „intelligente Armbänder“ von Fremdherstellern sein, die den Funktionsumfang beispielsweise um Telefonie erweitern könnten. Pebble stellt für Entwickler hierfür ein Budget zur Verfügung.

 

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Fazit

Ich brauchte einige Zeit, bis ich mit der Pebble warm wurde. Das hat mehrere Gründe: Es war ungewohnt, wieder eine Armbanduhr zu tragen. Das Äußere ist in meinen Augen wenig attraktiv, das Display erinnert mich an alte Monochrom-Darstellungen aus Atari ST Zeiten. Die eigentliche Kernfunktion, sich Mitteillungen vom Smartphone auf die Pebble schicken zu lassen, erweist sich schnell als ziemlich praktisch. Für mich wäre das allerdings kein zwingender Kaufgrund, was bei Smartphone-Vielnutzern aber anders aussehen könnte.

Dass ich die Pebble dann doch noch zu schätzen lernte, liegt am Eco-System und der Offenheit der Uhr. Es dauert nur ein wenig, die für sich passenden Programme und Watchfaces herauszufiltern. Trotz aller Vorurteile, die ich bisher gegenüber Smartwatches hatte: Inzwischen kann ich nachvollziehen, warum viele Anwender auf ihre Pebble schwören.

Gewinne eine Pebble Steel! [Update]

Du möchtest eine Pebble besitzen? Wir verlosen ein frisches Exemplar der Pebble Steel unter allen Leserinnen und Lesern, die einen Kommentar zu diesem Artikel bis zum 12. April 2015 schreiben und folgende Frage beantworten: Wie sieht die Zukunft der Smartwatch aus, werden sie bald ebenso unverzichtbar sein wie Smartphones heute für die meisten Anwender? Die Gewinnerin oder der Gewinner wird dann zeitnah bekanntgegeben.

[Update 14.4.2015]

Der glückliche Gewinner ist „Tom Phobos“ und erhält die Tage die Pebble Steel.

Allen Teilnehmern am Gewinnspiel möchte ich herzlich für die interessanten und teilweise sehr kreativen Antworten danken!

 

Du kannst die Pebble oder Pebble Steel auch bei uns im Shop bestellen, der Preis liegt aktuell bei 129,99 respektive 199,99 Euro. Ein optionales Edelstahl-Armband zusätzlich zum Lederarmband für die Pebble Steel kostet 29,99 Euro.

 

 

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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126 Antworten auf Pebble und Pebble Steel im großen Test (mit Gewinnspiel) [Update mit Video]

  1. Ich vermute, dass eine Smartwatch in einige Zeit wohl öfters zu sehen sein wird. Es kann recht schnell gehen (sprich, 2-3 Jahre) oder noch 5 Jahre dauern, aber irgendwann wird eine solche Uhr nicht nur kleiner und funktionaler, sondern auch flacher sein 🙂 Zudem wird Google Now, Siri & Co vermutlich auch immer besser und so manch ein System auch einfacher zu nutzen sein. Ob nun eine Smartwatch für jeden etwas ist.. muss jeder selbst wissen. Ich hätte schon gern eine, ob nun Moto 360, Pebble oder die von Sony (SW3 mit GPS), aber nach vielem überlegen und ausprobieren hab ich mich entschieden, mal auf die nächsten Generationen zu warten.. dürfte ja nicht mehr so lange dauern, bis alle ihre neuen Varianten auf den Markt werfen und Android Wear wird hoffentlich auch noch besser (Google Fit sollte man auch dringend noch mal überarbeiten..). 🙂

  2. Ich denke SmartWatches werden mal einen so wichtigen Stellenwert wie Smartphones haben, aber nicht in absehbarer Zeit. Wenn man mit ner SmartWatch unabhängig von einem Smartphone durch den Tag kommt. Bisher fehlt mir da von außen betrachtet oft die Selbstständigkeit der SmartWatch. Aber ich bin gespannt wie es weiter gehen wird.

