Produktvorstellung Gigabyte G7 (2022): Rundes Gaming-Notebook mit schnellem Display

      Produktvorstellung Gigabyte G7 (2022): Rundes Gaming-Notebook mit schnellem Display

      Die Gigabyte G7-Serie wurde überarbeitet und bekam einen Intel-Core-Prozessor der 12. Generation. Das Powerhouse ist damit ein interessantes Gerät für Gamer*innen und Content-Creator*innen.

      Die Notebook-Reihe besteht aus einigen verschiedenen Modellen: Der G5/7-Reihe mit Intel-Prozessor und der A5/7-Serie mit AMD-Prozessor für Gamer*innen. Daneben gibt es noch die U4-Reihe, die Musterbeispiele für Ultrabooks sind.

      Nun hat Gigabyte den G7-Modellen einen aktuellen Intel Core i5-12500H verpasst und damit einen großen Sprung im Vergleich zum Vorgänger gemacht. Im Inneren arbeiten noch eine NVIDIA GeForce RTX 3060 und 16 GB Arbeitsspeicher. All das in einem stylischen Gehäuse mit einer großen Auswahl an Anschlüssen.

      Mein Kollege Sascha hat sich das Schwester-Modell, das Gigabyte A7, vor einiger Zeit genauer angesehen. Es ähnelt dem G7, hat aber einige Unterschiede. Sehen wir uns einmal das neue Gigabyte G7 genauer an und zeigen die Unterschiede zum A7 auf.

      Microsoft Windows installieren

      Das Gigabyte kommt optional mit Microsoft Windows 11 Home geliefert. Es gibt aber auch Modelle ohne vorher installiertes Betriebssystem, die dann etwas günstiger sind.

      Es ist aber nicht schwer, Windows nachträglich mit einem USB-Stick zu installieren. Eine Anleitung für einen Windows-Bootstick ist hier zu finden.

      Nachdem ihr also den USB-Stick erstellt habt, müsst ihr ihn nur noch in einen freien Anschluss stecken und das Notebook hochfahren. Alle weiteren Schritte zeige ich euch in dieser Anleitung Schritt für Schritt:

      Falls bei eurer Installation kein Laufwerk angezeigt wird, findet ihr hier eine Lösung dafür.

      Technische Daten Gigabyte G7 KE-52DE414SD
      Display 17,3 Zoll, entspiegeltes IPS, 1.920 x 1.080 Pixel, 300Hz
      Prozessor Intel Core i5-12500H, 2,5 – 4,5 GHz,
      12 Kerne/16 Threads, 4C/8c, 18 MB Cache, 45 Watt TDP, 95 Watt Turbo
      Grafik Intel Iris Xe (80 EUs, 1 GB VRAM)
      NVIDIA GeForce RTX 3060, 6 GB GDDR6, 115 Watt
      1.425 MHz Boost+ 50 MHz OC
      Advanced Optimus
      MUX Switch
      Arbeitsspeicher 2 x DDR4 Slots
      16 GB DDR4 3200 MHz von Samsung
      Max 64GB
      Festplatte Festplatte 2 x M.2 2280 (PCIe Gen3x4, PCIe Gen4x4)
      Gigabyte AG470S1TB-SI B10
      Netzwerk
      WiFi 6 (802.11ax, a/b/g/n/ac/ax) von Intel
      Bluetooth 5.2
      Anschlüsse 1 x USB-Typ-A 2.0
      1 x USB-Typ-A 3.2 Gen 1
      1 x USB-Typ-C 3.2 Gen 2
      1 x Thunderbolt 4 (Typ-C, DP)
      1 x Mini-DP 1.4
      1 x HDMI 2.1 (mit HDCP)
      1 x Audio-Kombi-Anschluss
      1 x Mikrofon-Anschluss
      1 x RJ-45 LAN (1GB)
      1 x Netzteilanschluss
      1 x MicroSD-Kartenleser
      1 x Kensington Schloss
      Betriebssystem Vorinstalliertes Microsoft Windows 11 Home ist optional
      Akku Lithium‐Polymer-Akku mit 54Wh, 180 Watt Netzteil
      Eingabegeräte Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung
      Touchpad
      720p-Webcam
      Sound 2 x 2 Watt Lautsprecher
      Dual-Array Mikrofon
      DTS:X Ultra Audio
      Abmessungen 39,7 x 26,2 x 2,5 cm (B x T x H)
      Gewicht ca. 2,49 kg
      Preis 1.199,00 Euro*

      Nach oben

      Lieferumfang

      Gigabyte hält den Lieferumfang erfreulich gering, kein unnötiger Schnick-Schnack: Das Notebook, ein 180W-Netzteil, sowie der übliche Papierkram. Dabei ist das Notebook schön mit einem schwarzen Stoff-Überzug verpackt.

