Privatsphäre-Software F-Secure Freedome: Die Freiheit geb ich mir [Test und Gewinnspiel]

Privatsphäre-Software F-Secure Freedome: Die Freiheit geb ich mir [Test und Gewinnspiel]

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Werbetreibende, Hacker, die NSA – alle wollen an unsere Daten. Die Bedrohung durch Viren, Tracking und Phishing ist nicht nur real, sondern auch kompliziert. Mit der Sicherheitssoftware Freedome bietet F-Secure eine Komplettlösung an, die die Privatsphäre auf Desktop-PCs und Mobilgeräten zuverlässig wahren soll. Das Programm verschlüsselt den Datenverkehr, spürt Malware auf und täuscht einen virtuellen Standort vor. Die Bedienung ist denkbar simpel. Wir haben das Privatsphäre-Paket getestet und verlosen 25 Codes für eine Ein-Jahreslizenz von F-Secure Freedome, nutzbar auf drei Endgeräten.

Mach’s besser mit: Unsichtbar surfen dank verschlüsselter VPN-Verbindung

F-Secure Freedome greift auf die Verbindungseinstellungen von Computer, Tablet und Smartphone zu und richtet automatisch ein VPN (Virtual Private Network) mit einer F-Secure Cloud ein, über die bei aktiviertem Schutz die komplette Internetkommunikation läuft. Die über das VPN vermittelte Datenmenge ist seitens F-Secure unbegrenzt. Freedome verschlüsselt die Daten, sodass selbst erfolgreiche Log-Versuche durch Dritte nur unverständlichen Datensalat erbeuten würden. Auch in öffentliche WLANs kann man sich dank der Verschlüsselung bedenkenlos einklinken.

Die App maskiert die eigene IP-Adresse und blockiert Tracking durch Cookies und Spyware, sodass Webseiten nicht unbefugt Daten über den Nutzer sammeln können. Ein integrierter Browserschutz warnt vor dem Besuch schädlicher Websites, die Malware verbreiten oder auf das Phishing von Kreditkartennummern und Passwörtern abzielen. Mobilgeräte profitieren von der Funktion App-Sicherheit, die nach versteckten Viren in Apps scannt.

Datensicherheit aus Finnland

Wie immer bei VPN-Lösungen verschiebt man sein Vertrauen, das man sonst über seine sämtlichen Internetaktivitäten von Google über Facebook bis zu Amazon breit streut, auf den VPN-Anbieter, der die gesamte Kommunikation bündelt und verschlüsselt. Die F-Secure Corporation ist eine finnische Softwareschmiede mit Sitz in Helsinki, die seit 1988 Virenscanner, Anti-Spyware und Verschlüsselungssoftware anbietet. F-Secure steht solide da, hat den Ruf, viel Know-how zu versammeln und schnell auf neue Bedrohungen zu reagieren. Gut, über den Einsatz von David Hasselhoff als Werbefigur für Freedome, weil er einst einen Song mit dem Wort „Freedom“ im Titel gesungen hat, kann man geteilter Meinung sein. Vielleicht war ja Mel Gibson als Freiheitsbotschafter zu teuer.

F-Secure legt Wert darauf, dass der Nutzer zuverlässig anonym bleibt – auch gegenüber F-Secure. Das Unternehmen betont, dass es die über VPN laufenden Inhalte nicht mitliest und keine Kundendaten auf den F-Secure-Servern speichert.

Teleportation auf Knopfdruck: Virtueller Standort

Sie hier, aber ihr Smartphone offiziell in Hongkong? Das vielleicht beeindruckendste Feature der Privatsphäre-Software ist der virtuelle Standort. Mit wenigen Klicks lässt sich der F-Secure-Server auswählen, über den das eigene Gerät mit der F-Secure-Cloud verbunden ist.

Dieser virtuelle Standort täuscht nicht nur einen falschen Aufenthaltsort vor, sondern ermöglicht es auch, Geoblockaden zu umgehen und an länderspezifische Inhalte zu gelangen. In unserem Test bekamen wir beim virtuellen Standort „Sachsen, Germany“ keinen Zugriff auf YouTube-Videos mit GEMA-Relevanz. Auch die Angebote von BBC iPlayer, einer Mediathek für Nutzer im Vereinigten Königreich, konnten wir nicht wahrnehmen. Nach einer Änderung des virtuellen Standorts auf London, die in weniger als 20 Sekunden vollzogen war, stellte beides kein Problem mehr da. Aber Achtung: Eine solche Umgehung ihrer Geoblockaden untersagen die meisten Anbieter in den Nutzungsbedingungen, jüngstes Beispiel ist der amerikanische Bezahlsender HBO. F-Secure Freedome bietet eine Auswahl von 17 virtuellen Standorten in 16 Ländern. Unter den deutschsprachigen Ländern fehlen bislang Standorte in Österreich und der Schweiz.