  3. avatar peterbauch sagt:

    In nächster Zeit werden Smartwatches nur ein Gadget sein, ohne produktiven Mehrwert. Eventuell ändert sich das, wenn sie unabhängig vom Smartphone werden und weitere Anwendungsmöglichkeiten hinzukommen. Vielleicht kann man sie mal irgendwann zur Überwachung technischer Systeme gebrauchen (geben Alarm, wenn sich bestimmte Parameter ändern) oder ähnliches.
    Auf jeden Fall gibt es noch Potential. 🙂

  4. avatar Andreas sagt:

    Die Smartwatches werden auf lange Sicht die geschicktere Altenrative zu Dingen wie Google Glass sein. Man muss nicht etwas im Gesicht tragen, was man gar nicht benötigt und eine Uhr tragen eh viele Leute. Ich befürchte aber, dass für viele die SmartWatch nur ein weiteres Distinguierungsmerkmal sein wird, jedenfalls so lange bis jeder eine hat. Dann steigen die Leute von der goldenen iWatch wieder auf die Rolex um, die bis dahin dann vielleicht auch Smart sind. Teure Uhren waren aber lange Zeit auch Wertanlagen. Dies wird sich mit den Smartwatches ändern, denn spätestens nach 2-3 Jahren gibt es das neueste, bessere Modell mit mehr Farben, mehr Funktionen und mehr Gimmicks.

    Ich hätte sicher viel Spass an einer Pebble, glaube aber, dass sie sich bei mir einen richtigen Zweck erst erarbeiten muss. Auf den Versuch würde ich es aber gerne ankommen lassen. 🙂

  5. avatar Tobbi sagt:

    Ich glaube sie werden nicht so unverzichtbar werden wie die Smartphones aber durchaus künftig einen großen Anteil besonders an jüngeren Handgelenken ausmachen.
    Man erkennt ja auch, dss Smartphones immer größer werden – da kann ne SmartWatch einfach (aus logischen Gründen) nicht mithalten. Für Nachrichtenticker oder Tweets lesen aber allemal interessant.

  6. avatar Micha sagt:

    Ich denke das Sie vielleicht irgendwann das Smartphone ersetzen werden, bis dahin werden sie sich nich durchsetzen.

  7. avatar Thorsten Drescher sagt:

    Ich gehe davon aus, das Sie einen ähnlichen Stellenwert wie Smartphones einnehmen werden. Wann das sein wird, hängt von den Funktionen der Smartwatches ab.

  8. avatar Alexander sagt:

    Ob und wann es eine Zukunft für SmartWatches gibt, wird wahrscheinlich wieder an Apple liegen. Bis auf die Pepple hat sich bisher keine SmartWatch durchgesetzt. Und von durchsetzten kann hier auch nicht die Rede sein.Warum? Weil der Mehrwert einfach noch viel zu gering. Zusätzlich kommt bei den Android Uhren dazu, dass die Bedienung nicht ausgereift ist. Hier sind andere Konzepte gefragt und, so wie es Apple macht, könnte, muss aber auch nicht, ein besserer Ansatz sein.
    Auch ist meiner Meinung nach, die Technik noch nicht so weit für eine „echte“ SmartWatch. Gehäuse zu klobig, Display in der Sonne oft nicht mehr gut ablesbar und von der Akkulaufzeit müssen wir gar nicht erst reden.
    Ich kann mir zwei Zukünfte gut vorstellen:
    1. Auch die Apple Watch kommt nicht gut an und die SmartWatch wird ein Nieschenprodukt bleiben.
    2. Die Technik wird besser und es kommt ein SmartWatch Boom.
    Wir werden sehen.