      Gigabyte gibt euch zwei Jahre Garantie auf das Notebook und ein Jahr Garantie auf den Akku. Alle Details könnt ihr hier nachzulesen.

      Nach oben

      Design und Verarbeitung

      Das Gigabyte G7 setzt auf ein eher unauffälliges Design: Mattschwarzes Aluminium für die Display-Rückseite und ansonsten hochwertiger Kunststoff, ebenfalls in Schwarz gehalten. Nur ein silbernes „Gigabyte“-Logo bricht den dunklen Look.

      Über das ganze Gehäuse verteilt finden sich kleine Details und Gaming-Elemente: Eine Art „Tech-Decal“ an einer Ecke der Display-Rückseite, besonders geformte Lüftungsschlitze aus denen kupferne Kühlkörper blicken, rote Dreiecke an den Display-Scharnieren und vieles mehr. Je länger ich das Gerät nutze, desto mehr Kleinigkeiten fallen mir auf.

      Das gesamte Gehäuse wirkt sehr wertig und gut verarbeitet. Ich konnte keine scharfen Kanten oder ungleichmäßige Spaltmaße entdecken. Es sollte einige Stürze und andere Unfälle gut überstehen.

      Durch die Größe und die leistungsstarke Hardware, wiegt das Notebook ganze 2,49 kg. Es ist also kein Leichtgewicht, für das starke Gesamtpaket geht das aber in Ordnung.

      Einmal – über einen kleinen Vorsprung am Displayrand – geöffnet, begrüßt einen eine große Tastatur mit Ziffernblock und ein ebenfalls großzügiges Touchpad. Der Untergrund der Tastatur ist ungewöhnlich, denn er besteht aus dem gleichen rauen Kunststoff, wie der Bildschirmrand im Inneren.

      Die Tasten selbst bieten einen angenehmen Druckpunkt und eine RGB-Hintergrundbeleuchtung. Der gesamte Bereich ist sehr verwindungssteif und lässt sich nur mit viel Kraft biegen, was vor allem für Vielschreiber wichtig ist.

      Das Touchpad ist recht groß und auch hier findet sich in ein „Tech-Decal“. Die integrierten Tasten klicken mit einer hörbaren Lautstärke. Mir persönlich gefällt das.

      Der Power-Button befindet sich als kleiner „Strich“ rechts oberhalb der Tastatur und dient als Fingerabdruck-Sensor. Das gibt der Tastatur mehr Platz und verhindert beim raschen Tippen aus Versehen den Computer herunterzufahren.

      Das Display wird mit einem großen einzelnen Scharnier stabil am Gehäuse gehalten, es wackelt nur bei sehr starken Bewegungen. Beim täglichen Arbeiten kommt es nicht ins Schwanken.

      Nettes Extra: An der rechten Front sind drei Status-LED verbaut. Dort wird angezeigt, ob das Notebook mit dem Netzteil verbunden und wie der Akkustand ist. Dazu gibt es noch eine Lampe für Festplattenzugriffe.

      Nach oben

      Anschlüsse

      Auf der linken Seite befindet sich ein Kensington-Schloss, einmal USB-Typ-A 2.0 und USB-Typ-A 3.2 Gen 1. Daneben sitzen zwei 3,5mm-Audio-Anschlüsse, einmal für Kopfhörer und einmal für Mikrofone. Der Kopfhörer-Anschluss ist ebenfalls eine Kombi-Klinke, es ist also für alle Headset-Konfigurationen vorgesorgt.

      Rechts befindet sich ein MicroSD-Kartenleser, einmal USB-C bzw. Thunderbolt 4 und ein Ethernet-Port.

      Besonders praktisch: Alle „größeren“ Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite und stören damit nicht im Arbeitsalltag. Dort befindet sich einmal HDMI 2.1 (mit HDCP), einmal USB-Typ-C 3.2 Gen 2, einmal Mini-DP 1.4 und der Netzteilanschluss.

      Neben den physischen Anschlüssen bietet es einen WLAN-Chip von Intel (AX211NGW) mit Wi-Fi 6 (802.11ax, a/b/g/n/ac/ax) und Bluetooth 5.2.

      Es gibt beim Gigabyte G7 eine großzügige Auswahl an modernen Anschlüssen, auch wenn manche etwas ungewöhnlich sind. Der Mini-DP-Port, MicroSD-Kartenleser und der doppelte Klinken-Anschluss fallen etwas aus der Reihe, funktionieren aber einwandfrei.

