PUBG will innerhalb von 5 Jahren zu einem der größten eSport-Titel werden

      PUBG will innerhalb von 5 Jahren zu einem der größten eSport-Titel werden

      Im Vorfeld des PUBG Global Invitational 2018 hat der CEO von PUBG, Changhan Kim, Medienvertretern aus aller Welt gezeigt, wie es bei PUBG in Bezug auf den professionellen eSport weitergehen soll. Des Weiteren gibt es neue Informationen zur Unterstützung der Spieler, Neuerungen beim User Interface und Anti Cheat-Maßnahmen.

      Innerhalb von 5 Jahren soll PUBG in die oberste eSport-Liga neben Titel wie CS:GO oder League of Legends aufsteigen. Der Grundstein dafür liegt natürlich bei genug Spielern und einer hohen Attraktivität für Amateure, den steinigen Weg zum Profi zu beschreiten. Um diesen Weg für Spieler zu erleichtern, soll es zunächst ein globales Regelwerk geben.

      Teams können mit In-Game-Items Geld verdienen

      Natürlich bringt der Schritt zum Pro-Spieler eine gewisse finanzielle Unsicherheit mit sich. Kim möchte Spielern deshalb verschiedene Möglichkeiten geben, unabhängiger zu werden. Dies soll mit mehr Turnieren mit Preisgeldern realisiert werden. Dafür soll auch stärker mit regionalen Organisatoren zusammengearbeitet werden. Außerdem soll es für Teams mehr Merchandising geben, bspw. In-Game-Items, von denen die Teams dann Anteile des Erlöses erhalten.

      Verbesserungen der API geben besseren Überblick über den Spielverlauf

      Aber nicht nur für die Spieler, auch für die Zuschauer soll es Änderungen geben. Damit Zuschauer dem Spielverlauf besser folgen können, werden in naher Zukunft Veränderungen für die Benutzer-Oberfläche (UI) eingeführt werden. Zum Beispiel soll schneller ersichtlich sein, wie viele Mitglieder eines Teams noch am Leben sind oder in welcher Phase des Games sich die jeweiligen Teams befinden. Genannt wurden hier unter anderem das Kill Log sowie Blue Zone UI.

      Des Weiteren soll es spezielle Team-Kanäle (Feeds) geben, damit Fans ihren Lieblingsteams einfacher folgen können. Neue Entwicklungen sollen zudem im Bereich der API erfolgen. Diese wird demnächst in Echtzeit die einzelnen Systeme des Spieles direkt miteinander verknüpfen und so für einen runderen Spielablauf mit Live-Ranking und Live-Status sorgen.

      PUBG soll nicht Free2Play werden

      PUBG legt den Fokus beim eSport übrigens vorerst weiter komplett auf den PC – und zwar aus dem einfachen Grund, weil eSport auf dieser Plattform groß geworden ist. Die Weltmeisterschaft soll 2019 übrigens im November oder Dezember stattfinden. Auch interessant: Trotz ca. 53 Millionen verkauften Einheiten gibt es keine Ambitionen, das Spiel wie den Konkurrenten Fortnite als Free2Play-Titel anzubieten. Um Fortnite macht sich Kim übrigens keine Sorgen. Er ist sich sicher, dass PUBG genug Alleinstellungsmerkmale bietet, um auch in Zukunft für junge Spieler attraktiv zu sein.

      Kim ging nebenbei auch auf die Frage ein, was denn aktuell und zukünftig gegen Cheating getan wird. Dabei unterstreicht er zunächst, dass sich die Anzahl der Cheater generell stark verringert habe. Grund dafür sind einige Banwellen, die in letzter Zeit durchgeführt wurden. PUBG setzt nämlich auf drei Anti-Cheat-Tools von externen Anbietern, darunter das sogenannte BattlEye. BattlEye scannt das System des Spielers permanent und sorgt dafür, dass Cheater schnell und konsequent aus dem Verkehr gezogen werden. Zusätzlich sprach Kim von einer sich in Entwicklung befindenden Inhouse-Lösung und meinte damit möglicherweise Xenuine.

      Bei Xenuine geht es darum, das Spiel sicherer zu machen, indem die Spieledateien geschützt ausgeführt werden und somit nach dem Start nicht modifiziert werden können. Außerdem überwacht das Tool den RAM sowie andere Echtzeitdaten und sorgt dafür, dass auch dort keine Modifizierungen vorgenommen werden können.

      Profi-Spieler zocken 10 Stunden pro Tag

      Neben dem CEO waren natürlich auch einige Spieler der Top-Teams da. Auf die Frage, wie sich die Spieler und Teams auf das Turnier vorbereitet haben, antwortete Keiron „Scoom“ Prescott von Team Liquid, dass sie ungefähr 10 Stunden pro Tag gegen anderen Top-Teams spielen. Sie fokussieren sich jedoch im Vorfeld nicht auf die gegnerischen Teams und deren Spielweisen, sondern arbeiten ausschließlich an eigenen Strategien und Taktiken.

      Am 25. Juli 2018 beginnen die Spiele in der Third-Person-Perspektive. Wir werden live dabei sein und berichten.

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      via pubg-inside

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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