  9. avatar Nils W. sagt:

    Ich nutze die erste Pebble seit geraumer Zeit und kann sagen, dass sie sich im Alltag absolut bewährt gemacht hat. Das Handy ist immer auf lautlos und ohne Vibration gestellt. Kommt nun ein Anruf oder eine Nachricht merkt man es am Handgelenk und kann entscheiden ob es wichtig ist oder nicht. Auch der Empfangsradius ist recht groß – das Handy muss also nicht zwingend mitgenommen werden.
    Ebenso ist die Akkulaufzeit von einer guten Woche ausschlaggebend – man denkt gar nicht darüber nach ob und wann ich die Uhr wieder aufladen muss.
    Um auf die Frage zurück zu kommen:
    Ich denke es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob sich diese „Uhren“ in der Zukunft durchsetzen können. Eine Smartwatch die ich jeden Tag aufladen muss, erfüllt meines Erachtens nicht den Zweck wofür sie gedacht ist. Die Pebble kann sich dahingehend durchaus im Alltag beweisen und ist (in meinem Fall) gar nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Ob es sich durchsetzen wird, dass ich mit der Uhr auch telefonieren kann / muss wie bei Knight Rider ist schwer zu sagen – in diesem Fall würde ich doch eher das normale telefonieren vorziehen.
    Ein weiterer Punkt ist der Einsatzort – gerade in lauter Umgebung bekomme ich das klingeln eines Handys nicht unbedingt mit. Das vibrieren der Pebble am Handgelenk aber auf jeden Fall. Für mich auch ein klarer Pluspunkt einer solchen Smartwatch.

  10. avatar Thomas sagt:

    Die Smartwatch wird innerhalb von wenigen Jahren genau so häufig im öffentlichen Leben zu sehen sein wie Smartphones. Die erste marktreifen Produkte wie die Pebble haben bereits achtbare Erfolge erzielen können (Es wurden bereits über eine Million Pebble Smartwatches verkauft!). Durch Anbieter wie Apple wird das Interesse an dieser Produktbranche stark ansteigen. Die dadurch wachsende Konkurrenz führt zwangsläufig zu besseren und günstigeren Produkten, die sich schnell verkaufen werden.

  11. avatar Jo sagt:

    Das ist tatsächlich die einzige Smartwatch die ich besitzenswert finde.

  12. avatar Daniel Will sagt:

    Ich denke schon, dass in Zukunft mehr und mehr Leute Smartwatches tragen werden. Da die Funktionen zunehmen werden, wird sich der Sinn auch für mehr Leute eröffnen.
    Derzeit verhält es sich wie mit dem iPad. Am Anfang haben alle darüber gelacht und keiner wusste, was man damit machen sollte. Heute gibt es unzählig viele Tablets auf dem Markt.

  13. avatar Kathrin D sagt:

    Selbst durfte ich im letzten Jahr ein Produkt von Samsung ausprobieren. Gerade beim Sport (z.b Joggen und Musik hören, Anrufe entgegen nehmen, Trainingsverlauf überprüfen) ist die die Uhr am Handgelenk wirklich praktisch. Gekauft habe ich sie mir nach Ablauf der Probezeit trotzdem nicht. Die Gründe: Der Preis wog die Benefits nicht auf und die kurze Lebensdauer des Akku.

    Fazit: Die Idee der Smartwatch hat Potenzial, ist aber momentan noch nicht marktfähig genug um sich durchzusetzten. Wenn die Geräte mit längerer Nutzdauer und niedrigeren Preisen angeboten werden, könnten sie eine sinnvolle Ergänzung für Smartphone Nutzer darstellen, die ihre Geräte on-the-run benutzten.
    Gerade in der Werbung (POS, Location based Marketing) oder beim mobilen Bezahlvorgang wäre eine größere Verbreitung der Smartwatch übrigens auch auf der Unternehmensseite vorteilhaft,
    ..

  14. avatar flydroid sagt:

    Smartwatches werden die Uhr wieder alltäglich machen.
    Dabei werden wohl vor allem die Watches mit einem eher klassischen Äußern
    erfolgreich werden.
    Armbanduhren waren schon immer ein Accessoires mit der da die Technik immer kompakter wird
    ist das nur eine logische Entwicklung das auch die Uhren von der Technik profitieren.

  15. avatar Lars L. sagt:

    In der nahen Zukunft werden Smartwatches bei weitem nicht so erfolgreich werden wie Smartphones. Die derzeitigen Modelle bieten nur einen begrenzten Mehrwert, sind nicht sinnvoll eigenständig benutzbar und auch meist nicht so attraktiv gestaltet, dass man sie als Schmuckstück tragen könnte. Trotzdem wird die Verbreitung langsam anwachsen.

