Produktvorstellung: ASUS Zenbook 14 OLED – Das beste Laptop-Display für unterwegs?
  • Display
  • CPU
  • RAM | Speicher
  • OLED. 2880x1800Px, 90Hz
  • AMD Ryzen™ 7 5825U
  • 16 GB RAM | 512 GB

Produktvorstellung: ASUS Zenbook 14 OLED – Das beste Laptop-Display für unterwegs?

Die Zenbooks von ASUS versuchen seit Jahren einen spannenden Spagat: Denn sie bieten Premium-Haptik und Features, beginnen aber dennoch schon in erschwinglichen Preisbereichen. Mit dem Zenbook 14 OLED kommt nun sogar die derzeit beste Display-Technik im 16:10-Formfaktor und mit 90Hz zu euch.

Das Testgerät besticht auch sonst mit High-End-Hardware: Ein AMD Ryzen 7 5825U sorgt mit acht Kernen für den Antrieb und wird von 16 GB an Arbeitsspeicher unterstützt. Dabei bleibt der Preis mit 1.099€* im Rahmen, was es für viele Notebook-Interessierte spannend machen dürfte.

ASUS Zenbook 14 UM3402YA Logo

Die genauen technischen Daten des Testgerätes findet ihr in der ausklappbaren Tabelle.

Technische Daten: ASUS Zenbook 14 OLED UM3402YA-KM067W
Display 14″, 16:10, OLED, 400 nits, entspiegelt
Auflösung &
Bildwiederholrate
2880×1800 Pixel (WQXGA+)
90 Hz
Prozessor AMD Ryzen 7 5825U
Grafik Radeon Graphics (integriert)
Arbeitsspeicher 16 GB LPDDR4X (verlötet)
Festplatte 512 GB NVMe SSD (M.2-Steckplatz)
Konnektivität WiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.2
Anschlüsse 1x USB-A 3.2 Gen 1
2x USB-C 3.2 Gen 2 (DisplayPort, Power Delivery)
1x HDMI 2.0b
1x microSD-Kartenleser
1x 3,5mm Klinkenanschluss
Akku Li-Ion-Akku mit 75 Wh
Eingabegeräte beleuchtete Tastatur
Touchpad mit Numberpad
Sound 2 Lautsprecher
Kamera 720p-Webcam mit AI Noise-Cancelling
Betriebssystem Windows 11 Home
Abmessungen 31,36 x 22,06 x 1,69 cm (B x T x H)
Gewicht 1,39 kg
Preis 1.099 Euro*
ASUS Zenbook 14 OLED bei uns im Shop

Design, Haptik, Handhabung: Klassisch, hochwertig und kompakt

Aber Interna sind ja beim Notebook-Kauf nicht alles. Design, Haptik und Handhabung sind je nach Anwendungsfall ebenso wichtig. Und traditionell überzeugen ASUS‘ Zenbooks hierbei in allen Belangen. Das ist beim neuen OLED-Modell nichts anders. Mit dem 16:10-Format bekommt ihr nun aber auch endlich einen Formfaktor geboten, den wir seit Jahren aus Apples MacBooks kennen.

So bleibt etwas mehr Platz auf dem Bildschirm und auch das Touchpad wächst minimal. In 14‘‘ -Größe ist es somit schön kompakt und bietet dennoch genügend Raum, um in Excel-Tabellen den Überblick zu behalten. Das Alu-Gehäuse bleibt dabei gewohnt verwindungssteif und fühlt sich einfach hochwertig an.

Die mattschwarze Variante, die wir hier im Test haben, macht auch optisch ordentlich was her und gefällt außerdem mit einigen Design-Details, wie dem ASUS-Logo auf dem Deckel und dem ZenBook-Schriftzug über dem Scharnier.

Letzteres setzt erneut auf „Ergolift“. Dabei wird das ZenBook beim Öffnen leicht emporgehoben und bietet somit eine angewinkelte Tastatur. Im Vergleich zum letzten Zenbook das ich persönlich testen konnte, wurden die Eingabegeräte hier deutlich verbessert. So besitzen die Tasten nun etwas mehr Hub und haben einen knackigeren Druckpunkt.

Außerdem ist der Tastenabstand etwas größer als bei den meisten anderen Notebooks. Beim Schreiben habe ich mich dann sogar des Öfteren dabei erwischt, wie ich mir dachte: „Mhm, das macht Spaß“ – was einem als übersättigtem Techniktester jetzt nicht allzu oft passiert. Eine gleichmäßige Beleuchtung, die ihr in zwei Stufen regeln könnt, hat das Keyboard obendrein.