Simpel, sicher, pauschal

Die Bedienung von F-Secure Freedome gestaltet sich vorbildhaft einfach und intuitiv. Ein großer Knopf aktiviert und deaktiviert die Dienste der App. Anschaulich lassen sich einzelne Dienste einsehen und separat ein- oder ausschalten. Schade: Die App ist auf eine Hochformat-Nutzung ausgelegt und dreht sich nicht mit, wenn man etwa das Tablet bevorzugt im Querformat bedient. Freedome gibt stolz an, wie viele MB an Internetverkehr bereits verschlüsselt wurden und wie viele Webseiten und Tracking-Versuche blockiert wurden. Es fehlen allerdings Details. Welche Seiten wurden geblockt? Wo erfolgten die Tracking-Versuche? F-Secure begründet den Informationsmangel damit, dass es den VPN-Verkehr nicht mitloggt und damit auch keine Kenntnis über die besuchten Webseiten hat.

Der Preis der Freiheit: Beanspruchter Akku

Einige Nutzer von F-Secure Freedome monierten, dass die App für einen erhöhten Stromverbrauch auf dem Mobilgerät sorgt. Auch wir konnten bei aktiviertem Schutz eine geringfügig schnellere Entladung des Akkus feststellen. F-Secure verspricht, sich dieses Problems anzunehmen.

Langsamere Verbindung zu virtuellen Standorten

Die Verwendung einer VPN-Technik wirkt sich negativ auf die Übertragungsgeschwindigkeit aus, so auch bei F-Secure Freedome. Wir haben Freedome auf einem Notebook einem Ping-Test zu deutschen Websites und dem Ookla Speedtest unterzogen. Gegenüber deaktiviertem F-Secure (Ping 23 ms, 47,11 Mbps Download, 9,79 Mbps Upload) ist die Internetgeschwindigkeit bei aktiviertem F-Secure mit dem nächsten virtuellen Standort „Sachsen, Germany“ leicht verschlechtert (Ping 33 ms, 36,64 Mbps Download, 8,08 Mbps Upload). Deutlich ausgebremst wird man bei der Nutzung abgelegener virtueller Standorte. Das 15.000 Kilometer entfernte Melbourne in Australien ergibt beim Speedtest einen Ping von 768 ms, 6,32 Mbps Downloadgeschwindigkeit und nur 0,43 Mbps Upload-Geschwindigkeit. Das ist ein üblicher Wert bei der Verbindung mit geographisch weit entfernten Punkten. F-Secure weist darauf hin, dass der Downloadspeed immer noch ausreicht, um HD-Videos zu streamen. Freedome optimiert die Bandbreite, wenn es erkennt, dass große Dateien übertragen werden sollen.

Fazit: F-Secure Freedome

Mit F-Secure Freedome lässt sich schnell und simpel die Privatsphäre auf PC, Notebook, Tablet und Smartphone schützen. Die Bedienung ist nicht komplizierter als bei einem Toaster und die App gibt oberflächlich Feedback darüber, was sie tut. Der virtuelle Standort ist ein praktisches Feature zur Aufenthaltsmaskierung und für länderspezifische Angebote, sollte aber mit Bedacht gewählt werden, wenn man auf eine hohe Verbindungsgeschwindigkeit Wert legt. Es bleibt abzuwarten, ob F-Secure das Problem der verminderten Akkulaufzeit in den Griff bekommt.

Gewinne einen von 25 Codes für F-Secure Freedome

Mit dem Notebooksbilliger.de-Blog kannst du dich ganz einfach unter den Schutz von F-Secure Freedome stellen. Poste bis zum 12.05. einen Kommentar unter diesen Blogeintrag, in dem du beschreibst, wofür du die Wahl eines virtuellen Standorts nutzen würdest. Unter den Kommentierenden verlosen wir 25 Codes für eine Ein-Jahres-Lizenz von F-Secure Freedome zur Nutzung auf je drei Endgeräten.

 

F-Secure Freedome

  • Im Shop: F-Secure Freedome
  • Systemvoraussetzungen: Android 4.0.3+, iOS 7+, Windows 7+, ab Mai 2015 OS X-Kompatibilität
  • Datenträger: Softwaredownload von F-Secure, über Google Play Store oder App Store
  • Lizenz: 14-Tage-Demo, mit Code Lizenz für weitere 365 Tage

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Veröffentlicht von

Ich bin Redakteur, Autor und Game Designer und habe an Fantasy-Rollenspielen wie "Das Schwarze Auge: Drakensang" mitgewirkt. Wenn ich nicht gerade tippe, philosophiere ich über Hollywood-Filme, zocke am PC oder ertüchtige mich beim Hockey, Fußball und Wandern.

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