  16. avatar Marco sagt:

    Ich danke die Smartwatch Revolution wird sich auf jeden fall durchsetzen aber auch eben diese ist noch in den Kinderschuhen. Die Pebble ist ein gutes Beispiel wie es gehen kann. Grade die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen und so lange sei bei anderen Smartwatches nur ein Tag hält werden sich diese auch nicht durchsetzten! Ansonsten empfinde ich es als unheimlich Praktisch das Handy in der Tasche zu lassen und sofort über das Handgelenk zu sehen was los ist.

  17. avatar Stefan sagt:

    Dass Smartwatches ganz „gewöhnlich“ werden, kann ich mir gut vorstellen, allerdings muss dafür die Stromversorgung noch deutlich besser werden …

  18. avatar Brezel sagt:

    Die Smartwatch bleibt für eine ganze Zeit noch ein Gimmick. Entscheidend ist ganz klar, ob (oder eher wann) entscheidende Verbesserungen bei der Akkulaufzeit oder Handhabung vorgenommen werden können. Ferner überzeugt mich bisher kein Interface. Die Bedienung ist für echte Interaktion schlicht zu limitiert.

    So lange ich nicht auf ein Smartphone verzichten kann, sehe ich bis auf eine einfache Benachrichtigungsfunktion keinen Vorteil. Schlicht was bietet mir eine Smartwatch, wenn die Kommunikation eigentlich nur in eine Richtung und im Systemverbund geht? Wenn ich eine Nachricht (in Schriftform) beantworten will muss ich zum Smartphone greifen. Wenn ich telefonieren will -> Smartphone. Bild anschauen -> Smartphone. Webseite -> Smartphone.

    Aber wir werden in den kommenden Generationen verschiedenartige und teilweise vielleicht auch geniale Lösungsansätze hierfür sehen. Ich sage es braucht noch zwei Produktzyklen bis zu einer breiteren Verbreitung, die aber nie die Reichweite von Smartphones ersetzt. Außer sie ersetzt das Smartphone gänzlich.

  19. avatar Chris sagt:

    In naher Zukunft wird es die Uhr nicht ersetzen.
    Wenn das „Smartphone“ integriert würde und man zB über Headset telefonieren kann, dann könnte eine Smartwatch Smartphone und Uhr ersetzen.

  20. avatar DasBausV sagt:

    Smartwatches werden erst dann unverzichtbar, sobald sie auf das Smartphone verzichten und komplett eigenständig werkeln können. Wieviel Technik soll man noch mit sich herumschleppen? Beispiel Joggen: Bluetooth-Brustgurt, Fitness Armband, Bluetooth Kopfhörer und Smartphone. Bissel viel, oder ;)?
    Erst wenn es eine vernünftige Möglichkeit gibt, das Smartphone daheim lassen zu können, macht es Sinn. Bis dahin ist es auch keine „Smart“watch, sondern lediglich ein Zusatzdisplay für’s Smartphone. Im Fall der Apfel-Uhr dazu noch übertrieben teuer, hässlich und muss alle 8 Stunden aufgeladen werden ^^

    My 2 cents

  21. avatar Pelle Schürmann sagt:

    Smartwatches werden meiner Meinung nicht in dieser Form und nicht in absehbarer Zeit den Markt erobern, sondern vermutlich eher sowas wie smartglasses oder chips die sich mit dem Körper connecten lassen und so den Menschen langsam aber sicher zu einer Art „Cyborg“ werden lässt. Bis es soweit ist wird das Smartphone den Markt dominieren und auch noch einige Innovationen für uns bereithalten 🙂

  22. avatar derflo sagt:

    Smartwatches sind nette Spielereien, aber nichts notwendiges. Wobei man das auch über das Smartphone gesagt hatte. 🙂

  23. avatar Yunus sagt:

    Es kommt drauf an. Denn je besser die Funktionalität einer SmartWatch ist, also wenn diese umfangreicher und benutzerfreundlicher werden, desto höher wird sie an Stellenwert im alltäglichen Leben, wie das Smartphone, haben. Auch der Preis sollte dann dementsprechend angemessen sein.

