Razer Blade Pro FHD im Test – das Fazit

      Razer Blade Pro FHD im Test – das Fazit

      Das Razer Blade Pro FHD hatten wir euch vor kurzem bereits vorgestellt, jetzt hatten wir etwas Zeit es im produktiven Einsatz zu testen und können ein Fazit dazu ziehen.

      Die Firma Razer muss ich wohl nicht weiter vorstellen. Gamer kennen und lieben sie, schon seit einigen Jahren sind sie auf dem Markt für Gaming Peripherie unterwegs. Noch recht neu in Deutschland sind die Blade Notebooks von Razer, die es davor nur direkt in der Heimat, den USA, offiziell zu kaufen gab.

      Wie der Lieferumfang und die Verarbeitung ausfällt hatte ich euch schon beschrieben, das alles findet ihr hier. Daher kommen wir direkt zum eigentlich Testergebnis, das ich euch im Video zusammengefasst habe:

      Insgesamt hat das Razer Blade Pro FHD hervorragend abgeschnitten. Die Kühlung ist nicht zu laut, Leistung ist satt vorhanden, das Display macht richtig Spaß und auch die Tastatur ist super gelungen. Echte Kritikpunkte gibt es nur wenige. So ist das Gehäuse anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke und dann ist da natürlich auch noch das Preisschild.

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      Um im Video nicht jeden einzelnen Benchmark durchzukauen gibt es hier für euch die entsprechenden Ergebnisse nun fein Säuberlich aufgelistet. Wer sich also durch die Ergebnisse wälzen will, kann sich hier austoben.

      PC Mark

      3D Mark

      SSD

      Cinebench

      Games

      Auch neueste Titel, wie das noch nicht veröffentlichte FF XV laufen mühelos, lediglich bei wirklich anspruchsvollen Titeln sinkt die Framerate dann auch mal unter 60FPS. Wirkliche Überraschungen oder Ausreißer gab es hier nicht, die Kombination auf Core i7-7700HQ und GTX 1060 mit 6GB RAM lieferte auch konstant hohe Leistung.

       

      Kühlung & Emissionen

      Leistung muss gekühlt werden, viele Gaming Notebooks scheitern genau an diesem Punkt, sodass die Komponenten sich selbst drosseln müssen, um das Temperaturlimit nicht zu sprengen. Razer hat hier ganze Arbeit geleistet. Zwar ist das Blade Pro FHD im Stresstest sehr gut hörbar und kratzt gerade so an der Schwelle zum nervig sein, kann es dennoch die Temperaturen im normalen Rahmen halten und dabei sogar den Intel Turbo Boost auf 3.0GHz auf allen vier Kernen halten – dauerhaft. Dabei liegt die CPU im Schnitt bei etwas über 80°C, was noch im Rahmen ist. Auch die GTX 1060 bleibt bei ihrem normalen Takt und muss nicht drosseln, um die 80°C nicht zu überschreiten. Was man hierbei auch nicht vergessen darf: Der Stresstest ist ein Extrembeispiel, das in der Praxis quasi nie eintritt.

      Beim Zocken bleibt es daher auch deutlich leiser und man kann lediglich ein etwas lauteres Rauschen der Lüfter und der bewegten Luft hören.

      Fazit

      Ja, das Razer Blade Pro FHD ist teuer. Richtig teuer. Dafür gibt es nahezu keine Schwachstellen. Die Verarbeitung ist hervorragend, das Display großartig, die Leistung ist wirklich immer verfügbar, weil das Kühlsystem saubere Arbeit leistet. Obendrauf kommt noch, dass es für ein 17,3″ Gaming Notebook vergleichsweise schlank und leicht ist. Optisch ist es schlicht schwarz, ohne Schnörkel oder die typischen Plastik-Applikationen, die viele Hersteller noch aufs Gehäuse kleben.

      Als Minuspunkte bleiben daher der Preis, der ja auch immer Ansichtssache ist, und die Beschichtung des Gehäuses, die anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Für den Preis hätte ich mir tatsächlich noch eine stärkere Grafikkarte gewünscht, bei der Konkurrenz gibt es dafür beispielsweise bereits eine GTX 1070 Max-Q. Davon ab sehe ich keinen Grund, der gegen ein Razer Blade Pro spricht.

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