      Die Anschlüsse beim Gigabyte A7 sind sehr ähnlich, es fehlt aber der MicroSD-Slot und es gibt hier nur das ältere HDMI 2.0. Beim direkten Vorgänger-Modell des G7 gab es übrigens noch einen „richtigen“ SD-Kartenleser.

      Nach oben

      Display

      Das Gigabyte G7 bietet ein 17,3 Zoll großes Full HD-Display mit IPS-Technologie. Die Bildwiederholrate beträgt schnelle 300 Hz und spricht damit besonders Gamer*innen und E-Sportler*innen an. Es gibt auf der offiziellen Webseite keine Angaben zur Farbraumabdeckung, Helligkeit oder anderen Dingen. Das Vorgänger-Modell und das A7 können offiziell den NTSC-Farbraum mit 72 Prozent abdecken.

      Auf meinem Schreibtisch macht das Display eine gute Figur: Es wird ausreichend hell (für Innenräume), die Farben wirken natürlich und die schnellen 300 Hz machen sich richtig gut beim Gaming. Besonders bei Shootern oder Rennspielen gibt es hier einen deutlichen Vorteil gegenüber den „klassischen“ 60 Hz.

      Die Full HD-Auflösung reicht vollkommen für die Displaygröße aus, natürlich geht es aber mit höheren Auflösungen noch schärfer. Das IPS-Display besitzt stabile Blickwinkel und eignet sich deshalb hervorragend für gemeinsame Filmabende.

      Insgesamt ist das Display als „guter Durchschnitt“ zu bezeichnen und eignet sich für alle Aufgaben und Games des Alltags. Wer damit aber Medien produzieren will, also Video- und Bildbearbeitung, sollte sich einen speziell kalibrierten Monitor besorgen. Dafür reicht das verbaute Display nicht aus.

      Nach oben

      Leistung

      Die größte Neuerung im Inneren ist wohl der Intel Core i5-12500H mit insgesamt 12 Kernen und 16 Threads. Er verwendet Intels little.Big-Architektur und ist deshalb besonders effizient. Zudem kommt die neue Xe-Grafikeinheit zum Einsatz, die bei klassischen Anwendungen deutlich mehr Leistung bietet. Im Vorgänger steckte noch ein Intel Core i7-10870H und im A7 ein AMD Ryzen 7 5800H oder Ryzen 9 5900HX.

      Die NVIDIA GeForce RTX 3060 mit MUX-Switch ist die Grafikkarte der Wahl in der GIGABYTE-Serie, jedoch mit unterschiedlicher Stärke. Im Vorgänger-Model konnte sie bis zu 105 Watt verbrauchen, diesmal sind es bis zu 115 Watt. Die stärkste Version kommt im A7 zum Einsatz, dort sind es bis zu 130 Watt.

      Durch die aktuelle RTX-Grafikkarte gibt es Nvidias gute Raytracing-Technologie, die Spiele noch atmosphärischer macht. Da diese Technik aber sehr leistungshungrig ist, gibt es noch Nvidias DLSS. Durch smarte AI-Funktionen, kann die Grafikkarte entlastet werden und somit selbst bei hohen Details und Raytracing noch flüssig laufen.

      Beim Arbeitsspeicher wird weiterhin auf den DDR4-Standard gesetzt, jedoch kann dieser – dank des neuen Prozessors – nun schneller takten: Von bisher 2.933 MHz geht es nun zu schnellen 3.200 MHz. In meinem Notebook stecken 16 GB RAM, insgesamt sind bis zu 64 GB möglich.

      Durch die leistungsstarke und aktuelle Hardware, eignet sich das Gigabyte G7 hervorragend fürs Gaming und – selbstverständlich – Alltagsaufgaben. Dank Nvidia-Optimus-Technologie kommt die meiste Zeit über die sparsame Xe-Grafikeinheit des Prozessors zum Einsatz. Surfen im Web, Office-Programme und Netflix laufen damit richtig rund und akkufreundlich.

      Sobald anspruchsvollere Anwendungen (Spiele oder Videobearbeitung) gestartet werden, springt dann die Nvidia-Grafikkarte an und bietet jede Menge Leistung. Sie befindet sich leistungstechnisch in der Mittelklasse und sollte aktuelle AAA-Spiele in Full HD mit den höchsten und 1440p mit hohen Einstellungen ohne Probleme schaffen. Auch Spiele in 4K über einen externen Monitor sind machbar, die Grafikeinstellungen müssen dann jedoch etwas gesenkt werden.