  24. avatar Jens sagt:

    Die Smartwatches werden in einigen Jahren wieder in der Versenkung verschwinden. Warum aufs Handgelenk starren wenn man auch modische Brillen mit Augmented-Reality haben kann. Da nun ein paar Infos zusätzlich einzublenden sollte kein Problem sein.
    Nur die Mode muss sich dann etwas anpassen. Auch nicht Brillenträger wollen dann in den Genuß der erweiterten Realität kommen und werden Brillen ohne Sehstärke tragen.
    In meinen Augen geht der Trend weg vom Handgelenksschmuck hin zur verbesserten Wahrnehmung der Umwelt durch ein Nasenfahrrad ^^.

  25. avatar Victor sagt:

    Natürlich wird die Smartwatch immer mehr an Bedeutung gewinnen.

  26. avatar Thorsten sagt:

    Ich denke SmartWatches werden nicht so einen Stellenwert wie Smartphones haben.

  27. avatar Arne sagt:

    Kann mir nicht vorstellen das sich die Smartwatches durchsetzen, ggf. wenn sie das Handy vollkommen ersetzen könnten vorher nicht.

  28. avatar JanM sagt:

    Ich denke, dass Smartwatches in nächster Zeit noch eher ein Nerd-Spielzeug bleiben werden.. Der Zugewinn für Otto-Normal-Nutzer ist einfach noch zu gering. Außerdem schreckt das Design der im Moment verfügbaren Smartwatches sicherlich manchen Käufer ab. Dazu kommt noch, dass viele Smartwatches bisher furchtbar zu bedienen sind – die Apple Watch dürfte das etwas ändern, aber hier schreckt zusätzlich zum oben genannten auch der Preis ab.
    Wenn Apple mit der zweiten oder dritten Version der Apple Watch ein schönes Design, gute Akkulaufzeit, und vorallem gute Apps mit sinnvollem Nutzen bringt (und natürlich die anderen Hersteller nachziehen), dann glaube ich aber, dass Smartwatches genauso normal werden wie Smartphones heute sind.

  29. avatar Sebastian L. sagt:

    Ich glaube, dass es da noch etwas dauern wird. Erst müssten die Akkus eine längere Zeit durchhalten. Wenn es an die vier Wochen pro Aufladung geht, würde der Markt doch besser dastehen.

  30. avatar Pawel K. sagt:

    Es ist schwer abzuschätzen wie sich die Situation entwickelt. Derzeit finde ich bereits eine Menge nützlicher Funktionen in der Pebble und kann mir sehr gut vorstellen die Uhr im Dauereinsatz zu haben, dennoch möchte ich nicht ständig die Batterie aufladen müssen, so lande das Problem nicht gelöst wird, glaube ich kaum dass die Uhr sich durchsetzen wird, hoffe dennoch dass ich mich in diesem Punkt irre.

  31. avatar Keule sagt:

    Ich denke Smartwatches werden kurzfrsitig ein Nieschenprodukt bleiben, aber vielleicht mittelfristig mehr und mehr Verbreitung finden.
    Wenn das Design und der Preis stimmt, sowie die Vielfalt wächst und die Akkulaufzeit brauchbar ist, könnte die Smartwatch, ebenso wie Smartphones, bei den Konsumenten ankommen.

  32. avatar Robert sagt:

    Ich gehe davon aus, das die Smartwatch als Zusatz zum.Smartphone scheitern wird. Eher werden die Telefonie Funktionen mit in die Watch integriert. Aber eher geb ich Google Glass und VR den Vorrang und denke, das wir diese öfter sehen werden als die Smartwatch.

  33. avatar Hans sagt:

    Solange die modernen Watches nicht deutlich energieeffizienter arbeiten und zumindest 4-5 Frage neu normalem Gebrauch durchhalten, werden sie sich nicht durchsetzen.
    Es reicht schon immer sein Smartphone zu überwachen, dass ihm nicht der Saft ausgeht.

