Photobombing – Ein bombastischer Trend!

Was bedeutet der Begriff Photobombing? – Definition eines Hypes

Photobombing – was zum Teufel passiert eigentlich denn da? Es ist ein Trend der aus den USA kommt und bedeutet, dass sich eine Person auf einem Foto freiwillig oder unfreiwillig in den Vordergrund drängelt bzw. die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht. Die neueste Technik und das Internet machen es möglich dem Trend eine Plattform zu geben. Das Kuriose schlägt auf dem Foto wie eine Bombe ein!

Wen man sich beim Betrachten eines Bildes fragt „Wer ist der Typ da?“ oder „Sag mal, was macht dieser Hund hier eigentlich?“ oder „Schau mal was da hinten auf dem Bild passiert!?“, dann ist man schon nahe dran an der Bombe. Das Phänomen Photobombing zeigt oft skurrile Szenen und deplatzierte Aktivitäten im Kontext eines Fotos. Dabei ist es völlig unabhängig ob es am roten Teppich passiert, bei einer Betriebsfeier oder auf einem privaten Urlaubsfoto. Zu jeder Zeit kann eine „Foto-Bombe“ entstehen und es gibt sie in allen möglichen Varianten. Gerade durch eine Fülle von Smartphone-Kameras und Geräten wie Tablets, die zu jeder Zeit Aufnahmen ermöglichen und Fotos via Internet verbreiten können, sind Photoboming-Schnappschüsse schnell für die Ewigkeit festgehalten.

Sogar George Clooney hat’s gemacht – „Foto-gebombt“

Selbst in der Traumfabrik Hollywood ist Photobombing ein großer Trend. Wird gerade hier auf dem roten Teppich oft penibel auf Fotos und dessen Wirkung und Auswirkung viel Wert gelegt, gibt es hier erste Promis, die vor einer Foto-Bombe nicht zurückschrecken. Benedict Cumberbatch bei U2, Gabourey Sidibe bei Jake Gyllenhaal und sogar George Clooney haben es getan. Das Clooney-Bild ist relativ bekannt und zeigt ihn hinter Steven Spielberg und Jerry Seinfeld bei der N.Y.C. Gala. Celebs Photobombing oder Celebrity Photobombs liest man dann in einschlägigen Newsportalen der Glamourwelt!?

Der Teufel steckt im Foto-Detail

Bei einem Bild mit derartiger inhaltlicher Brisanz sind natürlich stets Emotionen mit im Spiel. Verwunderung, Entsetzen, Belustigung bis hin zu einem Lachanfall können diese beim Betrachter auslösen. Ist die Foto-Bombe einmal gezündet und (ge)platzt(ziert), ist der nächste Klick-Kick nicht mehr weit. Finden andere das Bild auch so lustig wie ich? Haben sie das Bild schon gesehen? … und schon geht es mit dem Bild ab ins World Wide Web. Was früher zu Zeiten der analogen Fotografie und ohne die Möglichkeiten viraler Verbreitung im Internet oft in der Schublade verschwand, aussortiert oder gar vernichtet wurde, hat heute die Möglichkeit überall auf dem Globus auf Interesse zu stoßen. Unterhaltungsfaktor inbegriffen! Durch Social Media, quasi verschiedenster Internettechnologien und digitale Medien wie News-Portalen, Facebook, Twitter & Co., ist es möglich in kürzester Zeit ein Bild um die Welt gehen zu lassen.

Ein tierischer Spaß-Vogel

Nicht nur Personen können hier Emotionen auslösen und Foto-Bomber sein: Auch ein Gegenstand wie zum Beispiel ein Baum, der einem aus dem Kopf wächst, weil man (un)günstig vor einem steht, kann hier erheiternd wirken. Vor allem jedoch schaffen es unsere tierischen Freunde im unpassenden Augenblick auf das Foto zu gelangen. Ob springend, liegend, ein dümmliches Gesicht machend und sich dabei über die Zweibeiner wundernd, was diese so alles in den Fotokasten bekommen wollen. Im Nachhinein sind sie immer ein Hingucker wert. Was zuerst unpassend erschien, ist dann der richtige Moment einer lustigen Fotobombe auf vier Beinen. Von skurril bis unglaublich ist die ganze Palette tierischer Photobombing-Stars vertreten.

