Readfy – ebook-App mit Flatrate startet am 27.09.2014

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eBooks sind so ein Thema, bei dem man unter drei gefragten Personen mindestens vier Meinungen erhält. Die einen schwören darauf, die anderen wollen lieber ein echtes, gedrucktes Buch. Allerdings gewinnen eBooks immer mehr an Beliebtheit, da man nicht mehr zwingend einen eigenen Reader dabei haben muss, sondern die Inhalte auch mehr oder weniger bequem auf dem Smartphone oder Tablet lesen kann.

An dieser Stelle kommt Readfy ins Spiel, um das Angebot für Deutschland zu erweitern – und das sogar kostenlos. Das aus Düsseldorf stammende Startup startete eigentlich schon im Februar 2014 mit einer Betaphase, ab dem 27.09. wird es aber offiziell und die Apps dann für alle zugänglich in den App-Stores landen. Bislang gibt es lediglich eine Android-App, die iOS-App wird erst am Wochenende nachgereicht.

Das kostenfreie Angebot soll durch Werbung gegenfinanziert werden, laut der E-Mail an die Betatester soll sogar der komplette eBook-Katalog kostenfrei genutzt werden können. Die Werbung hält sich in der Regel zwar dezent zurück und taucht nur als kleiner Banner über der Buchseite auf, aber teilweise springt einem auch Video-Werbung mit voller Lautstärke und Auto-Play entgegen – mitten beim Lesen. Das ist nicht so optimal, da diese Werbung einen komplett aus der Konzentration reißt.

Neben dem normalen Lesen bietet die App aber natürlich auch diverse Social-Elemente wie Rezensionen, öffentliche Leselisten von anderen Nutzern und auch Kommentare von Nutzern zu den Büchern. Die Android-App wirkt trotz der vielen Features insgesamt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Hier und da ruckelt es noch manchmal beim Nachladen von Covern, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht.

Die eBooks werden beim ersten öffnen übrigens auf dem Smartphone gespeichert, man braucht also auch nicht permanent eine Internetverbindung. Innerhalb des Lesemodus können dann noch Schriftgröße, Zeilenabstand und die Helligkeit eingestellt werden. Ebenso gibt es einen Nachtmodus, der von schwarzer Schrift auf weißen Grund zu weißer Schrift auf schwarzem Grund wechselt.

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An sich also ein interessanter Dienst, der noch mit ein paar kleineren Schwächen zu kämpfen hat. Besonders störend fand ich dabei die Video-Werbung, die sich als Overlay über das Buch legt und automatisch startet, aber vielleicht kann der eine oder andere bei einem kostenlosen Angebot darüber hinwegsehen!

via: Caschys Blog
Fotos: Screenshots/Readfy

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