  34. avatar Dirk sagt:

    Ich denke, dass Smartwatches zwar ein gewisses Uhrensegment ersetzen werden, wohl aber kaum das Smartphone an sich. So wie Tablets den PC ergänzen, bei manchen ersetzen aber nicht insgesamt verdrängen.

  35. avatar Rüdiger M. sagt:

    Uch denke Smartwatches werden sich langfristig als Ergänzung durchsetzen. Allerdings müssen dafür die Akkuprobleme gelöst werden – ich lade schon täglich meinen Tablet und mein Habdy auf, ein drittes Gerät mit ähnlich kurzer Akkulaufzeit brauch ich nicht.

  36. avatar Jörg sagt:

    Ich denke auch dass sich smartwatches durchsetzen werden. Allerdings muß erst das Problem mit der Akkulaufzeit gelöst werden. Da ich noch keine Pebble in Benutzung habe , wäre es schon reizvoll dieses Mal ausprobieren zu können. Macht weiter so!

  37. avatar Tom Phobos sagt:

    Ich besitze nun seit ein paar Monaten die erste Pebble (die ich gerne gegen eine Pebble Steel upgraden würde 😉 ). Wie schon jemand schrieb ist sie einfach eine praktische Ergänzung zum Smartphone. Ich empfange damit bspw. WhatsApp-Nachrichten und kann direkt schauen, ob sie wichtig ist oder warten kann, bis ich das nächste Mal das Smartphone aus der Tasche hole. Ebenso bekomme ich Anrufe durch die Vibration am Handgelenk eher mit als vorher, wo ich so manchen Anruf verpasste.
    Ich selber schwankte beim Kauf zwischen der Pebble und der LG Watch R. Aufgrund der Größe, der Akkulaufzeit und vor allem aufgrund des günstigen Ladekabels (bin öfters unterwegs und will nicht immer eine Dockingstation mitnehmen) habe ich mich dann für die Pebble entschieden.
    Für die Zukunft denke ich mal, daß die Smartwatch das Smartphone nicht ersetzen, sondern eher ergänzen wird. Anrufe direkt per Smartwatch würde ich persönlich jetzt nicht nutzen (Anrufe per Freisprechen auf dem Handy in der Öffentlichkeit finde ich genauso nervig), aber sei es als Nachrichtenzentrale, zum schnellen Beantworten von Messages, kleinen Spielen oder auch nur als Timer hat die Smartwatch ein ziemlich großes Potential im Markt. Nur die Akkulaufzeit müssen die meisten Hersteller von Smartwatches noch in den Griff bekommen, dann steht einer weiteren Verbreitungan an sich nichts mehr im Wege,

  38. avatar James sagt:

    Noch sind SmartWatches ein lustiges gimmick. Ich selbst spiele zur Zeit mit einer Moto360 rum, aber den wirklichen Sinn habe ich dahinter noch nicht erkannt. Das große Problem ist dabei die Akkulaufzeit und die zwingende Verbindung zum Smartphone. Durch die Bluetooth Verbindung wird zum einen der Akku des Handys schnell entleert und zum anderen hält natürlich auch der Akku der Uhr kürzer.
    Die Macher der Pebble haben erkannt, dass die Akkulaufzeit essentiell ist, jedoch auf Kosten des Displays.
    Für die kalte Jahreszeit ist es doch recht entspannt eine Smartwatch zu besitzen, die die wichtigen Infos anzeigt, so spart der kältegeplagte Nutzer seine Hände durch das Benutzen des Smartphones den eisigen Temperaturen auszusetzen.

    Sobald die Akkulaufzeit verlängert wird und eine autarke Kommunikation mit der Uhr möglich ist, wird sich die Smartwatch durchsetzen. eventuell dann in Kombination mit den Google Glasses als erweitertes Display und für einfache Telefonie.

    So und nun genug von meinen Gedanken, gebt mir eine Pebble zum spielen 😉

  39. avatar Christian sagt:

    Im Moment noch eher als Spielzeug anzusehen, werden Smartwatches in einiger Zeit wohl einen Grossteil der Funktionen heutiger Smartphones uebernehmen koennen. Hauptmanko ist meines Erachtens im Moment noch die sehr begrenzte Akkulaufzeit.