Auch das Touchpad kann was. Wie gesagt, ist es größer als bei den 16:9-Vorgängern. Außerdem könnt ihr einen Nummernblock zuschalten und habt so fast eine Full-Size-Tastatur zur Verfügung. Die Glasoberfläche fühlt sich zudem schön samtig an und eine Deadzone gibt es nicht.

Auch längere Texte oder produktives Arbeiten gehen damit also echt gut. Normalerweise schließe ich an fast jeden Laptop schnell eine Maus an. Beim ZenBook hatte ich dieses Bedürfnis nicht.

Weniger herausragend ist dafür die Webcam. Seit Jahren meckere ich herum, dass fast alle Windows-Notebooks auf miserable 720p-Cams setzen, während jedes Budget-Smartphone mit etwas Besserem daherkommt. Für eine Windows-Webcam ist sie dennoch in Ordnung und gehört gerade beim Dynamikumfang zu den besseren Modellen. Das könnte auch an dem sogenannten 3DNR-Algorithmus liegen, der laut ASUS die Webcam optimieren soll. Egal, wie es zustande kommt, ein solides Bild ist in Zeiten vieler Videocalls definitiv eine gute Sache.

Eine schnelle Anmeldung via Windows-Hello-Erkennung bietet die Webcam aber nicht. Dafür gibt es einen fixen Fingerprintreader im Power-Button, der anstandslos und auf Anhieb funktioniert.

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Anschlüsse

Auch anschlussseitig erwartet euch eine üppige Auswahl – gerade für ein schlankes Ultrabook, muss sich der ASUS-Laptop nicht verstecken. Auf der linken Seite sitzt ein einsamer USB-Typ-A-Anschluss nach dem geläufigen USB 3.2 Gen.1-Standard. Damit lassen sich USB-Sticks oder externe SSDs mit bis zu 5 Gbit pro Sekunde betreiben.

Schnellere Anschlüsse gibt es auf der rechten Seite: Hier steht gleich zwei Mal USB 3.2 Gen.2 im USB-C-Format bereit. Damit sind immerhin 10 Gbit/S drin. Außerdem dienen die Anschlüsse zur Stromversorgung und können via DisplayPort-Funktion sogar gleich noch das Bild an ein externes Display übertragen. Habt ihr also einen Monitor mit USB-C-Power-Delivery, dann reicht ein Kabel für beides.

Ein HDMI 2.0b-Anschluss ist aber ebenfalls verbaut. Er kann Auflösungen bis zu 4K60Hz ausgeben und dient der schnellen Verbindung eines Fernsehers oder Monitors. Ein obligatorischer Klinkenanschluss für eure Anlage oder kabelgebundene Kopfhörer sitzt zum Glück auch noch im Zenbook. Bei einem Vorgängermodell wurde dieser sogar bereits einmal wegrationalisiert. Schön, dass er hier wieder dabei ist.

Ein MicroSD-Kartenleser rundet das gute Anschlussangebot ab. Mir persönlich wäre ein vollwertiger Port lieber gewesen, aber besser so, als gar nicht.

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Display

Bis jetzt liefert das Zenbook also, doch das echte Highlight kommt erst noch: Denn mit dem 90Hz schnellen und hochauflösenden OLED-Bildschirm vor der Nase, hatte ich während des Testens eine Menge Spaß. Keine Display-Technik ist derzeit auch nur annähernd dazu in der Lage, vergleichbare Bildqualität darzustellen.

Das liegt an den selbstleuchtenden Pixeln. Während alle anderen Konkurrenten auf LEDs setzen, die ein Hintergrundlicht benötigen, leuchtet bei OLED nämlich jeder Pixel für sich. Dadurch lassen sich enorm hohe Kontrastwerte und auch Farbverläufe besser darstellen. Für HDR-Inhalte, Bild- wie Videobearbeitung oder auch das „normale“ Surfen und Videos gucken im Netz ist das ein gewaltiger Qualitätssprung, der schwer in Worte zu fassen ist. Geht am besten einfach mal in einen Laden und schaut euch ein OLED-Display in Natura an.

ASUS Zenbook 14 UM3402YA Lifestyle 2

Einziger vermeintlicher Nachteil ist die Helligkeit: Hier sind die klassischen Hintergrundbeleuchtungen noch etwas besser, aber dunkel ist das Panel deswegen noch lange nicht. 400 nits werden versprochen – und auch erreicht. Damit könnt ihr auch in hellen Umgebungen auf dem glänzenden Display noch gut arbeiten.