Videobombing – Die Bombe im Video

Eine derartige visuelle „Sprengkraft“ ist nicht nur auf den Schnappschuss beschränkt. Auch Videos können zu einer „Videobomb“ werden. Videobombing ist daher ein verwandter Begriff und bezieht sich vom Inhalt her analog auf Photobombing; nur eben mit bewegten Bildern. Bekannte Beispiele hierfür sind sehr oft in Nachrichtenvideos zu sehen. Ein SprecherIN befindet sich live vor Ort und berichtet über ein Ereignis und urplötzlich erscheinen Menschen im Hintergrund des Berichts und grüßen, winken, machen faxen oder andere Andeutungen. Das kann mitunter so weit gehen, dass der ReporterIN geküsst oder gar aktiv vom Video-Bomber sprechend in den Sport eingegriffen wird. Vor allem bei Liveübertragung ist da nix mehr zu schneiden!

BEST NEWS VIDEOBOMBS EVER auf YouTube

Auch vor politischen Statements macht Photoboming und jene Videobombs nicht Halt. Ob mit Anonymous-Maske, einem Plakat gegen oder für „irgendewas“ oder dem Echovieren seiner Meinung, es kommt zur Interaktion im Bild bzw. Bewegtbild und löst damit unterschiedliche Reaktionen aus. Ähnliche Szenerien der Überraschung schleichen sich natürlich auch in so manches Video aus dem Privatbereich ein, wie zum Beispiel bei einer Familienfeier. Da passiert im Hintergrund etwas, was viel mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als die Person, die gerade gefilmt wird. Somit hat auch das größte Videoportal YouTube so manche Video-Bombe in petto. Schnell kann hier ein YouTube-Video – im wahrsten Sinne des Wortes – wie eine Bombe beim Publikum einschlagen und „bombastische Klickzahlen“ hervorrufen. Der Fun-Faktor bestimmt jedoch auch hier sehr oft die virale Tragweite.

Gefahr beim Photobombing

Die Sprengkraft, die hinter einem Photobombing oder Videobombs steht, kann gewaltig sein. Entweder im Augenblick des Bombings oder im Nachgang bei virulenter Verteilung. Die Aktion, vor allem mit Absicht, ist schon sehr dreist und mitunter findet so mancher die Aktion überhaupt nicht witzig. Der größte Teil dieser Fotobomben dient jedoch dem Amüsement des Betrachters. Wie alle Trends (denke da einer an Planking, Milking, Batmaning) wird Photobombing wahrscheinlich schon wieder auf dem Weg zum Trendchen sein und findet irgendwann als Begriff einen Platz im Lexikon.

Ein lustiger Trend ist es auf jeden Fall. Kommt er zwar offiziell aus Übersee, so ist dessen Existenz, wenn man genauer hinschaut – ein alter Hut. Der Unterschied zu heute und damals ist das Zeitalter der Digitalisierung. Eine Zeit in der alles interessant erscheint, gepostet wird und jedem seine ganz spezielle Plattform zur Verfügung steht. Und diese, kann heutzutage eben die ganze Welt sein, die zuschaut, auch wenn es noch so unwichtig ist. Möglicherweise lachen sich sogar die Aliens im Orbit über das Phänomen Photobombing und dessen Bilder kaputt und senden alsbald via Twitter den Alien hinter dem Alien?

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Über Jens Böhme

Hallo, ich bin Jens und arbeite bei notebooksbilliger.de im Online Marketing-Team. Als Online-Journalist habe ich schon einige Text-Signaturen im Web hinterlassen. Neben meiner Begeisterung für Technik & Internettechnologien bin ich großer Fan von Adventures. Mein digitales Leben begann mit dem C64 und dem Amiga500. Zudem liebe ich Literatur. Ach übrigens: Guybrush Threepwood lebt!
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2 Antworten auf Photobombing – Ein bombastischer Trend!

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  2. avatar Raffael sagt:

    Die spontanen Photobombs sind eigentlich die lustigsten. Bin eh kein großer Freund von gestellten Bildern. Daher sind mir die spontanen Tier-Bilder am liebsten. Zumal den Tieren nicht mal bewusst ist, wenn sie Hochzeit-Fotos zerstören 😀

    Siehe das Lama:
    http://www.netzwelt.de/buzz/15.....bombs.html

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