  40. avatar mitja sagt:

    Ich glaube das die smartwatches sich durchsetzen werden. Müssen nur noch kleiner und besser designed werden. das ist den produzenten der smartwatches aber wohl klar wenn man die entwicklung betrachtet.

  41. avatar Danny B sagt:

    Sie werden unverzichtbar werden wie das Smartphone, sobald sie ein Smartphone akzeptabel ersetzen ! Ich denke aber nicht dass die Technik dafür schnell genug kommen wird. Denke nicht dass die Leute ne Uhr an den Kopf halten wollen um zu telefonieren & die meisten haben kein BT Headset. Headsets sind auch nicht unbedingt komfortable

  42. avatar Thore Soltau sagt:

    Nicht in den nächsten 3-4 Jahren, wenn allerdings die Miniaturisierung der Technik so weitergeht, werden wir in naher Zukunft wohl das gesamte Smartphone am Handgelenk tragen können, was zumindest diese Art der wearables verdrängen könnte.

  43. avatar Josie sagt:

    Ich glaube nicht, daß diese Uhren sich für jedermann durchsetzen werden. M.E. wird das Interesse sich auf eine Minderheit beschränken, die aus sportlichen oder sonstigen Gründen ein Interesse an der Selbstvermessung haben (Schritte, Herzfrequenz, Schlafrhythmus). In dem Bereich werden sie eher den Polar, Suunto etc Sportuhren den Rang ablaufen, weil die Vielseitigkeit und die Vernetzung einfach besser sind. Darüberhinaus wird es stark darauf ankommen, ob es in Zukunft viele Möglichkeiten geben wird, damit zu bezahlen und das wird maßgeblich von Apples Vorstößen abhängen.
    Daran glaube ich aber eher nicht. Eher wird der medizinische Bereich noch ausgebaut und es wird mehr Möglichkeiten geben, auch gleich Blutmessungen oder ein verbessertes Schlaftracking durchzuführen. So lange das preislich einigermaßen erschwinglich ist, wäre das auch meine favorisierte Anwendung.

  44. avatar DuckUndWeg sagt:

    Naja, es ist wie damals als die mauer viel, die ganzen ost deutschen stürtzten sich auf die monochromen digital uhren und nach ein paar monaten hatte auch keiner mehr lust auf den knight-rider look. Ich würde aber gerne ne zeitlang ne neue technik spielerei haben.

  45. avatar Christian G aus P sagt:

    sie werden nicht so populär wie die Smartphones aber sie werden stetig steigen….

  46. avatar Björn sagt:

    Ich glaube eine Smartwatch wird nur ein Luxusgadget bleiben, so lange sie auf weitere Geräte angewiesen sind. Erst wenn sie eigenständig werden und vielleicht das Smartphone ersetzen wird die Smartwatch auch mehr Zuspruch finden und nicht nur ein Nieschendasein fristen.

  47. avatar Ralf Schmidt sagt:

    Bin mir nicht sicher, ob ich sie haben möchte. Daher ist es das Beste sie zu gewinnen

  48. avatar Björn E. sagt:

    Für mich sind Smartwatches noch nicht smart genug um mich zu einem Kauf zu bewegen. Ich lasse mich aber gerne von der Pebble vom Gegenteil überzeugen.

  49. avatar chewieb sagt:

    Ich denke, Smartwatches sind zunächst eine Ergänzung zum Smartphone. Solange sie nicht wesentlich längere Laufzeiten haben, werden sie sich nicht durchsetzen

  50. avatar Thomas Love sagt:

    Meiner Meinung nach bietet eine smartwatch keinen wirklichen Mehrwert. Klar kann man „schneller“ auf dem Handgelenk etwas nachgucken als auf dem smartphone in der Tasche. Aber dabei handelt es sich nur um ein paar Sekunden Ersparnis. Meine Prognose ist, dass erst noch abgewartet werden muss und in der Praxis geguckt werden muss was der Verbraucher wirklich mit einer smartwatch anstellen will. Es wird auf jedenfall spannend!

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