Auch sonst ist der Formfaktor einfach gelungen. Neben der sehr hohen Auflösung hat ASUS nämlich die Bildwiederholrate auf 90Hz hochgesetzt. Das sorgt in Kombination mit der sehr schnellen Reaktion von OLEDs für ein ausgesprochen smoothes Scroll- und Ansprechverhalten, die sich eher mit 120Hz-LEDs vergleichen lässt.

Nach dem ganzen subjektiven Lob wollen wir die objektiven Werte nun natürlich ebenfalls liefern. Und was sollen wir sagen: Sie bestätigen durch die Bank den herausragenden Eindruck des Bildschirms.

Neben einem hohen Farbumfang, der euch das Farbpotenzial des Displays verrät, stimmt auch die Farbtreue, also die Genauigkeit der dargestellten Farben. Beide Werte erreichen gar Profi-Niveau und sind damit nicht alleine.

Sowohl Gamma als auch Weißpunkt liegen ebenfalls im perfekten Soll. Eine Kalibrierung ist damit nicht mehr nötig. Hier haben die italienischen Farbspezialisten von Pantone ganze Arbeit geleistet.

Die bereits angesprochene Helligkeit verteilt sich zudem extrem gleichmäßig über den gesamten Bildschirm, was auch bei der homogenen Darstellung von Farben behilflich ist. Es ist also egal, in welcher Ecke des Displays ihr das Photoshop-Fenster damit geöffnet habt, das Ergebnis beim Drucken sollte identisch sein.

Vor einigen Jahren waren so hochwertige OLED-Panele in Laptop-Größe noch sündhaft teuer: Schön, dass ihr sie wie hier nun in erschwinglichen Preisbereichen bekommt – und keinerlei Qualitätseinbußen hinnehmen müsst.

Gepaart mit der hohen Auflösung, dem „MacBook“-Formfaktor von 16:10 und der 90Hz-Bildwiederholrate, wischt der Bildschirm des ASUS Zenbook mit ALLEN Konkurrenten in der Preisklasse (und darüber) den Boden. Und ja, auch Apples Marketing-Kampfbegriff „Mini-LED“ sieht dagegen – abgesehen von der maximalen Helligkeit – absolut kein Land.

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Software

Das Zenbook kommt leider nicht ganz ohne Bloatware aus. Der größte Übeltäter ist dabei – erneut – McAfee Antivirus. Mit andauernden Pop-Ups will euch die Software zum Kauf der Vollversion verleiten. Zum Glück könnt ihr sie einfach deinstallieren und dann den sehr guten Microsoft Defender nutzen. Dieser wird automatisch aktiviert, sobald sich McAfee verabschiedet hat.

Daneben gibt es natürlich noch einige andere Software, die mehr oder weniger nützlich ist. MyAsus ist definitiv zu gebrauchen, denn hier könnt ihr zwischen verschiedenen Leistungsmodi durchschalten oder Features wie das AI-Mikrofon aktivieren. Bei diesem werden Umgebungsgeräusche automatisch herausgefiltert, um eurem Gegenüber ein bessere Verstehen in Calls zu ermöglichen.

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Leistung

Im Inneren des Testmodells werkelt in unserem Fall ein AMD Ryzen 7 5825U. Die etwas krumme Zahlen- und Buchstabenkombi ist eine aktualisierte Variante des geläufigeren Achtkerners AMD Ryzen 7 5800U, die nun auf bis zu 4,5 GHz kommt.

Damit erhaltet ihr eine Leistung, die vor wenigen Jahren noch Workstations glücklich gemacht hätte. Egal, ob ihr Browser-Tab-Messis seid, oder in DaVinci Resolve 4K-Videos rendern wollt – Probleme werdet ihr keine bekommen.

Klar sind Modelle mit dedizierter Grafikeinheit in Renderaufgaben überlegen, doch die AMD Radeon iGPU macht ihre Sache insgesamt wirklich ordentlich. Games, wie CS:GO oder Fortnite sind mit ihr locker drin und sogar im Triple-A-Titel Shadow of the Tomb Raider gibt es bei niedrigen Details noch spielbare Bildraten – stark.

16GB an schnellem Arbeitsspeicher und eine fixe SSD helfen ebenfalls, ein ausgesprochen flüssiges und rundes Arbeitserlebnis aufs Zenbook zu zaubern

Akku

Mit 25W als Basis-TDP sind die U-CPUs von AMD zudem etwas sparsamer als die größeren Pendants mit H-Endung. Das bedeutet meist auch, dass sie eine bessere Akkulaufzeit bieten und nicht so warm werden.