      Die verbaute 1 TB M.2-NVMe-SSD steckt im PCIe-4.0-Slot und bietet schnelle Lese- und Schreibvorgänge. Sie sollte für Festplatten-intensive Aufgaben bestens gerüstet sein. Im Vergleich zum Vorgänger und dem A7 wurde hier auf den 2,5-Zoll-HDD/SSD-Slot verzichtet.

      Zu guter Letzt gibt es mit Gigabytes Windforce ein Gaming-taugliches Kühlsystem. Das sollte mit zwei Lüftern, fünf Heatpipes und vier Lüfterausgängen die leistungsstarke Hardware selbst bei längeren Spiele-Sessions gut im Griff haben.

      Nach oben

      Akkuleistung

      Gigabyte verbaut hier einen 54Wh großen Akku und legt ein Netzteil mit 180 Watt an Leistung bei. Das ist für ein Gaming-Notebook ein Vergleichsweise kleiner Akku, er ist aber ein Stück größer als beim Vorgänger-Modell und beim A7 (48,96Wh). Durch die integrierte Xe-Grafikeinheit und Nvidia Optimus kann das Gigabyte G7 zudem recht sparsam arbeiten.

      Es gibt keine offizielle Angabe für die Akkulaufzeit, ich schätze hier eine Laufzeit von etwa vier bis fünf Stunden. Beim Gaming ohne Netzteil dürfte er wohl knapp eine dreiviertel Stunde halten. Behaltet das im Hinterkopf, wenn ihr das Notebook Unterwegs verwenden wollt.

      Durch das starke Netzteil sollte der Akku schnell wieder aufgeladen sein. Auch hier gibt es keine offiziellen Angaben, ich tippe aber auf eine Zeit von etwa einer Stunde.

      Nach oben

      Aufrüsten

      Die untere Hälfte lässt sich nach dem Entfernen von dreizehn Kreuzschrauben einfach öffnen. Das Gigabyte G7 ist erfreulich aufrüstbar: Das WLAN-Modul, der Arbeitsspeicher und die SSDs sind austauschbar. Da der Akku nur verschraubt ist, lässt er sich ebenfalls bei Bedarf ersetzen.

      Es stehen zwei M.2-Slots zur Auswahl, einer mit PCIe 4.0 und einer mit PCIe 3.0. Im Fach für PCIe 4.0 steckt bereits ein Modul mit 1 TB.

      Durch das Öffnen des Notebooks verfällt die Garantie nicht. Allerdings solltet ihr beachten, dass im Fall der Fälle das Notebook in der ursprünglichen Konfiguration eingeschickt werden muss. Ihr solltet die alten Teile also am besten aufbewahren.

      Sound & Webcam

      Im Gigabyte G7 stecken zwei nach unten gerichtete Lautsprecher und versprechen, dank DTS:X Ultra Audio Technologie, ein besonders klangvolles Audioerlebnis mit 3D-Surround-Effekt.

      Für Videocalls steht ein Dual-Array Mikrofon und eine HD-Webcam mit einer Auflösung von 720p zur Verfügung. Wer häufig an Videokonferenzen teilnimmt, dem empfehle ich eine externe Webcam.

      Für besonders klare Gespräche bietet das Gigabyte G7 sogar eine eingebaute Geräuschunterdrückungsfunktion. Damit sollten Hintergrundgeräusche gut herausgefiltert werden können.

      Nach oben

      Gigabyte G7 Fazit: Rundes Gaming-Notebook mit schnellem Display

      Gigabyte verlangt für das G7 in dieser Ausstattung aktuell 1.199,00 Euro*. Dafür bietet es eine Menge leistungsstarke Hardware in einem unauffälligen Design, ideal für Reisen und mobiles Arbeiten.

      Durch die gute Auswahl an aktuellen Anschlüssen, kann es flexibel eingesetzt werden. Nur ein echter SD-Kartenleser und die Möglichkeit über USB-C zu laden, fehlen mir. Ansonsten bekommt ihr mit dem Gigabyte G7 ein rundes Gaming-Notebook mit einem schnellen 144Hz-Display.

      Für die meisten derzeitigen und kommenden Spiele-Titel sollte das G7 mehr als genügend Leistung bieten.

      Nach oben

      Gigabyte G7 KE-52DE414SD kaufen

      Via: Gigabyte – Stand: 12..2022

      Veröffentlicht von Daniel

      Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

      Das könnte dich auch interessieren

      Schreibe einen Kommentar

      Pflichtfelder sind mit * markiert.