Im Falle des Zenbook 14 OLED bestätigt sich diese Regel.

Bis zu acht Stunden waren im Test beim Alltagsgebrauch drin. Mit aktivierter 90Hz-Bildwiederholrate sank die Laufzeit auf etwa sieben Stunden. Das ist immer noch gut, für einen vollen Arbeitstag solltet ihr aber in Steckdosennähe bleiben – oder die Displayhelligkeit deutlich reduzieren.

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Emissionen

Stresst ihr ihn ordentlich, so zieht der Prozessor unter Last kurzzeitig bis zu 55W, wird aber vom Lüfter schnell wieder eingefangen und taktet sich im Anschluss leicht herunter. Knapp 95 Grad waren währenddessen vorübergehend drin, was für den Formfaktor und die gebotene Leistung aber absolut ok ist. Im Normaleinsatz blieb es mit durchschnittlich 50 Grad deutlich kühler. Im Ruhezustand liegt die Temperatur sogar zwischen 35 und 40 Grad.

Dabei wird das Zenbook nur selten hörbar. Meist rauscht der Lüfter leise vor sich hin und ist erst aus wenigen Zentimetern Abstand zu hören.

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Aufrüsten: Upgrade möglich, aber schwierig.

Mit etwas Übung könnt ihr die SSD des Zenbooks austauschen. Der Arbeitsspeicher ist jedoch leider verlötet. Nachdem ihr die sieben Torx-T5-Schrauben auf der Unterseite gelöst habt, solltet ihr Zugang zum Innenraum bekommen.

Die Betonung liegt hierbei allerdings auf „solltet“, denn – wie bereits in einem vorherigen Zenbook-Test – erwies sich auch diesmal die Unterseite als besonders hartnäckig. Selbst mit einem Hebelwerkzeug wollte sie sich nicht lösen lassen. Ich vermute, dass auch noch Schrauben unter den Gummifüßen sitzen, die ich für diesen Test allerdings nicht zerstören wollte. Also ja, die M.2-SSD ist austauschbar, aber schwierig erreichbar.

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Sound

Dafür sind die Lautsprecher wirklich solide. Zwar fehlen tiefe Frequenzen fast gänzlich, doch dafür passen Mitten und Höhen. Gerade letztere arten in Laptops oftmals zu Kreischgelagen aus, hier übersteuern sie selbst auf höchster Lautstärke kaum.

Für Netflix-Abende oder ein gelegentliches YouTube-Video reichen die Lautsprecher somit definitiv aus.

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Fazit zum ASUS Zenbook 14 OLED

ASUS schafft es mit dem Zenbook 14 OLED erneut, einen Premium-Laptop zu liefern, der annähernd kompromisslos gut ist. Besonders das Display wischt mit der versammelten Konkurrenz den Boden und positioniert sich selbst über dem sündhaft teuren Apple MacBook Pro 14. Farbgenauigkeit, Farbumfang, Kontrast, Weißpunkt und so weiter, sind hier schlichtweg besser – und das für die derzeitige* Hälfte des Geldes.

ASUS Zenbook 14 UM3402YA Blog 1

Dazu sind Formfaktor, Eingabegeräte und Haptik erneut auf höchstem Niveau angesiedelt. 14 Zoll im 16:10-Format sind einfach ideal für produktives Arbeiten unterwegs. Der ASUS-Laptop bleibt mit seiner schlanken Alu-Silhouette und 1,4kg Gewicht dabei kompakt und bietet dennoch genügend Raum zur Entfaltung auf dem OLED-Display. Die Anschlussvielfalt kann sich ebenfalls sehen lassen. Dank des AMD Ryzen-Prozessors seid ihr zudem immer schnell unterwegs und könnt sogar einfache Games zocken.

Für 1.099 Euro ist das Zenbook 14 OLED somit ein richtig gutes Angebot. Wenn ihr aber unter die magische tausend Euro Marke kommen möchtet, könnte auch das Vivobook S15 OLED etwas für euch sein. Es ist etwas größer und weniger hochwertig gefertigt, aber bietet ansonsten sehr ähnliche Komponenten – darunter ein OLED-Panel höchster Güte.

ASUS Zenbook 14 OLED bei uns im Shop

*Stand: Mai 2022

Veröffentlicht von

Großer Film- und Serien-Fan, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch Super Nintendo und PS1 fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf der PlayStation.

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